Suchergebnis: Katalogdaten im Frühjahrssemester 2017

GESS Wissenschaft im Kontext (Science in Perspective) Information
Nur die in diesem Abschnitt aufgelisteten Fächer können als "GESS Wissenschaft im Kontext" angerechnet werden.
Weiter unten finden Sie die Kurse im Bereich "Typ B. Reflexion über fachspezifische Methoden und Inhalte" sowie den Bereich "Sprachkurse"

Im Bachelorstudium sind 6 KP und im Masterstudium 2 KP zu erwerben.

Studierende, die eine Lerneinheit bereits im Rahmen ihres Fachstudiums abgelegt haben, dürfen dieselbe Veranstaltung NICHT nochmals belegen!
Typ A: Förderung allgemeiner Reflexionskompetenz
Studierende, die eine Lerneinheit bereits im Rahmen ihres Fachstudiums abgelegt haben, dürfen dieselbe Veranstaltung NICHT nochmals belegen!
Literatur
NummerTitelTypECTSUmfangDozierende
851-0315-01LSchreibarbeit: Präzision der Sprache als Forschungsfeld der Literatur Belegung eingeschränkt - Details anzeigen W1 KP1GF. Kretzen
KurzbeschreibungMit einem literarisch verfassten Text unterwerfen wir uns einer
Versuchsanordnung und erforschen die Möglichkeiten, die sich aus der
spezifischen Anordnung und Durchführung der Teile dieses Textes ergeben.
Literarisches Schreiben erlaubt uns, zu einer anderen Art des Wissens
überzugehen. Dabei gelangen wir von der Frage: Über was will ich
schreiben? zur Frage: Was schreibe ich?
LernzielEs soll in dieser Veranstaltung darum gehen, an eigenen Texten Bedingungen und Kriterien literarischen Schreibens zu analysieren und anzuwenden. Angesprochen sind Personen, die sich für literarische Ansätze zur Annäherung an das Exakte interessieren. Wer literarische Texte zu schreiben versucht, sieht sich konfrontiert mit einer unvorhersehbaren sprachlichen Dynamik, deren Machbarkeit anderen Gesetzen und Regeln als denjenigen der Natur- und Technikwissenschaften folgt. Die Erfahrung der Evidenz literarischer Ansätze in der eigenen Textarbeit eröffnet naturwissenschaftlich orientierten Schreibenden einen inhaltlich und methodisch erweiterten Sprachraum.
InhaltIn den Natur- und Technikwissenschaften werden Experimente aufgestellt, Gleichungssysteme analysiert und Theorien formuliert. Ergänzend dazu soll in der Veranstaltung „Schreibarbeit“ der Präzision einer literarischen Textanlage, ihrer Wortwahl und Evidenz nachgegangen werden.

Mit einem literarisch verfassten Text unterwerfen wir uns ebenfalls einer Versuchsanordnung und wir erforschen, was sich aus der spezifischen Anordnung seiner Teile in der Durchführung des Textganzen ergibt. Diese Form der Schreibarbeit führt von der Frage „Über was will ich schreiben?“ zur Frage „Was schreibe ich?“.
Wie unterscheiden sich solche Vorgehensweisen der Literatur vom Sprachgebrauch der Naturwissenschaften?

Es soll in dieser Veranstaltung darum gehen, an eigenen Texten Bedingungen und Kriterien literarischen Schreibens zu analysieren und anzuwenden. Angesprochen sind Personen, die sich für literarische Ansätze zur Annäherung an das Exakte interessieren.

