Das Herbstsemester 2020 findet in einer gemischten Form aus Online- und Präsenzunterricht statt.
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Suchergebnis: Katalogdaten im Frühjahrssemester 2017

Agrarwissenschaften Bachelor Information
Bachelor-Studium (Studienreglement 2016)
2. Semester
Basisprüfung
NummerTitelTypECTSUmfangDozierende
529-2002-02LChemie IIO5 KP2V + 2UW. Uhlig, J. E. E. Buschmann, S. Canonica, P. Funck, H. Grützmacher, E. C. Meister, R. Verel
KurzbeschreibungChemie II: Elektrochemie, Redoxreaktionen, Chemie der Elemente, Einführung in die organische Chemie
LernzielErarbeiten der Grundlagen von anorganischer und organischer Stoffchemie.
Inhalt1. Redoxreaktionen und Elektrochemie

2. Anorganische Stofflehre
Regeln und Beispiele anorganischer Nomenklatur: Verbindungen, Ionen, Säuren, Salze, Komplexverbindungen. Ein Gang durch die Elementgruppen, ihrer Typologie und ihrer wichtigen Verbindungen. Beschreibung einiger bedeutender industrieller Produktionsverfahren. Das Entstehen von Verbindungen als Konsequenz der Elektronenstruktur der Valenzschale.

3. Einführung in die Organische Chemie
Stofflehre: Beschreibung der wichtigsten Stoffklassen und funktionellen Gruppen, Einführung in deren Reaktivität.
Stereochemie: Raumanordnung von Molekülbausteinen. Reaktionsmechanismen: SN1 und SN2- Reaktionen; Elektrophile aromatische Substitution; E1- und E2- Eliminationsreaktionen;
Additionsreaktionen an C=C-Doppelbindungen; Chemische Reaktivität von Carbonyl- und von Carboxylgruppen.
SkriptC.E. Mortimer & U. Müller, CHEMIE, 12. Auflage, Thieme: Stuttgart, 2015 (ISBN 978-3-13-484312-5)
LiteraturTh.L.Brown, H.E.LeMay, B.E.Bursten; Chemie, 10. Auflage, Pearson Studium, München, 2007 (ISBN 3-8273-7191-0)

C.E.Housecroft, E.C.Constable, Chemistry, 3rd Edition, Pearson, Harlow (England), 2006 (ISBN 0-131-27567-4)

D.W.Oxtoby, H.P.Gillis, N.H.Nachtrieb, Principles of Modern Chemistry, Fifth Edition, Thomson, London, 2002 (ISBN 0-03-035373-4)
401-0252-00LMathematik II: Analysis II Information O7 KP5V + 2UA. Cannas da Silva
KurzbeschreibungFortführung der Themen von Mathematik I. Schwergewicht: mehrdimensionale Differential- und Integralrechung und partielle Differentialgleichungen.
LernzielMathematik ist von immer grösserer Bedeutung in den Natur- und Ingenieurwissenschaften. Grund dafür ist das folgende Konzept zur Lösung konkreter Probleme: Der entsprechende Ausschnitt der Wirklichkeit wird in der Sprache der Mathematik modelliert; im mathematischen Modell wird das Problem - oft unter Anwendung von äusserst effizienter Software - gelöst und das Resultat in die Realität zurück übersetzt.

Ziel der Vorlesungen Mathematik I und II ist es, die einschlägigen mathematischen Grundlagen bereit zu stellen. Differentialgleichungen sind das weitaus wichtigste Hilfsmittel im Prozess des Modellierens und stehen deshalb im Zentrum beider Vorlesungen.
Inhalt- Mehrdimensionale Differentialrechnung:
Funktionen von mehreren Variablen, partielle Ableitungen, Kurven und Flächen im Raum, Skalar- und Vektorfelder, Gradient, Rotation und Divergenz.

- Mehrdimensionale Integralrechnung:
Mehrfachintegrale, Linien- und Oberflächenintegrale, Arbeit und Fluss, Integralsätze von Gauss und Stokes, Anwendungen.

