Suchergebnis: Katalogdaten im Herbstsemester 2020

Umweltnaturwissenschaften Bachelor Information
Grundlagenfächer I
Basisprüfung
NummerTitelTypECTSUmfangDozierende
529-2001-02LChemie I Belegung eingeschränkt - Details anzeigen O4 KP2V + 2UJ. Cvengros, J. E. E. Buschmann, P. Funck, S. Hug, E. C. Meister, R. Verel
KurzbeschreibungAllgemeine Chemie I: Chemische Bindung und Molekülstruktur, chemische Thermodynamik, chemisches Gleichgewicht.
LernzielErarbeiten von Grundlagen zur Beschreibung von Aufbau, Zusammensetzung und Umwandlungen der materiellen Welt. Einführung in thermodynamisch bedingte chemisch-physikalische Prozesse. Mittels Modellvorstellungen zeigen, wie makroskopische Phänomene anhand atomarer und molekularer Eigenschaften verstanden werden können. Anwendungen der Theorie zum qualitativen und quantitativen Lösen einfacher chemischer und umweltrelevanter Probleme.
Inhalt1. Stöchiometrie
Stoffmenge und Stoffmasse. Zusammensetzung von Verbindungen. Reaktionsgleichung. Ideales Gasgesetz.
2. Atombau
Elementarteilchen und Atome. Elektronenkonfiguration der Elemente. Periodisches System der Elemente.
3. Chemische Bindung und ihre Darstellung. Raumstruktur von Molekülen. Molekülorbitale.
4. Grundlagen der chemischen Thermodynamik
System und Umgebung. Beschreibung des Zustands und der Zustandsänderungen chemischer Systeme.
5. Erster Hauptsatz
Innere Energie, Wärme und Arbeit. Enthalpie und Reaktionsenthalpie. Thermodynamische Standardbedingungen.
6. Zweiter Hauptsatz
Entropie. Entropieänderungen im System und im Universum. Reaktionsentropie durch Reaktionswärme und durch Stoffänderungen.
7. Gibbs-Energie und chemisches Potential
Kombination der zwei Hauptsätze. Reaktions-Gibbs-Energie.
Stoffaktivitäten bei Gasen, kondensierten Stoffen und gelösten Spezies. Gibbs-Energie im Ablauf chemischer Reaktionen. Gleichgewichtskonstante.
8. Chemisches Gleichgewicht
Massenwirkungsgesetz, Reaktionsquotient und Gleichgewichtskonstante. Gleichgewicht bei Phasenübergängen.
9. Säuren und Basen
Verhalten von Stoffen als Säure oder Base. Dissoziationsfunktionen von Säuren. pH-Begriff. Berechnung von pH-Werten in Säure-Base-Systemen und Speziierungsdiagramme. Säure-Base-Puffer. Mehrprotonige Säuren und Basen.
11. Auflösung und Fällung
Heterogene Gleichgewichte. Lösungsprozess und Löslichkeitskonstante. Speziierungsdiagramme. Das Kohlendioxid-Kohlensäure-Carbonat-Gleichgewicht in der Umwelt.
SkriptOnline-Skript mit durchgerechneten Beispielen.
LiteraturCharles E. Mortimer, CHEMIE - DAS BASISWISSEN DER CHEMIE. 12. Auflage, Georg Thieme Verlag Stuttgart, 2015.

Weiterführende Literatur:
Theodore L. Brown, H. Eugene LeMay, Bruce E. Bursten, CHEMIE. 10. Auflage, Pearson Studium, 2011. (deutsch)

Catherine Housecroft, Edwin Constable, CHEMISTRY: AN INTRODUCTION TO ORGANIC, INORGANIC AND PHYSICAL CHEMISTRY, 3. Auflage, Prentice Hall, 2005.(englisch)
401-0251-00LMathematik I: Analysis I und Lineare Algebra Belegung eingeschränkt - Details anzeigen O6 KP4V + 2UL. Halbeisen
KurzbeschreibungDiese Vorlesung behandelt mathematische Konzepte und Methoden, die zum Modellieren, Lösen und Diskutieren wissenschaftlicher Probleme nötig sind - speziell durch gewöhnliche Differentialgleichungen.
LernzielMathematik ist von immer grösserer Bedeutung in den Natur- und Ingenieurwissenschaften. Grund dafür ist das folgende Konzept zur Lösung konkreter Probleme: Der entsprechende Ausschnitt der Wirklichkeit wird in der Sprache der Mathematik modelliert; im mathematischen Modell wird das Problem - oft unter Anwendung von äusserst effizienter Software - gelöst und das Resultat in die Realität zurück übersetzt.

Ziel der Vorlesungen Mathematik I und II ist es, die einschlägigen mathematischen Grundlagen bereit zu stellen. Differentialgleichungen sind das weitaus wichtigste Hilfsmittel im Prozess des Modellierens und stehen deshalb im Zentrum beider Vorlesungen.
Inhalt1. Differential- und Integralrechnung:
Wiederholung der Ableitung, Linearisierung, Taylor-Polynome, Extremwerte, Stammfunktion, Hauptsatz der Differential- und Integralrechnung, Integrationsmethoden, uneigentliche Integrale.

2. Lineare Algebra und Komplexe Zahlen:
lineare Gleichungssysteme, Gauss-Verfahren, Matrizen, Determinanten, Eigenwerte und Eigenvektoren, Darstellungsformen der komplexe Zahlen, Potenzieren, Radizieren, Fundamentalsatz der Algebra.

3. Gewöhnliche Differentialgleichungen:
Separierbare Differentialgleichungen (DGL), Integration durch Substitution, Lineare DGL erster und zweiter Ordnung, homogene Systeme linearer DGL mit konstanten Koeffizienten, Einführung in die dynamischen Systeme in der Ebene.
Literatur- Thomas, G. B., Weir, M. D. und Hass, J.: Analysis 1, Lehr- und Übungsbuch (Pearson).
- Gramlich, G.: Lineare Algebra, eine Einführung (Hanser).
- Papula, L.: Mathematik für Ingenieure und Naturwissenschaftler, Bd. 1 und 2 (Vieweg+Teubner).
Voraussetzungen / BesonderesVoraussetzungen: Vertrautheit mit den Grundlagen der Analysis, insbesondere mit dem Funktions- und Ableitungsbegriff.

Mathe-Lab (Präsenzstunden):
Mo 18-20, Di 18-20, Mi 18-20, stets im Raum HG E 41.
701-0007-00LUmweltproblemlösen I Belegung eingeschränkt - Details anzeigen
Nur für Umweltnaturwissenschaften BSc.
O5 KP4GC. E. Pohl, M. Mader, B. B. Pearce
KurzbeschreibungIn der Fallstudie analysieren wir jedes Jahr ein anderes Thema aus dem Nachhaltigkeitsbereich und entwickeln Lösungsvorschläge.
LernzielDie Studierendenden können:
- zu einem gegebenen Thema eine Recherche durchführen und die Ergebnisse in einem Bericht strukturiert darstellen, welcher (a) den Stand des Wissens und (b) den Wissens- und Handlungsbedarf aufzeigt.
- Wissen aus unterschiedlichen Perspektiven in einem qualitativen Systemmodell integrieren, Probleme identifizieren und aus der Perspektive bestimmter Stakeholder Lösungsvorschläge entwickeln.
- die verschiedenen Rollen in einer Gruppe benennen, erklären für welche sie besonders geeignet sind, sich in Gruppen organisieren, Probleme der Zusammenarbeit erkennen und diese konstruktiv angehen.
InhaltDas erste Semester dient dazu das vorhandene Wissen zum Fallthema, seine Grundlagen und Herausforderungen zu sammeln. Dazu verfassen die Studierenden in Gruppen eine Recherche zu einem bestimmten Teilaspekt. Diese Recherche umfasst eine inhaltliche Analyse und eine Analyse der Stakeholder. Die Ergebnisse werden in einem Bericht verfasst und im Rahmen einer internen Konferenz präsentiert.

Während der Semesterferien findet die Synthesewoche statt. In dieser Woche werden die Ergebnisse der verschiedenen Teilanalysen mittels Design Thinking und eines qualitativen Systemmodels integriert. Einzelne Probleme werden identifiziert und Lösungsvorschläge entwickelt.

Im zweiten Semester arbeiten die Studierenden selbstständig und im Austausch mit Stakeholdern an zuvor identifizierten Problemen. Sie entwickeln ein Nachhaltigkeitsprojekt mit konkreten Massnahmen, welches sie freiwillig im dritten Semester umsetzen könnten. Mit der Präsentation der Studierendenprojekte am «Markt der Massnahmen» findet die Lehrveranstaltung ihren Abschluss.

Die Studierenden arbeiten die meiste Zeit selbständig in Gruppen. In zentralen Schritten werden sie von Tutorierenden unterstützt. Speziell eingeführt werden die Studierenden in:
- Das Thema der Fallstudie (durch externe ExpertInnen)
- Recherche, wissenschaftliches Schreiben und Literaturverwaltung (durch ExpertInnen der ETH Bibliothek),
- Rollenverhalten und Zusammenarbeit in der Gruppe,
- Verfassen von Berichten, Postern und Präsentationen,
- Erstellen eines qualitativen Systemmodells (SystemQ),
- Entwickeln von Lösungsideen (design thinking, Checklands' soft systems methodology, Nachhaltigkeitsbeurteilung).
SkriptDas Falldossier wird von den Tutorierenden auf Basis der Studierendenberichte erarbeitet.
LiteraturUnterlagen zu den Methoden werden während der Fallstudie zusammen mit der entsprechenden Hintergrundliteratur auf Moodle zur Verfügung gestellt.
551-0001-00LAllgemeine Biologie I Belegung eingeschränkt - Details anzeigen O3 KP3VU. Sauer, O. Y. Martin, A. Widmer
KurzbeschreibungOrganismische Biologie um die Grundlagen der klassischen und molekularen Genetik, der Evolutionsbiologie und der Phylogenie zu vermitteln.
Erster Teil einer zweisemestrigen Biologievorlesung für Studierende der Argrar-, Lebensmittel- und Umweltnaturwissenschaften.
LernzielVerständnis einiger grundlegender Konzepte der Biologie (Vererbung, Evolution und Phylogenie) und ein Ueberblick über die Vielfältigkeit der Lebensformen.
InhaltDiese Vorlesung fokussiert auf organismische Biologie mit Genetik, Evolution, and unterschiedliche Lebensformen mit dem Campbell Kapiteln 12-34.

Woche 1-7 von Alex Widmer, Kapitel 12-25
12 Cell biology Mitosis
13 Genetics Sexual life cycles and meiosis
14 Genetics Mendelian genetics
15 Genetics Linkage and chromosomes
20 Genetics Evolution of genomes
21 Evolution How evolution works
22 Evolution Phylogentic reconstructions
23 Evolution Microevolution
24 Evolution Species and speciation
25 Evolution Macroevolution

Woche 8-14 von Oliver Martin, Kapitel 26-34
26 Diversity of Life Introdution to viruses
27 Diversity of Life Prokaryotes
28 Diversity of Life Origin & evolution of eukaryotes
29 Diversity of Life Nonvascular&seedless vascular plants
30 Diversity of Life Seed plants
31 Diversity of Life Introduction to fungi
32 Diversity of Life Overview of animal diversity
33 Diversity of Life Introduction to invertebrates
34 Diversity of Life Origin & evolution of vertebrates
SkriptKein Skript
LiteraturCampbell et al. (2017) Biology - A Global Approach. 11th Edition (Global Edition
Voraussetzungen / BesonderesDie Vorlesung ist der erste Teil einer zweisemestrigen Biologievorlesung für Studierende mit Biologie als Grundlagenfach.
701-0243-01LBiologie III: ÖkologieO3 KP2VC. Buser Moser
KurzbeschreibungÖkologische Grundkonzepte und ihre praktische Bedeutung werden mit Beispielen aus aquatischen und terrestrischen Ökosystemen vorgestellt. Studierende lernen, welche Faktoren die Verbreitung von Organismen bestimmen, wie sich Populationen entwickeln, wie Lebensgemeinschaften aufgebaut sind, wie Ökosysteme funktionieren, was Biodiversität bedeutet und mit welchen Massnahmen sie geschützt werden kann
LernzielDie TeilnehmerInnen können
- ökologische Grundbegriffe definieren und konkrete Beispiele dazu geben;
- den Einfluss von Umweltfaktoren auf Organismen beschreiben und Anpassungen erklären;
- die Vorgänge beschreiben, welche die Entwicklung von Populationen, das Zusammenleben von Arten in Lebensgemeinschaften und die Funktion von Ökosystemen bestimmen;
- natürliche und menschliche Einflüsse auf diese Vorgänge erläutern;
- Muster der Biodiversität beschreiben; aktuelle Naturschutzprobleme erläutern;
- das ökologische Grundwissen anwenden, um neue Beobachtungen oder Untersuchungsergebnisse zu interpretieren, Situationen zu beurteilen, Entwicklungen vorherzusagen, oder Lösungen für bestimmte Probleme vorzuschlagen.
Inhalt- Übersicht der aquatischen und terrestrischen Lebensräume mit ihren Bewohnern
- Einfluss von Umweltfaktoren (Temperatur, Strahlung, Wasser, Nährstoffe etc.) auf Organismen; Anpassung an bestimmte Umweltbedingungen
- Populationsdynamik: Ursachen, Beschreibung, Vorhersage und Regulation
- Interaktionen zwischen Arten (Konkurrenz, Koexistenz, Prädation, Parasitismus, Nahrungsnetze)
- Lebensgemeinschaften: Struktur, Stabilität, Sukzession
- Ökosysteme: Kompartimente, Stoff- und Energieflusse
- Biodiversität: Variation, Ursachen, Gefährdung und Erhaltung
- Aktuelle Naturschutzprobleme und -massnahmen
- Evolutionäre Ökologie: Methodik, Spezialisierung, Koevolution
SkriptUnterlagen, Vorlesungsfolien und relevante Literatur sind in der Lehrdokumentenablage abrufbar. Die Unterlagen für die nächste Vorlesung stehen jeweils spätestens am Freitagmorgen zur Verfügung.
LiteraturGenerelle Ökologie:
Townsend, Harper, Begon 2009. Ökologie. Springer, ca. Fr. 70.-

Aquatische Ökologie:
Lampert & Sommer 1999. Limnoökologie. Thieme, 2. Aufl., ca. Fr. 55.-;
Bohle 1995. Limnische Systeme. Springer, ca. Fr. 50.-

Naturschutzbiologie:
Baur B. et al. 2004. Biodiversität in der Schweiz. Haupt, Bern, 237 S.
Primack R.B. 2004. A primer of conservation biology. 3rd ed. Sinauer, Mass. USA, 320 pp.
701-0027-00LUmweltsysteme IO2 KP2VS. Bonhoeffer, N. Dubois, C. Schär
KurzbeschreibungDie Vorlesung vermittelt eine wissenschaftliche Einführung in Umweltaspekte aus den Bereichen Erd-, Klima- und Gesundheitswissenschaften.
LernzielDie Studierenden können wichtige Eigenschaften von Umweltaspekten aus den Bereichen Erd-, Klima- und Gesundheitswissenschaften erläutern, sie sind in der Lage kritische Entwicklungstrends und Nutzungskonflikte zu diskutieren und Lösungsansätze zu vergleichen.
InhaltDie Vorlesung erläutert anhand von aktuellen Beispielen die Rolle der betrachteten Umweltsysteme für Mensch und Natur. Dabei werden exemplarisch einige ausgewählte Umweltprobleme vorgestellt. Darunter fallen die Förderung von Rohstoffen und fossilen Energieträger, der Klimawandel und seine Auswirkungen auf Mensch und Natur, sowie sowie die Verbreitung und Kontrolle von Krankheitserregern in der menschlichen Bevölkerung und in Agrarsystemen.
SkriptSlides werden durch Dozenten abgegeben und sind via moodle verfügbar.
701-0029-00LUmweltsysteme IIO3 KP2VA. Patt, H. Bugmann, N. Gruber
KurzbeschreibungDie Vorlesung vermittelt eine wissenschaftliche Einführung in drei wichtige Umweltsysteme und ihre Nutzung: Gewässer, Wälder und Agrarsysteme.
LernzielDie Studierenden können wichtige Funktionen der drei Umweltsysteme erläutern, sie sind in der Lage kritische Entwicklungstrends und Nutzungskonflikte zu diskutieren und Lösungsansätze zu vergleichen.
InhaltGewässer als Ökosysteme, Wassernutzung und ihre Auswirkungen, Gefährdung und Sicherung der Wasserqualität, Wasser & Gesundheit, Wassertechnologien, Wasser & Energie

Waldökosysteme und ihre Nutzung, veränderte Landnutzung und Verlust an Waldfläche, nachhaltige Waldwirtschaft.

Die wichtigsten Funktionen, Trends und Herausforderungen von Agrar- und Food Systemen werden anhand der vier Dimensionen der Ernährungssicherheit (Verfügbarkeit, Zugang und Verwendung von Nahrungsmitteln, sowie Stabilität der Ernährungssysteme) diskutiert.
SkriptSkript bzw. Vorlesungsunterlagen werden durch Dozenten abgegeben und ist via moodle verfügbar.
Weitere obligatorische Fächer im Basisjahr
NummerTitelTypECTSUmfangDozierende
252-0839-00LEinsatz von Informatikmitteln Information Belegung eingeschränkt - Details anzeigen O2 KP2GL. E. Fässler, M. Dahinden
KurzbeschreibungDie Studierenden lernen ausgewählte Konzepte und Informatikmittel einzusetzen, um interdisziplinäre Projekte zu bearbeiten. Themenbereiche: Modellieren und Simulieren, Daten verwalten mit Listen, Tabellen und relationalen Datenbanken, Einführung in die Programmierung
LernzielDie Studierenden lernen

- für wissenschaftliche Problemstellungen adäquate Informatikmittel zu wählen und einzusetzen,
- reale Daten aus ihren Fachrichtungen zu verarbeiten und zu analysieren,
- mit der Komplexität realer Daten umzugehen.
Inhalt1. Modellieren und Simulieren
2. Datenverwaltung mit Listen und Tabellen
3. Datenverwaltung mit relationalen Datenbanken
4. Automatisieren mit Makros
5. Programmiereinführung mit Python
SkriptAlle Materialien zur Lehrveranstaltung sind verfügbar unter www.evim.ethz.ch
Voraussetzungen / BesonderesDiese Vorlesung basiert auf anwendungsorientiertem Lernen. Den grössten Teil der Arbeit verbringen die Studierenden damit, Projekte mit naturwissenschaftlichen Daten zu bearbeiten und die Resultate mit Assistierenden zu diskutieren. Für die Aneignung der Informatik-Grundlagen stehen elektronische Tutorials zur Verfügung.
529-0030-00LPraktikum Chemie Belegung eingeschränkt - Details anzeigen O3 KP6PN. Kobert, A. de Mello, M. H. Schroth
KurzbeschreibungIm Praktikum Chemie werden grundlegende Techniken der Laborarbeit erlernt.
Die Experimente umfassen sowohl analytische als auch präparative Aufgaben. So werden z. B. Boden-und Wasserproben analysiert, ausgewählte Synthesen durchgeführt, und die Arbeit
mit gasförmigen Substanzen im Labor wird vermittelt.
LernzielEinblick in die experimentelle Methodik der Chemie: Verhalten im
Labor, Umgang mit Chemikalien. Beobachten und Beschreiben grundlegender chemischer Reaktionen.
InhaltNatürliche und künstliche Stoffe: Merkmale, Gruppierungen,
Persistenz. Solvatation: vom Wasser bis zum Erdöl.
Protonenübertragungen. Lewis-Säuren und Basen: Metallzentren und
Liganden. Elektrophile C-Zentren und nukleophile Reaktanden.
Mineralbildung. Redoxprozesse: Uebergangsmetallkomplexe. Gase der
Atmosphäre.
SkriptDas Skript zum Praktikum und die Versuchsanleitungen werden
auf einer eigenen homepage zugänglich gemacht.
Die entsprechenden Informationen werden am 1. Semestertag bekanntgegeben.
LiteraturDie genaue Vorbereitung anhand des Praktikums- und des Vorlesungsskripts
ist Voraussetzung für die Teilnahme am Praktikum.
Voraussetzungen / BesonderesSchutzkonzept: https://chab.ethz.ch/studium/bachelor1.html
751-0801-00LBiologie I: Uebungen Belegung eingeschränkt - Details anzeigen O1 KP2UE. B. Truernit
KurzbeschreibungGrundlagen und Methoden der Lichtmikroskopie. Herstellung von Präparaten, mikroskopieren und dokumentieren. Bau der Samenpflanzen: Von der Zelle zum Organ. Besonderheiten der Pflanzenzelle. Bau und Funktion von Pflanzenorganen. Anatomische Anpassungen an verschiedene Standorte.
LernzielFertigkeit im Präparieren, Mikroskopieren und Dokumentieren pflanzlicher Objekte. Verstehen der Zusammenhänge zwischen Struktur und Funktion auf der Ebene der Organe, Gewebe und Zellen. Erkennen der Zusammenhänge zwischen Anatomie, Systematik, Physiologie, Ökologie und Entwicklungsbiologie.
InhaltGrundlagen der Optik. Prinzip des Lichtmikroskops. Die Teile des Lichtmikroskops und ihre Funktionen. Köhlersches Beleuchtungsprinzip. Optische Kontrastierverfahren. Messen im Mikroskop. Herstellen von mikroskopischen Präparaten. Färbemethoden.
Besonderheiten der Pflanzenzelle: Plastiden, Vakuole, Zellwand. Bau der Samenpflanzen: Von der Zelle zum Organ. Bau und Funktion verschiedener Pflanzengewebe (Epidermis, Leitgewebe, Holz, etc.). Bau und Funktion verschiedener Pflanzenorgane (Wurzel, Stängel, Blatt, Blüte, Frucht, Samen). Anatomische Anpassung an verschiedene Standorte.
SkriptHandouts
LiteraturAls Ergänzung (muss nicht angeschafft werden):
Gerhard Wanner: Mikroskopisch-Botanisches Praktikum, Georg Thieme Verlag, Stuttgart.
Voraussetzungen / BesonderesGruppen von maximal 30 Studierenden.
701-0026-00LIntegrierte Exkursionen Belegung eingeschränkt - Details anzeigen
Nur für Studierende im dritten Semester.
Diese Lerneinheit wird im FS21 erneut angeboten für Studierende, die dann im zweiten Semester sind.

Nach speziellem Programm und mit separater Anmeldung, siehe unter "Besonderes"
O1 KP2PM. A. M. Niederhuber
KurzbeschreibungExkursionen bilden einen idealen Rahmen, um theoretische Konzepte des Studiengangs mit der realen Welt zu verbinden. An drei Exkursionstagen erfolgt eine intensive Auseinandersetzung mit umweltnaturwissenschaftlichen und -politischen Fragestellungen. Die Studierenden lernen dabei die Besonderheiten und Herausforderungen einer Gegend kennen und vertiefen im Austausch mit Fachexperten Ihr Wissen.
LernzielDie Studierenden können:
- konkrete umweltnaturwissenschaftliche / umweltpolitische Fragestellungen einer Region beschreiben und ihr Wissen darüber in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Fachexperten vertiefen.
- unterschiedliche Sichtweisen einer räumlichen Fragestellung darlegen und verschiedene Standpunkte diskutieren und analysieren.
- Zusammenhänge zwischen den auf den Exkursionen einbezogenen Fachgebieten ihres Studienganges erläutern.
- zukünftige Arbeitsfelder und Tätigkeiten von UmweltnaturwissenschaftlerInnen anhand konkreter Beispiele beschreiben.
InhaltEs werden voraussichtlich sieben1-tägige Exkursionen angeboten, welche die verschiedenen Fachrichtungen des D-USYS abdecken.
Eine ausführliche inhaltliche und organisatorische Beschreibung der einzelnen Exkursionen befindet sich auf der dazugehörigen Moodle-Lernplattform.
Ziel ist, dass jeder Studierende des 3. Semesters UMNW im HS einen Exkursionstag belegen kann. Ein zweiter Exkursionstag wird im FS 2021 angeboten.
SkriptDie Exkursionsbeschreibungen finden sich auf der Moodle-Plattform.
Literatursiehe Moodle-Lernplattform
Voraussetzungen / BesonderesDie Anmeldung zu den Exkursionen erfolgt gemäss separater Ausschreibung.
Repetition Basisjahr Umweltnaturwissenschaften BSc
NummerTitelTypECTSUmfangDozierende
900-9023-00LRepetition Basisjahr Umweltnaturwissenschaften BSc Belegung eingeschränkt - Details anzeigen 0 KPkeine Angaben
Kurzbeschreibung
Lernziel
Grundlagenfächer II
Prüfungsblöcke
Prüfungsblock 1
NummerTitelTypECTSUmfangDozierende
402-0063-00LPhysik IIO5 KP3V + 1UA. Vaterlaus
KurzbeschreibungEinführung in die Denk- und Arbeitsweise in der Physik anhand von Demonstrationsexperimenten: Elektromagnetismus, Brechung und Beugung von Wellen, Elemente der Quantenmechanik mit Anwendung auf die Spektroskopie, Thermodynamik, Phasenumwandlungen, Transportphänomene. Wo immer möglich werden Anwendungen aus dem Bereich des Studienganges gebracht.
LernzielFörderung des wissenschaftlichen Denkens. Es soll die Fähigkeit entwickelt werden, beobachtetete physikalische Phänomene mathematisch zu modellieren und die entsprechenden Modelle zu lösen.
SkriptSkript wird verteilt.
LiteraturFriedhelm Kuypers
Physik für Ingenieure und Naturwissenschaftler
Band 2 Elektrizität, Optik, Wellen
Wiley-VCH, 2012
ISBN 3527411445, 9783527411443

Douglas C. Giancoli
Physik
3. erweiterte Auflage
Pearson Studium

Hans J. Paus
Physik in Experimenten und Beispielen
Carl Hanser Verlag, München, 2002, 1068 S.