Wer literarische Texte zu schreiben versucht, sieht sich konfrontiert mit einer unvorhersehbaren sprachlichen Dynamik, deren Machbarkeit anderen Gesetzen und Regeln als denjenigen der Natur- und Technikwissenschaften folgt. Die Erfahrung der Evidenz literarischer Ansätze in der eigenen Textarbeit eröffnet naturwissenschaftlich orientierten Schreibenden einen inhaltlich und methodisch erweiterten Sprachraum.
Voraussetzungen / BesonderesZur Anmeldung für den Kurs soll ein selbstverfasster zwei- bis dreiseitiger Text eingereicht werden, der in der Veranstaltung diskutiert werden wird. Dabei kann es sich um einen bereits vorhandenen Text handeln, etwa einen Essay aus der Schulzeit oder einen Beitrag für eine Studierendenzeitschrift. Anschliessend werden die Teilnehmenden einen Text nach gegebenem Thema schreiben, der uns erlauben wird, die Vielfalt der Durchführungen einer gegebenen Aufgabe zu diskutieren.
851-0365-02LIntroduction to English Literature: Science and Fiction Part IIW2 KP2SA. Brand-Kilcher
KurzbeschreibungWho are we? Why are we here? Both science and literature alike are often motivated by a deep desire to answer life's big questions. We will look at differences and similarities in approach, methods and output in search for answers.
LernzielFind out more about shared ground between sciences and humanities and how that relationship changed over the last three centuries.
Develop a critical awareness about concepts such as a neat distinction between dry objectivity and emotional subjectivity which breaks down when the human identity of scientists is considered.
InhaltWhat will save us in the end: surgery or poetry? That is one of the questions posed in Ian McEwan's novel "Saturday". Mc Ewan's novel and other texts and essays will be read and discussed.
Today there is not one scientific style anymore but rather a multiplicity of scientific genres. You can bring your own scientific text to class in order to analyze, discuss and possibly improve it.
LiteraturRecommended reading: Ian Mc Ewan: Saturday (2005);
Charlotte Sleigh: Literature and Science (2011).
851-0301-06LWissen des Ressentiments - Antijüdische Text- und BildtraditionenW3 KP2VH.‑J. Hahn
KurzbeschreibungDie Vorlesung untersucht zentrale Stationen antijüdischer Wissensproduktion von der Antike bis heute. Erkenntnisleitend ist die Frage nach den Paradigmenwechseln und Neukodierungen dieser Traditionen. Neben textuellen Quellen werden auch visuelle Repräsentationen des Jüdischen aus unterschiedlichen Zeitabschnitten (Frühchristentum, Hochmittelalter, Reformation etc.) analysiert.
LernzielZiel der Vorlesung ist es, beispielhaft Ambivalenzen der westlichen Kultur und Wissenschaft zu beleuchten, die nicht nur die Idee der Menschenrechte hervorgebracht haben, sondern zugleich auch von Traditionen antijüdischen Wissens geprägt sind. Neben einschlägigen Positionen aus der Antisemitismusforschung werden auch gegenwärtige Diskussionen aus der Rassismusforschung einbezogen. Zudem macht die LV mit unterschiedlichen ästhetischen Verfahren in verschiedenen Medien bekannt, in denen antijüdische Vorstellungen des Jüdischen reproduziert, verschärft oder kritisch dekonstruiert werden.
InhaltDas Wissen vom Anderen dient dem Entwurf des Eigenen. So produziert gerade der moderne Antisemitismus, dessen Anfänge in der Ablehnung der Emanzipation seit dem ausgehenden 18. Jahrhundert liegen, ein sich ständig wandelndes, flexibles und anpassungsfähiges Wissen des Ressentiments. Insbesondere im 19. Jahrhundert sind dabei Wissenschaft und Antisemitismus vielfach miteinander verknüpft. Eine Wissensgeschichte des Antisemitismus geht deshalb von dem wissenschaftlichen Anspruch aus, der dem in den 1870er Jahren geprägten Neologismus unmittelbar eingeschrieben ist, und fragt, welche älteren Text- und Bildtraditionen jeweils aufgegriffen und transformiert werden und wie dieses gewissermaßen toxische Wissen zur Begründung von Gemeinschaften dient. Ganz grundsätzlich wird so die Frage nach den prägenden Faktoren zeitbedingter Vorstellungen von Wissenschaftlichkeit gestellt. Während antisemitische Vorstellungen um 1900 herum selbstverständlich in Disziplinen wie der Nationalökonomie, der Psychologie, den Gesellschaftswissenschaften oder der Philosophie anzutreffen sind, sind auch technische Fächer betroffen. Insbesondere bei der Wahrnehmung moderner Technologien lassen sich etwa in kulturkritischen Texten aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts antisemitische Deutungsmuster beobachten.
851-0334-01LMémoire du Paris occupé: l'oeuvre de Patrick ModianoW3 KP2VO. Barrot
KurzbeschreibungCouronné en 2014 par le Prix Nobel de littérature comme "Marcel Proust de notre temps" et traduit en 40 langues, Patrick Modiano incarne en France la figure incontestée du grand écrivain. A juste titre.
Lernziel1. Paris
Paris sera toujours Paris. La capitale française a de tout temps fasciné, et les Allemands qui l'occupent s'y trouvent comme au paradis. D'autant que la vie culturelle et mondaine reprend dès l'été 1940. Que de pièces de théâtre, de compositions musicales, de films proposés au public pendant ces 4 années ! Les cabarets, les salles de bal, les bars ne désemplissent pas, malgré les restrictions alimentaires, les alertes, les coupures d'électricité. Le paradoxe n'est qu'apparent : les guerres ont toujours fécondé la création, j'en fournirai la démonstration détaillée, notamment par les biais de la chanson et du cinéma.
2. L'Occupation
La présence allemande se voit, s'expose, se revendique. L'armée "feldgrau" d'abord, omniprésente, les panneaux de rue en allemand gothique, les drapeaux nazis, l' "ordre" de l'occupant. Politiquement, la "collaboration" emplit les journaux autorisés par la censure, la fin de la démocratie semble finalement bien acceptée, au moins jusqu'à 1942 : les faits visibles de "Résistance" ne s'étendent qu'à partir de cette date, "début de la fin" du nazisme triomphant. Certains prospèrent à l'ombre de la croix gammée, le marché noir prospère, les Parisiens s'habituent au rationnement, des couples se forment...
3. Le style
Modiano écrit simple, "blanc" a-t-on pu dire, ce qui le rend lisible par tous les publics. Un français au vocabulaire et à la syntaxe immédiatement compréhensibles, qu'on peut rapprocher de celui d'Albert Camus dans "L'Etranger" (paru pendant la guerre) ou de Georges Simenon : c'est l'atmosphère qui prévaut, davantage que l'intrigue. J'en ferai écouter la tonalité par des lectures d'enregistrements de ses livres, dus à de grands comédiens. On y retrouve fréquemment l'ambiance, le contexte du roman policier, du fait des protagonistes douteux, des intrigues non résolues, des silences.