- Partielle Differentialgleichungen:
Trennung der Variablen, Fourier-Reihen, Wärmeleitungs-, Wellen- und Potential-Gleichung, Fourier-Transformation.
SkriptSiehe Literatur
Literatur- Thomas, G. B., M.D. Weir und J. Hass: Analysis 2, Pearson.
- Hungerbühler, N.: Einführung in partielle Differentialgleichungen, vdf.
- Papula, L.: Mathematik für Ingenieure und Naturwissenschaftler, Vieweg, Bd. 2 und 3
- Sperb, R.: Analysis II, vdf.
Voraussetzungen / BesonderesMathe-Lab (Präsenzstunden):
Di 17-19, Mi 17-19, Fr 12-14 im Raum HG E 41.
551-0002-00LAllgemeine Biologie II Belegung eingeschränkt - Details anzeigen O4 KP4GU. Sauer, R. Aebersold, W. Gruissem
KurzbeschreibungGrundlagen der
Biochemie (Makromoleküle, Membranen, Zellstrukturen, Stoffwechsel)
Molekulargenetik (Genexpression und Regulation, vom Gen zum Protein)
Physiologie höherer Pflanzen (Struktur, Wachstum, Entwicklung, Nährstoffe, Transport und Reproduktion)
LernzielVerständnis grundlegender Konzepte molekularer Biologie und Physiologie.
InhaltZellluläre Funktionen auf der Ebenen von Molekülen und Strukturen.
Molekulare Vorgänge in der Prozessierung vom Gen zum Protein.
Pflanzenphysiologie.

Die folgenden Campbell Kapitel werden behandelt:

Woche 1-5: Prof. Sauer
5 Biological macromolecules and lipids
7 Cell structure and function
8 Cell membranes
10 Respiration: introduction to metabolism
10 Cell respiration
11 Photosynthetic processes

Woche 6-9: Prof. Aebersold
16 Nucleic acids and inheritance
17 Expression of genes
18 Control of gene expression
19 DNA Technology

Woche 9-13: Prof. Gruissem
35 Plant Structure and Growth
36 Transport in vascular plants
37 Plant nutrition
38 Reproduction of flowering plants
39 Plants signal and behavior
SkriptKein Skript
LiteraturCampbell, Reece et al: "Biologie" (10th global edition); Pearson 2015.
751-0270-00LÖkologie und Systematik von Algen und PilzenO2 KP2GM. Maurhofer Bringolf
KurzbeschreibungGrundlagen der Morphologie, Systematik und Oekologie von Algen, Pilzen und Flechten
LernzielGrundkenntnisse der Systematik und Morphologie von Algen und Pilzen und ihrer Bedeutung in Oekosystemen anhand praktischer Beispiele.
InhaltEinführung in die Kryptogamen: systematische Einordnung der Algen, Protisten und Pilze; Entwicklungszyklen dieser Organismen in natürlichen und androgenen Ökosystemen und ihre Bedeutung dargestellt anhand von ausgewählten Beispielen. Die Gemeinsamkeiten resp die unterschiedlichen Eigenschaften zwischen verschiedenen systematischen Gruppen welche einerseits zur Klassifikation verwendet werden, anderseits zu unterschiedlichen oder gleichartigen Strategien zur Bekämpfung oder Förderung der Organismen in verschiedenen Ökosystemen (Agrar-, Forst- aquatische und Lebensmittel-Systeme) führen, sollten verstanden werden. Es werden Beispiele aus der Lehre der Pflanzen-Krankheiten, der Medizin, der Lebensmittelherstellung und Verwendung, der Biotechnologie, sowie der Meeres/Gewässerökologie verwendet um die Bedeutung für Mensch und Ökosysteme darzustellen.

Form:
Vorlesung mit Demonstrationsmaterial



Kursinhalt:
Prokaryotische Algen (Cyanophyta), Eukaryotische Algen, Pilzähnliche Protisten, Pilze, Flechten:
Systematik, Lebenszyklen, Ökologie, Bedeutung.
SkriptAusführliches Skript wird in der ersten Vorlesungsstunde verkauft
751-0280-00LKulturpflanzen im World Food SystemO2 KP2VA. Walter, A. Lüscher, U. Scheidegger
KurzbeschreibungKulturpflanzen im World Food System stellt ausgewählte Kulturpflanzen im Kontext verschiedener Nutzungssysteme der Schweiz und der Tropen dar und zeigt gegenseitige Beziehungen auf. Am Beispiel dieser Pflanzen werden allgemeine Prinzipien des Anbaus und der Bedeutung im World Food System dargestellt.
LernzielDie Lehrveranstaltung zielt darauf ab, unter den Studierenden das Verständnis zu fördern für die Herkunft unserer Nahrungsmittel und für die Grundlagen, Möglichkeiten und Einschränkungen bei deren Erzeugung. Am Beispiel ausgewählter Kulturpflanzen stärkt sie die Fähigkeit der Studierenden, Nutzungssysteme zu analysieren und Anbausysteme von Kulturpflanzen als Ausdruck ökologischer und ökonomisch-politischer Rahmenbedingungen zu verstehen.

