Mathieu Lévesque: Katalogdaten im Frühjahrssemester 2019

NameHerr Dr. Mathieu Lévesque
Adresse
Professur für Waldökologie
ETH Zürich, CHN G 77
Universitätstrasse 16
8092 Zürich
SWITZERLAND
Telefon+41 44 632 52 08
E-Mailmathieu.levesque@usys.ethz.ch
DepartementUmweltsystemwissenschaften
BeziehungDozent

NummerTitelECTSUmfangDozierende
701-0034-08LIntegriertes Praktikum: Waldökosysteme Belegung eingeschränkt - Details anzeigen 1.5 KP3PH. Bugmann, M. Lévesque, T. N. Sieber
KurzbeschreibungEinführungskurs zu praktischen Methoden der Waldökosystemforschung und des Waldökosystem-Managements, mit Betonung von Verjüngungsökologie, Waldwachstum und -bewirtschaftung und Mortalitätsprozessen. Der Kurs findet statt als vergleichende Studie zwischen einem Buchenwald im Mittelland und einem Tannen-Fichtenmischwald in den Voralpen.
LernzielDie Studierenden
•- lernen die Vielfalt von Waldökosystemen anhand von ausgewählten Beispielen kennen
•- verstehen wichtige Prozesse und Funktionen im Ökosystem Wald
•- wenden Messtechniken und einfache Methoden der Zustandsbeschreibung in der Waldökosystemforschung exemplarisch an
•- lernen ausgewählte Systeme der Waldnutzung und -beeinflussung kennen
Skriptwird abgegeben
701-0560-00LPraktikum Wald und Landschaft Information Belegung eingeschränkt - Details anzeigen
Wichtige Grundlage zu den Exkursionen "Standortkunde" ist die Vorlesung "Waldvegetation und Waldstandorte" deren Belegung dringend empfohlen wird.
7 KP14PH. Bugmann, H.‑U. Frey, F. Kienast, M. Lévesque, S. Niedermann-Meier, T. N. Sieber, S. Zimmermann
KurzbeschreibungIn diesem Praktikum lernen die Studiernden wichtige Feld- und Labormethoden der Wald- und Landschaftsforschung und -bewirtschaftung kennen und wenden sie im Rahmen von kleinen Projekten selbständig an. Das Praktikum besteht aus drei Teilen: Ökologie (Wald & Landschaft), Standortskunde und Landnutzung.
LernzielDie Studierenden
- kennen die wichtigsten Methoden der Feldforschung in ausgewählten Bereichen von
Wald und Landschaft
- können diese Methoden selbständig anwenden, um ein Projekt zu bearbeiten
- können selber erhobene Daten korrekt interpretieren und für die Beantwortung
angewandter Fragestellungen einsetzen
Voraussetzungen / BesonderesFür dieses Praktikum sind - neben den Kernfächern der Vertiefung "Wald und Landschaft" - Kenntnisse der folgenden Gebiete von Vorteil:
- Geographische Informationssysteme (Wahlmodul, 5. Semester)
- Standortskunde (Wahlfach "Waldstandorte", 6. Semester)
- Kenntnisse der Waldböden (Wahlfach "Ökologie von Waldböden", 6. Semester)
- Dendrologie und Gehölzpflanzen Mitteleuropas (Wahlfächer)
- Systematische Botanik (z.B. Biodiversitätexkursionen, Teil Pflanzen, 2. Semester)
701-0582-00LWaldnutzungskonzepte3 KP2GM. Lévesque
KurzbeschreibungWaldnutzungskonzepte
LernzielWald und Landschaft sind geprägt durch eine Vielzahl menschlicher Ansprüche. Ihr heutiger Zustand ist das Ergebnis historischer wie neuer Nutzungsformen und Nutzungskonzepte. Für das Verständnis solcher Systeme in quantitativer wie qualitativer Hinsicht wie auch für die Entwicklung neuer, adaptiver Waldnutzungskonzepte (Ökosystemmanagement) sind grundlegende Kentnisse der bisherigen Waldnutzungskonzepte notwendig

Lernziele:

