Ab 2. November 2020 findet das Herbstsemester 2020 online statt. Ausnahmen: Veranstaltungen, die nur mit Präsenz vor Ort durchführbar sind.
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Suchergebnis: Katalogdaten im Frühjahrssemester 2019

GESS Wissenschaft im Kontext (Science in Perspective) Information
Nur die in diesem Abschnitt aufgelisteten Fächer können als "GESS Wissenschaft im Kontext" angerechnet werden.
Weiter unten finden Sie die Kurse im Bereich "Typ B. Reflexion über fachspezifische Methoden und Inhalte" sowie den Bereich "Sprachkurse"

Im Bachelorstudium sind 6 KP und im Masterstudium 2 KP zu erwerben.

Studierende, die eine Lerneinheit bereits im Rahmen ihres Fachstudiums abgelegt haben, dürfen dieselbe Veranstaltung NICHT nochmals belegen!
Typ A: Förderung allgemeiner Reflexionskompetenz
Für alle Studierenden geeignet.

Studierende, die eine Lerneinheit bereits im Rahmen ihres Fachstudiums abgelegt haben, dürfen dieselbe Veranstaltung NICHT nochmals belegen!
Geschichte
NummerTitelTypECTSUmfangDozierende
853-0726-00LGeschichte II: Global (Anti-Imperialismus und Dekolonisation, 1919-1975)W3 KP2VH. Fischer-Tiné
KurzbeschreibungIn der Vorlesung soll ein Einblick in die verschiedenen Wege zur Unabhängigkeit ehemaliger Kolonien in Asien und Afrika seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts präsentiert werden.
LernzielDen Studierenden soll in dieser Vorlesung ein Einblick in die Geschichte der aussereuropäischen Welt gewährt werden, wobei sowohl deren politische, wirtschaftliche, gesellschaftliche und kulturelle Transformation auf dem Hintergrund kolonialer Durchdringungsstrategien sowie des Widerstandes antikolonialer Bewegungen erläutert werden soll. Damit soll sichtbar werden, dass Gesellschaften in Asien, Afrika und dem Pazifik nicht einfach Produkte kolonialer Durchdringung oder antikolonialen Widerstands sind, sondern dass beides in jweils unterschiedlichem Mass die heutige politsche, wirtschaftliche, gesellschaftliche und kulturelle Eigen- und Fremdwahrnehmung dieser Weltteile in erheblichem Ausmass bestimmt. Eine differenzierte Kenntnis des langen und schwierigen Dekolonisationprozesses ist daher wichtige Voraussetzung für ein Verständnis der heutigen weltpolitischen Lage, die noch immer von dem Streben nach einer gerechteren post-imperialen Weltordnung gekennzeichnet ist.
LiteraturJansen, J.C. und Osterhammel, J., Dekolonisation: Das Ende der Imperien, München 2013.
Voraussetzungen / BesonderesEin ausführlicher Sitzungsplan wird rechtzeitig aufgeschaltet unter http://www.gmw.ethz.ch/en/teaching/lehrveranstaltungen.html
851-0101-61LSociety, Politics and Entertainment Technology: Popular Indian Cinema as a Lens on Historical Change Belegung eingeschränkt - Details anzeigen
Number of participants limited to 25.
W1 KP1UH. Fischer-Tiné
KurzbeschreibungThe seminar introduces students to the major themes and debates in Indian film history and explores the use of popular cinema as a lens through which technical, cultural, social and political change in the Indian sub-continent can be understood.
LernzielThe participants of this course will engage in-depth with recent research on Indian popular Cinema. The selection of the readings will focus on a variety of issues, such as the technological innovation on the art form and its social impact, the representation of history in Indian Cinema, Bollywood's stance on burning issues such as the caste and gender question etc. Besides, the reconstruction of the specific South Asian variety of a global art form and entertainment technology will imply discussions of the problems triggered by cultural globalisation and consumerism. Skill-wise, the students will have ample opportunity to train their analytical acumen as well as their writing and presentation skills. (Participation in the lecture "Bollywood and Beyond" is not mandatory but strongly recommended)
Voraussetzungen / BesonderesParticipation in the lecture "Bollywood and Beyond" is not mandatory but strongly recommended.
851-0101-62LBollywood and Beyond: A History of Indian Cinema In The 20th CenturyW3 KP2VH. Fischer-Tiné