Je proposerai dans ce cours de prendre connaissance de 3 livres (tous disponibles dans la collection de poche Folio) et 2 films de Patrick Modiano. "La Place de l'Etoile", son premier roman (1968), "Dora Bruder" (comme une enquête sur une jeune fille juive disparue en 1942 (1999)), "Un pedigree", première tentative autobiographique (2005). Nous regarderons d'autre part "Lacombe Lucien", film de Louis Malle dont Modiano a écrit le scénario original (1974), et "Le Parfum d'Yvonne", adapté de "Villa triste" par Patrice Leconte (1995).
851-0301-07LDie Zeit erzählen? Belegung eingeschränkt - Details anzeigen
Maximale Teilnehmerzahl: 30
W3 KP2SC. Jany
KurzbeschreibungEs ist eine Art Selbstverständlichkeit, sich vergangene Zeiten durch erzählerische Darstellung anzueignen. Philosophen und Historiker haben mitunter sogar behauptet, dass die Narration die der Zeit inhärente Ausdrucksform sei. Aber lässt sich Zeit überhaupt erzählen? Was ist das für eine Übersetzungsoperation? Und vor allem: Was geht dabei verloren? Wo liegen die Widerstände?
LernzielDas Seminar soll einerseits die Fähigkeit zur gründlichen Lektüre und zur kritischen Durchdringung von literarischen Texte trainieren. Zweitens soll es ein Grundverständnis für Probleme der narrativen Repräsentation vermitteln, wobei das Verhältnis von Zeitverläufen und Erzählprozessen im Vordergrund steht. Drittens soll es die Frage aufwerfen, ob Literatur (durchaus im Gegensatz zur Historie) etwas von der grundsätzlichen Unverfügbarkeit der Zeit weiß und wie sie dieses Wissen ausdrückt.