Die Studierenden haben einen Überblick über historische und moderne Formen von Waldnutzungskonzepten. Sie kennen deren wesentlichen Produkte und Funktionen. Sie verstehen die Auswirkungen dieser Nutzungskonzepte auf Wald und Landschaft. Sie sind fähig, die verschiedenen Nutzungskonzepte zu beurteilen, insbesondere in Bezug auf ihre ökonomische Effizienz sowie ihre Auswirkungen auf Ökosystemfunktionen und -strukturen, Habitatsqualität, Biodiversität und ökologische Konsequenzen
InhaltHistorische Waldnutzungsformen, Erfahrungen, lessons learned - Produkte und Dienstleistungen des Waldes - Grundlegende Nutzungskonzepte (Dauerwald-, Schlagwald konzepte, historische Nutzungskonzepte, multifunktionale Nutzungskonzepte) und ihre Eignung für die Bereitstellung von Produkten und Dienstleistungen - Vor- und Nachteile der verschiedenen Nutzungskonzepte (Ökonomie, Ökologie, Wald- und Landschaftsfunktionen, Umwelt, Habitate, Biodiversität, Kreisläufe).
SkriptKein Skript
Abgabe der Vorlesungsfolien
LiteraturKeine
Voraussetzungen / BesonderesDieser Kurs wird auf Deutsch und Englisch gehalten
701-1640-00LAK des multifunktionalen Waldmanagements3 KP6UM. Lévesque, E. Hussendörfer
KurzbeschreibungAls Ergänzung zur Vorlesung "Multifunktionales Waldmanagement" werden in diesem Kurs die 3 wichtigsten Waldbehandlungskonzepte (Betriebsarten) für das Management multifunktionaler Wälder der Schweiz in Theorie und Praxis vermittelt. In 9 ganztägigen Übungen wird Grundlagenwissen präsentiert, an konkreten Objekten im Wald illustriert und praktisch umgesetzt.
LernzielVertiefen und Erweitern der Kenntnisse im multifunktionalen Waldmanagement der Schweiz, insbesondere zur den drei wichtigsten Betriebsarten "Schweizer Femelschlag", "Plenterung" und "Dauerwald".
Illustration an konkreten Objekten im Wald
InhaltSchweizer Femelschlag
Waldbauliche Planung im Femelschlagbetrieb
Klassische Einzelstamm-Plenterung mit Fichte, Tanne, Buche
Überführung gleichförmiger Wälder in Plenterwald
Dauerwaldbewirtschaftung in laubholzreichen Beständen -Möglichkeiten und Grenzen
SkriptKeines
Präsentation der Vorlesung der Theorieblöcke zum herunterladen
Voraussetzungen / BesonderesGastdozent Prof. Dr. E. Hussendörfer, Hochschule Weihenstephan- Triesdorf
Veranstaltung wird auf English und Deutsch abgehalten
701-1692-00LInterdisciplinary Project Belegung eingeschränkt - Details anzeigen 5 KP8PF. Knaus, S. Dötterl, M. Lévesque, L. Pellissier, S. Tobias
KurzbeschreibungAbschlusskurs in dem komplexe, reale Probleme im Bereich des Wald- und Landschaftsmanagements gelöst werden, zu denen keine Lehrbuchlösungen existieren. Die Studierenden arbeiten in Projektteams und nehmen die Rolle von Öko- und Planungsbüros ein. Sie integrieren ihre während des Studiums erworbenen Fertigkeiten und vertiefen ihre Analyse-, Urteils- und Berichterstattungsfähigkeiten.
LernzielDie projekt-orientierte Lernumgebung zielt darauf ab, folgende Fähigkeiten der Studierenden zu entwickeln und zu festigen:
- Anhand einer realen Problemstellung ein Projekt vom Auftrag bis zur Berichterstattung selbständig bearbeiten,
- selbständig einen passenden Lösungsansatz für die identifizierte Problemstellung entwickeln
- Wissen und Fertigkeiten verschiedener Fachdisziplinen problemgerecht anwenden, integrieren und an die Problemstellung anpassen,
- Methoden und Instrumente für die Analyse von geographischen und skalaren Daten problemspezifisch einsetzen,
- In einem Projektteam zusammen arbeiten und mögliche Team-Konflikte lösen.
InhaltDie Fallstudie geht für jede Gruppe von einer raumspezifischen Fragestellung aus, die von kantonalen Entscheidungsträgern vorgegeben wird. Die Studierenden beschaffen Informationen aus der Literatur, entwickeln einen Lösungsansatz, führen eigene Datenerhebungen durch, analysieren (Geo)Daten und schreiben einen Zielgruppen-orientierten Bericht. Originalpläne und -dokumente stehen in der Originalsprache zur Verfügung. Die Studierenden lösen die Problemstellung, indem sie einem systematischen Problemlöse-Zyklus folgen, den sie der Situation anpassen:
- Erfassen und Formulieren der Problemstellung, Zieldefinition
- Erfassen des Ist-Zustandes
- Entwickeln eines methodischen Ansatzes, das die benötigten Lösungen für die identifzierten Probleme oder Fragstellungen liefert
- Evaluieren möglicher Lösungen und/oder Szenarien
- Lösungsvorschlag und Empfehlung für die Entscheidungsträger