Nach Abschluss der Lehrveranstaltung sind die Studierenden in der Lage:
•a) Die wichtigsten ackerbaulichen Kulturpflanzen der Schweiz zu erkennen.
b) Nutzungssysteme im weltweiten Kontext und ihre Beziehungen untereinander zu analysieren.
c) Anbausysteme von Kulturpflanzen und ihre Bedeutung im Ernährungssystem als Ausdruck ökologischer und betrieblicher Rahmenbedingungen zu verstehen
•d) Auswirkungen des Marktes (Inland, Export) und ökologisch-politischer Rahmenbedingungen auf Anbausystem und -intensität einiger ausgewählter Kulturpflanzen zu erfassen
InhaltDie Veranstaltung gliedert sich in drei aufeinander folgende Abschnitte.

Im ersten Abschnitt von sechs bis sieben Doppelstunden werden zentrale Kulturpflanzen der Schweiz und angrenzender Länder behandelt. Ein besonderer Schwerpunkt wird dabei auf Weizen gelegt. Für die wichtigsten ackerbaulichen Kulturpflanzen werden zentrale Aspekte der Produktion, aber auch der Nutzung und Qualitätskriterien der Produkte vorgestellt. Auch Weiterentwicklungsmöglichkeiten für Anbau und Entwicklung neuer Sorten sowie Forschungsfelder werden angesprochen.

Im zweiten Abschnitt werden innerhalb von drei Doppelstunden die Bedeutung der Wiesen und Weiden als Landnutzungsform und das Leitbild des Schweizerischen Futterbaus vorgestellt. Morphologische Eigenschaften und Ansprüche der wichtigsten Gräser- und Leguminosenarten zur Raufutterproduktion im gemässigten Klima werden dargestellt. Darauf aufbauend wird beispielhaft die Bewirtschaftung intensiv und extensiv genutzter Wiesen behandelt und aufgezeigt wie sich diese unterschiedliche Bewirtschaftung auf die botanische Zusammensetzung und die Leistungen der Wiese auswirkt.

Im dritten Abschnitt werden innerhalb von drei Doppelstunden ausgewählte tropische Nutzpflanzen in für sie typischen Nutzungssystemen dargestellt. So kann der Anbau in einen lokalspezifischen Zusammenhang gestellt werden. Schwerpunkte (je nach Kultur) sind Bedeutung im Ernährungssystem, Botanik und Oekophysiologie, Anbautechnik, Züchtung, Saat- oder Pflanzgut. Spezifische Fragen des tropischen Pflanzenbaus (Bodenfruchtbarkeit, Mischanbau) werden exemplarisch behandelt.
• Reis - Rückgrat der Ernährungssicherung, Philippinen
• Maniok - Mehrwert für Bäuerinnen, Kamerun
• Kaffee – alles für den Export, Nicaragua, Kolumbien
• Hirse, Sorghum, Erdnuss – Ackerbau in Grenzlagen, Sahel
• Bananen - Selbstversorgung und Export, Zentralamerika
751-0282-00LNutztierwissenschaften im World Food SystemO2 KP2VS. E. Ulbrich
KurzbeschreibungIn dieser Vorlesung werden das natürliche Verhalten und Haltungssysteme verschiedener Nutztierarten und die verschiedenen Nahrungsmittel tierischer Herkunft vorgestellt.
LernzielDie Studierenden lernen verschiedene Nutztierarten sowie das jeweilige artspezifische Verhalten und für die Tierarten übliche Haltungsformen kennen. Sie werden anhand des natürlichen Verhaltens die wichtigsten Bedürfnisse der Tierarten an eine tiergerechte Haltung benennen können. Die Herkunft verschiedener tierischer Lebensmittel und ihre Produktions- und Verzehrsmengen sowie die Lebensmittelgruppen und Inhaltsstoffe werden ihnen geläufig sein.
Sie werden Verfahren zur Produktion und Verarbeitung tierischer Lebensmittel kennenlernen und die Gründe für die Be- und Verarbeitung der Lebensmittel verstehen.
LiteraturNutztiere in der Lebensmittelkette (Reinhard Fries, UTB Verlag)
Anatomie und Physiologie der Haustiere (Klaus Loeffler, UTB Verlag)
Krankheitsursache Haltung (Thomas Richter Hrsg., Enke Verlag)
Farbatlas Nutztierrassen (Hans Hinrich Sambraus, Ulmer Verlag)
Domestic Animal Behaviour (Katherine A. Houpt, Wiley-Blackwell)
Lebensmittel-Warenkunde für Einsteiger (Rimbach et al., Springer, Berlin 2010)
751-0014-00LAgrarökonomie im World Food SystemO2 KP2VR. Finger, M. Bozzola, S. Hirsch, R. Huber
KurzbeschreibungDie Veranstaltung vertieft Grundlagenwissen und präsentiert Anwendungen im Feld der Ökonomie des Agrar- und Ernährungssektors. Die adressierten Fragestellungen umfassen einzelbetriebliche Entscheidungen, Analysen von Märkten sowie agrarpolitische Aspekte.
LernzielStudenten sollen am Ende der Vorlesung Fragestellungen und Probleme im Bereich der Agrar- und Ernährungswirtschaft mittels ökonomischer Konzepte analysieren können. Dabei stehen Ihnen betriebs- und volkswirtschaftliche Instrumente zur Verfügung.
InhaltAnhand von Fallstudien in Europa und Entwicklungsländern werden verschiedene Konzepte vermittelt. Dabei stehen folgende Themen im Vordergrund: i) Produktionsentscheidungen landwirtschaftlicher Betriebe, die Ökonomie des Agribusiness, Agrarpolitik, Agrarmärkte, Landwirtschaftliche Systeme in Entwicklungsländern
SkriptVorlesungsunterlagen werden im Laufe des Semesters zur Verfügung gestellt
851-0708-00LGrundzüge des Rechts Belegung eingeschränkt - Details anzeigen
Grundzüge des Rechts als GESS-Pflichtwahlfach:
Studierende, die die Vorlesung "Grundzüge des Rechts für Architektur" (851-0703-01L), "Grundzüge des Rechts für Bauwissenschaften" (851-0703-03L) oder "Grundzüge des Rechts" (851-0703-00) belegt haben oder belegen werden, sollen sich in dieser Lerneinheit nicht einschreiben.