Paul A. Tipler
Physik
Spektrum Akademischer Verlag, 1998, 1522 S., ca Fr. 120.-

David Halliday Robert Resnick Jearl Walker
Physik
Wiley-VCH, 2003, 1388 S., Fr. 87.- (bis 31.12.03)

dazu gratis Online Ressourcen (z.B. Simulationen): www.halliday.de
752-4001-00LMikrobiologieO2 KP2VM. Ackermann, M. Schuppler, J. Vorholt-Zambelli
KurzbeschreibungVermittlung der Grundlagen im Fach Mikrobiologie mit Schwerpunkt auf den Themen: Bakterielle Zellbiologie, Molekulare Genetik, Wachstumsphysiologie, Biochemische Diversität, Phylogenie und Taxonomie, Prokaryotische Vielfalt, Interaktion zwischen Menschen und Mikroorganismen sowie Biotechnologie.
LernzielVermittlung der Grundlagen im Fach Mikrobiologie.
InhaltDer Schwerpunkt liegt auf den Themen: Bakterielle Zellbiologie, Molekulare Genetik, Wachstumsphysiologie, Biochemische Diversität, Phylogenie und Taxonomie, Prokaryotische Vielfalt, Interaktion zwischen Menschen und Mikroorganismen sowie Biotechnologie.
SkriptWird von den jeweiligen Dozenten ausgegeben.
LiteraturDie Behandlung der Themen erfolgt auf der Basis des Lehrbuchs Brock, Biology of Microorganisms
401-0624-00LMathematik IV: Statistik Belegung eingeschränkt - Details anzeigen O4 KP2V + 1UJ. Ernest
KurzbeschreibungEinführung in einfache Methoden und grundlegende Begriffe von Statistik und Wahrscheinlichkeitsrechnung für Naturwissenschaftler. Die Konzepte werden anhand einiger Daten-Beispiele eingeführt.
LernzielFähigkeit, aus Daten zu lernen; kritischer Umgang mit Daten und mit Missbräuchen der Statistik; Grundverständnis für die Gesetze des Zufalls und stochastisches Denken (Denken in Wahrscheinlichkeiten); Fähigkeit, einfache und grundlegende Methoden der Analytischen (Schlussfolgernden) Statistik (z. B. diverse Tests) anzuwenden.
InhaltBeschreibende Statistik (einschliesslich graphischer Methoden).
Einführung in die Wahrscheinlichkeitsrechnung (Grundregeln, Zufallsvariable, diskrete und stetige Verteilungen, Ausblick auf Grenzwertsätze). Methoden der Analytischen Statistik: Schätzungen, Tests (einschliesslich Binomialtest, t-Test, Vorzeichentest, F-Test, Wilcoxon-Test), Vertrauensintervalle, Prognoseintervalle, Korrelation, einfache und multiple lineare Regression.
SkriptSkript zur Vorlesung ist erhältlich.
LiteraturStahel, W.: Statistische Datenanalyse. Vieweg 1995, 3. Auflage 2000 (als ergänzende Lektüre)
Voraussetzungen / BesonderesDie Übungen (ca. die Hälfte der Kontaktstunden; einschliesslich Computerübungen) sind ein wichtiger Bestandteil der Lehrveranstaltung.

Voraussetzungen: Mathematik I, II
Prüfungsblock 2
NummerTitelTypECTSUmfangDozierende
701-0071-00LMathematik III: SystemanalyseO4 KP2V + 1UR. Knutti, I. Medhaug, L. Brunner, S. Schemm, H. Wernli
KurzbeschreibungIn der Systemanalyse geht es darum, durch ausgesuchte praxisnahe Beispiele die in der Mathematik bereit gestellte Theorie zu vertiefen und zu veranschaulichen. Konkret behandelt werden: Dynamische lineare Boxmodelle mit einer und mehreren Variablen; Nichtlineare Boxmodelle mit einer oder mehreren Variablen; zeitdiskrete Modelle, und kontinuierliche Modelle in Raum und Zeit.
LernzielErlernen und Anwendung von Konzepten (Modellen) und quantitativen Methoden zur Lösung von umweltrelevanten Problemen. Verstehen und Umsetzen des systemanalytischen Ansatzes, d.h. Erkennen des Kernes eines Problemes - Abstraktion - Quantitatives Erfassen - Vorhersage.
Inhalthttps://iac.ethz.ch/edu/courses/bachelor/vorbereitung/systemanalyse.html
SkriptFolien werden über die Kurswebsite zur Verfügung gestellt.
LiteraturImboden, D. and S. Koch (2003) Systemanalyse - Einführung in die mathematische Modellierung natürlicher Systeme. Berlin Heidelberg: Springer Verlag.

https://link.springer.com/book/10.1007%2F978-3-642-55667-8
701-0023-00LAtmosphäre Information O3 KP2VE. Fischer, T. Peter
KurzbeschreibungGrundlagen der Atmosphäre, physikalischer Aufbau und chemische Zusammensetzung, Spurengase, Kreisläufe in der Atmosphäre, Zirkulation, Stabilität, Strahlung, Kondensation, Wolken, Oxidationspotential und Ozonschicht.
LernzielVerständnis grundlegender physikalischer und chemischer Prozesse in der Atmosphäre. Kenntnis über die Mechanismen und Zusammenhänge von: Wetter - Klima, Atmosphäre - Ozeane - Kontinente, Troposphäre - Stratosphäre. Verständnis von umweltrelevanten Strukturen und Vorgängen in sehr unterschiedlichem Massstab. Grundlagen für eine modellmässige Darstellung komplexer Zusammenhänge in der Atmosphäre.
InhaltGrundlagen der Atmosphäre, physikalischer Aufbau und chemische Zusammensetzung, Spurengase, Kreisläufe in der Atmosphäre, Zirkulation, Stabilität, Strahlung, Kondensation, Wolken, Oxidationspotential und Ozonschicht.
SkriptSchriftliche Unterlagen werden abgegeben.
Literatur- John H. Seinfeld and Spyros N. Pandis, Atmospheric Chemistry and Physics: From Air Pollution to Climate Change, Wiley, New York, 1998.
- Gösta H. Liljequist, Allgemeine Meteorologie, Vieweg, Braunschweig, 1974.
701-0501-00LPedosphäreO3 KP2VR. Kretzschmar
KurzbeschreibungEinführung in die Entstehung und Eigenschaften von Böden in Abhängigkeit von Ausgangsgestein, Relief, Klima und Bodenorganismen. Komplexe Zusammenhänge zwischen den bodenbildenden Prozessen, den physikalischen und chemischen Bodeneigenschaften, Bodenorganismen, und ökologischen Standortseigenschaften von Böden werden erläutert und an Hand von zahlreichen Beispielen illustriert.
LernzielVerständnis von Böden als integraler Bestandteil von Ökosystemen, der Entstehung und Verbreitung von Böden in Abhängigkeit von Umweltfaktoren, und der Prozesse welche zu Bodendegradation führen.
InhaltDefinition der Pedosphäre, Bodenfunktionen, Gesteine, Minerale und Verwitterung, Bodenorganismen, organische Bodensubstanz, Bodenbildung und Bodenverbreitung, Grundzüge der Bodenklassifikation, Bodenzonen der Erde, physikalische Bodeneigenschaften und Funktionen, chemische Bodeneigenschaften und Funktionen, Bodenfruchtbarkeit, Bodennutzung und Bodengefährdung.
SkriptPolybook
Literatur- Scheffer F. Scheffer/Schachtschabel - Lehrbuch der Bodenkunde, 17. Auflage, Springer Spektrum, Berlin, 2018.

- Brady N.C. and Weil, R.R. The Nature and Properties of Soils. 14th ed. Prentice Hall, 2007.
Voraussetzungen / BesonderesVoraussetzungen: Grundlagen in Chemie, Biologie und Geologie.
Weitere obligatorische Fächer
NummerTitelTypECTSUmfangDozierende
701-0033-00LPraktikum Physik für Studierende in Umweltnaturwissenschaften Information Belegung eingeschränkt - Details anzeigen
Das Praktikum ist für Studierende ab dem 3. Semester BSc UMNW.
O2 KP4PM. Münnich, A. Biland, N. Gruber
KurzbeschreibungAuseinandersetzung mit den grundlegenden Problemen des Experimentes. Durch selbstständige Durchführung physikalischer Versuche aus Teilbereichen der Elementarphysik wird der Einsatz und der Umgang mit Messinstrumenten sowie die korrekte Auswertung und Beurteilung von Messungen erlernt. Die Physik als persönliches Erlebnis spielt dabei eine wichtige Rolle.
LernzielDie Arbeit im Laboratorium bildet einen wichtigen Teil einer modernen naturwissenschaftlichen Ausbildung. Anhand einfacher, vorgegebenen Versuchsaufbauten soll das Praktikum folgendes vermitteln:

- Den Aufbau von Experimenten,
- die Kenntnis verschiedener Messmethoden,
- den Einsatz und Umgang von Messinstrumenten,
- die korrekte Durchführung von Experimenten,
- die Analyse der Genauigkeit der Messungen,
- die Auswertung und Beurteilung der Messungen.
Ausserdem will der Kurs die Kenntnisse in Elementarphysik vertiefen.

Neben aus dem Anfängerpraktikum für Physiker ausgewählten Versuchen bezwecken speziell für den Bachelorstudiengang Umweltnaturwissenschaften entwickelte Versuchen die wechelseitigen Beziehungen zwischen physikalischer Prozesse zu chemischen und biologischen Phänomenen erleuchten.
InhaltDie Studierenden wählen sich 5 von 18 angebotenen Versuchen aus, die sie durchführen möchten. Nach der Durchführung dieser Versuche analysieren die Studierenden ihre Messungen, schätzen den Fehler ihrer Resultate ab und vergleichen in schriftlichen Berichten ihre Resultate mit der physikalischen Theorie.
SkriptVersuchsanleitungen werden auf den Moodle Kursseiten zur Verfügung gestellt.
Voraussetzungen / BesonderesDer Kurs wird im HS2020 zweigeteilt:

Teil 1: Physik Experimente, die zu Hause durchgeführt und dann reportiert werde.

Teil 2: Repetitorium der Physikvorlesung des FS2020.
Sozial- und Geisteswissenschaften
Pflichtteil
NummerTitelTypECTSUmfangDozierende
701-0707-00LMethoden des Argumentierens in Wissenschaft und Ethik Information Belegung eingeschränkt - Details anzeigen
Maximale Teilnehmerzahl: 160

Diese Lerneinheit wurde bis FS17 unter den Titel "Methoden der Textanalyse" angeboten. Studierende, die dieses Fach bereits abgeschlossen haben, können das Fach im HS nicht nochmals anrechnen lassen.
O2 KP2GC. J. Baumberger
KurzbeschreibungProbleme der Umwelt und der nachhaltigen Entwicklung sind aus wissenschaftlicher und aus ethischer Sicht komplex. Sie erfordern entsprechende Kenntnisse im Argumentieren. Die Lehrveranstaltung behandelt Grundlagenwissen und Methoden für die Rekonstruktion, Analyse und Beurteilung von Argumentationen. Diese Fähigkeiten werden an Beispielen aus Wissenschaft, Ethik und politischen Debatten geübt.
LernzielDie Studierenden verfügen über Grundlagenwissen und Methoden der Argumentationsanalyse. Sie können diese Methoden auf komplexe Argumente im Zusammenhang mit wissenschaftlichen und ethischen Fragen zur Umwelt und zur nachhaltigen Entwicklung anwenden sowie selbst Argumente entwickeln und zieleführend einsetzen. Zudem sind sie in der Lage, den Beitrag von Argumenten in kontroversen Debatten anhand von Regeln zu beurteilen und so auf eine konstruktive Auseinandersetzung hinzuwirken. Sie erwerben damit eine grundlegende Fähigkeit für Critical Thinking, das auf verantwortungsbewusstes Argumentieren, Kommunizieren und Handeln abzielt.
InhaltInnerhalb der Wissenschaft ebenso wie im Kontakt mit der Öffentlichkeit und im praktischen Leben versuchen wir, in strittigen Angelegenheiten mit Argumenten zu überzeugen und Zustimmung zu erzielen. Aber wann sind Aussagen klar und Argumente überzeugend? Wie werden Argumente in Debatten zielführend eingesetzt? Wann liegen Argumentationsfehler vor? Die Lehrveranstaltung behandelt Grundlagenwissen der Begriffsanalyse und der Argumentationstheorie sowie Methoden für die Identifizierung, Rekonstruktion und Beurteilung von Behauptungen und Argumentationen. Im Zentrum steht die systematische Beantwortung der folgenden beiden Fragen: Was wird behauptet? Wie wird die Behauptung begründet? Die erste Frage zielt auf ein besseres Verständnis der Behauptung, die zweite auf eine Einschätzung der Gründe, welche die Behauptung stützen oder unterminieren. Die Methoden zur Beantwortung dieser Fragen werden an Textbeispielen zu wissenschaftlichen und ethischen Fragen zur Umwelt und zur nachhaltigen Entwicklung geübt. Der Kurs vermittelt damit grundlegende Fähigkeiten für Critical Thinking, das auf verantwortungsbewusstes Argumentieren, Kommunizieren und Handeln abzielt.
SkriptWir arbeiten mit Handouts der Präsentationen.
LiteraturBrun, Georg; Gertrude Hirsch Hadorn. 2014. Textanalyse in den Wissenschaften. Inhalte und Argumente analysieren und verstehen. Zürich: vdf/UTB 3139 (2. Auflage)
Bowell, Tracy; Kemp, Gary. 2014. Critical Thinking. A Concise Guide. New York. Routledge. (4. Auflage)
Eemeren, Frans van; Grootendorst, Rob; Henkemans, Francisca Snoeck. 2010. Argumentation. Analysis, Evaluation, Presentation. New York: Routledge.
Pfister, Jonas. 2013. Werkzeuge des Philosophierens. Stuttgart: Reclam.
Sinnott-Armstrong, Walter; Fogelin; Robert. 2015. Understanding Arguments. An Introduction to Informal Logic. Concise. Stanford: Cenage Learning. (9. Auflage)
Voraussetzungen / BesonderesDie Lehrveranstaltung ist Teil der Pflichtfächer in Sozial- und Geisteswissenschaften im zweiten Studienjahr des Bachelor UMNW. Für 2 ECTS-credits müssen alle schriftlichen Hausaufgaben gelöst werden, welche die Vorlesung begleiten und im Verlauf des Semesters ausgegeben werden.
701-0747-00LUmweltpolitik der Schweiz Belegung eingeschränkt - Details anzeigen O3 KP2GE. Lieberherr
KurzbeschreibungDer Kurs vermittelt die Grundlagen der Politikfeldanalyse (Public Policy Analyse) sowie die spezifischen Charakteristika der Schweizer Umweltpolitik. Politikinstrumente, Akteure und Prozesse werden aus Sicht der Politikwissenschaften sowohl theoretisch wie auch anhand aktueller Beispiele der Schweizer Umweltpolitik empirisch aufgezeigt.
LernzielNebst der Aneignung von Grundkenntnissen der Politikfeldanalyse trägt die Lehrveranstaltung dazu bei, sich mit aktuellen und konkreten Fragestellungen der Umweltpolitik auf analytische Weise auseinander zu setzen. Anhand von Übungen werden den Teilnehmer/-innen politikwissenschaftliche Konzepte und Analyseansätze sowie reale Entscheidungsprozesse näher gebracht. Die fundierte Auseinandersetzung mit komplexen politischen Konfliktsituationen ist eine wichtige Voraussetzung für den Einstieg in die (umweltpolitische) Praxis bzw. eine zukünftige wissenschaftliche Forschungstätigkeit.
InhaltDie Prozesse der Umgestaltung, Übernutzung oder Zerstörung der natürlichen Umwelt durch den Menschen stellen seit jeher hohe Anforderungen an gesellschaftliche und politische Institutionen. Die Umweltpolitik umfasst in diesem Spannungsfeld zwischen Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft die Summe aller öffentlichen Massnahmen, deren Ziele die Beseitigung, Reduzierung oder Vermeidung von Umweltbelastungen sind. Die Lehrveranstaltung vermittelt systematische Grundlagen zu umweltpolitischen Instrumenten, Akteuren, Programmen und Prozessen sowie deren Wandel über die Zeit. Experten aus der Praxis werden uns Einblick in die aktuellsten Entwicklungen der Wald-, Wasser und Raumplanungspolitik geben. Ein wichtiger Aspekt liegt im Erkennen des Unterschiedes zwischen Politik und Politikwissenschaft.
SkriptDie Vorlesung basiert primär auf einem Skript. Dies und zusätzliche Vorlesungsunterlagen zu den Übungen werden auf Moodle zu Verfügung gestellt.
LiteraturLektüre auf Moodle.
Voraussetzungen / BesonderesDas detaillierte Semesterprogramm (Syllabus) wird zu Beginn des Semesters zur Verfügung gestellt.
Während der Vorlesung werden wir mit Moodle und eduApp arbeiten. Wir bitten alle Studierenden, sich vor der ersten Lektion auf beiden Plattformen für den Kurs zu registrieren und jeweils ein Gerät (Laptop, Tablet, Smartphone) dabei zu haben, um Übungen über Moodle und eduApp lösen zu können.
701-0757-00LÖkonomieO3 KP2GR. Schubert
KurzbeschreibungDie Lehrveranstaltung vermittelt die Grundlagen für das Verständnis von mikro- und makroökonomischen Problemstellungen und Theorien. Die Teilnehmenden erlangen die Fähigkeit, wirtschaftspolitisch zu argumentieren und entsprechende Massnahmen zu beurteilen. Gruppen- und Einzelübungen vertiefen das Wissen.
LernzielDie Studierenden können
- die grundlegenden mikro- und makrökonomischen Problemstellungen und Theorien beschreiben.
- zu einem gegebenen Thema passende ökonomische Argumentationen einbringen.
- ökonomische Massnahmen beurteilen.
InhaltVerhalten von Unternehmen und Haushalten an Märkten; Marktgleichgewicht und Besteuerung; Sozialprodukt und Wirtschaftsindikatoren; Arbeitslosigkeit; Wirtschaftswachstum; Wirtschaftspolitik
SkriptHerunterladen von Internetplattform
LiteraturMankiw, N.G.: “Principles of Economics”, forth edition, South-Western College/West, Mason 2006.

Deutsche Übersetzung: Mankiw, N.G. : Grundzüge der Volkswirtschaftslehre, 3. Aufl., Stuttgart 2004.
Voraussetzungen / BesonderesInternetplattform
851-0738-04LUmweltrecht Belegung eingeschränkt - Details anzeigen
Nur für Studierende Umweltnaturwissenschaften BSc.

Maximale Teilnehmerzahl: 75

Studierende, die die Lerneinheit 851-0741-00L im FS besucht und geprüft haben, dürfen diese Lerneinheit (851-0738-04L) nicht nochmals besuchen und anrechnen lassen.
W2 KP2VB. Schibli
KurzbeschreibungDas Umweltrecht regelt den Schutz des Menschen und seiner Umwelt wie z.B. Tiere, Pflanzen, Lebensräume, Boden, Gewässer und Luft. Es spielt bei staatlichen wie auch privaten Vorhaben eine zunehmende Rolle. Die Vorlesung vermittelt anhand von konkreten Beispielen einen Gesamtüberblick über das schweizerische Umweltrecht. Mittels Falllösungen und Gruppenarbeiten werden einzelne Themen vertieft.
Lernziel- Die Studierenden können die Rechtserlasse des Umweltrechts in einem konkreten Fall anwenden.
- Die Studierenden können erklären, wann die Grundprinzipien und die besonderen Instrumente des Umweltrechts zur Anwendung kommen und welche Konsequenzen sie für ein konkretes Vorhaben haben können.
- Die Studierenden können die grössten Schwachstellen des Umweltrechts und den damit zusammenhängenden rechtlichen Handlungsbedarf erläutern.
- Die Studierenden können ihre Aufgaben und Kompetenzen als Umweltnaturwissenschafter im Vergleich zu denjenigen der Juristen beschreiben.
Wahlfächer
Modul Wirtschaftswissenschaften
NummerTitelTypECTSUmfangDozierende
151-0757-00LUmwelt-ManagementW2 KP2GR. Züst
KurzbeschreibungVon einem Unternehmen wird künftig erwartet, dass die umweltorientierte Leistung der eigenen Tätigkeiten, Produkte und Dienstleistungen kontinuierlich verbessert wird. In der Vorlesung soll deshalb ein generelles wie auch spezifisches Problemverständnis aus der Sicht eines unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten geführten Unternehmens vermittelt und Lösungsansätze aufgezeigt werden.
LernzielVon einem Unternehmen wird künftig erwartet, dass entsprechend den spezifischen Potentialen die umweltorientierte Leistung der eigenen Tätigkeiten, Produkte und Dienstleistungen kontinuierlich verbessert wird. In der Vorlesung soll deshalb ein generelles wie auch spezifisches Problemverständnis aus der Sicht eines unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten geführten Unternehmens vermittelt und Lösungsansätze im Bereich des proaktiven Umweltschutzes " aufgezeigt werden. Zudem werden Grundlagen zum Aufbau von 'Umweltmanagementsystemen' nach ISO 14001 vermittelt und den Bezug zu 'Öko-Design' (analog zum ISO/TR 14062 Integration of environmental aspects in product design) aufgezeigt.
InhaltTeil 1: Einleitung Umweltmanagement:
Sinn, Zweck, Motivation und Inhalt (=Kernidee), Umweltmanagementsysteme (UMS) als Managementaufgabe:
Charakteristische Verbrauchszahlen / Kennzahlen / Verbrauchswerte, Charakterisierung eines Unternehmens und Beziehungen zum Umfeld (Wirkungszusammenhänge), Normenfamilie ISO 14001 ff.: Ziel und Zweck der einzelnen Normen, deren Entstehung und Anwendung sowie Inhalt / Aufbau, Anwendungsbeispiele

Teil 2: Vorgehen und Methoden:
Product-Life-Cycle-Management / Life-Cycle-Design; Bewertungs- und Beurteilungsmethoden (Abgrenzung und Beurteilungsrahmen, Untersuchsziele, Aussagekraft, Datenbasis, Vorgehen sowie Einordnung in Umweltmanagementsystem); Bezug zu ISO 14031 und ISO 14040ff.; Bestimmen der bedeutenden Umweltaspekte; Bezug zu bestehenden Problemlösemethodiken (insbesondere Einsatz und Umgang mit Methoden, Rollenverständnis zwischen Planer und Auftraggeber und Bezug zu Projektmanagement), Anwendungsbeispiele

Teil 3: Aspekte der Anwendung und Umsetzung:
End-of-Pipe-Massnahmen (stoffliches und thermisches Recycling); Eco-Design / Life-Cycle-Design (Produktentwicklung mit Schwerpunkt Stückgutindustrie / mechanische Fertigung sowie Life-Cycle Engineering) sowie praktische Beispiele

Teil 4: Umweltmanagementsysteme in der Praxis:
Zusammenfassung der Vorlesung und Ausblick, Vorschau auf weitere Vorlesungen; Fragen

Die Vorlesung wird durch kleine Übungen ergänzt. In Gruppen muss ein Fallbeispiel detaillierter bearbeitet werden.
SkriptUnterlagen zu "Umweltmanagement" / "Umweltmanagementsystemen" wie auch das Managementhandbuch der Modellfirma (basierend auf einer realen Firma) werden auf einer CD abgegeben respektive direkt per Mail an die eingeschriebenen Studierenden verschickt.
LiteraturIn der Vorlesung wird eine Literaturliste abgegeben; zudem werden Web-Links und Hinweise auf relevante Normen abgegeben.
Voraussetzungen / BesonderesAbgabe eines Fallbeispiels, bearbeitet in Kleingruppen. Lehrsprache in Englisch nach Bedarf.
351-0778-00LDiscovering Management
Entry level course in management for BSc, MSc and PHD students at all levels not belonging to D-MTEC. This course can be complemented with Discovering Management (Excercises) 351-0778-01.
W3 KP3GB. Clarysse, S. Brusoni, S. Feuerriegel, G. Grote, V. Hoffmann, T. Netland, G. von Krogh
KurzbeschreibungDiscovering Management offers an introduction to the field of business management and entrepreneurship for engineers and natural scientists. The module provides an overview of the principles of management, teaches knowledge about management that is highly complementary to the students' technical knowledge, and provides a basis for advancing the knowledge of the various subjects offered at D-MTEC.
LernzielDiscovering Management combines in an innovate format a set of theory lectures and a series of case studies. The learning model for Discovering Management involves 'learning by doing'. The objective is to introduce the students to the relevant topics of the management literature and give them a good introduction in entrepreneurship topics too. The course is a series of lectures on the topics of strategy, innovation, leadership, productions and operations management and corporate social responsibility. While the different theory lectures provide the theoretical and conceptual foundations, the experiential learning outcomes result from the case studies.
InhaltDiscovering Management aims to broaden the students' understanding of the principles of business management, emphasizing the interdependence of various topics in the development and management of a firm. The lectures introduce students not only to topics relevant for managing large corporations, but also touch upon the different aspects of starting up your own venture. The lectures will be presented by the respective area specialists at D-MTEC.
The course broadens the view and understanding of technology by linking it with its commercial applications and with society. The lectures are designed to introduce students to topics related to strategy, corporate innovation, leadership, value chain analysis, corporate social responsibility, and information management. Practical examples from case studies will stimulate the students to critically assess these issues.
Voraussetzungen / BesonderesDiscovering Management is designed to suit the needs and expectations of Bachelor students at all levels as well as Master and PhD students not belonging to D-MTEC. By providing an overview of Business Management, this course is an ideal enrichment of the standard curriculum at ETH Zurich.
No prior knowledge of business or economics is required to successfully complete this course.
351-0778-01LDiscovering Management (Exercises)
Complementary exercises for the module Discovering Managment.