Insgesamt geht es darum, die Kategorie der Zeit philosophisch und vor allem literarisch zu reflektieren. Die kritische Einsicht, die vermittelt werden soll, ist die, dass die diskret fortschreitenden Zeit nur eine Weise ist, zeitliche Abläufe zu betrachten. Tatsächlich ist diese gleichmässig getaktete "Uhrenzeit", die insbesondere im technischen Bereich zur Anwendung kommt, bloss ein Spezialfall, eine Abstraktion zum Zwecke der besseren Einteilung und Messung. Das Leben bietet aber ganz andere und viel komplexere Zeiterfahrungen. Literatur macht diese Komplexität erfahrener Zeit anschaulich und stellt ihre komplizierten Taktungen und Überlagerungen dar. Diese Anschaulichkeit ist auch dann noch gegeben, wenn die literarische Darstellung misslingt, wenn sich also zeigt, dass zeitliches Erleben nur unter Verlusten in Sprache übersetzt werden kann.
LiteraturAller Voraussicht nach: Nietzsche, Storm, Thomas Bernhard, Max Frisch, Paul Ricoeur, Hayden White, Hans Ulrich Gumbrecht.
851-0300-71LPhantastische Literatur und okkultes Wissen
Information für UZH Studierende:
Die Lerneinheit kann nur an der ETH belegt werden. Die Belegung des Modules 550cm0 und 167c an der UZH ist nicht möglich.

Beachten Sie die Einschreibungstermine an der ETH für UZH Studierende: Link
W3 KP2VA. Kilcher
KurzbeschreibungGegenstand der Vorlesung ist die komplexe Beziehung zwischen Phantastik und Okkultismus als Teil einer Wissensgeschichte des Imaginären nach 1800.
LernzielZiel ist die Vermittlung eines Überblicks über verschiedene theoretische und literarische Konzeptionen des Phantastischen auf der einen Seite sowie des Wissensanspruchs und der Repräsentationsformen des Okkultismus auf der anderen Seite.
InhaltDas Phantastische kann als konfliktreiche Überbietung der grundlegenden literarischen Funktion der Phantasie in der Moderne verstanden werden: Die Phantasie bildet keine autonome "wunderbare" Welt mehr aus, sondern kollidiert als das Imaginäre mit dem Realen. In Gestalt des Imaginären bricht das Phantastische nach 1800 in die rational und wissenschaftlich erklärbare Welt ein, suspendiert die kausalen Sinnzusammenhänge der Aufklärung. In dieser Spannungslage etabliert sich das Phantastische also ausgerechnet im Kontext der Säkularisierung und Verwissenschaftlichung des Wissens. Im Gegenzug dazu befördert das Phantastische neue Formen des Wissens, die zu den akademischen Wissenschaften des 19. und frühen 20. Jahrhunderts in Konflikt geraten und sich als Gegenwissen behaupten. Am deutlichsten fassbar wird dieses in der Gestalt der okkulten Wissenschaften: Theosophie, Okkultismus, Spiritismus etc. In der Phantastik erscheint dieses Gegenwissen in einer Vielzahl markanter Bilder und Narrative des Unheimlichen, Schauerlichen, Grotesken, Dämonischen, Surrealen etc. Zugleich suchen die okkulten Wissenschaften die Nähe zu den Künsten des Phantastischen, die neue ästhetische und mediale Möglichkeiten der Repräsentation und Erzählung des Imaginären und Verborgenen versprechen.
Die Vorlesung verfolgt damit ein doppeltes Ziel: Es geht zum einen um das Verständnis des Begriffs und der Geschichte der phantastischen Literatur seit dem 19. Jahrhundert an zentralen Beispielen wie E.T.A. Hoffmann, Gustav Meyrink und Jorge Louis Borges. Zum anderen geht es um die gleichzeitige Etablierung des Begriffs des "okkulten Wissens" (bzw. okkulter Wissenschaften) und dessen epistemologischen Anspruch im Konflikt mit dem akademischen Wissen. Gegenstand der Vorlesung ist damit die Rekonstruktion der komplexen Beziehung zwischen Phantastik und Okkultismus als Teil einer Wissensgeschichte des Imaginären bis hin zur Psychoanalyse.
851-0300-59LUniversalwissen. Modelle der Enzyklopädie zwischen Philosophie und Literatur (1600-2000)
Information für UZH Studierende:
Die Lerneinheit kann nur an der ETH belegt werden. Die Belegung des Moduls 173 an der UZH ist nicht möglich.