Besonders geeignet für Studierende D-HEST, D-MAVT, D-MATL, D-USYS.

Maximale Teilnehmerzahl: 300
O2 KP2VS. Bechtold
KurzbeschreibungDie Vorlesung führt in Grundzüge der Rechtsordnung ein. Neben dem Verfassungs- und Verwaltungsrecht werden Fragen des Vertragsrechts, der ausservertraglichen Haftung, des Gesellschaftsrechts, des Immaterialgüterrechts und des Prozessrechts behandelt.
LernzielEinführung in Grundfragen des öffentlichen und des Privatrechts als Grundlage für weitergehende rechtswissenschaftliche Lehrveranstaltungen.
Inhalt1. Öffentliches Recht
Staatsrecht: Funktion und Quellen des Rechts, Aufbau und Organisation des Staates, Grundrechte, Grundzüge des Völker- und Europarechts. Verwaltungsrecht: Verwaltungsverhältnis, Verfügung, Verwaltungsorganisation, Durchsetzung des Verwaltungsrechts, Verwaltungsverfahrensrecht, Grundzüge des Polizei-, Umwelt- und Raumplanungsrechts.

2. Privatrecht
Vertragsrecht: Vertragsfreiheit, Vertragsentstehung, -erfüllung und -verletzung, Grundzüge des Kauf- und Mietvertrags. Haftungsrecht: Verschuldenshaftung und Kausalhaftung, Beschränkung der Haftung. Grundzüge des Gesellschafts,- Immaterialgüter- und Zivilprozessrechts.
SkriptAuf der Moodle-Plattform verfügbar.
LiteraturWeiterführende Informationen sind auf der Moodle-Lernumgebung zur Vorlesung erhältlich (s. http://www.ip.ethz.ch/education/grundzuege).
Grundlagenfächer II: Prüfungsblock 1
NummerTitelTypECTSUmfangDozierende
402-0062-00LPhysik IO5 KP3V + 1UA. Vaterlaus, G. Feldman
KurzbeschreibungEinführung in die Denk- und Arbeitsweise in der Physik anhand von Demonstrationsexperimenten: Mathematische Grundlagen, Mechanik des Massenpunktes, Mechanik starrer Körper, Deformation und Elastizität, Hydrostatik und Hydrodynamik, Schwingungen, mechanische Wellen, Elektrizität und Magnetismus. Wo immer möglich werden Anwendungen aus dem Bereich der Studiengänge gebracht.
LernzielFörderung des wissenschaftlichen Denkens. Es soll die Fähigkeit entwickelt werden, beobachtete physikalische Phänomene mathematisch zu modellieren und die entsprechenden Modelle zu lösen.
SkriptSkript wird verteilt
LiteraturFriedhelm Kuypers
Physik für Ingenieure und Naturwissenschaftler
Band 1: Mechanik und Thermodynamik
Wiley-VCH Verlag, 2012, 448 S, ca.: Fr. 30.-