Prerequisite: Participation and successful completion of the module Discovering Management (351-0778-00L) is mandatory.
W1 KP1UB. Clarysse, L. De Cuyper
KurzbeschreibungThis course is offered complementary to the basis course 351-0778-00L, "Discovering Management". The course offers additional exercises and case studies.
LernzielThis course is offered to complement the course 351-0778-00L. The course offers additional exercises and case studies.
InhaltThe course offers additional exercises and case studies concering:
Strategic Management; Technology and Innovation Management; Operations and Supply Chain Management; Finance and Accounting; Marketing and Sales.

Please refer to the course website for further information on the content, credit conditions and schedule of the module: Link
363-0387-00LCorporate SustainabilityW3 KP2GV. Hoffmann, J. Meuer
KurzbeschreibungThe lecture explores current challenges of corporate sustainability and prepares students to become champions for sustainable business practices. In the Autumn Semester 2020, the lecture will be taught fully online. During the lecture phase, students will learn central concepts of corporate sustainability; during the track they work in teams on solving sustainability challenges.
LernzielAfter completing this course, students will be able to:
- Assess the limits and the potential of companies to sustainable development
- Critically evaluate and formulate statements, decisions, and arguments in the context of corporate sustainability
- Recognize and realize opportunities for corporate sustainability in a business environment
InhaltThe course has a lecture phase (week 1-6) and a track phase (week 7-13). During the lecture phase, students will learn about why corporate sustainability matters, complete several video tutorials and e-modules to understand important concepts of corporate sustainability, and critically apply these concepts in the context of a case study. The lecture phase builds the foundation for the track phase.
During the track phase, students participate in one of four tracks in which researchers coach teams of 4-5 students towards a final project. Our ambition is that students improve their analytic and organizational skills and can confidently pursue corporate sustainability in a professional setting. Course participants share the result of their group work in a group puzzle session.
The course concludes with a reflection session and the final exam.
https://sustec.ethz.ch/teaching/lectures/corporate-sustainability.html
SkriptPresentation slides and video scripts will be available on Moodle.
LiteraturThe Syllabus for the lecture contains recommended readings for each session.
363-0537-00LResource and Environmental EconomicsW3 KP2GL. Bretschger
KurzbeschreibungRelationship between economy and environment, market failures, external effects and public goods, contingent valuation, internalisation of externalities, economics of non-renewable resources, economics of renewable resources, environmental cost-benefit analysis, sustainability economics, and international resource and environmental problems.
LernzielA successful completion of the course will enable a thorough understanding of the basic questions and methods of resource and environmental economics and the ability to solve typical problems using appropriate tools consisting of concise verbal explanations, diagrams or mathematical expressions. Concrete goals are first of all the acquisition of knowledge about the main questions of resource and environmental economics and about the foundation of the theory with different normative concepts in terms of efficiency and fairness. Secondly, students should be able to deal with environmental externalities and internalisation through appropriate policies or private negotiations, including knowledge of the available policy instruments and their relative strengths and weaknesses. Thirdly, the course will allow for in-depth economic analysis of renewable and non-renewable resources, including the role of stock constraints, regeneration functions, market power, property rights and the impact of technology. A fourth objective is to successfully use the well-known tool of cost-benefit analysis for environmental policy problems, which requires knowledge of the benefits of an improved natural environment. The last two objectives of the course are the acquisition of sufficient knowledge about the economics of sustainability and the application of environmental economic theory and policy at international level, e.g. to the problem of climate change.
InhaltThe course covers all the interactions between the economy and the natural environment. It introduces and explains basic welfare concepts and market failure; external effects, public goods, and environmental policy; the measurement of externalities and contingent valuation; the economics of non-renewable resources, renewable resources, cost-benefit-analysis, sustainability concepts; international aspects of resource and environmental problems; selected examples and case studies. After a general introduction to resource and environmental economics, highlighting its importace and the main issues, the course explains the normative basis, utilitarianism, and fairness according to different principles. Pollution externalities are a deep core topic of the lecture. We explain the governmental internalisation of externalities as well as the private internalisation of externalities (Coase theorem). Furthermore, the issues of free rider problems and public goods, efficient levels of pollution, tax vs. permits, and command and control instruments add to a thorough analysis of environmental policy. Turning to resource supply, the lecture first looks at empirical data on non-renewable natural resources and then develops the optimal price development (Hotelling-rule). It deals with the effects of explorations, new technologies, and market power. When treating the renewable resources, we look at biological growth functions, optimal harvesting of renewable resources, and the overuse of open-access resources. A next topic is cost-benefit analysis with the environment, requiring measuring environmental benefits and measuring costs. In the chapter on sustainability, the course covers concepts of sustainability, conflicts with optimality, and indicators of sustainability. In a final chapter, we consider international environmental problems and in particular climate change and climate policy.
LiteraturPerman, R., Ma, Y., McGilvray, J, Common, M.: "Natural Resource & Environmental Economics", 4th edition, 2011, Harlow, UK: Pearson Education
363-1109-00LEinführung in die Mikroökonomie
GESS (Science in Perspective): Diese Lehrveranstaltung ist nur für Bachelorstudierende.
Masterstudierende können die LE 363-0503-00L „Principles of Microeconomics“ belegen.

Hinweis für D-MAVT Studierende: Sollten Sie bereits «363-0503-00L Principles of Microeconomics» erfolgreich absolviert haben, dann dürfen Sie diese Lehrveranstaltung nicht mehr belegen.
W3 KP2GM. Wörter, M. Beck
KurzbeschreibungDer Kurs führt in die Grundlagen, Probleme und Ansätze der Mikroökonomie ein. Er beschreibt wirtschaftliche Entscheidungen von Haushalten und Unternehmen und deren Koordination durch vollkommene Märkte.
LernzielDie Studierenden erarbeiten sich ein vertieftes Verständnis grundlegender mikroökonomischer Modelle.

Sie erlangen die Fähigkeit, diese Modelle bei der Interpretation realer wirtschaftlicher Zusammenhänge anzuwenden.

Die Studierenden verfügen über ein reflektierendes und kontextbezogenes Wissen darüber, wie Gesellschaften knappe Ressourcen nutzen, um Güter und Dienstleistungen zu produzieren und unter sich zu verteilen.
InhaltMarkt, Budgetrestriktion, Präferenzen, Nutzenfunktion, Nutzenmaximierung, Nachfrage, Technologie, Gewinnfunktion, Kostenminimierung, Kostenfunktion, vollkommene Konkurrenz, Information und Kommunikationstechnologien.
SkriptUnterlagen in der Internet Lernumgebung https://moodle-app2.let.ethz.ch/auth/shibboleth/login.php
LiteraturVarian, Hal R. (2014), Intermediate Microeconomics, W.W. Norton

Deutsche Übersetzung: Grundzüge der Mikroökonomik (2016), 9. Auflage, Oldenbourg; auch die frühere 8. Ausgabe (2011) kann verwendet werden.
Voraussetzungen / BesonderesDiese Lehrveranstaltung "Einführung in die Mikroökonomie“ (363-1109-00L) ist für Bachelorstudierende gedacht und LE 363-0503-00 „Principles of Microeconomics“ für Masterstudierende.
851-0626-01LInternational Aid and Development Belegung eingeschränkt - Details anzeigen
Findet dieses Semester nicht statt.
Maximale Teilnehmerzahl: 40

Voraussetzung: Verständnis der Grundlagen der Volkswirtschaftslehre.
W2 KP2V
KurzbeschreibungDie Veranstaltung vermittelt grundlegende ökonomische und empirische Kenntnisse um die Möglichkeiten und Grenzen internationaler Entwicklungszusammenarbeit zu verstehen und zu analysieren.
LernzielZiel der Veranstaltung ist es, den Teilnehmenden ein wissenschaftlich fundiertes Verständnis von den Möglichkeiten und Grenzen internationaler Entwicklungszusammenarbeit zu vermitteln. Die Teilnehmer sollen aktuelle Instrumente der Entwicklungszusammenarbeit verstehen und kritisch diskutieren können.
InhaltEinführung: Ursachen von Unterentwicklung; Geschichte der Entwicklungszusammenarbeit (EZ); Zusammenhang EZ und Entwicklung: theoretische und empirische Perspektiven; Politische Ökonomie der EZ; Auswirkungen von EZ; Aktuelle Instrumente der EZ: z.B. Mikro-Finanzierung, Budget-Hilfe, Fair-Trade.
LiteraturArtikel und Auszüge aus Büchern, die elektronisch zur Verfügung gestellt werden.
Modul Staats- und Gesellschaftswissenschaften
NummerTitelTypECTSUmfangDozierende
701-0985-00LGesellschaftlicher Umgang mit aktuellen Umweltrisiken
Findet dieses Semester nicht statt.
W1 KP1VB. Nowack, C. M. Som-Koller
KurzbeschreibungDie Vorlesung behandelt den gesellschaftlichen Umgang mit Risiken technischer Systeme. Der Risikobegriff und die Risikowahrnehmung werden anhand von Fallbeispielen diskutiert (z.B. Nanotechnologie) und gesellschaftspolitische Entscheidungsinstrumente werden besprochen. Methoden, um mit Umweltrisiken umzugehen und deren Nutzung für eine nachhaltige Innovation werden ebenfalls besprochen.
Lernziel- Erarbeitung eines erweiterten Risikobegriffes.
- Bewertung technologiebedingter Risiken in einem gesamtgesellschaftlichen Kontext.
- Kenntnis über Umgangsformen von Wissenschaft und Gesellschaft mit aktuellen Umweltrisiken.
- Kenntnis über den Umgang mit Risiken (wie Vorsorgeprinzip, Schutzziele, Schadensdefinition, Ethik, Recht).
- Kenntnis über Möglichkeiten für eine nachhaltige Innovation
Inhalt- Risiken und technische Systeme (Risikokategorien, Risikowahrnehmung, Risikomanagement).
- Illustration anhand von Fallbeispielen (Nanotechnologie).
- Gestaltungsmittel (Politik, Wissenschaft, Medien, etc.).
- Entscheidungsinstrumente (Technikfolgenabschätzung, Kosten/Nutzenanalyse etc.).
- Die Rolle der Medien
- Zukunftsperspektiven.
SkriptEs werden Kopien aufgelegter Folien sowie einzelne ausgewählte Unterlagen abgegeben.
Voraussetzungen / BesonderesDie Vorlesung wird 14-täglich durchgeführt (je 2 Stunden). Die Termine sind 3.9.; 30.9. (ausserplanmässig anstelle vom 7.10); 21.10; 4.11.; 18.11.; 2.12.; 16.12.
227-0802-02LSoziologie. Eine Einführung anhand ausgewählter Themen
Findet dieses Semester nicht statt.
W2 KP2V
KurzbeschreibungIn der Soziologie-Veranstaltung werden anhand von Beispielstudien Grundbegriffe, Theorien, empirische Forschungsmethoden und ausgewählte Themen der Soziologie behandelt. Ziel ist, ein Verständnis der Arbeitsweise empirischer Soziologie und zentraler Befunde soziologischer Untersuchungen zu vermitteln.
Lernziel- Erlernen elementarer Kenntnisse emprisch-sozialwissenschaftlicher Methoden
- Erlernen der Untersuchungsmethodik und der Hauptergebnisse klassischer und moderner Studien
InhaltSoziologie befasst sich mit den Regelmässigkeiten sozialer Handlungen und ihrer gesellschaftlichen Folgen. Sie richtet ihren Blick auf die Beschreibung und Erklärung neuer gesellschaftlicher Entwicklungen und erfasst diese mit empirischen Forschungsmethoden. Die Vorlesung wird u.a. anhand von Beispielstudien - klassische Untersuchungen ebenso wie moderne Forschungsarbeiten - in die Grundbegriffe, Theorien, Forschungsmethoden und Themenbereiche der Soziologie einführen. Dabei kommen auch neue Arbeiten zur Sprache, die auf Spieltheorie, Netzwerkanalyse, Modellen sozialer Diffusion, experimentellen Studien und der Analyse von Internetdaten aufbauen, zur Sprache.

Folgende Themen werden behandelt:

1. Einführung in die Arbeitsweise der Soziologie anhand verschiedener Beispielstudien. Darstellung von Forschungsmethoden und ihrer Probleme. Etappen des Forschungsprozesses: Hypothese, Messung, Stichproben, Erhebungsmethoden, Datenanalyse.

2. Darstellung und Diskussion soziologischer Befunde aus der Umwelt- und Techniksoziologie. (1) Modernisierung und Technikrisiken, (2) Umweltbewegung, Umweltbewusstsein und Umweltverhalten, (3) Umweltprobleme als "soziale Dilemmata", (4) Modelle der Diffusion technischer Innovationen.

3. Der Beitrag der Sozialtheorie. Vorstellung und Diskussion ausgewählter Studien zu einzelnen Themenbereichen, z.B.: (1) Die Entstehung sozialer Kooperation, (2) Reputation und Märkte, (3) Soziale Netzwerke u.a.m.

Ergänzende Gruppenarbeiten (nicht verpflichtend). Im Rahmen des MTU-Programms des ITET und Programmen anderer Departemente können Semesterarbeiten in Soziologie (Durchführung einer kleinen empirischen Studie, Konstruktion eines Simulationsmodels sozialer Prozesse oder Diskussion einer vorliegenden soziologischen Untersuchung) angefertigt werden. Kreditpunkte (in der Regel 6 bis 12) für "kleine" oder "grosse" Semesterarbeiten werden nach den Regeln des Departements, das Semestergruppenarbeiten ermöglicht, vergeben.
SkriptFolien der Vorlesung und weitere Materialien (Fachartikel, Kopien aus Büchern) werden auf der Webseite der Vorlesung zum Download zur Verfügung gestellt.
LiteraturFolien der Vorlesung und weitere Materialien (Fachartikel, Kopien aus Büchern) werden auf der Webseite der Vorlesung zum Download zur Verfügung gestellt.
Voraussetzungen / BesonderesInteresse am Thema und Bereitschaft zum Mitdenken.
851-0577-00LPolitikwissenschaft: GrundlagenW4 KP2V + 1UC. Ewert
KurzbeschreibungDieser Kurs vermittelt grundlegende Fragestellungen, Konzepte, Theorien, Analysemethoden und empirische Erkenntnisse der Politikwissenschaft.
LernzielDieser Kurs vermittelt grundlegende Fragestellungen, Konzepte, Theorien, Analysemethoden und empirischen Erkenntnisse der Politikwissenschaft.
InhaltIm Kurs erhalten die Teilnehmenden eine knappe Einführung in die Wissenschaftstheorie, den Ablauf politikwissenschaftlicher Forschung, den Aufbau eines Forschungsdesigns und die Methodik der empirischen Sozialwissenschaften. Hier geht es primär darum zu zeigen wie PolitikwissenschaftlerInnen denken und arbeiten. Der Kurs widmet sich dann zwei zentralen Teilbereichen der Politikwissenschaft: der Analyse politischer Systeme und den internationalen Beziehungen. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf der Analyse politischer Systeme sowie den wichtigsten politischen Akteuren und der Beschaffenheit und Wirkung politischer Institutionen. Zur Veranschaulichung der behandelten Konzepte und Theorien gehen wir schwergewichtig und vergleichend auf die politischen Systeme Deutschlands, Österreichs und der Schweiz ein. Der Teilbereich der internationalen Beziehungen wird nur kursorisch behandelt, da dieser Teilbereich Inhalt einer Folgeveranstaltung im Frühlingssemester (Internationale Politik, Prof. Schimmelfennig) ist.

Zur Vorlesung wird ein Tutorat (Uebung) angeboten. Darin werden die zentralen Konzepte, Methoden und Themen der Vorlesung geübt und vertieft. Die Teilnahme am Tutorat ist integraler Bestandteil des Kurses. Der im Tutorat behandelte Stoff ist Bestandteil der Prüfungen.
SkriptDer Kurs basiert auf dem Lehrbuch "Politikwissenschaft: Grundlagen" von Thomas Bernauer, Patrick Kuhn, Stefanie Walter und Detlef Jahn (Nomos, 2018, 4. Auflage). Dieses Buch kann im studentischen Bücherladen der ETH Zürich oder direkt bei Nomos erworben werden. Pro Woche sind zwischen 30 und 40 Seiten Text in diesem Buch (in deutscher Sprache) zu bearbeiten.
Weitere Lehrmaterialen finden Sie auf: http://www.ib.ethz.ch/teaching/pwgrundlagen
LiteraturDer Kurs basiert auf dem Lehrbuch "Politikwissenschaft: Grundlagen" von Thomas Bernauer, Patrick Kuhn, Stefanie Walter und Detlef Jahn (Nomos, 2018, 4. Auflage). Dieses Buch kann im studentischen Bücherladen der ETH Zürich oder direkt bei Nomos erworben werden. Pro Woche sind zwischen 30 und 40 Seiten Text in diesem Buch (in deutscher Sprache) zu bearbeiten.
Weitere Lehrmaterialen finden Sie bei: http://www.ib.ethz.ch/teaching/pwgrundlagen
Voraussetzungen / BesonderesStudierende, die diesen Kurs im Rahmen des Pflichtwahlfachs, Wahlfachs oder Doktoratsstudiums besuchen, erhalten nach erfolgreichem Absolvieren der Tests (ein Test ca. in der Mitte und ein Test am Ende des Kurses) 4 ECTS-Krediteinheiten (mit Note). Eine separate Registrierung für die Tests sind nicht erforderlich, die Registrierung für den Kurs als solches genügt.
860-0023-00LInternational Environmental Politics
Besonders geeignet für Studierende D-ITET, D-USYS
W3 KP2VT. Bernauer
KurzbeschreibungThis course focuses on the conditions under which cooperation in international environmental politics emerges and the conditions under which such cooperation and the respective public policies are effective and/or efficient.
LernzielThe objectives of this course are to (1) gain an overview of relevant questions in the area of international environmental politics from a social sciences viewpoint; (2) learn how to identify interesting/innovative questions concerning this policy area and how to answer them in a methodologically sophisticated way; (3) gain an overview of important global and regional environmental problems and how they could be solved.
InhaltThis course deals with how and why international cooperation in environmental politics emerges, and under what circumstances such cooperation is effective and efficient. Based on theories of international political economy and theories of government regulation various examples of international environmental politics are discussed: the management of international water resources, political responses to global warming, the protection of the stratospheric ozone layer, the reduction of long-range transboundary air pollution in Europe, protection of biodiversity, how to deal with plastic waste, the prevention of pollution of the oceans, etc.

The course is open to all ETH students. Participation does not require previous coursework in the social sciences.

After passing an end-of-semester test (requirement: grade 4.0 or higher) students will receive 3 ECTS credit points. The workload is around 90 hours (meetings, reading assignments, preparation of test).

Visiting students (e.g., from the University of Zurich) are subject to the same conditions. Registration of visiting students in the web-based system of ETH is compulsory.

*** DUE TO COVID-RELATED ETH RESTRICTIONS, THIS COURSE WILL BE TOUGHT FULLY ONLINE VIA ZOOM. REGISTERED STUDENTS WILL RECEIVE THE ACCESS INFORMATION A FEW DAYS BEFORE THE COURSE BEGINS.
SkriptAssigned reading materials and slides will be available via Moodle. In view of COVID-19 related restrictions this course will take place fully online. For each unit of the course there will be three components:

1. A pre-recorded lecture by Prof. Bernauer, available via Moodle

2. Reading assignments, available via Moodle

3. Online meetings (via Zoom) at regular intervals (Mondays, 17:15 – 18:15) where we discuss your questions concerning the lecture and the reading assignments. The pre-recorded lectures will be available a few days ahead of the online meetings (ca. Thursday for the online meeting on the following Monday). You must watch the lecture and complete the reading assignment for the respective unit ahead of the online meeting on the following Monday. This online meeting will NOT be recorded in order to protect the privacy of the participating students and the professor and allow for open and frank discussion.

REGISTERED STUDENTS WILL RECEIVE THE ACCESS INFORMATION A FEW DAYS BEFORE THE COURSE BEGINS.
LiteraturIn view of COVID-19 related restrictions this course will take place fully online. For each unit of the course there will be three components:

1. A pre-recorded lecture by Prof. Bernauer, available via Moodle

2. Reading assignments, available via Moodle

3. Online meetings (via Zoom) at regular intervals (Mondays, 17:15 – 18:15) where we discuss your questions concerning the lecture and the reading assignments. The pre-recorded lectures will be available a few days ahead of the online meetings (ca. Thursday for the online meeting on the following Monday). You must watch the lecture and complete the reading assignment for the respective unit ahead of the online meeting on the following Monday. This online meeting will NOT be recorded in order to protect the privacy of the participating students and the professor and allow for open and frank discussion.
Voraussetzungen / BesonderesNone

In view of COVID-19 related restrictions this course will take place fully online. For each unit of the course there will be three components:

1. A pre-recorded lecture by Prof. Bernauer, available via Moodle

2. Reading assignments, available via Moodle

3. Online meetings (via Zoom) at regular intervals (Mondays, 17:15 – 18:15) where we discuss your questions concerning the lecture and the reading assignments. The pre-recorded lectures will be available a few days ahead of the online meetings (ca. Thursday for the online meeting on the following Monday). You must watch the lecture and complete the reading assignment for the respective unit ahead of the online meeting on the following Monday. This online meeting will NOT be recorded in order to protect the privacy of the participating students and the professor and allow for open and frank discussion.
Modul Individualwissenschaften
NummerTitelTypECTSUmfangDozierende
701-0721-00LPsychologieW3 KP2VR. Hansmann, A. Bearth, M. Siegrist
KurzbeschreibungDieser Kurs gibt eine Einführung in die psychologische Forschung und Modellbildung. Schwerpunkte des Kurses sind die kognitive Psychologie und das psychologische Experiment. Die Kursteilnehmenden erlangen die Fähigkeit, psychologisch untersuchbare Fragestellungen zu formulieren und Grundformen des psychologischen Experiments anzuwenden.
LernzielDie Studierenden können
- Gebiete, Begriffe, Theorien, Methoden und Ergebnisse der Psychologie darlegen.
- die wissenschaftliche Psychologie von der "Alltags"-Psychologie abgrenzen.
- die Aussage und Bedeutung eines Experiments hinsichtlich einer Theorie in der Psychologie einordnen.
- eine psychologisch untersuchbare Fragestellung formulieren.
- Grundformen des psychologischen Experiments anwenden.
InhaltEinführung in die psychologische Forschung und Modellbildung unter besonderer Berücksichtigung der kognitiven Psychologie und des psychologischen Experiments. Themen sind u.a.: Wahrnehmung; Lernen und Entwicklung; Denken und Problemlösen; Kognitive Sozialpsychologie; Risiko und Entscheidung.
701-0785-00LEinführung in die Wissenschaftskommunikation (Universität Zürich) Information
Findet dieses Semester nicht statt.
Der Kurs muss direkt an der UZH belegt werden.
UZH Modulkürzel: 251403

Beachten Sie die Einschreibungstermine an der UZH: https://www.uzh.ch/cmsssl/de/studies/application/mobilitaet.html

Diese Lerneinheit wurde bis HS16 unter denTitel " Umwelt- und Wissenschaftskommunikation" angeboten.
W4 KP2V
KurzbeschreibungDie Vorlesung gibt einen einführenden Überblick in Fragestellungen, theoretische Perspektiven und Befunde der Wissenschafts- und Umweltkommunikation. Diese werden an Fallbeispielen und in Gast-Referaten von PraktikerInnen illustriert.
LernzielDie Studierenden erhalten Einsicht in die Strukturen und Prozesse der Umwelt- und Wissenschaftskommunikation. Sie lernen grundlegende sozial- und kommunikationswissenschaftliche Theorien und Befunde kennen und gewinnen einen ersten Einblick in Medienarbeit, Informationskampagnen und Journalismus im Umwelt- und Wissenschaftsbereich. Für Praxisnähe sorgen eingeladene ExpertInnen aus Journalismus und Öffentlichkeitsarbeit.
InhaltI. Einführung
- Gegenstand der Vorlesung: Umwelt - Wissenschaft - Medien
- Formen, Funktionen, Wirkungen von öffentlicher und medienvermittelter Kommunikation

II. Stakeholder und ihre Öffentlichkeitsarbeit
- Öffentlichkeitsarbeit: Zugänge der Kommunikationspraxis
- Instrumente der Öffentlichkeitsarbeit im Überblick
- Theoretische Perspektiven der Öffentlichkeitsarbeit

III. Wissenschaft und Umweltthemen in Medien
- Formen und Funktionen von Wissenschaftsjournalismus
- Selektions-, Gestaltungs- und Legitimationsprobleme
- Medieninhalte
- Onlinekommunikation

IV. Nutzung und Wirkungen von Wissenschafts- und Umweltkommunikation
- Mediennutzung
- Wirkungen: Wissensvermittlung, Risikowahrnehmungen, Umweltbewusstsein
- Rückwirkungen auf die Wissenschaft: Medialisierung
SkriptZu jedem Themenbereich werden Basistexte und Folien auf OLAT angeboten.
LiteraturBoykoff, Maxwell T. (2011): Who Speaks for the Climate? Making Sense of Media Reporting on Climate Change. Cambridge, New York.

