Das Frühjahrssemester 2021 findet bis auf Weiteres online statt. Ausnahmen: Veranstaltungen, die nur mit Präsenz vor Ort durchführbar sind. Bitte beachten Sie die Informationen der Dozierenden.

853-0038-00L  Schweizerische Aussenpolitik

SemesterHerbstsemester 2016
DozierendeD. Möckli
Periodizitätjährlich wiederkehrende Veranstaltung
LehrspracheDeutsch


KurzbeschreibungDie Lehrveranstaltung analysiert die Grundlagen und Herausforderungen der Schweizer Aussenpolitik. Nach einem Überblick über die aussenpolitischen Konzeptionen seit dem frühen 20. Jahrhundert werden die Determinanten der Schweizer Aussenpolitik erörtert und mit Gastreferenten Themen wie die Syrienkrise, die Migrationskrise, das Engagement gegen den Terrorismus und die EU-Politik diskutiert.
LernzielDie Studierenden sollen ein solides Verständnis der schweizerischen Aussenpolitik und der relevanten wissenschaftlichen und politischen Debatten gewinnen. Durch die Kombination von wissenschaftlich-konzeptionellen Vorlesungen und Gastreferaten von Verantwortlichen der schweizerischen Aussenpolitik sollen sie differenzierte Einblicke in in die Grundlagen und aktuellen Herausforderungen der Aussenpolitik erhalten.
InhaltNach einer Einführung in die Aussenpolitikanalyse behandelt die Lehrveranstaltung zunächst die historischen Grundlagen und die konzeptionelle Entwicklung der schweizerischen Aussenpolitik. Dabei stehen die unterschiedlichen Reaktionen der Schweiz auf die internationalen Neuordnungen nach 1918, 1945 und 1989 und die seitherige Ausgestaltung der Schweizer Aussenpolitik im Zentrum. Es wird auch darum gehen, zentrale Determinanten der Schweizer Aussenpolitik zu identifizieren, wobei der Neutralität, der direkten Demokratie und dem Sonderfallparadigma besondere Beachtung geschenkt wird.
Auf dieser Basis werden wir die derzeitigen weltpolitischen Entwicklungslinien und deren Bedeutung für die Schweiz analysieren. Zu den aussenpolitischen Herausforderungen und Themen, die wir diskutieren, gehören die Syrienkrise und andere Konflikte im Nahen und Mittleren Osten, die Ukrainekrise und das Engagement in der OSZE, die Friedensförderungspolitik der Schweiz generell, die Entwicklungszusammenarbeit, die aussenpolitischen Beiträge zur Bewältigung der Migrationskrise, das Engagement der Schweiz gegen den Terrorismus, die Europapolitik und die Politik in der UNO.
Die erste Stunde wird in der Regel als Vorlesung des Dozenten bestritten. In der zweiten Stunde vertiefen wir Themen teilweise durch den Einbezug von Gastreferaten von Mitarbeitenden des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA).
SkriptDie Studierenden erhalten jeweils vor den Sitzungen ein Handout mit den Slides der Vorlesung.
LiteraturEine Literaturliste wird zu Beginn des Semesters abgegeben.
Voraussetzungen / BesonderesDie Lehrveranstaltung wird durch eine elektronische Lernumgebung unterstützt.