KurzbeschreibungThe Indian film industry has been around for over 100 years and is one of the richest and most variegated of the world. The lecture reconstructs the historical development of Indian cinema from late 19th to early 21st centuries and uses it as a lens through which technical, cultural, social and political change in the Indian sub-continent can be explored.
LernzielThe objectives of this course are three-fold. For one, the participants shall learn to question aesthetic cetainties and received modes of perception of cinematographic art. Secondly they will be acquainted with the huge potential of films as a historical source to grasp processes of social and cultural change. Besides, the reconstruction of the international career of a specific variety of an art form and entertainment techology will also raise important questions of cultural globalisation and consumerism. As a side-effect, as it were, the students will will also be provided with important insights into the chequered history of the Indian subcontinent in during the course of the 20th century.
851-0549-18LFabrik, Labor oder Plattform? High Performance Computing als organisatorisches Problem seit 1960 Belegung eingeschränkt - Details anzeigen
Maximale Teilnehmerzahl: 40
W3 KP2SD. Gugerli, R. Wichum
KurzbeschreibungDas Seminar ist der Lektüre von Texten gewidmet, mit denen High Performance Computing seit den 1960er Jahren gefordert und bekämpft, konzipiert und geprüft, organisiert und reformiert worden ist.
LernzielDie Studierenden lernen, Texte gegen den Strich zu lesen, argumentative Konstrukte zu erkennen und ambivalente Redeweisen als Phänomen technikkulturellen Wandels zu deuten.
SkriptTexte werden zu Beginn des Semesters auf moodle zur Verfügung gestellt.
Voraussetzungen / BesonderesDie Zahl der Teilnehmenden ist auf 40 beschränkt.
851-0549-20LRessource Rind. Vieh-Mensch-Maschinen-Interaktionen zwischen Acker, Schlachthof, Labor und Fabrik Information Belegung eingeschränkt - Details anzeigen
Maximale Teilnehmerzahl: 40
W3 KP2SG. Hürlimann
KurzbeschreibungHinter der Ikone der Schweizer Milchkuh verblassen die Geschichten, die das Rind seit dem späten 19. Jahrhundert produziert. Das Seminar beleuchtet einen historischen Aktanten, der Branchen, Verbände und Forschungslabors hervorbringt, für den Futtermittel, Schlachthöfe und Kühltechniken entwickelt werden; der transportiert und transportiert wird und der für soziale Auseinandersetzungen sorgt.
LernzielDie Studierenden lernen in diesem Seminar, was sich am Beispiel eines ikonographischen „Gegenstands“ der schweizerischen touristischen, wirtschaftlichen und alltagsgeschichtlichen Realität – des Rindviehs als Milchkuh und darüber hinaus – über die Entwicklung und Veränderung von Forschungs-, Anbau-, Verarbeitungs-, Transport- und Konsumtechniken seit dem späten 19. Jahrhundert erfahren lässt. Um dies zu tun, werden sie mit der Perspektive der „entangled histories“ (verflochtenen Geschichten) und dem technikphilosophischen und -soziologischen Ansatz einer symmetrischen Anthropologie (Latour/Callon) vertraut gemacht. Vor allem aber lernen sie, historische Texte und Quellen rund um den Ge- und Verbrauch des Rindviehs als „Rohstoff“ zu lesen, und die darin erscheinenden Akteure und Interessen in ihrem zeitgenössischen Kontext zu situieren. Dass es sich beim „Rohstoff“ Rind um ein Lebewesen handelt, macht die Sache ethisch-prozedural nicht einfacher, dient aber ebenfalls dem Lernziel.
LiteraturDas Programm und die Literatur werden zu Beginn des Semesters im Moodle-Kurs angegeben bzw. zur Verfügung gestellt.
Voraussetzungen / BesonderesDie zu lesenden Texte werden vorwiegend auf Deutsch sowie vereinzelt auf Englisch sein. Optional können auch Quellen auf Französisch konsultiert werden.
851-0105-01LInterkulturelle Kompetenzen arabische Welt Information W3 KP2VE.  Youssef-Grob
KurzbeschreibungBeleuchtung wichtiger Bereiche der arabischen Kultur, unterschiedlicher Werteorientierungen, Weltanschauungen und Erklärungsmuster; Aufzeigen mögliche Konfliktbereiche im interkulturellen Kontext und deren Lösungsansätze.