Brossard, Dominique / Scheufele, Dietram A. (2013): Science, New Media, and the Public. In: Science 339, H. 6115, S. 40-41.

Bubela, Tania / Nisbet, Matthew C. / Borchelt, Rick / Brunger, Fern / Critchley, Cristine / Einsiedel, Edna et al. (2009): Science Communication Reconsidered. In: Nature Biotechnology 27, H. 6, S. 514-518.

Göpfert, Winfried (2007): The Strength of PR and the Weakness of Science Journalism. In: Bauer, Martin / Bucchi, Massimiano (Hg.): Journalism, Science and Society. Science Communication Between News and Public Relations. New York, S. 215-226.

Gregory, Jane / Miller, Steve (1998): Science in Public. Communication, Culture, and Credibility. New York.

Hansen, Anders (2011): Communication, Media and Environment: Towards Reconnecting Research on the Production, Content and Social Implications of Environmental Communication. In: International Communication Gazette 73, H. 1-2, S. 7-25.

Renn, Ortwin (2008): Concepts of Risk: An Interdisciplinary Review. In: GAIA 17, H. 1 & 2, S. 50-66 / 196-204.

Rödder, Simone / Franzen, Martina / Weingart, Peter (Hg.): The Sciences' Media Connection - Public Communication and its Repercussions. Dordrecht, S. 59-85.

Schäfer, Mike S. (2011): Sources, Characteristics and Effects of Mass Media Communication on Science: A Review of the Literature, Current Trends and Areas for Future Research. In: Sociology Compass 5, H. 6, S. 399-412.

Sjöberg, Lennart (2000): Factors in Risk Perception. In: Risk Analysis 20, H. 1, S. 1-11.

Slovic, Paul (1987): Perception of Risk. In: Science 236, H. 4799, S. 280-285.
Voraussetzungen / BesonderesDie Vorlesung wendet sich auch an Studierende der Publizistikwissenschaft der Universität Zürich

Voraussetzungen: Die Vorlesung hat einführenden Charakter.
752-2120-00LConsumer Behaviour IW2 KP2VM. Siegrist, A. Bearth, A. Berthold
KurzbeschreibungÜberblick über das Forschungsgebiet Consumer Behavior geben. Die folgenden Aspekte stehen im Zentrum der Veranstaltung: Entscheidungsprozess des Kaufverhaltens, Individuum und Kaufverhalten, Einflüsse der Umwelt auf das Kaufverhalten, Beeinflussung des Kaufverhaltens
LernzielÜberblick über das Forschungsgebiet Consumer Behavior geben. Die folgenden Aspekte stehen im Zentrum der Veranstaltung: Entscheidungsprozess des Kaufverhaltens, Individuum und Kaufverhalten, Einflüsse der Umwelt auf das Kaufverhalten, Beeinflussung des Kaufverhaltens
Modul Geisteswissenschaften
NummerTitelTypECTSUmfangDozierende
701-0703-00LEthik und UmweltW2 KP2VA. Deplazes Zemp
KurzbeschreibungDie drängenden Umweltherausforderungen der heutigen Zeit verlangen nach einer kritischen Reflexion. Ethik ist ein wichtiges Instrument dazu. Diese Vorlesung führt in die Grundlagen der Ethik ein und vermittelt vertiefte Kenntnisse der umweltethischen Debatten. Diese werden mit Bezug auf die heute drängenden Umweltherausforderungen vertieft und kritisch reflektiert.
LernzielNach dem Besuch der Vorlesung haben Sie die Fähigkeit erworben, ethische Herausforderungen generell und spezifisch im Bereich der Umwelt zu identifizieren, zu analysieren, kritisch zu reflektieren und einer Lösung zuzuführen. Sie kennen dafür grundlegende umweltethischer Grundbegriffe, Positionen und Argumentationlinien, die Sie in kleineren Übungen erprobt und hinterfragt haben.
Inhalt- Einführung in die allgemeine und angewandte Ethik.
- Uebersicht und Diskussion der ethischen Theorien, welche für den Umgang mit Umweltherausforderungen relevant sind.
- Kennenlernen der verschiedenen Grundpositionen der Umweltethik.
- Querschnittthemen wie Nachhaltigkeit, intergenerationelle Gerechtigkeit, Artenschutz usw.
- Einüben des Gelernten in kleineren Übungen.
SkriptAbgabe der Präsentationsfolien zu den einzelnen Sitzungen mit den wichtigsten Thesen und Schlüsselbegriffen; ausführliche Literaturverzeichnisse.
Literatur- Angelika Krebs (Hrg.) Naturethik. Grundtexte der gegenwärtigen tier- und ökoethischen Diskussion 1997
- Andrew Light/Holmes Rolston III, Environmental Ethics. An Anthology, 2003
- John O'Neill et al., Environmental Values, 2008
- Konrad Ott/Jan Dierks/Lieske Voget-Kleschin, Handbuch Umweltethik, 2016

Als allgemeine Einführung in die Ethik:
- Barbara Bleisch/Markus Huppenbauer: Ethische Entscheidungsfindung. Ein Handbuch für die Praxis, 2. Auflage Zürich 2014
- Marcus Düwell et. al (Hrg.), Handbuch Ethik, 2. Auflage, Stuttgart (Metzler Verlag), 2006
- Johann S. Ach et. al (Hrg.), Grundkurs Ethik 1. Grundlagen, Paderborn (mentis) 2008
Voraussetzungen / BesonderesZu Beginn des Semesters wird das Verfahren vorgestellt, mittels dessen die CP erreicht werden können.
Wichtig ist uns die Motivation der Teilnehmenden, die Veranstaltung durch eigene Diskussionsbeiträge interessant und lebhaft zu gestalten.
Besonders empfohlene naturwissenschaftliche und technische Wahlfächer
Für die Systemvertiefung Biogeochemie
NummerTitelTypECTSUmfangDozierende
701-0225-00LOrganic ChemistryW2 KP2V + 1UK. McNeill
KurzbeschreibungGrundlagen der Organischen Chemie.
Grundlegende Reaktionemechanismen in der Organischen Chemie werden vertieft behandelt:
Substitutionen, Additionen, Eliminationen, Kondensationen, Umlagerungen, Elektrophile aromatische Substitution, und NMR-Spektroskopie.
LernzielDieser Kurs baut auf die Grundkurse Chemie I und II auf.

Die grundlegenden Reaktionsmechanismen in der organischen Chemie sind den Studierenden bekannt.
Sie sind in der Lage, einfachere organische Reaktionen zu verstehen und zu formulieren.
InhaltFunktionelle Gruppe: Halogenalkan, Alken, aromatische Systeme, Carbonyl)
Reaktionsmechanismen (Substitutionen, Additionen, Eliminationen, Kondensationen)
NMR-Spektroscopie
LiteraturCarsten Schmuck, Basisbuch Organische Chemie, Pearson
Voraussetzungen / BesonderesDer Stoff der Basischemie wird vorausgesetzt.
752-0100-00LBiochemieW2 KP2VC. Frei
KurzbeschreibungGrundlegende Kenntnisse der Enzymologie, insbesondere die Struktur, Kinetik und Chemie von enzymkatalysierten Reaktionen in vitro und in vivo. Stoffwechselbiochemie: Absolvierende sind in der Lage, wesentliche zelluläre Stoffwechselvorgänge zu beschreiben und zu verstehen.
LernzielStudierende verstehen
- die Struktur und Funktion von biologischen Makromolekülen
- die kinetischen Grundlagen von enzymatischen Reaktionen
- thermodynamische und mechanistische Grundlagen relevanter Stoffwechselprozesse
Die Studierenden sind in der Lage, relevante Stoffwechselreaktionen detailliert zu beschreiben.
InhaltKursinhalt

Einführung, Grundlagen, Zusammensetzung der Zelle, biochemische Einheiten, Repetition relevanter Reaktionen der organischen Chemie
Struktur und Funktion der Proteine
Kohlenhydrate
Lipide und biologische Membranen
Enzyme und Enzymkinetik
Katalytische Strategien
Der Stoffwechsel: Konzepte, Grundmuster und thermodynamische Grundlagen
Glykolyse und Gärung
Citratzyklus
Oxidative Phosphorylierung, Repetition der relevanten Grundlagen der Redoxchemie
Fettsäuremetabolismus
SkriptAls Skript dient: Horton et al. Biochemie (Pearson Verlag).
Voraussetzungen / BesonderesVorausgesetzt werden Basiskenntnisse in Biologie und Chemie.
Für die Systemvertiefung Umweltbiologie
NummerTitelTypECTSUmfangDozierende
227-0399-10LPhysiology and Anatomy for Biomedical Engineers IW3 KP2GM. Wyss
KurzbeschreibungThis course offers an introduction into the structure and function of the human body, and how these are interlinked with one another. Focusing on physiology, the visualization of anatomy is supported by 3D-animation, Computed Tomography and Magnetic Resonance imaging.
LernzielTo understand basic principles and structure of the human body in consideration of the clinical relevance and the medical terminology used in medical work and research.
Inhalt- The Human Body: nomenclature, orientations, tissues
- Musculoskeletal system, Muscle contraction
- Blood vessels, Heart, Circulation
- Blood, Immune system
- Respiratory system
- Acid-Base-Homeostasis
SkriptLecture notes and handouts
LiteraturSilbernagl S., Despopoulos A. Color Atlas of Physiology; Thieme 2008
Faller A., Schuenke M. The Human Body; Thieme 2004
Netter F. Atlas of human anatomy; Elsevier 2014
551-0435-00LSystematische Biologie: Zoologie Belegung eingeschränkt - Details anzeigen W3 KP2V + 2PO. Y. Martin, M. Greeff
KurzbeschreibungVorlesung: Überblick über die Diversität im Tierreich. Für die wichtigsten Gruppen werden phylogenetische, morphologische und ökologische Aspekte behandelt. Besondere Schwerpunkte sind Arthropoden und Wirbeltiere (inkl. Faunistik der Schweiz).

Praktikum: Kenntnis der Merkmale ausgewählter Tiergruppen (Ergänzung zur Vorlesung); Kennenlernen grundlegender Methoden.
LernzielVorlesung: Übersicht über die systematische Gliederung des Tierreiches und die Charakteristika der wichtigsten Tiergruppen, grundlegende tierische Baupläne.

Praktikum: Kenntnis der Merkmale ausgewählter Tiergruppen; Kennenlernen grundlegender Methoden: Herstellen einfacher Präparate, Sezieren, Mikroskopieren, Zeichnen, Protokollieren.
InhaltVorlesung: Überblick über die wichtigsten Gruppen des Tierreichs (Animalia): Baupläne, charakteristische Merkmale, Lebensweise, systematische Gliederung, Beispiele. Schwerpunkte bilden einerseits die Arthropoden (Gliederfüsser) als bei weitem artenreichstem Tierstamm und andererseits die Wirbeltiere inklusive Faunistik der Schweiz.

Praktikum: Makro- und mikroskopische Untersuchung von tierähnlichen Einzellern (Protozoa), ausgewählten Wirbellosen (speziell Insekten) und Wirbeltieren: äusserer und innerer Körperbau, Organsysteme; Verhalten: Fortbewegung, Nahrungsaufnahme; Fortpflanzung.
SkriptSkripte können von Moodle heruntergeladen werden, und zusätzliche Arbeitsblätter (v.a. für Praktikum) werden abgegeben.
LiteraturWeitere Literatur nicht nötig, im Skript gibt es für Interessierte eine Liste mit weiterführender Literatur.
Für die Systemvertiefung Wald und Landschaft
NummerTitelTypECTSUmfangDozierende
701-0266-00LEinführung in die Dendrologie Belegung eingeschränkt - Details anzeigen W3 KP3PA. Rudow
KurzbeschreibungBäume und Sträucher, sind für Wald und Landschaft von grosser Bedeutung. Die Lehrveranstaltung vermittelt einen Einstieg in die Gehölzkunde und in die Bestimmung einheimischer Baum- und Straucharten. Sie wird für die BSc-Vertiefung Wald und Landschaft sehr empfohlen und bildet die Voraussetzung für den aufbauenden Kurs Gehölzpflanzen Mitteleuropas im Frühjahrssemester.
LernzielKenntnis von ausgewählten einheimischen Gehölzarten und deren Bestimmung im Sommer- und Winterzustand. Verständnis biologischer und ökologischer Zusammenhänge anhand gezielter Beobachtungen an Gehölzen in der Natur. Differenzierte Betrachtungsweise des Ökosystems Wald.
InhaltEinstieg in die Dendrologie anhand konkreter Beispiele. Schwerpunkte bilden die Vermittlung von Artenkenntnissen (80 häufige Baum- und Straucharten) und das Verständnis der Baumgestalt (Gehölzmorphologie). Durch anschauliche Präsentation mit praktischen Übungen und die Verbindung verschiedener Skalenbereiche (Organ, Individuum, Bestand, Ökosystem) wird ein attraktiver Einblick in die Wald-Landschafts-Thematik sowie die Umweltbiologie gegeben.
SkriptRudow, A., 2020: Dendrologie 1 - Folien.
Rudow, A., 2017: 80 Bäume & Sträucher - Bestimmungshilfe.
LiteraturKremer, B.P., 2010: Bäume & Sträucher. Steinbachs Naturführer. Ulmer, Stuttgart. 380 S.
Lang, K.J., Aas, G., 2014: Knospen und andere Merkmale (Winterbestimmung). Eigenverlag, 59 S. (Sammelbestellung im Kurs möglich).
Rudow, A., 2011: eBot Dendrologie (Betaversion). E-learning-Tool zur Unterstüzung der Dendrologie-Kurse an der ETHZ (Applikation integriert in eBot).
Voraussetzungen / BesonderesZur Hälfte in Form von Exkursionen und Übungen im Wald (ETH Hönggerberg). Ausserdem 4 halbtägige Exkursionen an Fr Nachmittagen oder an Wochenenden, Daten nach Absprache (Region Zürich und Umgebung).
Wetterfeste Kleidung wird vorausgesetzt.
Die Lehrveranstaltung bildet Grundlage und Voraussetzung für den aufbauenden Kurs Gehölzpflanzen Mitteleuropas im FS 2020ff.
701-0951-00LGIST - Einführung in die räumlichen Informationswissenschaften und -technologien Belegung eingeschränkt - Details anzeigen
Maximale Teilnehmerzahl: 50
W5 KP2V + 3PM. A. M. Niederhuber
KurzbeschreibungIm Kurs werden theoretische Grundlagen und Konzepte der Geoinformationswissenschaften (GIS) vermittelt und mit der Software ArcGIS umgesetzt. Die Studierenden sind nach Abschluss in der Lage, selbstständig einfache, reale GIS-Probleme zu lösen.
LernzielDie Studierenden können
- theoretische und konzeptionelle Grundlagen von Geographischen Inforamtionssystemen (GIS) erläutern.
- alltägliche GIS-Arbeiten mit einer kommerziellen Software an Praxis-Beispielen selbst durchführen.
InhaltIm Rahmen des Kurses werden folgende Themen behandelt:
- Was ist ein GIS? Was sind räumliche Daten?
- Die Abbildung der Realität mittels räumlichen Datenmodellen: Vektor, Raster, TIN
- Die 4 Phasen der Datenmodellierung: Räumliches, konzeptionelles, logisches und physikalisches Modell
- Möglichkeiten der Datenerfassung
- Referenzrahmenwechsel
- Räumliche Analyse I: Abfrage und Manipulation von Vektordaten
- Räumliche Analyse II: Operatoren und Funktionen mit Rasterdaten
- Digitale Höhenmodelle und daraus abgeleitete Produkte
- Prozessmodellierung mit Vektor- und Rasterdaten
- Präsentationsmöglichkeiten räumlicher Daten

Ein Vorlesungstermin ist für eine Exkursion oder Gastvortrag reserviert;
LiteraturPaul A. Longley, Michael F. Goodchild, David J. Maguire, David W. Rhind (2010): Geographic Information Systems and Science. John Wiley & Son, Ltd. Chichester.

Norbert Bartelme (2005): Geoinformatik - Modelle, Strukturen, Funktionen. Springer Verlag. Heidelberg.

Ralf Bill (2010): Grundlagen der Geo-Informationssysteme. 5., völlig neu bearbeitete Auflage. Wichmann Verlag. Heidelberg.
Voraussetzungen / BesonderesAufgrund der Grösse des verfügbaren EDV-Schulungsraumes ist die Teilnehmerzahl auf 50 Studierende beschränkt! Für die Übungen werden die Studierenden auf zwei Zeitfenster aufgeteilt. Pro Zeitfenster können maximal 25 Studierende betreut werden.
551-0435-00LSystematische Biologie: Zoologie Belegung eingeschränkt - Details anzeigen W3 KP2V + 2PO. Y. Martin, M. Greeff
KurzbeschreibungVorlesung: Überblick über die Diversität im Tierreich. Für die wichtigsten Gruppen werden phylogenetische, morphologische und ökologische Aspekte behandelt. Besondere Schwerpunkte sind Arthropoden und Wirbeltiere (inkl. Faunistik der Schweiz).

Praktikum: Kenntnis der Merkmale ausgewählter Tiergruppen (Ergänzung zur Vorlesung); Kennenlernen grundlegender Methoden.
LernzielVorlesung: Übersicht über die systematische Gliederung des Tierreiches und die Charakteristika der wichtigsten Tiergruppen, grundlegende tierische Baupläne.

Praktikum: Kenntnis der Merkmale ausgewählter Tiergruppen; Kennenlernen grundlegender Methoden: Herstellen einfacher Präparate, Sezieren, Mikroskopieren, Zeichnen, Protokollieren.
InhaltVorlesung: Überblick über die wichtigsten Gruppen des Tierreichs (Animalia): Baupläne, charakteristische Merkmale, Lebensweise, systematische Gliederung, Beispiele. Schwerpunkte bilden einerseits die Arthropoden (Gliederfüsser) als bei weitem artenreichstem Tierstamm und andererseits die Wirbeltiere inklusive Faunistik der Schweiz.

Praktikum: Makro- und mikroskopische Untersuchung von tierähnlichen Einzellern (Protozoa), ausgewählten Wirbellosen (speziell Insekten) und Wirbeltieren: äusserer und innerer Körperbau, Organsysteme; Verhalten: Fortbewegung, Nahrungsaufnahme; Fortpflanzung.
SkriptSkripte können von Moodle heruntergeladen werden, und zusätzliche Arbeitsblätter (v.a. für Praktikum) werden abgegeben.
LiteraturWeitere Literatur nicht nötig, im Skript gibt es für Interessierte eine Liste mit weiterführender Literatur.
Naturwissenschaftliche und technische Wahlfächer
Biomedizin
NummerTitelTypECTSUmfangDozierende
227-0399-10LPhysiology and Anatomy for Biomedical Engineers IW3 KP2GM. Wyss
KurzbeschreibungThis course offers an introduction into the structure and function of the human body, and how these are interlinked with one another. Focusing on physiology, the visualization of anatomy is supported by 3D-animation, Computed Tomography and Magnetic Resonance imaging.
LernzielTo understand basic principles and structure of the human body in consideration of the clinical relevance and the medical terminology used in medical work and research.
Inhalt- The Human Body: nomenclature, orientations, tissues
- Musculoskeletal system, Muscle contraction
- Blood vessels, Heart, Circulation
- Blood, Immune system
- Respiratory system
- Acid-Base-Homeostasis
SkriptLecture notes and handouts
LiteraturSilbernagl S., Despopoulos A. Color Atlas of Physiology; Thieme 2008
Faller A., Schuenke M. The Human Body; Thieme 2004
Netter F. Atlas of human anatomy; Elsevier 2014
551-0317-00LImmunology IW3 KP2VM. Kopf, A. Oxenius
KurzbeschreibungEinführung in strukturelle und funktionelle Eigenschaften des Immunsystems.
Grundlegendes Verständnis der Mechanismen und der Regulation einer Immunantwort.
LernzielEinführung in strukturelle und funktionelle Eigenschaften des Immunsystems.
Grundlegendes Verständnis der Mechanismen und der Regulation einer Immunantwort.
Inhalt- Einleitung und historischer Hintergrund
- Angeborene und adaptive Immunantwort, Zellen und Organe des Immunsystems
- B Zellen und Antikörper
- Generation von Diversität
- Antigen-Präsentation und Histoinkompatibilitätsantigene (MHC)
- Thymus und T Zellselektion
- Autoimmunität
- Zytotoxische T Zellen und NK Zellen
- Th1 und Th2 Zellen, regulatorische T Zellen
- Allergien
- Hypersensitivititäten
- Impfungen und immun-therapeutische Interventionen
SkriptDie Studenten haben elekronischen Zugriff auf die Vorlesungsunterlagen. Der Link ist unter "Lernmaterialien" zu finden.
Literatur- Kuby, Immunology, 7th edition, Freemen + Co., New York, 2009
Voraussetzungen / BesonderesImmunology I (WS) und Immunology II (SS) werden in einer Sessionsprüfung im Anschluss an Immunology II als eine Lerneinheit geprüft.
752-6001-00LIntroduction to Nutritional ScienceW3 KP2VM. B. Zimmermann, C. Wolfrum
KurzbeschreibungDieser Kurs bietet eine Einführung in die Grundlagen der Mikro- und Makronährstoffe. Mikronährstoffe umfassen fett- und wasserlösliche Vitamine, Mineralien und Spurenelemente. Makronährstoffe umfassen Proteine, Fett und Kohlenhydrate. Der Kurs umfasst die Bereiche Verdauung, Bioverfügbarkeit, Metabolismus und Ausscheidung sowie die Kontrolle der Energie Homöostase.
LernzielEinführung der Studenten in die Bereiche Makro- und Mikronährstoffe im Bezug auf Ernährung und Metabolismus.
InhaltDer Kurs ist in zwei Teile unterteilt. Die Vorlesungen zu Mikronährstoffen werden von Prof. Zimmermann, die Vorlesungen zu Makronährstoffen werden von Prof. Wolfrum gegeben. Der Bereich Mikronährstoffe umfasst fett- und wasserlösliche Vitamine, Mineralien und Spurenelemente. Der Bereich Makronährstoffe dient der Einführung in die grundlegenden Aspekte der Nahrungswissenschaften in Bezug auf Proteine, Kohlenhydrate und Fette. Die Nährstoffe werden im Hinblick auf Verdauung, Absorption und Metabolismus besprochen. Spezielle Aspekte der Homöostase und Homeorhese werden ebenfalls behandelt.
SkriptEs gibt kein Skript, die Powerpoint Präsentationen werden zur Verfügung gestellt.
LiteraturElmadfa I & Leitzmann C: Ernährung des Menschen
UTB Ulmer, Stuttgart, 4. überarb. Ausgabe 2004
ISBN-10: 3825280365; ISBN-13: 978-3825280369

