851-0522-00L  Computer und Staatlichkeit (1960-2000). Erwartungshorizonte, Erfahrungsräume, Aushandlungszonen

SemesterFrühjahrssemester 2020
Dozierende
Periodizitäteinmalige Veranstaltung
LehrveranstaltungFindet dieses Semester nicht statt.
LehrspracheDeutsch


KurzbeschreibungDas Seminar behandelt die Erwartungen, Erfahrungen und Aushandlungen, in denen in der Schweizer Bundesverwaltung (1960-2000) digitale Prozesse, rechtliche Regelungen und administrative Routinen in Einklang gebracht werden sollten.
LernzielDie Studierenden sollen Wechselwirkungen zwischen technologischen Prozessen, rechtlichen Regelungen und bürokratischen Routinen verstehen. Neben der Lektüre von Forschungsliteratur und konzeptueller Arbeit steht das Quellenstudium im Vordergrund.
InhaltSeit Ende der 1950er Jahre setzen staatliche Verwaltungen Computer zum Vollzug ihrer Aufgaben ein. Mit dem Blick auf den Computereinsatz in der Schweizer Bundesverwaltung will das Seminar herausarbeiten, wie in staatlichen Verwaltungen digitale Prozesse, rechtliche Regelungen und administrative Routinen in Einklang gebracht werden sollten. Anhand von Informatikprojekten der Bundesverwaltung soll erarbeitet werden, wie Computer nutzbar gemacht wurden und welche Handlungsoptionen sich dem computergestützten Bundesstaat dadurch eröffneten. Nicht zuletzt wollen wir fragen, wie sich eine (Computer-)Geschichte digitaler Staatlichkeit schreiben lässt.