LernzielEinblick in wichtige Bereiche der arabischen Kultur im interkulturellen Kontext wie Geschlechterrollen, Stellenwert der Familie und der Ehe, Ehrendenken und Hierarchisierung, Stellenwert der Religion im Alltag, Konzept des "bösen Blicks", zu Gast ein/Gastgeber sein, familiäre und gesellschaftliche Verpflichtungen, u.a. mit dem Ziel verschiedene Werteorientierungen, Weltanschauungen und Erklärungsmuster zu verstehen und mögliche Konfliktbereiche im interkulturellen Kontext und deren Lösungsansätze aufzuzeigen. Obwohl viele gewisse Themen den gesamten arabischen Raum betreffen, so liegt der Fokus der Veranstaltung auf dem arabischen Osten (nicht dem Maghreb), insbesondere Ägypten, Syrien und den Golfstaaten.
851-0101-63LVon der Kolonisierung zur Globalisierung. Neue Perspektiven auf die Globalgeschichte der SchweizW3 KP2SB. Schär, P. Krauer
KurzbeschreibungJüngere Forschungen zur Schweizer Geschichte zeigen, dass das Land auch ohne eigene Kolonien intensiv mit der imperialen Welt des 19. und 20. Jahrhunderts in Übersee verflochten war. Weshalb war dies so, welche Folgen hatte es zuhause und in Übersee und wie verändert dies unsere Wissen von der globalisierten Gegenwart? Diese Fragen diskutieren wir im Seminar anhand von Quellen und neuen Studien.
LernzielIn diesem Seminar lernen Sie unterschiedliche Ansätze zur Globalgeschichte der Schweiz kennen, und wie sie sich unterscheiden.
Sie lernen, selbständig eine Fragestellung zu formulieren, Antworten anhand der Analyse von historischen Quellen zu suchen sowie in Kombination mit aktueller Forschungsliteratur zu formulieren.
Schliesslich lernen Sie auch ihren historischen Lernprozess zu reflektieren: wie die Vertiefung Ihres Wissens über die oftmals kolonialen Wurzeln der Globalisierung Ihren Blick auf die globalisierte Schweizer Gegenwart und die Rolle, die wir darin spielen, prägt und möglicherweise sogar verändert.
851-0549-19LGenealogie der Künstlichen Intelligenz Belegung eingeschränkt - Details anzeigen
Findet dieses Semester nicht statt.
Maximale Teilnehmerzahl: 20
W3 KP2S
KurzbeschreibungDas Seminar ist als Lektüreseminar angelegt. Im Seminar geht es um jene Autoren und Texte, die einerseits einen Zugriff auf Interferenzen zwischen Gesellschaft, Mathematik und Technik eröffnen und die andererseits zentrale Begriffsfelder, Erfahrungsräume und Erwartungshorizonte der Künstlichen Intelligenz in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts erschliessen.
LernzielStudierende werden anhand der Lektüre und Diskussion von zentralen Texten und Konzepten zur Künstlichen Intelligenz mit der wechselseitigen Abhängigkeit von technischem und sozialem Wandel vertraut gemacht. Der Leistungsnachweis beinhaltet eine das regelmässige Verfassen von Lektüreprotokollen.
851-0516-05LMobilität und Grenze: Die Migration zwischen Mexiko und den USA und ihre Kontrolle, 19. – 21. JH Belegung eingeschränkt - Details anzeigen
Maximale Teilnehmerzahlt: 30
W3 KP2SS. M. Scheuzger
KurzbeschreibungDie Veranstaltung befasst sich mit der Geschichte der Migration von Menschen zwischen Mexiko und den USA und der Geschichte der Kontrolle dieser Migration. Dabei stellt sie auch die Frage, welche Rolle technologischem Wandel und wissenschaftlichen Diskursen in den Entwicklungen zukam.
LernzielDie Studierenden
a) kennen wesentliche Ansätze der Migrationsforschung, können diese in ihrer Leistungsfähigkeit beurteilen und auf konkrete Ereignisse und Prozesse anwenden;
b) kennen zentrale Aspekte der Geschichte der Migration zwischen Mexiko und den USA;
c) sind in der Lage, Zusammenhänge zwischen wissenschaftlichem und technologischem Wandel einerseits und Entwicklungen der Migration und deren Kontrolle andererseits zu benennen.
InhaltAn der Landgrenze zwischen Mexiko und den USA, an der der „globale Norden“ und der „globale Süden“ in der wohl markantesten Form aufeinandertreffen, lässt sich exemplarisch betrachten, wie Grenzen Räume menschlichen Handelns schaffen, Gemeinschaften konstituieren und Identitäten stiften – nicht nur, indem sie trennen, sondern auch, indem sie verbinden. Die Veranstaltung befasst sich mit der Geschichte der Migration von Menschen zwischen Mexiko und den USA und der Geschichte der Kontrolle dieser Migration. Dabei stellt sie auch die Frage, welche Rolle technologischem Wandel und wissenschaftlichen Diskursen in den Entwicklungen zukam.