Garrow JS and James WPT: Human Nutrition and Dietetics
Churchill Livingstone, Edinburgh, 11th rev. ed. 2005
ISBN-10: 0443056277; ISBN-13: 978-0443056277
Bodenwissenschaften
NummerTitelTypECTSUmfangDozierende
701-0533-00LBoden- und WasserchemieW3 KP2GR. Kretzschmar, D. I. Christl, L. Winkel
KurzbeschreibungDieser Kurs behandelt chemische und biogeochemische Prozesse in Böden und Gewässern sowie deren Einfluss auf das Verhalten und Kreisläufe von Nähr- und Schadstoffen in terrestrischen und aquatischen Systemen. Konzeptionelle Ansätze zur quantitativen Beschreibung der Prozesse werden eingeführt und in ausgewählten Beispielen angewendet.
Lernziel1. Verständnis wichtiger chemischer Eigenschaften und Prozesse in Böden und Gewässern und wie diese das Verhalten von Nährstoffen und Schadstoffen (z.B. chemische Bindungsform, Bioverfügbarkeit und Mobilität) beeinflussen.
2. Quantitative Anwendung chemischer Gleichgewichte auf Prozessen in natürlichen Systemen.
InhaltChemische Gleichgewichte in wässrigen Lösungen, Gasgleichgewichte, Ausfällung und Auflösung von Mineralphasen, Silicatverwitterung, Verwitterungskinetik, Bildung sekundärer Mineralphasen (Tonminerale, Oxide, Sulfide), Oberflächenchemie und Sorptionsprozesse, Redoxprozesse in natürlichen Systemen, pH-Pufferung und Versauerung, Salinität und Versalzung sowie das Umweltverhalten ausgewählter essentieller und toxischer Spurenelemente.
SkriptVorlesungsfolien auf Moodle
Literatur–Kapitel 1, 3, 4, 6, 7 und 11 aus Sigg/Stumm – Aquatische Chemie, 6. Auflage, vdf, 2016.
–Kapitel 2 und 5 in Scheffer/Schachtschabel – Lehrbuch der Bodenkunde, 17. Auflage, Springer Spektrum, 2018.
–Ausgewählte Kapitel aus: Encyclopedia of Soils in the Environment, 2005.
Voraussetzungen / BesonderesDie Vorlesungen Pedosphäre und Hydrosphäre werden stark empfohlen.
701-0535-00LEnvironmental Soil Physics/Vadose Zone HydrologyW3 KP2G + 2UP. U. Lehmann Grunder
KurzbeschreibungThe course provides theoretical and practical foundations for understanding and characterizing physical and transport properties of soils/ near-surface earth materials, and quantifying hydrological processes and fluxes of mass and energy at multiple scales.
LernzielStudents are able to
- characterize porous media at different scales
- parameterize structural, flow and transport properties of partially-saturated porous media
- quantify driving forces and resulting fluxes of water, solute, and heat in soils
- explain links between physical processes in the vadose-zone and major societal and environmental challenges
InhaltWeeks 1 to 3: Physical Properties of Soils and Other Porous Media – Units and dimensions, definitions and basic mass-volume relationships between the solid, liquid and gaseous phases; soil texture; particle size distributions; surface area; soil structure. Soil colloids and clay behavior

Soil Water Content and its Measurement - Definitions; measurement methods - gravimetric, neutron scattering, gamma attenuation; and time domain reflectometry; soil water storage and water balance.

Weeks 4 to 5: Soil Water Retention and Potential (Hydrostatics) - The energy state of soil water; total water potential and its components; properties of water (molecular, surface tension, and capillary rise); modern aspects of capillarity in porous media; units and calculations and measurement of equilibrium soil water potential components; soil water characteristic curves definitions and measurements; parametric models; hysteresis. Modern aspects of capillarity

Weeks 6 to 9: Water Flow in Soil - Hydrodynamics:
Part 1 - Laminar flow in tubes (Poiseuille's Law); Darcy's Law, conditions and states of flow; saturated flow; hydraulic conductivity and its measurement.

Part 2 - Unsaturated steady state flow; unsaturated hydraulic conductivity models and applications; non-steady flow and Richards equation; approximate solutions to infiltration (Green-Ampt, Philip); field methods for estimating soil hydraulic properties.

Part 3 - Use of Hydrus model for simulation of unsaturated flow

Week 10: Solute Transport in Soils; Transport mechanisms of solutes in porous media; breakthrough curves; convection-dispersion equation; solutions for pulse and step solute application; parameter estimation; salt balance.

Week 11: Gas transport in soil and biological processes; gas diffusion as function of water content, Fickian law, biological activity and respiration; root water uptake; soil structure

Week 12 to 13: Energy Balance and Land Atmosphere Interactions - Radiation and energy balance; evapotranspiration definitions and estimation; transpiration, plant development and transpirtation coefficients; small and large scale influences on hydrological cycle; surface evaporation.

Week 14: Temperature and Heat Flow in Porous Media - Soil thermal properties; steady state heat flow; nonsteady heat flow; estimation of thermal properties; engineering applications.
SkriptClassnotes: Vadose Zone Hydrology, by Or D., J.M. Wraith, and M. Tuller
(available at the beginning of the semester)
LiteraturSupplemental textbook (not mandatory) -Environmental Soil Physics, by: D. Hillel
651-0032-00LGeologie und Petrographie Belegung eingeschränkt - Details anzeigen W4 KP2V + 1UK. Rauchenstein, M. O. Saar
KurzbeschreibungDie Lehrveranstaltung vermittelt die Grundlagen der allgemeinen Geologie und Petrographie und stellt die Bezüge zur praktischen Anwendung her. Der Stoff der wöchentlichen Vorlesung wird in zweiwöchentlichen Übungsstunden ergänzt.
LernzielVermittlung der erdwissenschaftlichen Grundlagen zur Beurteilung von multidisziplinären Problemen im Ingenieurwesen.
InhaltGeologie der Erde, Mineralien - Baustoffe der Gesteine, Gesteine und ihr Kreislauf, Magmatische Gesteine, Vulkane und ihre Gesteine, Verwitterung und Erosion, Sedimentgesteine, Metamorphe Gesteine, Historische Geologie, Strukturgeologie und Gesteinsverformung, Bergstürze und Rutschungen, Grundwasser, Flüsse, Wind und Gletscher, Prozesse im Erdinnern, Erdbeben und Rohstoffe. Kurze Einführung in die Geologie der Schweiz.

Übungen zum Gesteinsbestimmen und Lesen von geologischen, tektonischen und geotechnischen Karten, einfache Konstruktionen.
SkriptVorlesungsbilder wöchentlich bei MyStudies
LiteraturDie Vorlesung baut auf den Buch von Press & Siever "Allgemeine Geologie " auf, das für ETH-Studierende online zugänglich ist unter https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-662-48342-8
651-3525-00LIngenieurgeologie Belegung eingeschränkt - Details anzeigen W4 KP2V + 1US. Löw, M. Ziegler
KurzbeschreibungDiese Lehrveranstaltung behandelt in einem ersten Block die geologisch-geotechnische Charakterisierung und das Verhalten der Locker- und Festgesteine, sowie die Ermittlung der entsprechenden Eigenschaften in Feld- und Laborversuchen. Anschliessend werden diese Grundlagen auf Problemstellungen im Grundbau, Untertagebau und geologische Naturgefahren angewendet.
LernzielKennenlernen und Anwenden der Grundlagen der Ingenieurgeologie in Lockergesteinen und Fels.
InhaltKlassifikation von Lockergesteinen, bodenmechanische Gesteinskennwerte und ihre Ermittlung. Spannungen, Setzungen und Grundbrüche in Lockergesteinen. Geotechnische Kennwerte von Diskontinuitäten und Störzonen und ihre Ermittlung. Massstabseffekte, Verhalten und Klassifikation von Festgesteinen. Natürliche Spannungen, Spannungsumlagerungen und Spannungsmessungen in Festgesteinen. Stabilität von Böschungen und in Locker- und Festgesteinen. Eigenschaften und mechanische Prozesse von Locker- und Festgesteinen im Untertagebau. Geologische Massenbewegungen.
SkriptSkriptum und Übungsaufgaben stehen als Download zur Verfügung (unter Kursunterlagen).
LiteraturPRINZ, H. & R. Strauss (2006): Abriss der Ingenieurgeologie. - 671 S., 4. Aufl., Elsevier GmbH (Spektrum Verlag).

CADUTO, D.C. (1999): Geotechnical Engineering, Principles and Practices. 759 S., 1. Aufl., (Prentice Hall)

LANG, H.-J., HUDER, J. & AMMAN, P. (1996): Bodenmechanik und Grundbau. Das Verhalten von Böden und die wichtigsten grundbaulichen Konzepte. - 320 S., 5.Aufl., Berlin, Heidelberg etc. (Springer).

HOEK, E. (2007): Practical Rock Engineering - Course Notes. http://www.rocscience.com/hoek/PracticalRockEngineering.asp

HUDSON, J.A. & HARRISON, J.P. (1997): Engineering Rock Mechanics. An Introduction to the Principles. - 444 S. (Pergamon).
751-3401-00LPflanzenernährung IW2 KP2VE. Frossard
KurzbeschreibungVermittelt werden:
die Prozesse zur Steuerung der Aufnahme und des Transportes von Nährstoffen in die Pflanze; die Assimilation von Nährstoffen in der Pflanze; der Zusammenhang zwischen Nährstoffaufnahme und Ertrag; die Rolle des Bodens als Nährstofflieferant; die Grundlagen der Düngung für verschiedene Kulturen unter Verwendung von mineralischen und organischen Düngern.
LernzielZiele dieser Lehrveranstaltung sind: Sie verstehen wie Nährstoffe in die Pflanze aufgenommen werden, wie sie in der Pflanze transportiert werden und wie die Nährstoffe assimiliert werden. Sie verstehen die Bedeutung und Funktion von Nährstoffen in der Pflanze. Sie sind in der Lage zu erklären, wie Nährstoffe den Ertrag und die Qualität von geernteten pflanzlichen Produkten beeinflussen. Sie können am Ende der Vorlesung einen Düngungsplan für Ackerkulturen unter Schweizerischen Bedingungen herstellen.
InhaltDie Einführung zeigt die Herausforderung einer ausgeglichener Düngung von Kulturpflanzen. Danach wird die Physiologie der Pflanzenernährung vermittelt (Nährstoffaufnahme in die Pflanze, Transport von Nährstoffen in der Pflanze, Assimilation von Nährstoffen, physiologische Rolle der Nährstoffe). Die Wichtigkeit der Nährstoffe für die Ertragsbildung und die Qualität von Ernteprodukten wird dargestellt. Am Schluss werden die Grundlagen der Düngung behandelt (Nährstoffverfügbarkeit im Boden, Berechnung der Düngung, Vorstellung der verschiedenen Düngungstypen).
SkriptDie Dias werden verteilt.
LiteraturMarschner 1995. Mineral Nutrition of higher plants (available on line on the ETH library).
Schubert S 2006 Pflanzenernährung Grundwissen Bachelor Ulmer UTB
Richner W. & Sinaj S., 2017. Grundlagen für die Düngung landwirtschaftlicher Kulturen in der Schweiz (GRUD 2017). Agrarforschung Schweiz 8 (6), Spezialpublikation,
276 S.Bergmann, W. 1988. Ernährungsstörungen bei Kulturpflanzen.
http://www.tll.de/visuplant/vp_idx.htm
Methoden der statistischen Datenanalyse
NummerTitelTypECTSUmfangDozierende
401-0625-01LApplied Analysis of Variance and Experimental DesignW5 KP2V + 1UL. Meier
KurzbeschreibungPrinciples of experimental design, one-way analysis of variance, contrasts and multiple comparisons, multi-factor designs and analysis of variance, complete block designs, Latin square designs, random effects and mixed effects models, split-plot designs, incomplete block designs, two-series factorials and fractional designs, power.
LernzielParticipants will be able to plan and analyze efficient experiments in the fields of natural sciences. They will gain practical experience by using the software R.
InhaltPrinciples of experimental design, one-way analysis of variance, contrasts and multiple comparisons, multi-factor designs and analysis of variance, complete block designs, Latin square designs, random effects and mixed effects models, split-plot designs, incomplete block designs, two-series factorials and fractional designs, power.
LiteraturG. Oehlert: A First Course in Design and Analysis of Experiments, W.H. Freeman and Company, New York, 2000.
Voraussetzungen / BesonderesThe exercises, but also the classes will be based on procedures from the freely available, open-source statistical software R, for which an introduction will be held.
401-0649-00LApplied Statistical RegressionW5 KP2V + 1UM. Dettling
KurzbeschreibungThis course offers a practically oriented introduction into regression modeling methods. The basic concepts and some mathematical background are included, with the emphasis lying in learning "good practice" that can be applied in every student's own projects and daily work life. A special focus will be laid in the use of the statistical software package R for regression analysis.
LernzielThe students acquire advanced practical skills in linear regression analysis and are also familiar with its extensions to generalized linear modeling.
InhaltThe course starts with the basics of linear modeling, and then proceeds to parameter estimation, tests, confidence intervals, residual analysis, model choice, and prediction. More rarely touched but practically relevant topics that will be covered include variable transformations, multicollinearity problems and model interpretation, as well as general modeling strategies.

The last third of the course is dedicated to an introduction to generalized linear models: this includes the generalized additive model, logistic regression for binary response variables, binomial regression for grouped data and poisson regression for count data.
SkriptA script will be available.
LiteraturFaraway (2005): Linear Models with R
Faraway (2006): Extending the Linear Model with R
Draper & Smith (1998): Applied Regression Analysis
Fox (2008): Applied Regression Analysis and GLMs
Montgomery et al. (2006): Introduction to Linear Regression Analysis
Voraussetzungen / BesonderesThe exercises, but also the classes will be based on procedures from the freely available, open-source statistical software package R, for which an introduction will be held.

In the Mathematics Bachelor and Master programmes, the two course units 401-0649-00L "Applied Statistical Regression" and 401-3622-00L "Statistical Modelling" are mutually exclusive. Registration for the examination of one of these two course units is only allowed if you have not registered for the examination of the other course unit.
401-6215-00LUsing R for Data Analysis and Graphics (Part I) Belegung eingeschränkt - Details anzeigen W1.5 KP1GM. Mächler
KurzbeschreibungThe course provides the first part an introduction to the statistical software R (https://www.r-project.org/) for scientists. Topics covered are data generation and selection, graphical and basic statistical functions, creating simple functions, basic types of objects.
LernzielThe students will be able to use the software R for simple data analysis and graphics.
InhaltThe course provides the first part of an introduction to the statistical software R for scientists. R is free software that contains a huge collection of functions with focus on statistics and graphics. If one wants to use R one has to learn the programming language R - on very rudimentary level. The course aims to facilitate this by providing a basic introduction to R.

Part I of the course covers the following topics:
- What is R?
- R Basics: reading and writing data from/to files, creating vectors & matrices, selecting elements of dataframes, vectors and matrices, arithmetics;
- Types of data: numeric, character, logical and categorical data, missing values;
- Simple (statistical) functions: summary, mean, var, etc., simple statistical tests;
- Writing simple functions;
- Introduction to graphics: scatter-, boxplots and other high-level plotting functions, embellishing plots by title, axis labels, etc., adding elements (lines, points) to existing plots.

The course focuses on practical work at the computer. We will make use of the graphical user interface RStudio: www.rstudio.org

Note: Part I of UsingR is complemented and extended by Part II, which is offered during the second part of the semester and which can be taken independently from Part I.
SkriptAn Introduction to R. http://stat.ethz.ch/CRAN/doc/contrib/Lam-IntroductionToR_LHL.pdf
Voraussetzungen / BesonderesThe course resources will be provided via the Moodle web learning platform.
Subscribing via Mystudies should *automatically* make you
a student participant of the Moodle course of this lecture, which is at

https://moodle-app2.let.ethz.ch/course/view.php?id=13499

ALL material is available on this moodle page.
401-6217-00LUsing R for Data Analysis and Graphics (Part II) Belegung eingeschränkt - Details anzeigen W1.5 KP1GM. Mächler
KurzbeschreibungThe course provides the second part an introduction to the statistical software R for scientists. Topics are data generation and selection, graphical functions, important statistical functions, types of objects, models, programming and writing functions.
Note: This part builds on "Using R... (Part I)", but can be taken independently if the basics of R are already known.
LernzielThe students will be able to use the software R efficiently for data analysis, graphics and simple programming
InhaltThe course provides the second part of an introduction to the statistical software R (https://www.r-project.org/) for scientists. R is free software that contains a huge collection of functions with focus on statistics and graphics. If one wants to use R one has to learn the programming language R - on very rudimentary level. The course aims to facilitate this by providing a basic introduction to R.

Part II of the course builds on part I and covers the following additional topics:
- Elements of the R language: control structures (if, else, loops), lists, overview of R objects, attributes of R objects;
- More on R functions;
- Applying functions to elements of vectors, matrices and lists;
- Object oriented programming with R: classes and methods;
- Tayloring R: options
- Extending basic R: packages

The course focuses on practical work at the computer. We will make use of the graphical user interface RStudio: www.rstudio.org
SkriptAn Introduction to R. http://stat.ethz.ch/CRAN/doc/contrib/Lam-IntroductionToR_LHL.pdf
Voraussetzungen / BesonderesBasic knowledge of R equivalent to "Using R .. (part 1)" ( = 401-6215-00L ) is a prerequisite for this course.

The course resources will be provided via the Moodle web learning platform.
Subscribing via Mystudies should *automatically* make you
a student participant of the Moodle course of this lecture, which is at

https://moodle-app2.let.ethz.ch/course/view.php?id=13500

ALL material is available on this moodle page.
Ökologie und Naturschutz
NummerTitelTypECTSUmfangDozierende
701-0305-00LÖkologie der WirbeltiereW2 KP2GJ. Senn, K. Bollmann
KurzbeschreibungDer Kurs behandelt die Ökologie und Naturschutzbiologie der Vögel und Säugetiere. Wichtige Konzepte aus Physiologie, Verhaltensökologie, Populationsbiologie, Biogeographie und Community Ecology werden diskutiert, mit Bezügen zu Schutz und Nutzung. Neben dem globalen Blickwinkel wird ein Schwergewicht auf die mitteleuropäische Fauna und ihre Dynamik gelegt.
LernzielDie Teilnehmenden kennen wichtige Themen der Tierökologie, wie sie vor allem für Vögel und Säugetiere gelten. Sie sind in der Lage, Verbindungen zwischen theoretischen Konzepten und ökologischen Phänomenen herzustellen, und sie vor einem evolutionsbiologischen Hintergrund zu interpretieren. Damit können sie wichtige angewandte Aspekte zu Schutz und Nutzung von Tieren beurteilen, wie z.B. der Einfluss von grösseren Prädatoren auf Beutetiere oder von Herbivoren auf Vegetation, oder die Auswirkungen von Bejagung, Landschaftsveränderungen und anderen anthropogenen Einflüssen auf Tierpopulationen. Sie verstehen die biogeographischen Eigenheiten der mitteleuropäischen Wirbeltierfauna und ihre Dynamik in Raum und Zeit.
InhaltDer Kurs behandelt die Schwerpunktthemen Ernährung und Ressourcennutzung, Raumnutzung und Wanderverhalten, Fortpflanzung, Populationsdynamik, Konkurrenz und Prädation, Parasiten und Krankheiten, Biodiversität und Verbreitung, sowie die Dynamik der mitteleuropäischen Fauna. Ein wichtiges Anliegen ist die Verknüpfung der Theorie mit praktischen Fragen rund um Gefährdung, Schutz und Nutzung von Wildtierpopulationen. In der ersten Hälfte wird der Blickwinkel global sein, in der zweiten steht stärker die Fauna Mitteleuropas und speziell der Alpen im Mittelpunkt. Artenkenntnisse werden im Kurs nicht vermittelt, doch wird darauf geachtet, dass die Themen die gesamte taxonomische Breite der einheimischen Vögel und Säugetiere abdecken.

Programm (JS: J. Senn, KB: Kurt Bollmann):

21.9.2020 - Vögel und Säugetiere: Gemeinsamkeiten & Unterschiede, Evolution, Mauser der Vögel (JS & KB)
28.09. - Ernährung I: Nahrung, Metabolismus (KB)
05.10. - Ernährung II: Herbivorie, Foraging (KB)
12.10. - Das Tier im Raum (KB)
19.10. - Populationsdynamik (KB)
26.10. - Prädation (KB)
02.11. - Fortpflanzung (KB)
09.11. - Konkurrenz (JS)
16.11. - Parasitismus und Krankheiten (JS)
23.11. - Biogeographie der Vögel und Säuger Mitteleuropas (JS)
30.11. - Herbivoren als Landschaftsgestalter (JS)
07.12. - Nutzung von Säugern und Vögeln (JS)
14.12. - Naturschutzbiologie ausgewählter Arten (JS)
SkriptEin Skript (ca. 150 S.) wird erhältlich sein (15 CHF).
LiteraturWeiterführende Literatur wird im Skript erwähnt; einige zusätzliche Publikationen werden abgegeben.

Relevante Bücher (freiwillge Lektüre) zum Kurs sind:

- Suter, W. 2017. Ökologie der Wirbeltiere. Vögel und Säugetiere. UTB/Haupt, Bern. Dieses Buch beruht auf der Vorlesung.
- Fryxell, J.M., Sinclair, A.R.E., & Caughley, G. 2014. Wildlife Ecology, Conservation, and Management. 3rd ed. Wiley Blackwell, Chichester, UK.
701-0405-00LBinnengewässer: Konzepte und Methoden für ein nachhaltiges ManagementW3 KP2GC. Scheidegger, S. Fink, C. Weber, V. Weitbrecht
KurzbeschreibungIn diesem Kurs werden Binnengewässer-Ökosysteme, ihre ökologischen Eigenschaften, sowie ihre anthropogenen Beeinflussungen und Veränderungen behandelt. Anhand von Fallbeispielen werden Konzepte und Methoden zum nachhaltigen Management diskutiert. Die Fallbeispiele stammen meistens aus der Schweiz und nehmen Bezug zum Gewässerschutzgesetz und der Strategie Biodiversität Schweiz.
Lernziel• Grundlagen zur Funktionsweise der wichtigsten Binnengewässer-Ökosysteme
• Grundlagen des nachhaltigen Managements aquatischer Ökosysteme
• Anwendung dieser Prinzipien auf Fallbeispiele
• Kritische Analysen, Organisation in Diskussionsgruppen
Inhalt1) 1. Stunde: Studentische Arbeitsgruppen, Arbeitsweise
2. Stunde: Gewässerschutzgesetz
2) Biodiversität in Auen
3) Revitalisierung von Flüssen und Seen
4) Auenmanagement und -revitalisierung
5) Schutz von Fliessgewässern und Seen
6) Wiederherstellung der Sedimentdynamik
7) Flussaufweitungen und Rampen
8) Veränderte Abfluss- und Temperaturregimes in Flüssen und Seen
9) Planung und Betrieb von Pumpspeicherkraftwerken
10) Wasser und Gesundheit, inkl. Klimawandel
11) Fischwanderung in vielfältig genutzten Fliessgewässern
12) Moorschutz
13) Abschluss/ Evaluation/ Rückmeldungen
SkriptThemenspezifische Unterlagen (Vorlesung Dozierende, Literatur) werden zugänglich gemacht unter
https://ilias-app2.let.ethz.ch/goto.php?target=crs_195115&client_id=ilias_lda
LiteraturLiteratur zu den Gruppenarbeiten wird abgegeben unter
https://ilias-app2.let.ethz.ch/goto.php?target=crs_195115&client_id=ilias_lda
Voraussetzungen / BesonderesGrundvorlesungen der Ökologie der ersten 4 Sem.
Die Studierenden organisieren sich in Diskussionsgruppen.
551-0421-00LBiologie und Ökologie der Pilze im Wald Belegung eingeschränkt - Details anzeigen
Maximale Teilnehmerzahl: 10
Die Belegung erfolgt nur über das Studiensekretariat Biologie.

