Das Frühjahrssemester 2021 findet sicher bis Ostern online statt. Ausnahmen: Veranstaltungen, die nur mit Präsenz vor Ort durchführbar sind. Bitte beachten Sie die Informationen der Dozierenden.

Heinrich Schnetzer: Katalogdaten im Herbstsemester 2016

NameHerr Dr. Heinrich Schnetzer
Adresse
Schnetzer Puskas Ingenieure AG
Aeschenvorstadt 48
Postfach 654
4010 Basel
SWITZERLAND
Telefon061 367 77 77
DepartementBau, Umwelt und Geomatik
BeziehungDozent

NummerTitelECTSUmfangDozierende
101-0007-00LEntwurf Belegung eingeschränkt - Details anzeigen 4 KP3ST. Vogel, H. Figi, H. Schnetzer
KurzbeschreibungVermittlung einheitlicher Vorgehensweisen zur Bearbeitung typischer Problemstellungen der Bauingenieurwissenschaften. Konsolidierung des Wissens aus dem Bachelorstudium; Integration von Bachelors anderer Hochschulen. Üben des ganzheitlichen Ansatzes des Entwurfs, paralleles u. iteratives Arbeiten auf verschiedenen Detaillierungsebenen. Einbeziehen unterschiedlicher Wissens- u. Erfahrungsbereiche.
LernzielDie Seminararbeit Entwurf vermittelt einheitliche Vorgehensweisen zur Bearbeitung typischer Problemstellungen der Bauingenieurwissenschaften und führt die Studierenden in das professionelle Arbeiten als Bauingenieur/Bauingenieurin ein.
Sie hat damit auch zum Ziel, das aus dem Bachelor-Studium mitgebrachte Wissen zu konsolidieren, von anderen Hochschulen kommende Studierende zu integrieren und auf die Projektarbeiten in allen Vertiefungsrichtungen vorzubereiten.
Methodischer Kern des Entwurfs ist der ganzheitliche Ansatz, das parallele und iterative Arbeiten auf verschiedenen Detaillierungsebenen und das Einbeziehen unterschiedlicher Wissens- und Erfahrungsbereiche. Er unterscheidet sich somit sowohl vom induktiven als auch vom deduktiven Ansatz.
Da das Schwergewicht auf der eigenen Arbeit und nicht auf der Wissensvermittlung im Frontalunterricht liegt, können grundlegende Werkzeuge des Bauingenieurs / der Bauingenieurin praktisch angewendet werden.
InhaltGrundlegende Werkzeuge:
Literaturrecherchen, Zitieren
Technischer Bericht und Präsentation
Grundlagen der planlichen Darstellung

Elemente des Entwurfsprozesses:
Nutzungsanforderungen & Nutzungsvereinbarung
Entwurfsziele und –randbedingungen
Realisierungsmöglichkeiten
Vordimensionierungen
Wirtschaftlichkeit
Optimierungen
Detaillierungen

Exemplarische Vertiefungen:
Geotechnische Grundlagen Stützmauern
Entwurf und Gestaltung Stützmauern
Wasserführung bei Kunstbauten
Fallbeispiel Brückenentwurf

Umsetzung an einem Übungsobjekt:
Vorstellung Objekte
Begehung, Aufnahmen im Feld
Variantenstudien
Zwischenkritik
Schlusspräsentation
SkriptAutografieblätter zum Vorlesungsstoff, zum Teil als Download http://www.vogel.ibk.ethz.ch/studium/downloads.html
LiteraturNormen
Norm SIA 260 (2013): Grundlagen der Projektierung von Tragwerken, Schweiz. Ingenieur- und Architektenverein, Zürich, 44 pp.
Norm SIA 261 (2014): Einwirkungen auf Tragwerke, Schweiz. Ingenieur- und Architektenverein, Zürich, 132 pp.
Norm SIA 400 (2000): Planbearbeitung im Hochbau, Schweiz. Ingenieur- und Architektenverein, Zürich, 92 pp.

Weiterführende Literatur
Marti, P.(2003): Tragwerksentwurf, Dokumentation SIA D 0181, Schweiz. Ingenieur- und Architektenverein, Zürich, pp. 11-23.
Lüchinger, P.(2003): Tragwerksanalyse und Bemessung, Dokumentation SIA D 0181, Schweiz. Ingenieur- und Architektenverein, Zürich, pp. 25-34.
Vogel, T. (2003): Beispiel, Projektierung eines Widerlagers, Dokumentation SIA D 0181, Schweiz. Ingenieur- und Architektenverein, Zürich, pp. 67-87.
Bögle, A. (2002): Zum Bewertungsprozess im Ingenieurwesen, Beton- und Stahlbetonbau 97 Heft 11, pp. 601-614.
Tiefbauamt Graubünden (2006): Inhalt einer Nutzungsvereinbarung, Abteilung Kunstbauten, Anhang zu den Weisungen von 15.06.2006, pp. 2