Douglas C. Giancoli
Physik
Pearson Studium

Paul A. Tipler
Physik
Spektrum Akademischer Verlag, 1998

David Halliday Robert Resnick Jearl Walker
Physik
Wiley-VCH, 2003

dazu gratis Online Ressourcen (z.B. Simulationen): www.halliday.de
Exkursionen
NummerTitelTypECTSUmfangDozierende
751-0304-00LExkursionen im World Food System Belegung eingeschränkt - Details anzeigen O1 KP1PB. Dorn
KurzbeschreibungAuf den «Exkursionen im World Food System» erweitern und vertiefen die Studierenden der Agrar- und Lebensmittelwissenschaften Vorlesungsinhalte der ersten beiden Studiensemester und setzen sie in Bezug zur Praxis entlang der Lebensmittelwertschöpfungsketten.
LernzielDie Studierenden
- erweitern und vertiefen Themen aus den Vorlesungen «World Food System», «Kulturpflanzen im World Food System», «Nutztierwissenschaften im World Food System», «Agrarökonomie im World Food System» sowie «Diversität der Algen und Pilze» in der Praxis
- erarbeiten sich anhand von Vorbereitungsmaterialien vor der Exkursion selbständig Wissen zu einem gegebenen Exkursionsthema
- formulieren Fragen an die Exkursionsleitung und Exkursionsbeteiligten und diskutieren diese mit ihnen und untereinander
- geben Feedback zu den besuchten Exkursionen
InhaltEs werden mehrere eintägige Exkursionen angeboten, welche verschiedene Themenbiete der Studiengänge Agrar- und Lebensmittelwissenschaften abdecken. Für jede Exkursion sind themenspezifische Lernziele formuliert.
SkriptInhaltliche und organisatorische Exkursionsbeschreibungen finden sich auf der Moodle Lehr-Plattform.
Voraussetzungen / BesonderesNur für 2. Semester Studierende der Agrar- und Lebensmittelwissenschaften
Bachelor-Studium (Studienreglement 2010)
4. Semester
Grundlagenfächer II: Prüfungsblock 2
NummerTitelTypECTSUmfangDozierende
401-0624-00LMathematik IV: StatistikO4 KP2V + 1UD. Stekhoven
KurzbeschreibungEinführung in einfache Methoden und grundlegende Begriffe von Statistik und Wahrscheinlichkeitsrechnung für Naturwissenschaftler. Die Konzepte werden anhand einiger Daten-Beispiele eingeführt.
LernzielFähigkeit, aus Daten zu lernen; kritischer Umgang mit Daten und mit Missbräuchen der Statistik; Grundverständnis für die Gesetze des Zufalls und stochastisches Denken (Denken in Wahrscheinlichkeiten); Fähigkeit, einfache und grundlegende Methoden der Analytischen (Schlussfolgernden) Statistik (z. B. diverse Tests) anzuwenden.
InhaltBeschreibende Statistik (einschliesslich graphischer Methoden).
Einführung in die Wahrscheinlichkeitsrechnung (Grundregeln, Zufallsvariable, diskrete und stetige Verteilungen, Ausblick auf Grenzwertsätze). Methoden der Analytischen Statistik: Schätzungen, Tests (einschliesslich Vorzeichentest, t-Test, F-Test, Wilcoxon-Test), Vertrauensintervalle, Prognoseintervalle, Korrelation, einfache und multiple Regression.
SkriptKurzes Skript zur Vorlesung ist erhältlich.
LiteraturStahel, W.: Statistische Datenanalyse. Vieweg 1995, 3. Auflage 2000 (als ergänzende Lektüre)
Voraussetzungen / BesonderesDie Übungen (ca. die Hälfte der Kontaktstunden; einschliesslich Computerübungen) sind ein wichtiger Bestandteil der Lehrveranstaltung.