Allgemeine Sicherheitsbestimmungen für alle Blockkurse:
-Wo immer möglich müssen die Distanzregeln eingehalten werden
-Alle Studierende müssen während des gesamten Kurses Masken tragen (Reserve-Masken bereithalten)
-Die Installation und Aktivierung der Schweizer Covid-App ist sehr zu empfehlen.
-Alle zusätzlichen Regeln für einzelne Kurse müssen eingehalten werden
-Studierende, die COVID-19-Symptome aufweisen, dürfen die ETH-Gebäude nicht betreten und müssen den verantwortlichen Kursleiter informieren.
W6 KP7PI. L. Brunner, M. Peter Baltensweiler, D. H. Rigling
KurzbeschreibungEinführung in die biologischen und ökologischen Grundlagen der Pilze im Wald. Behandlung der Mykorrhizapilze, der saproben Pilze und der pathogenen Pilze und ihrer funktioneller Bedeutung im Wald. Vorstellung aktueller methodischer Forschungsansätze anhand ausgewählter Beispiele mit praktischen Arbeiten im Wald und im Labor, sowie mit Exkursionen und Vorlesungen.
LernzielKenntnis der Pilze im Wald und ihrer ökologischen Bedeutung. Kennenlernen von aktuellen methodischen Foschungsansätzen. Selbständige und vertiefte Beschäftigung mit ausgewählten Aspekten der Pilze im Wald.
InhaltEinführung in die Pilze im Wald, Übersicht über die Systematik der Waldpilze, Bestimmung der Pilze und Herstellung von Reinkulturen aus Fruchtkörpern. Kennenlernen der verschiedenden Ernährungsweisen und Substratgruppen, Ansetzen der Pilzkulturen zu Versuchen zum Ligninabbau. Kenntnis der Giftpilze und Pilzgifte sowie weiterer Sekundärmetaboliten.

Bedeutende pathogene Pilze von Waldbäumen. Feld- und Laborversuche zur Identifizierung und Quantifizierung von pathogenen Bodenpilzen am Beispiel des Hallimaschs. Vegetative Inkompatibilitäts-Systeme bei Pilzen. Viren und cytoplasmatische genetische Elemente in Pilzen und deren Anwendung für die biologische Bekämpfung von Pilzkrankheiten.

Vertieftes Kennenlernen der Morphologie, Wirtspezifität und Ökologie der Mykorrhiza. Erlernen von methodischen Ansätzen zur Erfassung der Pilzdiversität. Messen des Mykorrhizainfektionspotentials eines Bodens. Vermittlung der Grundlagen des Pilzschutzes und dessen Umsetzung. Exkursion zur einer Forschungsfläche.
SkriptUnterlagen zum Kurs werden abgegeben.
LiteraturBreitenbach J, Kränzlin F. 1980-2005. Pilze der Schweiz, Bände 1-6.
Flammer R, Horak E. 2003. Giftpilze-Pilzgifte. Schwabe, Basel.
Flück M. 2006. Pilzführer Schweiz. Haupt, Bern.
Smith S.E, Read D.J. 1997. Mycorrhizal Symbiosis. Academic Press, 2nd ed.
Voraussetzungen / BesonderesDer Blockkurs findet an der Eidg. Forschungsanstalt WSL in Birmensdorf statt. Der Wald vor der Haustüre des Institutes macht diesen Kurs besonders praxisnah.

Erreichbarkeit mit Tram 14 bis Triemli, danach PTT-Bus 220 oder 350 bis Birmensdorf Sternen/WSL, oder mit S9 bis Birmensdorf SBB und mit PTT-Bus eine Station in Richtung Zürich bis Birmensdorf Sternen/WSL.
751-3700-00LÖkophysiologie Information W2 KP2VN. Buchmann, M. Gharun, M. Lehmann, A. Walter
KurzbeschreibungIn diesem Kurs wird der Einfluss von Umweltfaktoren (z. B. Licht, Temperatur, Feuchte, CO2-Konzentrationen, etc.) auf die Physiologie der Pflanzen behandelt: Wasseraufnahme und -Transport, Transpiration, CO2-Gaswechsel von Pflanzen (Photosynthese, Atmung), Wachstum und C-Allokation, Ertrag und Produktion, Stressphysiologie. Praktische Übungen im Labor und im Freiland runden dieses Programm ab.
LernzielDie Studierenden werden verstehen, wie pflanzenphysiologische Prozesse auf Umweltfaktoren reagieren. Sie lernen damit die theoretischen Grundlagen und Fachbegriffe der Ökophysiologie kennen, die zur Analyse von Ertragspotentialen einsetzen werden. Klassische und aktuelle ökophysiologische Forschung wird vorgestellt, und moderne Analysegeräte zur Bestimmung ökophysiologischer Parameter benutzt.
InhaltDas Ziel vieler landwirtschaftlicher Managemententscheidungen, d. h., das Erhöhen der Produktivität und des Ertrages, basiert häufig auf Reaktionen der Pflanzen auf Umweltfaktoren, z. B. Nährstoff- und Wasserangebot, Licht, etc. Daher werden in diesem Kurs der Einfluss von Umweltfaktoren auf die pflanzliche Physiologie behandelt, z. B. auf den Gaswechsel von Pflanzen (Photosynthese, Atmung, Transpiration), auf die Nährstoff- und Wasseraufnahme und den -Transport in Pflanzen, auf das Wachstum, den Ertrag und die C-Allokation, auf die Produktion und Qualität der produzierten Biomasse. Anhand der wichtigsten Pflanzenarten in Schweizer Graslandökosystemen werden diese theoretischen Kenntnisse vertieft und Aspekte der Bewirtschaftung (Schnitt, Düngung, etc.) angesprochen.
SkriptHandouts stehen online.
LiteraturLarcher 1994, Lambers et al. 2008, Schulze et al. 2019
Voraussetzungen / BesonderesDieser Kurs basiert auf Grundlagen der Pflanzenbestimmung und der Pflanzenphysiologie. Er ist Basis für die Veranstaltungen „Pflanzenbau, Teil Futterbau“ und „Graslandsysteme“.
751-4801-00LSystembezogene Bekämpfung herbivorer InsektenW2 KP2GD. Mazzi
KurzbeschreibungIm Zentrum steht das Erwerben von Fähigkeiten zur Beurteilung von Strategien zur Lenkung von Schädlingspopulationen im Spannungsfeld Ökonomie-Ökologie-Gesellschaft. Agrarwissenschaftlich bedeutende Regulierungsmassnahmen werden erklärt und an Beispielen vertieft, wie Überwachung und Prognose, Resistenz-Management, biologische Kontrolle und Mitteleinsatz samt gesetzliche Aspekte und Ökotoxikologie.
LernzielDie Studierenden erreichen ein gutes Verständnis über gundlegende Aspekte der Schädlingsbekämpfung in Agrarökosystemen und können Handlungsoptionen im Spannungsfeld Ökologie - Ökonomie - Gesellschaft beurteilen. Sie gewinnen zusätzlich die Fähigkeit, aktuelle Aspekte der Schädlingsbekämpfung zu vertiefen und Fallbeispiele kritisch zu beurteilen.
Umweltchemie/Ökotoxikologie
NummerTitelTypECTSUmfangDozierende
701-0201-00LIntroduction to Environmental Organic ChemistryW3 KP2GM. Sander, K. McNeill
KurzbeschreibungWichtige organische Umweltschadstoffe werden vorgestellt. Die für das Verständnis des Umweltverhaltens solcher Schadstoffe benötigten physikalisch-chemischen Grundlagen werden vermittelt und in Übungen vertieft.
LernzielDie Studierenden können
- die wichtigsten Klassen von umweltrelevanten anthropogenen Chemikalien nennen und erkennen.
- die wichtigsten Prozesse, die das Umweltverhalten organischer Schadstoffe bestimmen, auf Basis physikalisch-chemischen Grundlagen erklären.
- experimentelle Methoden zur Bestimmung substanzspezifischer Eigenschaften vorschlagen.
- aufgrund der chemischen Struktur die für das Umweltverhalten einer Verbindung relevanten Prozesse identifizieren
- publizierte Arbeiten und Daten kritisch beurteilen
Inhalt- Überblick über die wichtigsten Klassen von umweltrelevanten organischen Schadstoffen
- Molekulare Interaktionen welche das Verteilungsverhalten (Adsorption- und Absorptionsprozesse) von organischen Verbindungen zwischen verschiedenen Umweltphasen (gas, flüssig, fest) bestimmen
- Physikalisch-chemische Eigenschaften (Dampfdruck, Wasserlöslichkeit, Luft-Wasser-Verteilungskonstante, org. Lösemittel-Wasser-Verteilungskonstanten, etc.) und Verteilungsverhalten von organischen Verbindungen zwischen umweltrelevanten Phasen (Luft, Aerosole, Boden, Wasser, Pflanzen)
- Chemische Transformationsreaktionen von organischen Schadstoffen in aquatischen und terrestrischen Systemen (Reaktion mit Nukleophilen, inkl. Hydrolyse, Elimination, Addition)
SkriptEs wird ein Skript abgegeben
LiteraturSchwarzenbach, R.P., P.M. Gschwend, and D.M. Imboden.
Environmental Organic Chemistry. 2nd Ed. Wiley, New York, 1313 pp. (2003)

Goss, K.U. and Schwarzenbach, R.P. (2003). "Rules of thumb for assessing equilibrium partitioning of organic compounds-success and pitfalls", Journal of Chemical Education, 80, 4, 450-455.
Voraussetzungen / BesonderesDie Lehrveranstaltung richtet sich nicht nur an jene Studierenden, welche sich später chemisch vertiefen wollen, sondern ausdrücklich auch an alle jene, welche sich mit der Problematik von organischen Schadstoffen in der Umwelt vertraut machen wollen, um dieses Wissen in anderen Vertiefungen anzuwenden
701-0225-00LOrganic ChemistryW2 KP2V + 1UK. McNeill
KurzbeschreibungGrundlagen der Organischen Chemie.
Grundlegende Reaktionemechanismen in der Organischen Chemie werden vertieft behandelt:
Substitutionen, Additionen, Eliminationen, Kondensationen, Umlagerungen, Elektrophile aromatische Substitution, und NMR-Spektroskopie.
LernzielDieser Kurs baut auf die Grundkurse Chemie I und II auf.

Die grundlegenden Reaktionsmechanismen in der organischen Chemie sind den Studierenden bekannt.
Sie sind in der Lage, einfachere organische Reaktionen zu verstehen und zu formulieren.
InhaltFunktionelle Gruppe: Halogenalkan, Alken, aromatische Systeme, Carbonyl)
Reaktionsmechanismen (Substitutionen, Additionen, Eliminationen, Kondensationen)
NMR-Spektroscopie
LiteraturCarsten Schmuck, Basisbuch Organische Chemie, Pearson
Voraussetzungen / BesonderesDer Stoff der Basischemie wird vorausgesetzt.
529-0051-00LAnalytische Chemie IW3 KP3GD. Günther, M.‑O. Ebert, G. Schwarz, R. Zenobi
KurzbeschreibungVorstellung der wichtigsten spektroskopischen Methoden und ihre Anwendung in der Praxis der Strukturaufklärung.
LernzielKenntnis der notwendigen theoretischen Grundlagen und der Anwendungsmöglichkeiten für den Einsatz von relevanten spektroskopischen Methoden in der analytisch-chemischen Praxis.
InhaltAnwendungsorientierte Grundlagen der organischen und anorganischen Instrumentalanalytik und des empirischen Einsatzes von Methoden der Strukturaufklärung:
Massenspektrometrie: Ionisationsmethoden, Massentrennung, Aufnahmetechnik. Interpretation von Massenspektren: Isotopensignale, Fragmentierungsregeln, Umlagerungen.
NMR-Spektroskopie: Experimentelle Grundlagen, Chemische Verschiebung, Spin-Spin-Kopplung.
IR-Spektroskopie: Rekapitulation der Themen Harmonischer Oszillator, Normalschwingungen, gekoppelte Schwingungssysteme (Anknüpfen an Grundlagen aus der entsprechenden Vorlesung in physikalischer Chemie); Probenvorbereitung, Aufnahmetechnik, Lambert-Beer'sches Gesetz; Interpretation von IR-Spektren; Raman-Spektroskopie.
UV/VIS-Spektroskopie: Grundlagen, Interpretation von Elektronenspektren. Circulardichroismus (CD) und optische Rotations-Dispersion (ORD).
Atomabsorptions-, Emissions-, Röntgenfluoreszenz-Spektroskopie: Grundlagen, Probenvorbereitung.
SkriptEin Skript wird zum Selbstkostenpreis abgegeben.
Literatur- R. Kellner, J.-M. Mermet, M. Otto, H. M. Widmer (Eds.) Analytical Chemistry, Wiley-VCH, Weinheim, 1998;
- D. A. Skoog und J. J. Leary, Instrumentelle Analytik, Springer, Heidelberg, 1996;
- M. Hesse, H. Meier, B. Zeeh, Spektroskopische Methoden in der organischen Chemie, 5. überarbeitete Auflage, Thieme, Stuttgart, 1995
- E. Pretsch, P. Bühlmann, C. Affolter, M. Badertscher, Spektroskopische Daten zur Strukturaufklärung organischer verbindungen, 4. Auflage, Springer, Berlin/Heidelberg, 2001-
Kläntschi N., Lienemann P., Richner P., Vonmont H: Elementanalytik. Instrumenteller Nachweis und Bestimmung von Elementen und deren Verbindungen. Spektrum Analytik, 1996, Hardcover, 339 S., ISBN 3-86025-134-1.
Voraussetzungen / BesonderesÜbungen sind in die Vorlesung integriert. Zusätzlich wird die Veranstaltung 529-0289-00 "Instrumentalanalyse organischer Verbindungen" (4. Semester) empfohlen.
Umweltphysik
NummerTitelTypECTSUmfangDozierende
701-0479-00LUmwelt-Fluiddynamik Information W3 KP2GH. Wernli, M. Röthlisberger
KurzbeschreibungDie physikalischen Grundbegriffe und mathematischen Grundgleichungen zur Beschreibung von Umweltfluidsystemen auf der rotierenden Erde werden vermittelt. Grundlegende Konzepte (z.B. Vorticity-Dynamik und Wellen) werden formal eingeführt, quantitativ angewendet und mit Beispielen illustriert. Übungen helfen, den Stoff zu vertiefen.
LernzielDie Studierenden können
- Grundlagen, Konzepte und Methoden der Umweltfluiddynamik nennen.
- die Komponenten der Grundgleichungen verstehen und diskutieren.
- physikalische Grundgleichungen zur Berechnung einfacher Problemstellungen der Umweltfluiddynamik anwenden.
InhaltPhysikalische Grundbegriffe und mathematische Grundgleichungen:
Kontinuumshypothese, Kräfte, Konstitutivgesetze, Zustandsgleichungen und Grundlagen der Thermodynamik, Kinematik, Sätze für Masse, Impuls auf der rotierenden Erde.
Konzepte und erläuternde Strömungssysteme: Vorticity-Dynamik, Grenzschichten, Instabilität, Turbulenz - in Bezug auf Umweltfluidsysteme.
Skalen-Analyse: Dimensionslose Variable und dynamische Ähnlichkeit, Vereinfachungen der Strömungssysteme, z.B. Flachwasserannahme, geostrophische Strömung.
Wellen in Umweltströmungssystemen.
SkriptWird abgegeben, in englischer Sprache.
LiteraturBesprechung im Kurs.
Siehe auch: web-Seite.
101-0203-01LHydraulik IW5 KP3V + 1UR. Stocker
KurzbeschreibungDie Vorlesung vermittelt die Grundlagen der Hydromechanik, die für Bauingenieure und Umweltingenieure relevant sind.
LernzielVermittlung der Grundlagen der Hydromechanik der stationären Strömungen
InhaltEigenschaften des Wassers, Hydrostatik, Schwimmstabilität, Kontinuität, Eulersche Bewegungsleichungen, Navier-Stokes Gleichungen, Ähnlichkeitsgesetze, Bernoulli'sches Prinzip, Impulssatz für endliche Volumina, Potentialströmungen, ideale Fluide und reale Fluide, Grenzschicht, Rohrhydraulik, Gerinnehydraulik, Strömungsmessung, Vorführung von Versuchen in der Vorlesung
SkriptSkript und Aufgabensammlung vorhanden
LiteraturBollrich, Technische Hydromechanik 1, Verlag Bauwesen, Berlin
102-0455-01LGroundwater IW4 KP3GJ. Jimenez-Martinez, M. Willmann
KurzbeschreibungDie Vorlesung ist eine Einführung zu quantitativen Strömungs- und Stofftransportproblemen im Grundwasser.
LernzielVerstehen grundlegender Konzepte von Strömungs- und Stofftransportprozesse in Grundwasserleitern. Formulierung und Lösung von praktischen Strömungs- und Transportproblemen.
InhaltEigenschaften von porösen und geklüfteten Aquiferen, Darcy-Gesetz, Strömungsgleichung, Stromfunktion, Interpretation von Pumpversuchen, Transportprozesse, Transportgleichung, analytische Lösungen für Transport, numerische Methoden, die finite Differenzen Methode, Altlastensanierung in Grundwasserleitern, Fallstudien.
SkriptSkript und Aufgabensammlung werden ausgegeben.
LiteraturJ. Bear, Hydraulics of Groundwater, McGraw-Hill, New York, 1979
K. de Ridder, Untersuchung und Anwendung von Pumpversuchen, Verl. R. Müller, Köln, 1970
P.A. Domenico, F.W. Schwartz, Physical and Chemical Hydrogeology, J. Wilson & Sons, New York, 1990
R.A. Freeze, J.A. Cherry, Groundwater, Prentice-Hall, New Jersey, 1979
W. Kinzelbach, R. Rausch, Grundwassermodellierung, Gebrüder Bornträger, Stuttgart, 1995
651-3561-00LKryosphäreW3 KP2VM. Huss, A. Bauder, D. Farinotti
KurzbeschreibungDie Vorlesung führt die verschiedenen Komponenten der Kryosphäre - Schnee, Gletscher, Eisschilde, Meer- und See-Eis, und Permafrost - sowie ihre jeweilige Rolle im Klimasystem ein. Für jedes Teilsystem werden dabei wesentliche physikalische Aspekte betont, und ihre Dynamik quantitativ und anhand von Beispielen beschrieben.
LernzielDie Studierenden können
- relevante Prozesse, Rückkoppelungen und Zusammenhänge für die verschiedenen Komponenten der Kryosphäre qualitativ erläutern,
- physikalischen Prozesse, welche den Zustand der Kryosphären-Komponenten bestimmen, mit einfachen Berechnungen quantitativ erfassen und interpretieren.
InhaltDer Kurs gibt eine Einführung in die verschiedenen Komponenten der Kryosphäre: Schnee, Gletscher, Eisschilde, Meer- und See-Eis, Permafrost, sowie ihre Rolle im Klimasystem. Für jedes Teilsystem werden wesentliche physikalische Aspekte betont: z.B. die Materialeigenschaften von Eis, Massenbilanz und Dynamik von Gletschern, oder die Energiebilanz von Meereis.
SkriptUnterlagen werden im Semester verteilt
LiteraturBenn, D., & Evans, D. J. (2014). Glaciers and glaciation. Routledge.
Cuffey, K. M., & Paterson, W. S. B. (2010). The physics of glaciers. Academic Press.
Hooke, R. L. (2019). Principles of glacier mechanics. Cambridge University Press.

Weitere Literatur wird während der Vorlesung angegeben.
Umweltplanung
NummerTitelTypECTSUmfangDozierende
701-0009-00LUmweltproblemlösen III Belegung eingeschränkt - Details anzeigen W3 KP4UC. E. Pohl, M. Mader, B. B. Pearce
KurzbeschreibungZusammen mit Partnern aus Industrie, Verwaltung und Zivilgesellschaft setzen die Studierende die von ihnen in Umweltproblemlösen I und II entwickelten Massnahmen zu Nachhaltigkeitsproblemen um.
LernzielDie Studierenden können von ihnen entwickelte Massnahmen zu Nachhaltigkeitsproblemen praktisch umsetzen.
InhaltIn Umweltproblemlösen I und II haben die Studierenden über ein Jahr hinweg ein Nachhaltigkeitsthema detailliert untersucht, darin spezifische Probleme identifiziert, Massnahmen entwickelt und diese mit den wichtigsten davon betroffenen Stakeholdern auf ihre Machbarkeit hin überprüft. Einige der Studierenden entwickeln die Massnahmen dabei soweit, dass sie praktisch umgesetzt werden können. Umweltproblemlösen III bietet den Raum hierfür. Zusammen mit Partnern aus Industrie, Verwaltung und Zivilgesellschaft vereinbaren Studierende das konkrete Vorgehen zur Umsetzung, die Finanzierung und die vertraglichen Regelungen und setzen die Massnahen um.
Voraussetzungen / BesonderesBesuch und Abschluss von „Umweltproblemlösen I und II“ ist Voraussetzung, um „Umweltproblemlösen III“ besuchen zu können.
701-0901-00LETH Week 2020: Health for Tomorrow Belegung eingeschränkt - Details anzeigen
Findet dieses Semester nicht statt.
This lecture is cancelled for 2020. If possible the lecture will be conducted in Autumn Semester 2021.
W1 KP3SS. Brusoni, A. Burden, R. Knutti, I. Mansuy, K. Stephan, A. Vaterlaus, E. Vayena
KurzbeschreibungETH Week is an innovative one-week course designed to foster critical thinking and creative learning. Students from all departments as well as professors and external experts will work together in interdisciplinary teams. They will develop interventions that could play a role in solving some of our most pressing global challenges. In 2020, ETH Week will focus on the topic of health and well-being.
Lernziel- Domain specific knowledge: Students have immersed knowledge about a certain complex, societal topic which will be selected every year. They understand the complex system context of the current topic, by comprehending its scientific, technical, political, social, ecological and economic perspectives.

- Analytical skills: The ETH Week participants are able to structure complex problems systematically using selected methods. They are able to acquire further knowledge and to critically analyse the knowledge in interdisciplinary groups and with experts and the help of team tutors.

- Design skills: The students are able to use their knowledge and skills to develop concrete approaches for problem solving and decision making to a selected problem statement, critically reflect these approaches, assess their feasibility, to transfer them into a concrete form (physical model, prototypes, strategy paper, etc.) and to present this work in a creative way (role-plays, videos, exhibitions, etc.).

- Self-competence: The students are able to plan their work effectively, efficiently and autonomously. By considering approaches from different disciplines they are able to make a judgment and form a personal opinion. In exchange with non-academic partners from business, politics, administration, nongovernmental organisations and media they are able to communicate appropriately, present their results professionally and creatively and convince a critical audience.

- Social competence: The students are able to work in multidisciplinary teams, i.e. they can reflect critically their own discipline, debate with students from other disciplines and experts in a critical-constructive and respectful way and can relate their own positions to different intellectual approaches. They can assess how far they are able to actively make a contribution to society by using their personal and professional talents and skills and as "Change Agents".
InhaltThe week is mainly about problem solving and design thinking applied to the complex world of health and well-being. During ETH Week students will have the opportunity to work in small interdisciplinary groups, allowing them to critically analyse both their own approaches and those of other disciplines, and to integrate these into their work.

While deepening their knowledge about health and well-being, students will be introduced to various methods and tools for generating creative ideas and understand how different people are affected by each part of the system. In addition to lectures and literature, students will acquire knowledge via excursions into the real world, empirical observations, and conversations with researchers and experts.

A key attribute of the ETH Week is that students are expected to find their own problem, rather than just solve the problem that has been handed to them.

Therefore, the first three days of the week will concentrate on identifying a problem the individual teams will work on, while the last two days are focused on generating solutions and communicating the team's ideas.
Voraussetzungen / BesonderesNo prerequisites. Programme is open to Bachelor and Masters from all ETH Departments. All students must apply through a competitive application process at www.ethz.ch/ethweek. Participation is subject to successful selection through this competitive process.
701-0951-00LGIST - Einführung in die räumlichen Informationswissenschaften und -technologien Belegung eingeschränkt - Details anzeigen
Maximale Teilnehmerzahl: 50
W5 KP2V + 3PM. A. M. Niederhuber
KurzbeschreibungIm Kurs werden theoretische Grundlagen und Konzepte der Geoinformationswissenschaften (GIS) vermittelt und mit der Software ArcGIS umgesetzt. Die Studierenden sind nach Abschluss in der Lage, selbstständig einfache, reale GIS-Probleme zu lösen.
LernzielDie Studierenden können
- theoretische und konzeptionelle Grundlagen von Geographischen Inforamtionssystemen (GIS) erläutern.
- alltägliche GIS-Arbeiten mit einer kommerziellen Software an Praxis-Beispielen selbst durchführen.
InhaltIm Rahmen des Kurses werden folgende Themen behandelt:
- Was ist ein GIS? Was sind räumliche Daten?
- Die Abbildung der Realität mittels räumlichen Datenmodellen: Vektor, Raster, TIN
- Die 4 Phasen der Datenmodellierung: Räumliches, konzeptionelles, logisches und physikalisches Modell
- Möglichkeiten der Datenerfassung
- Referenzrahmenwechsel
- Räumliche Analyse I: Abfrage und Manipulation von Vektordaten
- Räumliche Analyse II: Operatoren und Funktionen mit Rasterdaten
- Digitale Höhenmodelle und daraus abgeleitete Produkte
- Prozessmodellierung mit Vektor- und Rasterdaten
- Präsentationsmöglichkeiten räumlicher Daten

Ein Vorlesungstermin ist für eine Exkursion oder Gastvortrag reserviert;
LiteraturPaul A. Longley, Michael F. Goodchild, David J. Maguire, David W. Rhind (2010): Geographic Information Systems and Science. John Wiley & Son, Ltd. Chichester.