851-0812-07LHeureka IV: Antike Metropolen: Die Bedeutung urbaner Zentren im griechisch-römischen KulturraumW2 KP2VC. Utzinger, M. Amann, B. Beer, A. Broger, F. Egli Utzinger, R. Harder
KurzbeschreibungEine Vorlesungsreihe zur Antike und ihrer Rezeption
LernzielDie Studierenden lernen einige antike Städte und ihre Bedeutung im griechisch-römischen Kulturraum kennen und erhalten Einblicke in die verschiedenen Aspekte urbanen Lebens.
Sie kennen wichtige Elemente aus diesem Themenkomplex und sind in der Lage, behandelte Lerngegenstände in anderen Kontexten zu identifizieren, sie einzuordnen, untereinander zu vergleichen und zu deuten.
Detaillierte Beschreibungen finden sich auf dem Poster (www.uzh.ch/latinum) und werden auch zu jedem Modul schriftlich abgegeben.
InhaltUnsere Kultur und wissenschaftliche Tradition haben eine lange Geschichte. Am Anfang steht die griechische Kultur (und die römische, die eine erste Rezeption der griechischen darstellt). In der aktuellen Heureka-Reihe soll diese Kultur ausgehend von der Stadt als dem Ort menschlichen Zusammenlebens und -wirkens beleuchtet werden. Der (weiten) Frage "Was ist eine Stadt?" wird unter topographisch-archäologischen, historischen, politischen, soziokulturellen, wirtschaftlichen und ideologischen Aspekten nachgegangen.
Die Vorlesungsreihe gliedert sich in sechs thematische Module (1-6):
Sitzung 1-2 (Modul 1): Athen: Wie eine Stadt zu einer Grossstadt wurde
Sitzung 3-4 (Modul 2): Alexandria: Schmelztiegel von Kulturen und Stadt der Wissenschaft
Sitzung 5-6 (Modul 3): Byzanz - Konstantinopel - Istanbul: Die christliche Hauptstadt und ihre Anziehungskraft
Sitzung 7-8 (Modul 4): Rom: Die ewige Stadt
Sitzung 9-10 (Modul 5): Der Golf von Neapel: Die Goldküste Roms
Sitzung 11-12 (Modul 6): Troia: Untergang einer Stadt. Der Mythos vom trojanischen Krieg und seine Bedeutung für das antike Geschichtsbild
Sitzung 13: Lernzielkontrolle
051-0312-00LKunst- und Architekturgeschichte IV Information
Nur für Architektur BSc, Studienreglement 2011.
W3 KP2VL. Stalder
KurzbeschreibungGegenstand der zweisemestrigen Vorlesung ist die Einführung in die Geschichte und Theorie der Architektur von der industriellen Revolution bis heute. Ausgehend von aktuellen Fragestellungen werden zentrale Themen anhand von Fallstudien geschildert.
LernzielZiel ist es, einen Überblick über eine Reihe von bestimmenden Ereignissen, Kunstwerken, Bauten und Theorien seit dem Beginn des 19. Jahrhunderts bis heute zu erhalten. Die Studierenden sollen für Fragestellungen von Geschichte und Theorie sensibilisiert werden und in der Lage sein, die eigene Praxis mit historischen Zusammenhängen in Beziehung zu setzen.
InhaltGegenstand der zweisemestrigen Vorlesung ist die Einführung in die Geschichte und Theorie der Architektur vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis heute. Dabei sollen die unterschiedlichen architektonischen Antworten im Umgang mit neuen technischen Erfindungen und sich verändernden sozialen Praktiken untersucht werden. Im Vordergrund werden entsprechend weniger einzelne Architekten oder Bauten stehen als vielmehr unterschiedliche Konzepte, die für die Architektur ihrer Zeit bestimmend waren.
Skripthttp://www.stalder.arch.ethz.ch/lehrveranstaltungen
051-0364-00LHistory of Urban Design II Information
Nur für Architektur BSc, Studienreglement 2011.
W2 KP2VT. Avermaete, J. Gosseye
KurzbeschreibungThis course focuses on the history of the city, as well as on the ideas, processes and actors that engender and lead their developments and transformations. The history of urban design will be approached as a cross-cultural field of knowledge that integrates scientific, economic and technical innovation as well as social and cultural advance.
LernzielThe lectures deal mainly with the definition of urban design as an independent discipline, which maintains connections with other disciplines (politics, sociology, geography) that are concerned with the transformation of the city. The aim is to make students conversant with the multiple theories, concepts and approaches of urban design as they were articulated throughout time in a variety of cultural contexts, thus offering a theoretical framework for students’ future design work.
Inhalt21.02.2019: Housing and the Industrial City: From Speculative to Cooperative