Voraussetzungen: Mathematik I, II und III
751-1304-00LManagement in der Agri-Food-Chain Information
Diese LE wird im FS 17 letzmalig angeboten.
Studierende welche gemäss BSc-Reglement 2010 den Prüfungsblock II ablegen, müssen zwingend im FS 17 die LE belegen.
O2 KP2VM. Weber
KurzbeschreibungVermittlung von Grundlagenwissen zum Management von Institutionen, insbesondere Unternehmen, in institutioneller und personaler Hinsicht.
LernzielAm Ende der Vorlesung sollen die Studierenden

- über einen Orientierungsrahmen (Landkarte zur Orientierung) verfügen, der ihnen erlaubt,
die wichtigen Fragestellungen im Zusammenhang mit dem Management von Institutionen einzuordnen, ihr Denken und Vorgehen zu strukturieren sowie sich mit anderen in einer „gemeinsamen Sprache“ darüber auszutauschen.

- die wichtigsten Management-Ansätze aus der Geschichte kennen.

- die wichtigsten Grundsätze, Aufgaben und Werkzeuge der personalen Führungstätigkeit in Institutionen kennen.
InhaltDie Vorlesung geht auf folgende Inhalte ein:

Im Zentrum steht der institutionelle Aspekt des Managements von Institutionen, insbesondere Unternehmen. Dabei wird ein Management-Modell behandelt, welches die Analyse- und Handlungsfähigkeit der Anwender im Kontext von unternehmerischen Fragestellungen erweitern hilft (Orientierungshilfe). Dabei geht es immer um die Unterstützung von Entscheidungen bei der Gestaltung, Lenkung und Entwicklung von komplexen Systemen, z.B. Unternehmen.

Im weiteren werden die wichtigsten Management-Ansätze in kurzer Form behandelt. Zudem wird im Sinne eines kurzen Überblicks auch auf die personalen Aspekte des Managements eingegangen (Grundsätze, Aufgaben, Werkzeuge).
SkriptDie in der Vorlesung behandelten Darstellungen und Fallbeispiele werden den Studierenden in elektronischer Form zu Verfügung gestellt.