Norbert Bartelme (2005): Geoinformatik - Modelle, Strukturen, Funktionen. Springer Verlag. Heidelberg.

Ralf Bill (2010): Grundlagen der Geo-Informationssysteme. 5., völlig neu bearbeitete Auflage. Wichmann Verlag. Heidelberg.
Voraussetzungen / BesonderesAufgrund der Grösse des verfügbaren EDV-Schulungsraumes ist die Teilnehmerzahl auf 50 Studierende beschränkt! Für die Übungen werden die Studierenden auf zwei Zeitfenster aufgeteilt. Pro Zeitfenster können maximal 25 Studierende betreut werden.
701-0967-00LProjektentwicklung im Bereich erneuerbarer Energien Information Belegung eingeschränkt - Details anzeigen
Maximale Teilnehmerzahl: 30
W2 KP2GR. Rechsteiner, A. Appenzeller
KurzbeschreibungUmsetzung von Projekten im Geschäftsfeld der erneuerbaren Energien, Analyse der gesetzlichen Rahmenbedingungen und der Geschäftsrisiken.
Sie lernen Geschäftsmodelle von Investoren in den Technikfeldern Windenergie, Wasserkraft und Solarenergie kennen.
Gruppenübungen anhand von Beispielen mit konkreten Projekten von erfahrenen Experten.
LernzielÜberblick über die regulativen, rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Anforderungen an erneuerbare-Energien-Projekte
Übungen anhand von konkreten Projekt-Beispielen in Gruppen im Feld Windenergie, Photovoltaik und Wasserkraft
Erkennen von Chancen und Risiken erneuerbarer Energien-Projekte
InhaltGeschäftsmodelle unterschiedlicher Investoren
Einführung in Markt-Trends, Projektstrukturierung, technologische Trends
Einführung in das regulatorische Umfeld von erneuerbaren Energien in der Schweiz und im EU-Strombinnenmarkt.
Kriterien für die Wirtschaftlichkeit von Projekten
Konkrete Projektentwicklung: Beispiele aus den Bereichen
Windenergie
Wasserkraft,
Photovoltaik
Due diligence
Country-Assessment
Programm: Link
SkriptUnterrichtsmaterial (PPT) wird abgegeben (auf deutsch)
LiteraturAusführliche Literaturliste sie hier: https://www.rechsteiner-basel.ch/lehrmittel
REN21 Renewables GLOBAL STATUS REPORT
http://www.ren21.net/status-of-renewables/
Mit einer grünen Anlage schwarze Zahlen schreiben Link
UNEP: Global Trends in Renewable Energy Investments
Link
Energiestrategie 2050 Faktenblätter des Bundes (PDF): https://www.uvek.admin.ch/uvek/de/home/energie/energiestrategie-2050.html
Ryan Wiser, Mark Bolinger: Wind Technologies Market Report 2015, Lawrence Berkeley National Laboratory
Link
IEA PVPS: TRENDS 2014 IN PHOTOVOLTAIC APPLICATIONS
http://www.iea-pvps.org/
Bundesamt für Energie: Perspektiven für die Grosswasserkraft in der Schweiz http://www.news.admin.ch/NSBSubscriber/message/attachments/33285.pdf
Windenergie-Report Deutschland Link
Voraussetzungen / BesonderesZum Zweck der Gruppenübungen mit Präsentation wird die Teilnehmerzahl auf 30 Studierende beschränkt. Für die Übungen werden Gruppen gebildet.
101-0415-01LPublic Transport and RailwaysW3 KP2GA. Nash, H. Orth, S. Schranil
KurzbeschreibungFundamentals of public and collective transport, in its different forms.
Categorization of performance dimensions of public transport systems, and their implications to their design and operations.
LernzielTeaches the basic principles of public transport network and topology design, to understand the main characteristics and differences of public transport networks, based on buses, railways, or other technologies.
Teaches students to recognize the interactions between the infrastructure design and the production processes, and various performance criteria based on various perspective and stakeholders.
At the end of this course, students can critically analyze existing networks of public transport, their design and use; consider and substantiate different choices of technologies to suitable cases; optimize the use of resources in public transport.
InhaltFundamentals: Infrastructures and vehicle technologies of public transport systems; interaction between track and vehicles; passengers and goods as infrastructure users; management and financing of networks.

Infrastructure: Planning processes and decision levels in network development and infrastructure planning, planning of topologies; tracks and roadways, station infrastructures; Fundamentals of the infrastructure design for lines; track geometries; switches and crossings

Vehicles: Classification, design and suitability for different goals
Network design: design dilemmas, conceptual models for passenger transport on long distance, urban regional transport.

Operations: Passenger/Supply requirements for line operations; timetabling, measures of realized operations, capacity
SkriptSlides, in English, are made available some days before each lecture.
LiteraturReference material books are provided in German and English (list disseminated at lecture), plus Skript Bahninfrastruktur; System- und Netzplanung
Voraussetzungen / BesonderesNo remarks.
Systemvertiefung
Biogeochemie
Die folgenden Lehrveranstaltungen werden als Vorbereitung für die Systemvertiefung Biogeochemie besonders empfohlen:

701-0225-00L Organic Chemistry (HS)
752-0100-00L Biochemie (HS)
752-1300-00L Introduction to Toxicology (FS)

Diese sollten bereits im zweiten Studienjahr erfolgreich abgeschlossen werden.
NummerTitelTypECTSUmfangDozierende
701-0201-00LIntroduction to Environmental Organic ChemistryW3 KP2GM. Sander, K. McNeill
KurzbeschreibungWichtige organische Umweltschadstoffe werden vorgestellt. Die für das Verständnis des Umweltverhaltens solcher Schadstoffe benötigten physikalisch-chemischen Grundlagen werden vermittelt und in Übungen vertieft.
LernzielDie Studierenden können
- die wichtigsten Klassen von umweltrelevanten anthropogenen Chemikalien nennen und erkennen.
- die wichtigsten Prozesse, die das Umweltverhalten organischer Schadstoffe bestimmen, auf Basis physikalisch-chemischen Grundlagen erklären.
- experimentelle Methoden zur Bestimmung substanzspezifischer Eigenschaften vorschlagen.
- aufgrund der chemischen Struktur die für das Umweltverhalten einer Verbindung relevanten Prozesse identifizieren
- publizierte Arbeiten und Daten kritisch beurteilen
Inhalt- Überblick über die wichtigsten Klassen von umweltrelevanten organischen Schadstoffen
- Molekulare Interaktionen welche das Verteilungsverhalten (Adsorption- und Absorptionsprozesse) von organischen Verbindungen zwischen verschiedenen Umweltphasen (gas, flüssig, fest) bestimmen
- Physikalisch-chemische Eigenschaften (Dampfdruck, Wasserlöslichkeit, Luft-Wasser-Verteilungskonstante, org. Lösemittel-Wasser-Verteilungskonstanten, etc.) und Verteilungsverhalten von organischen Verbindungen zwischen umweltrelevanten Phasen (Luft, Aerosole, Boden, Wasser, Pflanzen)
- Chemische Transformationsreaktionen von organischen Schadstoffen in aquatischen und terrestrischen Systemen (Reaktion mit Nukleophilen, inkl. Hydrolyse, Elimination, Addition)
SkriptEs wird ein Skript abgegeben
LiteraturSchwarzenbach, R.P., P.M. Gschwend, and D.M. Imboden.
Environmental Organic Chemistry. 2nd Ed. Wiley, New York, 1313 pp. (2003)

Goss, K.U. and Schwarzenbach, R.P. (2003). "Rules of thumb for assessing equilibrium partitioning of organic compounds-success and pitfalls", Journal of Chemical Education, 80, 4, 450-455.
Voraussetzungen / BesonderesDie Lehrveranstaltung richtet sich nicht nur an jene Studierenden, welche sich später chemisch vertiefen wollen, sondern ausdrücklich auch an alle jene, welche sich mit der Problematik von organischen Schadstoffen in der Umwelt vertraut machen wollen, um dieses Wissen in anderen Vertiefungen anzuwenden
701-0419-01LSeminar für Bachelor-Studierende: BiogeochemieW3 KP2SD. I. Christl, A. N'Guyen van Chinh
KurzbeschreibungAktuelle Forschungsthemen werden anhand von wissenschaftlicher Literatur vorgestellt. Die Studierenden erstellen eine Präsentation, unterstützt von einer Fachperson. Anschliessend werden die Themen, moderiert von Studierenden, diskutiert. Präsentations- und Moderationstechniken werden eingeführt und im Seminar trainiert, unterstützt von Anleitungen zu konstruktivem, gegenseitigem Feedback.
LernzielZiel des Seminars ist es, die Studierenden der Fachvertiefung an aktuelle Forschung im Bereich Biogeochemie heranzuführen und dabei mit Forschenden in direkten Kontakt zu treten. Die Studierenden lernen …
- wissenschaftliche Originalarbeiten zu erfassen, deren Inhalte klar zu kommunizieren und kritisch zu bewerten (Präsentation); dabei lernen sie unterschiedliche Arten von Publikationen und wichtige Fachzeitschriften im Bereich Biogeochemie kennen;
- wissenschaftliche Ergebnisse und Themen zu diskutieren; dazu lernen sie Diskussionsrunden zu planen und durchzuführen (Moderation);
- konstruktives Feedback zu geben und erhalten.
InhaltTeil 1: Literaturrecherche; Präsentations- und Moderationstechniken.
Teil 2: Gemeinsames Literaturstudium; online-Informationsaustausch; Präsentation und Diskussion mit Moderation durch die Studierenden.
SkriptAusgewählte Unterlagen werden abgegeben.
https://moodle-app2.let.ethz.ch/auth/shibboleth/login.php
Voraussetzungen / BesonderesEinschreibefrist ist der ERSTE Semestertag. Spätere Anmeldungen können nur in sehr gut begründeten Ausnahmefällen und unter besonderen Bedingungen (z.B. eingeschränkte Themen- und Terminauswahl) berücksichtigt werden.
701-0533-00LBoden- und WasserchemieW3 KP2GR. Kretzschmar, D. I. Christl, L. Winkel
KurzbeschreibungDieser Kurs behandelt chemische und biogeochemische Prozesse in Böden und Gewässern sowie deren Einfluss auf das Verhalten und Kreisläufe von Nähr- und Schadstoffen in terrestrischen und aquatischen Systemen. Konzeptionelle Ansätze zur quantitativen Beschreibung der Prozesse werden eingeführt und in ausgewählten Beispielen angewendet.
Lernziel1. Verständnis wichtiger chemischer Eigenschaften und Prozesse in Böden und Gewässern und wie diese das Verhalten von Nährstoffen und Schadstoffen (z.B. chemische Bindungsform, Bioverfügbarkeit und Mobilität) beeinflussen.
2. Quantitative Anwendung chemischer Gleichgewichte auf Prozessen in natürlichen Systemen.
InhaltChemische Gleichgewichte in wässrigen Lösungen, Gasgleichgewichte, Ausfällung und Auflösung von Mineralphasen, Silicatverwitterung, Verwitterungskinetik, Bildung sekundärer Mineralphasen (Tonminerale, Oxide, Sulfide), Oberflächenchemie und Sorptionsprozesse, Redoxprozesse in natürlichen Systemen, pH-Pufferung und Versauerung, Salinität und Versalzung sowie das Umweltverhalten ausgewählter essentieller und toxischer Spurenelemente.
SkriptVorlesungsfolien auf Moodle
Literatur–Kapitel 1, 3, 4, 6, 7 und 11 aus Sigg/Stumm – Aquatische Chemie, 6. Auflage, vdf, 2016.
–Kapitel 2 und 5 in Scheffer/Schachtschabel – Lehrbuch der Bodenkunde, 17. Auflage, Springer Spektrum, 2018.
–Ausgewählte Kapitel aus: Encyclopedia of Soils in the Environment, 2005.
Voraussetzungen / BesonderesDie Vorlesungen Pedosphäre und Hydrosphäre werden stark empfohlen.
701-0535-00LEnvironmental Soil Physics/Vadose Zone HydrologyW3 KP2G + 2UP. U. Lehmann Grunder
KurzbeschreibungThe course provides theoretical and practical foundations for understanding and characterizing physical and transport properties of soils/ near-surface earth materials, and quantifying hydrological processes and fluxes of mass and energy at multiple scales.
LernzielStudents are able to
- characterize porous media at different scales
- parameterize structural, flow and transport properties of partially-saturated porous media
- quantify driving forces and resulting fluxes of water, solute, and heat in soils
- explain links between physical processes in the vadose-zone and major societal and environmental challenges
InhaltWeeks 1 to 3: Physical Properties of Soils and Other Porous Media – Units and dimensions, definitions and basic mass-volume relationships between the solid, liquid and gaseous phases; soil texture; particle size distributions; surface area; soil structure. Soil colloids and clay behavior

Soil Water Content and its Measurement - Definitions; measurement methods - gravimetric, neutron scattering, gamma attenuation; and time domain reflectometry; soil water storage and water balance.

Weeks 4 to 5: Soil Water Retention and Potential (Hydrostatics) - The energy state of soil water; total water potential and its components; properties of water (molecular, surface tension, and capillary rise); modern aspects of capillarity in porous media; units and calculations and measurement of equilibrium soil water potential components; soil water characteristic curves definitions and measurements; parametric models; hysteresis. Modern aspects of capillarity

Weeks 6 to 9: Water Flow in Soil - Hydrodynamics:
Part 1 - Laminar flow in tubes (Poiseuille's Law); Darcy's Law, conditions and states of flow; saturated flow; hydraulic conductivity and its measurement.

Part 2 - Unsaturated steady state flow; unsaturated hydraulic conductivity models and applications; non-steady flow and Richards equation; approximate solutions to infiltration (Green-Ampt, Philip); field methods for estimating soil hydraulic properties.

Part 3 - Use of Hydrus model for simulation of unsaturated flow

Week 10: Solute Transport in Soils; Transport mechanisms of solutes in porous media; breakthrough curves; convection-dispersion equation; solutions for pulse and step solute application; parameter estimation; salt balance.

Week 11: Gas transport in soil and biological processes; gas diffusion as function of water content, Fickian law, biological activity and respiration; root water uptake; soil structure

Week 12 to 13: Energy Balance and Land Atmosphere Interactions - Radiation and energy balance; evapotranspiration definitions and estimation; transpiration, plant development and transpirtation coefficients; small and large scale influences on hydrological cycle; surface evaporation.

Week 14: Temperature and Heat Flow in Porous Media - Soil thermal properties; steady state heat flow; nonsteady heat flow; estimation of thermal properties; engineering applications.
SkriptClassnotes: Vadose Zone Hydrology, by Or D., J.M. Wraith, and M. Tuller
(available at the beginning of the semester)
LiteraturSupplemental textbook (not mandatory) -Environmental Soil Physics, by: D. Hillel
Atmosphäre und Klima
Die folgenden Lehrveranstaltungen werden als Vorbereitung für die Systemvertiefung Atmosphäre und Klima besonders empfohlen:

701-0106-00L Mathematik V: Angewandte Vertiefung von Mathematik I - III (FS)
402-0048-00L Fortgeschrittene Physik für Umwelt- und ErdwissenschaftlerInnen (FS)

Diese sollten bereits im zweiten Studienjahr erfolgreich abgeschlossen werden.
NummerTitelTypECTSUmfangDozierende
701-0459-00LSeminar für Bachelor-Studierende: Atmosphäre und Klima Information W3 KP2SR. Knutti, H. Joos, O. Stebler
KurzbeschreibungDas Seminar führt die Studierenden des Bereichs Atmosphäre und Klima des D-USYS und des D-ERDW zusammen. Jede(r) Teilnehmer(in) hält einen Vortrag über eine wissenschaftliche Publikation. Die Publikationen werden von den Forschungsgruppen des Instituts für Atmosphäre und Klima (IAC) ausgewählt. Somit bekommen die TeilnehmerInnen einen detaillierten Einblick in die Forschungsgebiete des IACs.
LernzielDas Seminar führt die Studierenden der Vertiefung Atmosphäre und Klima des D-USYS und die Studierenden der Vertiefung Klima und Wasser des D-ERDW zusammen. Anhand klassischer und aktueller wissenschaftlicher Artikel wird trainiert, die wissenschaftlichen Kernaussagen der Publikationen zu extrahieren, zu präsentieren (Vorträge und Poster), in den Kontext einzuordnen und kritisch zu diskutieren.
Inhalt1. Woche: Kursorganisation und Vorstellen des Instituts und der Forschungsgruppen
2. und 3. Woche: Einführung in die mündliche Präsentationstechnik
4. Woche: Workshop "Fragen stellen"
5. bis 13. Woche: Vorträge der Studierenden
14. Woche: Abschliessende Posterpräsentation
SkriptUnterlagen werden über die Kurs-Webseite angeboten.
LiteraturUnterlagen werden über die Kurs-Webseite angeboten.
Voraussetzungen / BesonderesDieser Kurs kann nur für eine begrenzte Anzahl Studierende angeboten werden, in jedem Fall aber für alle, welche ihn obligatorisch besuchen müssen. Wir bitten um eine frühe elektronische Einschreibung.
701-0461-00LNumerische Methoden in der Umweltphysik Information W3 KP2GC. Schär
KurzbeschreibungDiese Vorlesung vermittelt Grundlagen, welche zur Entwicklung und Anwendung numerischer Modelle im Umweltbereich notwendig sind. Dazu gehört eine Einführung in die mathematische Modellierung gewöhnlicher und partieller Differentialgleichungen, sowie Übungen zur Entwicklung und Programmierung einfacher Modelle.
LernzielÜberblick über die Fähigkeiten und Grenzen numerischer Modelle im Umweltbereich; Verständnis von ausgewählten gewöhnlichen und partiellen Differentialgleichungen; Kenntnis von grundlegenden numerischen Verfahren zur Lösung dieser Gleichungen; Fähigkeit einfache numerische Verfahren zu entwerfen und zu programmieren.
InhaltKlassifikation numerischer Probleme, Einführung in die Methode der Finiten Differenzen, Zeitschrittverfahren, Nichtlinearität, konservative numerische Verfahren, Uebersicht über spektrale Methoden und Finite Elemente. Beispiele und Uebungen aus diversen Umweltbereichen.

Numerikübungen unter Verwendung von Python, 3 Übungsblöcke à 2 Stunden. Python-Kenntnisse werden nicht vorausgesetzt. Musterprogramme und Grafiktools werden abgegeben.
SkriptPer Web auf Link
LiteraturLiteraturliste wird abgegeben.
701-0471-01LAtmosphärenchemie Information W3 KP2GM. Ammann, T. Peter
KurzbeschreibungDiese Vorlesung bietet eine Einführung in die Atmosphärenchemie auf Bachelorniveau.
Neben Grundlagen zu Reaktionen in der Gasphase, Löslichkeit und Reaktionen in Aerosolen und in Wolken werden die Zusammenhänge erläutert, die zu globalen Problemen wie der stratosphärischen Ozonzerstörung bis hin zu lokalen Problemen wie städtischer Luftverschmutzung führen.
LernzielDie Studierenden erarbeiten sich ein Grundverständnis atmosphären-chemischer Reaktionen in der Gasphase sowie von Reaktionen und Prozessen auf Aerosolen und in Wolken.
Sie kennen die wichtigsten chemischen Prozesse in der Troposphäre und Stratosphäre.
Sie kennen und verstehen die wichtigsten atmosphärischen Umweltprobleme wie Luftverschmutzung, Veränderungen der Ozonbildung und Oxidationskapazität in der regionalen und globalen Troposphäre, stratosphärische Ozonzerstörung und die Zusammenhänge zwischen Luftverschmutzung und Klimawandel.
Inhalt- Ursprung und Eigenschaften der Atmosphäre: Struktur, Zusammensetzung (Gase und Aerosole), grossskalige Zirkulation, UV-Strahlung
- Thermodynamik und Kinetik von Gasphasen-Reaktionen: Reaktionsenthalpie und freie Energie, Ratengleichungen, Mechanismen biomolekularer und termolekularer Reaktionen
- Troposphärische Photochemie: Photolysereaktionen, Photochemie der troposphärischen Ozonbildung, HOx Budget, trockene und feuchte Deposition
- Aerosole und Wolken: Chemische Eigenschaften, primäre und sekundäre Aerosolquellen, Löslichkeit von Gasen, Hygroskopizität, Kinetik der Gasaufnahme in Aerosolen, N2O5 Chemie, Oxidation von SO2, Bildung sekundärer organischer Aerosole
- Luftqualität: Rolle der Grenzschicht, Sommer- und Wintersmog, Umweltprobleme, Gesetzgebung, Langzeittrends
- Stratosphärenchemie: Chapman Zyklus, Brewer-Dobson Zirkulation, katalytische Ozonzerstörung, polares Ozonloch, Montreal Protokoll
- Globale Aspekte: Globale Budgets von Ozon, Methan, CO und NOx, Luftqualität-Klimawechselwirkungen
SkriptVorlesungsunterlagen (Folien) werden laufend während des Semesters jeweils mind. 2 Tage vor der Vorlesung zur Verfügung gestellt.
Voraussetzungen / BesonderesDie Vorlesung "Atmosphäre" LV 701-0023-00L oder äquivalente Kenntnisse, sowie der Besuch von Grundvorlesungen in Chemie und Physik werden erwartet.

Jeweils Montags (oder nach Vereinbarung) findet ein Zusatztutorium statt. Dieses bietet die Gelegenheit, mit den Tutoren Unklarheiten aus der Vorlesung zu besprechen sowie die Übungsaufgaben vor- und nachzubesprechen. Eine Teilnahme wird sehr empfohlen.
701-0473-00LWettersysteme Information W3 KP2GM. A. Sprenger, F. Scholder-Aemisegger
KurzbeschreibungSatellitenbeobachtungen; Analyse vertikaler Sondierungen; Geostrophischer und thermischer Wind; Tiefdruckwirbel in den mittleren Breiten; globalen Zirkulation; Nordatlantische Oszillation; Atmosphärische Blockierungswetterlagen; Eulersche und Lagrange Perspektive der Dynamik;
Potentielle Vortizität; Alpine Dynamik (Windstürme, Um- und Überströmung von Gebirgen); Planetare Grenzschicht
LernzielDie Studierenden können:
- die gängigen Mess- und Analysemethoden der Atmosphärendynamik erklären
- mathematische Grundlagen der Atmosphärendynamik beispielhaft erklären
- die Dynamik von globalen und synoptisch-skaligen Prozessen erklären
- den Einfluss von Gebirgen auf die Atmosphärendynamik erklären
InhaltSatellitenbeobachtungen; Analyse vertikaler Sondierungen; Geostrophischer und thermischer Wind; Tiefdruckwirbel in den mittleren Breiten; Überblick und Energetik der globalen Zirkulation; Nordatlantische Oszillation; Atmosphärische Blockierungswetterlagen; Eulersche und Lagrange Perspektive der Dynamik;
Potentielle Vortizität; Alpine Dynamik (Windstürme, Um- und Überströmung von Gebirgen); Planetare Grenzschicht
SkriptVorlesungsskript + Folien
LiteraturAtmospheric Science, An Introductory Survey
John M. Wallace and Peter V. Hobbs, Academic Press
701-0475-00LAtmosphärenphysikW3 KP2GU. Lohmann
KurzbeschreibungIn dieser Veranstaltung werden die Grundlagen der Atmosphärenphysik behandelt. Dies umfasst die Themen: Wolken- und Niederschlagsbildung insb. Vorhersage von Gewitterbildung, Aerosolphysik sowie künstliche Wetterbeeinflussung.
LernzielDie Studierenden können
- die Mechanismen der Gewitterbildung mit Wissen über Feuchteprozesse und Wolkenmikrophysik erklären.
- die Bedeutung der Wolken und Aerosolpartikel für die künstliche Niederschlagsbeeinflussung evaluieren.
InhaltIm ersten Teil werden ausgewählte Konzepte der für atmosphärische Prozesse wichtigen Thermodynamik eingeführt: Die Studierenden lernen das Konzept des thermodynamischen Gleichgewichts kennen und leiten ausgehend vom ersten Hauptsatz der Thermodynamik die Clausius-Clayperon Gleichung her, welche für die Behandlung von Phasenübergängen in atmosphärenphysikalischen Prozessen wichtig ist.