28.02.2019: Cities and Ideologies: Building for Healthy Minds in Healthy Bodies

07.03.2019: no class

14.03.2019: Envisioning Urban Utopias

28.03.2019: Reconstructing the City, Constructing New Towns

04.04.2019: New Capitals for New Democracies; New Institutions for Old Democracies

11.04.2019: Rethinking Masterplanning

18.04.2019: The Countercultural City

02.05.2019: The Postmodern City: From Neo-rationalism to Neo-liberalism

09.05.2019: Global Cities: Urban Explosion /Urban Implosion

16.05.2019: Reflection
SkriptPrior to each lecture a chapter of the reader (Skript) will be made available through the webpage of the Chair. These chapters will introduce the lecture, the basic visual references of each lecture, key dates and events, as well as references to the compulsory and additional reading.
LiteraturThere are three books that will function as main reference literature throughout the course:

Eric Mumford, Designing the Modern City: Urban Design Since 1850 (New Haven, CT: Yale University Press, 2018)

Francis D. K. Ching, Mark Jarzombek and Vikramditya Prakash, A Global History of Architecture (Hoboken: Wiley & Sons, 2017)

David Grahame Shane, Urban Design Since 1945: A Global Perspective (Hoboken: Wiley & Sons, 2011)

These books will be reserved for consultation in the ETH Baubibliothek, and will not be available for individual loans. A list of further recommended literature will be found within each chapter of the reader (Skript).
052-0806-00LArchitekturgeschichte und -theorie IV Information W2 KP2VL. Stalder
KurzbeschreibungGegenstand der zweisemestrigen Vorlesung ist die Einführung in die Geschichte und Theorie der Architektur von der industriellen Revolution bis heute. Ausgehend von aktuellen Fragestellungen werden zentrale Themen anhand von Fallstudien geschildert.
LernzielZiel ist es, einen Überblick über eine Reihe von bestimmenden Ereignissen, Kunstwerken, Bauten und Theorien seit dem Beginn des 19. Jahrhunderts bis heute zu erhalten. Die Studierenden sollen für Fragestellungen von Geschichte und Theorie sensibilisiert werden und in der Lage sein, die eigene Praxis mit historischen Zusammenhängen in Beziehung zu setzen.
InhaltGegenstand der zweisemestrigen Vorlesung ist die Einführung in die Geschichte und Theorie der Architektur vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis heute. Dabei sollen die unterschiedlichen architektonischen Antworten im Umgang mit neuen technischen Erfindungen und sich verändernden sozialen Praktiken untersucht werden. Im Vordergrund werden entsprechend weniger einzelne Architekten oder Bauten stehen als vielmehr unterschiedliche Konzepte, die für die Architektur ihrer Zeit bestimmend waren.
Skripthttp://www.stalder.arch.ethz.ch/lehrveranstaltungen
851-0125-80LEditing a Historical Scientific Manuscript (Personal Project Pilot Course) Belegung eingeschränkt - Details anzeigen
Number of participants limited to 10.