Zusätzlich zu den Unterlagen werden die Inhalte des Buches "Das neue St. Galler Management-Modell" von J. Rüegg-Stürm behandelt.
LiteraturJohannes Rüegg-Stürm (2003): "Das neue St. Galler Management-Modell. Grundkategorien einer integrierten Managementlehre. Der HSG-Ansatz." Haupt, Bern.
751-6102-00LAnatomie und Physiologie von Mensch und Tier IIO2 KP2GM. C. Härdi-Landerer, S. E. Ulbrich
KurzbeschreibungVermittlung von Grundkenntnissen der Physiologie und Anatomie von Mensch und Tier. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Verständnis der Zusammenhänge zwischen Morphologie und Funktion des Organismus, insbesondere der landwirtschaftlichen Nutztiere. Dies wird durch die Besprechung von Funktionskreisen gefördert. Die Vorlesung ist in zwei auf einander aufbauende Teile gegliedert.
LernzielDie Lehrveranstaltung befähigt die Studierenden grundlegende Funktionen des Organismus zu verstehen und pathophysiologische Zusammenhänge nachvollziehen zu können.
Exkursionen (4. Sem.)
NummerTitelTypECTSUmfangDozierende
751-0300-00LExkursionen I Belegung eingeschränkt - Details anzeigen
Nur für Agrarwissenschaft BSc.
O2 KP4PB. Dorn
KurzbeschreibungDie Exkursionen I geben einen praxisorientierten Einblick zu verschiedenen agrarwissenschaftlichen Themen. Die theoretischen Fachkenntnisse werden in der Praxis vertieft und angewandt.
LernzielDie Studierenden können
- das erlernte Wissen mit der Praxis verknüpfen und anwenden
- die Zusammenhänge zwischen den verschiedenen Disziplinen der Agrarwissenschaften aufzuzeigen
Voraussetzungen / BesonderesDie Anmeldung zu den Exkursionen erfolgt gemäss separater Ausschreibung im Dezember 2016.
Agrar-Naturwissenschaften
NummerTitelTypECTSUmfangDozierende
751-3000-00LPflanzenbauwissenschaftenW2 KP2VA. Walter
KurzbeschreibungIn diesem Kurs werden kausale Zusammenhänge zwischen Morphologie, Wachstum, Entwicklung und Ertragsbildung von Kulturpflanzen vorgestellt. Darauf aufbauend werden systemorientierte Aspekte der pflanzlichen Lebensstrategie, der Gestaltung von Anbausystemen und der Erfassung und Bewertung von Wechselwirkungen zwischen Kulturpflanzen und ihrer biotischen und abiotischen Umwelt diskutiert.
LernzielIm Verlauf des Kurses erlernen die Studierenden wesentliche Grundlagen der Erzeugung von gesunden, qualitativ hochwertigen Nahrungs- und Futtermitteln sowie wirtschaftlich verwertbarer Rohstoffe. Durch Vorlesungen und ‚hands-on‘ Erfahrungen wird ein verbessertes Verständnis für die nachhaltige Nutzung der Ressourcen Boden, Nährstoffe und Wasser erlangt. Darüber hinaus wird die Basis für eine intensivere Beschäftigung mit der zielgerichteten Weiterentwicklung von Kulturpflanzen durch züchterische Massnahmen und moderne pflanzenwissenschaftliche Methoden geschaffen.
751-3700-00LÖko- und Ertragsphysiologie Information W2 KP2VN. Buchmann, A. Gessler
KurzbeschreibungIn diesem Kurs wird der Einfluss von Umweltfaktoren (z. B. Licht, Temperatur, Feuchte, CO2-Konzentrationen, etc.) auf die Physiologie der Pflanzen behandelt: Wasseraufnahme und -Transport, Transpiration, CO2-Gaswechsel von Pflanzen (Photosynthese, Atmung), Wachstum und C-Allokation, Ertrag und Produktion, Stressphysiologie. Praktische Übungen im Labor und im Freiland runden dieses Programm ab.
LernzielDie Studierenden werden verstehen, wie pflanzenphysiologische Prozesse auf Umweltfaktoren reagieren. Sie lernen damit die theoretischen Grundlagen und Fachbegriffe der Ökophysiologie kennen, die zur Analyse von Ertragspotentialen einsetzen werden. Klassische und aktuelle ökophysiologische Forschung wird vorgestellt, und moderne Analysegeräte zur Bestimmung ökophysiologischer Parameter benutzt.
InhaltDas Ziel vieler landwirtschaftlicher Managemententscheidungen, d. h., das Erhöhen der Produktivität und des Ertrages, basiert häufig auf Reaktionen der Pflanzen auf Umweltfaktoren, z. B. Nährstoff- und Wasserangebot, Licht, etc. Daher werden in diesem Kurs der Einfluss von Umweltfaktoren auf die pflanzliche Physiologie behandelt, z. B. auf den Gaswechsel von Pflanzen (Photosynthese, Atmung, Transpiration), auf die Nährstoff- und Wasseraufnahme und den -Transport in Pflanzen, auf das Wachstum, den Ertrag und die C-Allokation, auf die Produktion und Qualität der produzierten Biomasse. Anhand der wichtigsten Pflanzenarten in Schweizer Graslandökosystemen werden diese theoretischen Kenntnisse vertieft und Aspekte der Bewirtschaftung (Schnitt, Düngung, etc.) angesprochen.
SkriptHandouts stehen online.
LiteraturLarcher 1994, Lambers et al. 2008, Schulze et al. 2002
Voraussetzungen / BesonderesDieser Kurs basiert auf Grundlagen der Pflanzenbestimmung und der Pflanzenphysiologie. Er ist Basis für die Veranstaltungen „Futterbau“ und „Graslandsysteme“.
751-6200-00LQuantitative Genetik und PopulationsgenetikW2 KP2VH. Signer-Hasler, C. Flury, H. Jörg