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W3 KP2SA. Kilcher
KurzbeschreibungDie Form der Enzyklopädie ist bezeichnend für das Wissen der Neuzeit. Enzyklopädik erhebt den Anspruch, allumfassend Phänomene der Natur, der Geschichte und der Kultur zu erfassen und diese Totalität in universaler Form darzustellen. Trotz universalem Anspruch wandelt sich die Form von Enzyklopädien mehrfach. Im Seminar gehen wir dieser Entwicklung von der Renaissance bis in die Gegenwart nach.
Lernziel1) Überblick über die wichtigsten enzyklopädischen Projekte von der Renaissance bis in die Gegenwart; 2) Theoretisches Verständnis unterschiedlicher Modelle von Enzyklopädie; 3) Verständnis ästhetischer Aspekte der Enzyklopädik; 4) Rolle enzyklopädischer Modelle in Theorie und Geschichte des Romans.
InhaltDie Form der Enzyklopädie zeichnet das Wissen der Neuzeit in besonderem Masse aus. Das Wissen erhebt hier den Anspruch, alle Phänomene der Natur wie der Geschichte und der Kultur gleichermassen zu erfassen und diese Totalität in einer universalen Form zu beschreiben - eben der Enzyklopädie. Damit war jedoch keine allgemeingültige Form gefunden, vielmehr wandelt sich die Enzyklopädie in der Neuzeit mehrfach: Kombinatorische Modelle des 16. Jh. wurden im 17. Jh. durch rationale Systeme abgelöst, diese im 18. und 19. Jh. durch alphabetische Wörterbücher, im digitalen Zeitalter schließlich durch Netzwerke wie das Internet. In dem Seminar geht es einerseits um eine wissensgeschichtliche, andererseits aber auch um einen wissenspoetologische Analyse enzyklopädischer Modelle. Das Interesse gilt damit auch ästhetischen Aspekten der Form des Ganzen sowie der Rolle der Enzyklopädie für bestimmte literarische Gattungen, insbesondere den Roman.
LiteraturAndreas B. Kilcher: Mathesis und Poiesis. Die Enzyklopädik der Literatur 1600-2000. München: Fink 2003
851-0334-02LUn paese senza eroi: romanzo e identità nazionale nell'Italia modernaW3 KP2VS. Jossa
KurzbeschreibungIl corso esplorerà il rapporto tra personaggi romanzeschi e idealità nazionali in Italia tra Otto e Novecento.
LernzielConcentrandosi su quattro romanzi che rappresentano quattro momenti storici decisivi nella genesi della nazione italiana, Le ultime lettere di Jacopo Ortis (1789), Le avventure di Pinocchio (1880), Il sentiero dei nidi di ragno (1947) e Il gattopardo (1958), da leggere rispettivamente come sintomatici del pre e post-Risorgimento, della nascita della Repubblica e della sua crisi, il corso indagherà le modalità con cui la letteratura ha contribuito alla costruzione di un immaginario collettivo intorno a figure di riferimento che dal discorso letterario sono spesso passate a quelli politico e mediatico. Ampio rilievo sarà dato perciò all'uso dei personaggi letterari nel discorso pubblico, dai monumenti al cinema.
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