This course is based on personal project supervision
W3 KP2SR. Wagner
Kurzbeschreibungthis pilot course will be based on supervised individual work by students. Each student will select a manuscript source (modern nachlass or historical manuscript) by a scientist in a language of their choosing and prepare an edition and translation of the source. The work will be personally supervised by the teacher.
LernzielStudents will have basic skills in historical editing work, and acquire knowledge about one science-history case study.
Work load:
- Class participation: 2-3 class meetings during the semester (this is flexible, so you may register even if the scheduled time is problematic for you).
- Selection of source: each student will select one scientific source - modern nachlass or early modern or medieval manuscript, which has never been edited. There are no restrictions on language of origin (students are encouraged to work on manuscripts in their native languages)
- Bibliography: each student will prepare her/his own bibliography to provide historical background for the selected source (150-200 pages).
- Each student will prepare a "diplomatic edition" and a translation of a selection from the manuscript (ca. 15 pages).
- Each student will prepare a 2,000 words commentary on the background and content of the manuscript.
- The work will be personally supervised by the teacher, and will be performed during the semester according to a fixed schedule.
Voraussetzungen / Besonderesonly 2-3 class meetings during the semester
Literatur
NummerTitelTypECTSUmfangDozierende
851-0125-78LDenken in Bildern: Gleichnisse in der PhilosophieW3 KP2SM. Hampe, A. Kilcher
KurzbeschreibungLiteratur und Philosophie werden meist durch eine Differenz voneinander abgegrenzt: Philosophie bediene sich einer Begriffssprache, die Literatur der Geschichten und mehrdeutiger Bildern. Bei genauerem Hinsehen zeigt sich jedoch, dass die Sprache der Philosophie keineswegs rein begrifflich und unbildlich ist. Bildhafte Texte aus der Philosophie sind Gegenstand der Analyse dieses Seminars.
LernzielDie Studierenden sollen den Unterschied zwischen argumentierenden und nicht argumentierenden Texten kennen lernen. Sie sollen lernen, den deskriptiven und kritischen Wert nicht argumentierender Texte, die an der Grenze zwischen Philosophie und Literatur operieren, zu erkennen.
851-0300-60LFranz Kafka. Das literarische Wissen der ModerneW3 KP2VA. Kilcher
KurzbeschreibungDie Vorlesung gibt einen Überblick über Kafkas Texte. Dabei wird eine doppelte Perspektive entfaltet: Im Blick stehen einerseits die Texte selbst in ihrer je eigenen literarischen Verfasstheit. Andererseits geht es darum, diese vor dem Hintergrund der kulturellen, politischen, ökonomischen und literarischen Diskurse von Kafkas Zeit zu verstehen.
Lernziel1) Kenntnis von Kafkas Texten; 2) Kenntnis des historischen, kulturellen und politischen Kontextes von Kafkas Schreiben; 3) Einsicht in Kafkas Schreibverfahren; 4) Einsicht in den Wissenscharakter von Kafkas Texten.
851-0301-17LRomantisches WissenW3 KP2VC. Jany