KurzbeschreibungEinführung in die Grundlagen der quantitativen Genetik und der Populationsgenetik, insbesondere in Bezug auf tierzüchterische Anwendungen. Themen sind genetische Struktur einer Population und Mechanismen zu ihrer Veränderung, Ursachen der Variation quantitativer Merkmale, populationsgenetische Modelle, Schätzung genetischer Parameter, Selektion, Zuchtwertschätzung.
LernzielDie Studierenden sind in der Lage, Begriffe und Methoden der quantitativen Genetik und Populationsgenetik und deren Zusammenhänge mit züchterischen Anwendungen zu beschreiben, zu diskutieren und anzuwenden.
InhaltVorlesungen und Übungen zu folgenden Themen:
Grundbegriffe der Populationsgenetik, Hardy-Weinberg-Gleichgewicht, Genfrequenzen unter Selektion, Verwandtschaft und Inzucht, Aufspüren von Erbkrankheiten, Zuchtwert, Dominanzabweichung, Polygene Merkmale, Varianzanalyse, Zuchtwertschätzung, Zuchtwerte in der Praxis.
SkriptWird in der Vorlesung abgegeben.
LiteraturWeiterführende Literatur wird in der Vorlesung bekannt gegeben.
Voraussetzungen / BesonderesAllgemeine Tierzucht (Nr. 751-6301-00L)
751-7002-00LGrundlagen TierernährungW2 KP2VM. A. Boessinger, M. Kreuzer
KurzbeschreibungAufbauend auf "Allgemeine Ernährungswissenschaften" werden die Kenntnisse zur Ernährungsphysiologie für die einzelnen Nutztierarten und -richtungen umgesetzt. Schwerpunkt sind die Grundlagen von Verwertung und Bedarf an Energie und Nährstoffen sowie die zugehörigen Futterbewertungssysteme für die wichtigsten Nutztiere (Rind, Schwein und Geflügel).
LernzielDer Besuch der Lehrveranstaltung erlaubt es den Studierenden, die wichtigsten Grundzusammenhänge von Ernährung und Verdauung und Energiewechsel zu erklären. Sie vermögen die Palette an Futtermitteln zu benennen und anzuwenden. Sie sind in der Lage, den Bedarf der wichtigsten Nutztiere abzuleiten. Mittels einer Reihe von Übungen wird ihnen vermittelt, wie sie die Kenntnisse für konkrete Aufgaben im Bereich der Tierernährung anwenden können.
Inhalt– Umsatz und Verwertung von Nährstoffen und Energie im Tier (Begriffsdefinition, Umsatz im Tierkörper, Bilanzen, Verwertung)
– Futtermittelbewertung bei Rindvieh, Schwein und Geflügel (energetische Futtermittelbewertung, Bewertung der stickstoffhaltigen Futtersubstanz)
– Ernährung von Rindvieh, Schwein und Geflügel (Grundlagen der Fütterung, physiologische Eigenheiten, Bedarf und Bedarfsdeckung, Fütterungsnormen, Rationengestaltung)
– Futtermittelkunde (Einzelfuttermittel, wirtschaftseigenes Futter)
SkriptSkript ist vorhanden und kann zu Beginn der Lehrveranstaltung erworben werden.
LiteraturEine ausführliche Literaturliste ist im Skript enthalten.
Voraussetzungen / BesonderesRechenübungen sind Bestandteil der Lehrveranstaltung. Dazu ist ein Taschenrechner erforderlich.
751-5000-00LNachhaltige Agrarökosysteme I Belegung eingeschränkt - Details anzeigen W2 KP3GJ. Six, A. Hofmann
KurzbeschreibungWelche biophysikalischen Faktoren, Prozesse und Interaktionen beeinflussen die Funktionsfähigkeit von Agrarökosystemen? In dieser Lehrveranstaltung werden landwirtschaftliche Verfahren im Hinblick auf eine Förderung der Ressourceneffizienz kritisch analysiert, wobei die Verringerung möglicher negativer Umweltwirkungen und die Sicherstellung der sozio-ökonomischen Tragfähigkeit berücksichtigt wird.
LernzielStudierende setzen sich kritisch mit den Konzepten der nachhaltigen Landwirtschaft auseinander.
LiteraturMartin, K. und Sauerborn, J. (2006) Agrarökologie. Ulmer, 304 S.
Voraussetzungen / BesonderesDie integrierten Übungen ermöglichen es den Studierenden das erworbene Wissen zu Agrarökosystemen in einem mehrmonatigen Gewächshausexperiment zu erproben.
Agrar- und Ressourcenökonomie
NummerTitelTypECTSUmfangDozierende
751-1500-00LEntwicklungsökonomie Belegung eingeschränkt - Details anzeigen
Maximale Teilnehmerzahl: 50
W+2 KP2VI. Günther
KurzbeschreibungEinführung in theoretische und empirische Grundlagen wirtschaftlicher Entwicklung. Präskriptive Theorie der Wirtschaftspolitik für Wirtschaftswachstum und Armutsreduktion.
LernzielDer Kurs befähigt Studierende, sich differenziert mit ökomischen Zusammenhängen im Kontext von Entwicklungsländern auseinandersetzen und ökonomische Politikempfehlungen kritisch zu hinterfragen.
Inhalt- Messung von Entwicklung, Armut und Ungleichheit
- Wachstumstheorien
- Handel und Entwicklung
- Bildung, Gesundheit, Bevölkerung und Entwicklung
- Rolle des Staates und von Institutionen
- Wirtschaftspolitik für Wirtschaftswachstum und Armut
- Fiskal-, Geld- und Wechselkurspolitk.
- Ökonomie der Entwicklungshilfe
SkriptKeines.
LiteraturD. Perkins, S. Radelet, D. Lindauer, S. Block (2012): Economics of Development. 7th Edition, W. W. Norton, New York and London.
Voraussetzungen / BesonderesVoraussetzungen: Grundlagenkenntisse der Mikro- und Makroökonomie.
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