KurzbeschreibungDie Vorlesung führt in die Literatur der Romantik ein. Ihre Poetik sowie ihre reflexiv-ironischen Kommunikations- und Wissensformen, die einem platten Rationalismus und Szientismus die Stirn bieten, stehen dabei im Vordergrund, aber auch ihre Brüche und Widersprüche. Denn nicht ganz, sondern zerissen ist ihr Herz. Die Ekstasen des Unerreichbaren und des Fehlschlags, die Sehnsucht ist ihr Element.
Lernziel1) Erarbeitung eines Begriffs von "Romantik", ihrer Poetik sowie ihrer reflexiv-ironischen Kommunikations- und Wissensformen
2) gründliche Lektüre der besprochenen Primärtexte und dadurch Bekanntschaft mit jenem seltsamen Modus der Betrachtung und Beschreibung, den man seit Ludwig Tieck, Novalis, Friedrich Schlegel, E.T.A. Hoffmann, Joseph von Eichendorff et tutti quanti "romantisch" nennt
3) Mitarbeit an der Vorlesung durch genaues Zuhören, Nachfragen und kritisches Nachhaken. Der dritte Punkt ist mir besonders wichtig, weil die Vorlesung die Grundlage für ein schmales Buch, eine "Kurze Einführung in die Literatur der deutschen Romantik" schaffen soll.
4) Als Veranstaltung im Rahmen von "Science in Perspective" (SiP) wird es in der Vorlesung schwerpunktmäßig auch um das Verhältnis der Romantik zum modernen Wissen gehen. Denn die Romantik prägt unser Wissen bis heute, in zweierlei Hinsicht: Einerseits gingen aus dem romantischen Denken im Verlauf des 19. Jahrhunderts Humanwissenschaften wie Anthropologie, Physiologie und Psychologie hervor. Andererseits galt die Romantik, damals wir heute, als Gegenentwurf zu einem rationalistisch-technischem Weltbild, das Ganzheiten in Quanten und Zahlenverhältnisse zerlegt. Auch diesem Zwiespalt, der nicht allein die Romantik, sondern in der Tat das moderne Wissen selbst durchzieht, widmet sich die Vorlesung.
851-0315-01LSchreibarbeit: Präzision der Sprache als Forschungsfeld der Literatur Belegung eingeschränkt - Details anzeigen W1 KP1GF. Kretzen
KurzbeschreibungMit einem literarisch verfassten Text unterwerfen wir uns einer
Versuchsanordnung und erforschen die Möglichkeiten, die sich aus der
spezifischen Anordnung und Durchführung der Teile dieses Textes ergeben.
Literarisches Schreiben erlaubt uns, zu einer anderen Art des Wissens
überzugehen. Dabei gelangen wir von der Frage: Über was will ich
schreiben? zur Frage: Was schreibe ich?
LernzielEs soll in dieser Veranstaltung darum gehen, an eigenen Texten Bedingungen und Kriterien literarischen Schreibens zu analysieren und anzuwenden. Angesprochen sind Personen, die sich für literarische Ansätze zur Annäherung an das Exakte interessieren. Wer literarische Texte zu schreiben versucht, sieht sich konfrontiert mit einer unvorhersehbaren sprachlichen Dynamik, deren Machbarkeit anderen Gesetzen und Regeln als denjenigen der Natur- und Technikwissenschaften folgt. Die Erfahrung der Evidenz literarischer Ansätze in der eigenen Textarbeit eröffnet naturwissenschaftlich orientierten Schreibenden einen inhaltlich und methodisch erweiterten Sprachraum.
InhaltIn den Natur- und Technikwissenschaften werden Experimente aufgestellt, Gleichungssysteme analysiert und Theorien formuliert. Ergänzend dazu soll in der Veranstaltung „Schreibarbeit“ der Präzision einer literarischen Textanlage, ihrer Wortwahl und Evidenz nachgegangen werden.

Mit einem literarisch verfassten Text unterwerfen wir uns ebenfalls einer Versuchsanordnung und wir erforschen, was sich aus der spezifischen Anordnung seiner Teile in der Durchführung des Textganzen ergibt. Diese Form der Schreibarbeit führt von der Frage „Über was will ich schreiben?“ zur Frage „Was schreibe ich?“.
Wie unterscheiden sich solche Vorgehensweisen der Literatur vom Sprachgebrauch der Naturwissenschaften?

Es soll in dieser Veranstaltung darum gehen, an eigenen Texten Bedingungen und Kriterien literarischen Schreibens zu analysieren und anzuwenden. Angesprochen sind Personen, die sich für literarische Ansätze zur Annäherung an das Exakte interessieren.

Wer literarische Texte zu schreiben versucht, sieht sich konfrontiert mit einer unvorhersehbaren sprachlichen Dynamik, deren Machbarkeit anderen Gesetzen und Regeln als denjenigen der Natur- und Technikwissenschaften folgt. Die Erfahrung der Evidenz literarischer Ansätze in der eigenen Textarbeit eröffnet naturwissenschaftlich orientierten Schreibenden einen inhaltlich und methodisch erweiterten Sprachraum.
Voraussetzungen / BesonderesZur Anmeldung für den Kurs soll ein selbstverfasster zwei- bis dreiseitiger Text eingereicht werden, der in der Veranstaltung diskutiert werden wird. Dabei kann es sich um einen bereits vorhandenen Text handeln, etwa einen Essay aus der Schulzeit oder einen Beitrag für eine Studierendenzeitschrift. Anschliessend werden die Teilnehmenden einen Text nach gegebenem Thema schreiben, der uns erlauben wird, die Vielfalt der Durchführungen einer gegebenen Aufgabe zu diskutieren.
851-0346-08LIl corpo nella cultura italiana del ‘900 tra poesia e arti visiveW3 KP2VN. Lorenzini
KurzbeschreibungNegli incontri previsti illustrerò in prospettiva interdisciplinare le modalità con cui la rappresentazione del corpo interpreta le trasformazioni percettive ed espressive che interessano la tradizione poetica e artistica del Novecento.
LernzielLo snodo di partenza sarà l’avvio del secolo, con il mutare dell’orizzonte scientifico e filosofico che mette in crisi la concezione di Tempo e Spazio assoluti, aprendo alle scoperte del relativo, del simultaneo, e alla rottura della prospettiva lineare, con conseguenti ricadute sull’Io come luogo di identità e integrità. Sono temi di cui si occuperà poi più avanti, lungo il Novecento, la Fenomenologia della percezione, tra Husserl e Merleau-Ponty, seguita dagli sviluppi delle riflessioni sul “corpo” che raggiungono gli anni Duemila, intensificandosi e mutando di prospettiva.
Verranno scelti, durante gli incontri, esempi testuali mirati su cui illustrare, con un rigore che non trascuri la comprensione allargata a un pubblico non necessariamente di specialisti, il percorso che il tema del “corpo”, con le interferenze tra le arti, attraversa lungo le fasi storiche del Novecento, secondo lo schema che indico di seguito (l’intenzione è accompagnare ogni volta l’analisi con proiezioni di immagini per agevolare i confronti interdisciplinari):
1) Estetismo e mitizzazione del corpo nella poesia di Gabriele d’Annunzio
2) Ungaretti e il corpo-pietra. Dalle avanguardie di inizio secolo a Fautrier
3) La poesia di Palazzeschi e Soffici tra futurismo e dadaismo
4) Pasolini tra poesia-pittura-cinema (Il Vangelo secondo Matteo)
5) Corporeità e travestimento nella poesia di Sanguineti tra Artaud e Dürer
6) L’esordio di Balestrini tra dadaismo e informale
7) Gli “spazi metrici” di Amelia Rosselli, tra poesia e musica
8) Nuovi modi di corporeità all’avvio degli anni 2000
Un podcast del corso sarà disponibile sul sito: http://www.video.ethz.ch/
851-0334-10LLa littérature au miroir des artsW3 KP2VG. Macé
KurzbeschreibungLa littérature se nourrit des autres arts de plusieurs façons : elle les commente, s’en inspire, en tire des fictions, etc. Je me propose d’envisager ces différents aspects, à travers des exemples précis.
LernzielUn préambule sera consacré à l’écriture elle-même : fascination pour les hiéroglyphes, stèles de Segalen, calligrammes d’Apollinaire, signes en mouvement chez Michaux. J’aborderai aussi l’écriture d’un point de vue anthropologique, en m’interrogeant sur la faible diffusion de l’écriture en Afrique subsaharienne. Je consacrerai plusieurs séances à la photographie : réactions de Baudelaire, textes de Claudel, des surréalistes, de Barthes, entre autres. Puis nous passerons à la peinture : Balzac, Baudelaire et Claudel encore, Apollinaire et les cubistes, etc. Architecture, danse et musique compléteront le programme. J’aimerais m’attarder sur Proust et les pages de la Recherche où il est question de Fortuny, Elstir le peintre, Vinteuil le musicien, et bien sûr le « petit pan de mur jaune ». Lectures souhaitées, si les auditeurs veulent bien : Le chef-d’œuvre inconnu de Balzac, Le peintre de la vie moderne de Baudelaire, Calligrammes d’Apollinaire, L’œil écoute de Claudel, La chambre claire de Barthes, et Proust.
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