Ausserdem erlernen die Studierenden die Klassifizierung von Sonderierungen sowie den Umgang mit thermodynamischen Diagrammen (z.B. Tephigramm) und die Kennzeichnung charakteristischer Punkte (Wolkenbasis etc.) darin. Das Konzept von atmosphärischen Mischungspozessen wird anhand der Nebelbildung eingeführt. Anhand vom "Luftpaket-Modell" wird das Konzept der Konvektion erarbeitet.

Im mittleren Teil des Kurses werden Aerosolpartikel eingeführt. Neben einer Beschreibung der physikalischen Eigenschaften dieser Partikel lernen die Studierenden die Rolle von Aerosolpartikeln in diversen atmosphärischen Prozessen kennen.
Das Konzept der Köhler-Theorie wird eingeführt und die Bildung von Wolkentröpfchen und Eiskristallen werden diskutiert.

Im dritten Teil des Kurses werden die Arten der Niederschlagsbildung eingeführt und unterschiedliche Formen von Niederschlag (konvektiv vs. stratiform) diskutiert, welche anhand der Diskussion von Stürmen und deren Entwicklungsstufen vertieft werden.

Den Abschluss der VL bildet eine Anwendung des gelernten bzgl. der künstlichen Niederschlagsbeeinflussung
SkriptPowerpoint Folien und Lehrbuchkapitel werden bereitgestellt.
LiteraturLohmann, U., Lüönd, F. and Mahrt, F., An Introduction to Clouds:
From the Microscale to Climate, Cambridge Univ. Press, 391 pp., 2016.
Voraussetzungen / BesonderesWährend der Hälfte des Kurses benutzen wir das Konzept des invertierten Unterrichts (siehe: de.wikipedia.org/wiki/Umgedrehter_Unterricht), dass wir eingangs vorstellen.

Wir bieten eine Laborführung an, in der anhand ausgewählter Instrumente erklärt wird, wie einige der in der VL diskuterten Prozesse experimentell gemessen werden.

Es gibt ein wöchentliches Zusatztutorium im Anschluss an die LV, welches die Gelegenheit bietet, Unklarheiten aus der Vorlesung zu klären, sowie die Übungsaufgaben vor- und nachzubesprechen. Die Teilnahme daran ist freiwillig, wird aber empfohlen.
Umweltbiologie
Die folgenden Lehrveranstaltungen werden als Vorbereitung für die Systemvertiefung Umweltbiologie besonders empfohlen:

227-0399-10L Physiology and Anatomy for Biomedical Engineers I (HS)
551-0435-00L Systematische Biologie: Zoologie (HS)
701-0264-01L Ergänzungskurs Systematische Botanik (FS)
701-0360-00L Systematische Biologie: Pflanzen (FS)
227-0398-10L Physiology and Anatomy for Biomedical Engineers II (FS)

Diese sollten bereits im zweiten Studienjahr erfolgreich abgeschlossen werden.
NummerTitelTypECTSUmfangDozierende
701-0301-00LAngewandte Systemökologie Belegung eingeschränkt - Details anzeigen
Die Teilnehmerzahl ist auf 35 Studierende beschränkt.
W3 KP2VA. Gessler, C. Grossiord
KurzbeschreibungDieser Kurs vertieft das ökologische Systemwissen, das nötig ist, um angewandte Lösungen für aktuelle Umweltprobleme zu hinterfragen. Unser zentrales Anliegen ist es, den Respekt der Teilnehmer vor Komplexität mit einem Sinn für Möglichkeiten zu balancieren, indem wir Beispiele aus dem weiten Lösungsraum ökologischer Systeme darstellen, wie z.B. grüne Infrastruktur im Wassermanagement.
LernzielAm Ende der Vorlesung...
...können Sie Ihre Recherche strukturieren und Sie wissen, wie Sie ein komplexes Umweltproblem analysieren können. Sie können die lösungs-relevanten Fragen formulieren und Antworten finden (unterstützt durch Diskussionen, Input der Dozenten und aus der Literatur), und Sie können Ihre Schlussfolgerungen klar und sorgfältig darstellen.
...verstehen Sie die Komplexität der Interaktionen und Strukturen in Ökosystemen. Sie wissen wie Ökosystemprozesse, Funktionen und Dienste interagieren und sich über vielfältige Raum- und Zeitskalen hinweg beeinflussen (im Allgemeinen, und im Detail für einige ausgewählte Beispiele).
...verstehen Sie, dass Biodiversität und die Interaktionen zwischen Organismen ein integraler Bestandteil von Ökosystemen sind. Ihnen ist bewusst, dass die Verbindung zwischen Biodiversität und Prozess/Funktion/Dienst selten vollständig verstanden ist. Sie wissen wie man aufrichtig mit diesem Verständnismangel umgeht und können dennoch Lösungswege finden, kritisch analysieren und darstellen.
...verstehen Sie die Wichtigkeit von Ökosystemdiensten für die Gesellschaft.
...haben Sie einen Überblick über die Methoden in der Ökosystemforschung und einen tieferen Einblick in einige ausgewählte Techniken z.B. in die ökologische Beobachtung, Manipulation und Modellierung.
...haben Sie sich mit der Ökologie als junge und zentrale Disziplin für drängende angewandte Gesellschaftsfragen auseinandergesetzt.
InhaltDieser Kurs vertieft das ökologische Systemwissen, das nötig ist um angewandte Lösungen für aktuelle Umweltprobleme zu hinterfragen. Wir werden die Komplexität aktueller Umweltprobleme kritisch erfassen, und dabei grundlegende ökologische Konzepte und Prinzipien illustrieren. Unser zentrales Anliegen ist es, den Respekt der Teilnehmer vor Komplexität mit einem Sinn für Möglichkeiten zu balancieren, indem wir Beispiele aus dem weiten Lösungsraum ökologischer Systeme darstellen, wie z.B. grüne Infrastruktur im Wassermanagement.

Der Kurs ist in vier grössere Themengebiete untergliedert: (1) Integriertes Wassermanagement -- Grüne Infrastruktur (Optionen im Landschaftsmanagement) als Alternativen zu technischen Lösungen (z.B. Staudämme) im Umgang mit Überflutungen und Dürren; (2) Feuerdynamik, der Wasserkreislauf und Biodiversität -- Die überraschende Dynamik der Lebenszyklen einzelner Arten und Populationen in trockenen Landschaften; (3) "Rückverwilderung", z.B. die Wiedereinführung grosser Räuber (z.B. Wölfe) oder grosser Weidetiere (z.B. Bisons) in Schutzgebieten -- ein Naturschutztrend mit überraschenden Effekten; (4) Die Kopplung von aquatischen und terrestrischen Systemen: Kohlenstoff-, Stickstoff- und Phosphorflüsse von globaler Wichtigkeit auf Landschaftsebene.
SkriptFallbeschreibungen, ein kommentiertes Glossar, und eine Liste der Literatur und weiter Quellen pro Fall.
LiteraturEs ist nicht unbeding notwendig die folgenden Bücher zu leihen/kaufen. Wir stellen immer wieder Auszüge und weiterführende Literatur während des Kurses bereit.

Agren GI and Andersson FO (2012) Principles of Terrestrial Ecosystem Ecology, Cambridge University Press.

Chapin et al. (2011), Principles of Terrestrial Ecosystem Ecology, Springer.

Schulze et al. (2005) Plant Ecology; Springer.
Voraussetzungen / BesonderesDer Kurs kombiniert Elemente des klassischen Vorlesungsformats, Gruppendiskussionen und Problem Based Learning. Es ist hilfreich, aber nicht zwingend notwendig, wenn Sie mit der Methode des "Siebensprung" (siehe z.B. Veranstaltung 701-0352-00L "Analyse und Beurteilung der Umweltverträglichkeit" von Christian Pohl et al.) vertraut sind.
701-0320-00LSeminar für Bachelor-Studierende: Umweltbiologie Belegung eingeschränkt - Details anzeigen W3 KP2SD. Ramseier
KurzbeschreibungIm Seminar vertiefen die Studierende ein Thema der Umweltbiologie (Ökologie, Evolution, Gesundheit). Sie suchen und lesen wissenschaftliche Artikel, strukturieren die Inhalte um Kernfragen, besprechen diese mit Fachpersonen, halten einen Vortrag und führen eine Diskussion. Dazu finden Kurse zur Literaturrecherche und Präsentationstechnik statt.
LernzielDie Studierende lernen:
- Artikel effizient in wissenschaftlichen Datenbanken zu suchen und zu lesen
- ein Thema anhand von Forschungsfragen zu strukturieren
- wissenschaftliche Inhalte klar zu präsentieren
- sich konstruktiv an wissenschaftlichen Diskussionen zu beteiligen
InhaltWoche 1: Wahl der Vortragsthemen und Tutoren
Woche 2: Einführung in die Literatursuche
Woche 3: Kurs zu Präsentationstechnik
Wochen 1 - 6: Treffen mit Tutoren,Vorbereitung der Vorträge
Wochen 6 - 13: Vorträge und Diskussionen
SkriptWird an den Kurstagen abgegeben
Voraussetzungen / BesonderesErster Tag nur online: https://ethz.zoom.us/j/7970973793
danach immer im Seminarraum
701-1413-00LPopulation and Quantitative GeneticsW3 KP2VT. Städler, J. Stapley
KurzbeschreibungThis course is an introduction to the rapidly developing fields of population and quantitative genetics, emphasizing the major concepts and ideas over mathematical formalism. An overview is given of how mutation, genetic drift, gene flow, mating systems, and selection affect the genetic structure of populations. Evolutionary processes affecting quantitative and Mendelian characters are discussed.
LernzielStudents are able to
- describe types and sources of genetic variation.
- describe fundamental concepts and methods of quantitative genetics.
- use basic mathematical formalism to describe major population genetic concepts.
- discuss the main topics and developments in population and quantitative genetics.
- model population genetic processes using specific computer programs.
InhaltPopulation Genetics:
Types and sources of genetic variation; randomly mating populations and the Hardy-Weinberg equilibrium; effects of inbreeding; natural selection; random genetic drift and effective population size; gene flow and hierarchical population structure; molecular population genetics: neutral theory of molecular evolution and basics of coalescent theory.

Quantitative Genetics:
Continuous variation; measurement of quant. characters; genes, environments and their interactions; measuring their influence; response to selection; inbreeding and crossbreeding, effects on fitness; Fisher's fundamental theorem.
SkriptHandouts
LiteraturHamilton, M.B. 2009. Population Genetics. Wiley-Blackwell, Chichester, U.K.
701-1413-01LEcological GeneticsW3 KP2VA. Widmer, S. Fior, M. Fischer
KurzbeschreibungDieser Kurs vermittelt eine vertieftes Verständnis der Konzepte und Methoden der ökologische Genetik. Zu den behandelten Themen gehören u.a. genetische Vielfalt, natürliche Selektion, Anpassung, reproduktive Isolation, Hybridisierung und Artbildung.
LernzielDie Studierenden kennen grundlegende Konzepte in der ökologischen Genetik und sind vertraut mit aktuellen wissenschaftlichen Methoden. Sie können Forschungsansätze vorschlagen, um evolutive Prozesse in natürlichen Populationen zu analysieren und verwenden dazu ihr Wissen aus verschiedenen Disziplinen wie der Populations- und quantitativen Genetik, Ökologie und Evolution.
InhaltKonzepte und Methoden zur Untersuchung von genetischer Vielfalt, Biodiversität, natürlicher Selektion, Anpassung, reproduktiver Isolation, Hybridisierung und Artbildung.
SkriptUnterlagen werden elektronisch zur Verfügung gestellt.
Voraussetzungen / BesonderesEmpfehlung:
Wir empfehlen, dass Sie im Voraus oder gleichzeitig auch die Vorlesung 701-1413-00L - Population and Quantitative Genetics belegen.
Wald und Landschaft
Die folgenden Lehrveranstaltungen werden als Vorbereitung für die Systemvertiefung Wald und Landschaft besonders empfohlen:

701-0266-00L Einführung in die Dendrologie (HS)
551-0435-00L Systematische Biologie: Zoologie (HS)
701-0360-00L Systematische Biologie: Pflanzen (FS)

Diese sollten bereits im zweiten Studienjahr erfolgreich abgeschlossen werden.
NummerTitelTypECTSUmfangDozierende
701-0553-00LLandschaftsökologie Information W3 KP2GF. Kienast, L. Pellissier
KurzbeschreibungDer Kurs bietet eine Einführung in die Landschaftsökologie und Landschaftsmodellierung und gibt Einblick in verschiedene praktische Anwendungen der Landschaftsökologie im Natur- und Landschaftsmanagement.
LernzielDie Studierenden können
- die Konzepte und Methoden der Landschaftsanalyse beispielhaft erklären und anwenden.
- die Ursachen und Auswirkungen von Landschaftsveränderungen anhand von Beispielen und Simulationen erläutern.
- praktische Anwendungen der Landschaftsökologie im Natur- und Landschaftsmanagement beschreiben.
InhaltDie Inhalte der Vorlesung sind:
- wichtige Begriffe und Einführung in die Disziplin Landschaftsökologie
- Landschaftsmuster analysieren (metrics)
- Landschaften modellieren
- Landschaftswahrnehmung
- wichtige Inventare für den Natur- und Landschaftsschutz
Die Inhalte werden mit Beispielen aus der Praxis ergänzt.
SkriptDie Vorlesung wird als MOOC (Edx) angeboten
Literaturin the MOOC
Voraussetzungen / BesonderesDie Vorlesung wird zusammen mit dem MOOC gestaltet.
Für diese Vorlesung und für den Teil Landschaftsökologie des Systempraktikums Wald und Landschaft (Frühlingssemester) ist der Besuch eines GIS Kurses empfehlenswert.
701-0559-00LSeminar für Bachelor-Studierende: Wald und Landschaft Information W3 KP2SH. Bugmann, M. Lévesque, E. Lieberherr
KurzbeschreibungInterdisziplinäres Seminar zu wald- und landschaftsrelevanten Themen mit Schwerpunkt auf Prozessen, welche die Entwicklung von Waldökosystemen und Landschaften steuern.
Lernziel- Fähigkeit zur kritischen Analyse und verständlichen Präsentation wissenschaftlicher Originalarbeiten und anderer komplexer Materialien.
- Vertieftes Verständnis ausgewählter Prozesse bzw. Fallbeispiele und Methoden mit Bezug zu Wald und Landschaft.
- Fähigkeit, wald- und landschaftsbezogene Probleme aus der Sicht unterschiedlicher Disziplinen zu betrachten.
InhaltBiologische, ökologische, physikalische und technische Prozesse, die auf den Organisationsstufen Lebensgemeinschaft, Ökosystem und Landschaft zur Wirkung kommen. Gesellschaftliche Prozesse und Institutionen der Landnutzung. Produkte und Dienstleistungen von Waldökosystemen und Landschaften. Waldbausysteme. Die Beiträge werden interdisziplinär um bestimmte Themenfelder gruppiert.
SkriptKein Skript verfügbar.
LiteraturLiteraturhinweise werden von den beteiligten Dozierenden zur Verfügung gestellt.
Voraussetzungen / BesonderesVoraussetzung für die Krediterteilung sind

a) selbständige Recherche und Verwendung weiterer Literatur für den Vortrag
b) mündliche Präsentation des Themas (15-20 Min. + Diskussion)
c) Korreferat (ca. 5 Min.) zu einem weiteren Thema (wird zugeteilt)

Die Beiträge können auf D oder E gemacht werden.
Wir erwarten eine regelmässige und aktive Beteiligung.
701-0561-00LWaldökologie Information W3 KP2VH. Bugmann
KurzbeschreibungDer Kurs vermittelt die Grundlagen der Waldökologie mit einem Schwerpunkt auf Bäumen als jenen Organismen, welche die Physiognomie der Wäldökosysteme und der Walddynamik wesentlich bestimmen. Die Studierenden können nach dem Besuch der
Veranstaltung die qualitative und quantitative Bedeutung der Wäldökosysteme auf globaler und regionaler Skala erfassen, mit einem Schwerpunkt auf Mitteleuropa.
LernzielDie Studierenden können
- die Grundlagen der Waldökologie auf autökologischer, demökologischer und synökologischer Ebene zusammenfassen
- erklären, wie Bäume die Physiognomie der Wälder und die Walddynamik wesentlich bestimmen.
- die qualitative und quantitative Bedeutung der Wälder auf globaler und regionaler Skala beschreiben, mit einem Schwerpunkt auf Mitteleuropa und dem Alpenraum.
InhaltEinführung & Übersicht über die Wälder der Erde
Waldökosystem-Oekologie: Produktionsökologie
Autökologie: Licht, Temperatur, Wind, Wasser, Nährstoffe
Demökologie: Regenerationsökologie, Waldwachstum, Mortalität
Synökologie: GZ trophische Interaktionen (Wald-Wild), Sukzession
SkriptUnterlagen (Mischung aus Foliensatz und ausgeschriebenem Skript) wird zum Selbstkostenpreis abgegeben
Massgebliche Kapitel aus Lehrbüchern werden angegeben.
LiteraturKimmins, J.P., 2004. Forest Ecology. Dritte Auflage, Pearson-Prentice Hall
Voraussetzungen / BesonderesDie Inhalte der folgenden LV aus dem 2. Studienjahr des Curriculums D-USYS werden vorausgesetzt:

Pedosphäre, Hydrosphäre, Allgemeine Biologie und Ökologie, Einführung in die Dendrologie (Kenntnis der europ. Baumarten)
701-0563-00LWald- und Baumkrankheiten
Allgemeine Sicherheitsbestimmungen für das Praktikum:
-Wo immer möglich müssen die Distanzregeln eingehalten werden
-Alle Studierende müssen während des gesamten Kurses Masken tragen (Reserve-Masken bereithalten)
-Die Installation und Aktivierung der Schweizer Covid-App ist sehr zu empfehlen.
-Alle zusätzlichen Regeln für einzelne Kurse müssen eingehalten werden
-Studierende, die COVID-19-Symptome aufweisen, dürfen die ETH-Gebäude nicht betreten und müssen den verantwortlichen Kursleiter informieren.
W3 KP2V + 1PT. N. Sieber, V. Queloz
KurzbeschreibungKrankheiten und abiotische Schäden beeinflussen die Nutzung und Erhaltung von Waldökosystemen, Baumpopulationen und Baumindividuen. Die Veranstaltung vermittelt Grundkenntnisse über wichtige Infektionskrankheiten und abiotische Schädigungen bei Gehölzpflanzen mit Schwerpunkt auf Mitteleuropa.
LernzielDie Studierenden können
- grundlegende Prozesse der Krankheitsentstehung bei Bäumen beschreiben.
- Methoden der Krankheitsdiagnose und -bekämpfung erklären.
- ökologisch bzw. ökonomisch wichtige Baum- und Waldkrankheiten nennen und identifizieren.
Inhalt'Waldgesundheit' als Konzept, Geschichte der Forstpathologie, Umwelt und Krankheit, Pathogenese und Abwehr, Grundlagen der Epidemiologie, Prinzipien der Baumpflege. Morphologie, Biologie, Diagnose und Kontrolle ausgewählter Pathogene (parasitische Blütenpflanzen, Pilze, Bakterien, Viren). Mykorrhiza-Morphologie. Schäden an Gehölzpflanzen durch abiotische Umweltfaktoren.
SkriptVorlesungsfolien werden in elektronischer Form zur Verfügung gestellt.
LiteraturButin, H., 2011: Krankheiten der Wald- und Parkbäume. Diagnose - Biologie - Bekämpfung. 3. Aufl., G. Thieme-Verlag, Stuttgart.
Hartmann, G., Nienhaus, F., Butin, H., 1995: Farbatlas Waldschäden. Diagnose von Baumkrankheiten. 2. Aufl., G. Thieme-Verlag, Stuttgart.
Hartman, G., Nienhaus, F., Butin, H., 1991: Les symptômes de dépérissement des arbres forestiers : atlas de reconnaissance en couleurs des maladies, insectes et divers [Paris] : Institut pour le Développement Forestier; 256 S.
Hartmann, G., Nienhaus, F., Butin, H., 1990: Atlante delle malattie delle piante : guida illustrata dei danni alle specie arboree. Padova : Muzzio. 266 S.
Voraussetzungen / BesonderesVoraussetzungen: Grundkenntnisse in allgemeiner und systematischer Biologie, gute Kenntnisse der Morphologie und Biologie der häufigsten einheimischen Waldbaumarten.
Der Kurs enthält ein mikroskopisches Praktikum.
701-0565-00LGrundzüge des NaturgefahrenmanagementsW3 KP3GH. R. Heinimann, B. Krummenacher, S. Löw
KurzbeschreibungDurch die Überlagerung von Siedlungsflächen und Infrastrukturanlagen mit Prozessräumen von Naturgefahren entstehen Risiken für Leben und Sachwerte. Die Veranstaltung vermittelt das Vorgehenskonzept für den risikobasierten Umgang mit Naturgefahren, indem für reale Fallstudienobjekte Risiken analysiert, bewertet und Lösungen für den Umgang entwickelt werden.
LernzielDas Vorgehenskonzept wird Schritt für Schritt anhand eines Satzes von Fallstudienobjekten erklärt und von den Studierenden angewendet. Hierbei lernen Sie die Verknüpfung folgender Kompetenzen:
Risikoanalyse - Was kann passieren?
- Naturgefahren-Prozesse in ihren Grundzügen charakterisieren und Resultate aus Modellrechnungen integrieren.
- Einer bestimmten Gefahr exponierte Leben und Objekte identifizieren und ihre mögliche Beeinträchtigung oder Beschädigung abschätzen.
Risikobewertung - Was darf passieren?
- Ansätze zur Festlegung akzeptabler Risiken für Leben und Objekte anwenden, um Schutzdefizite im Raum zu bestimmen.
- Ursachen von Konflikten zwischen Risikowahrnehmung und Risikoanalyse erklären.
Risikomanagement - Was ist zu tun?
- Wirkungsprinzipien von Massnahmen zur Risikoreduktion erklären.
- Für die Bemessung von Massnahmen massgebende Gefährdungsbilder beschreiben.
- Anhand eines Zielkatalogs die beste Alternative aus einer Menge denkbarer Massnahmen bestimmen.
- Prinzipien der Risk-Governance erklären.
InhaltDie Vorlesung besteht aus folgenden Blöcken:
1) Einführung ins Vorgehenskonzept (1W)
2) Risikoanalyse (6W + Exkursion) mit:
- Systemabgrenzung
- Gefahrenbeurteilung
- Expositions- und Folgenanalyse
3) Risikobewertung (2W)
4) Risikomanagement (2W + Exkursion)
5) Abschlussbesprechung (1W)
Mensch-Umwelt Systeme
Für die Systemvertiefung Mensch-Umwelt Systeme werden keine Lehrveranstaltungen besonders empfohlen.
NummerTitelTypECTSUmfangDozierende
701-0301-00LAngewandte Systemökologie Belegung eingeschränkt - Details anzeigen
Die Teilnehmerzahl ist auf 35 Studierende beschränkt.
W3 KP2VA. Gessler, C. Grossiord
KurzbeschreibungDieser Kurs vertieft das ökologische Systemwissen, das nötig ist, um angewandte Lösungen für aktuelle Umweltprobleme zu hinterfragen. Unser zentrales Anliegen ist es, den Respekt der Teilnehmer vor Komplexität mit einem Sinn für Möglichkeiten zu balancieren, indem wir Beispiele aus dem weiten Lösungsraum ökologischer Systeme darstellen, wie z.B. grüne Infrastruktur im Wassermanagement.
LernzielAm Ende der Vorlesung...
...können Sie Ihre Recherche strukturieren und Sie wissen, wie Sie ein komplexes Umweltproblem analysieren können. Sie können die lösungs-relevanten Fragen formulieren und Antworten finden (unterstützt durch Diskussionen, Input der Dozenten und aus der Literatur), und Sie können Ihre Schlussfolgerungen klar und sorgfältig darstellen.
...verstehen Sie die Komplexität der Interaktionen und Strukturen in Ökosystemen. Sie wissen wie Ökosystemprozesse, Funktionen und Dienste interagieren und sich über vielfältige Raum- und Zeitskalen hinweg beeinflussen (im Allgemeinen, und im Detail für einige ausgewählte Beispiele).
...verstehen Sie, dass Biodiversität und die Interaktionen zwischen Organismen ein integraler Bestandteil von Ökosystemen sind. Ihnen ist bewusst, dass die Verbindung zwischen Biodiversität und Prozess/Funktion/Dienst selten vollständig verstanden ist. Sie wissen wie man aufrichtig mit diesem Verständnismangel umgeht und können dennoch Lösungswege finden, kritisch analysieren und darstellen.
...verstehen Sie die Wichtigkeit von Ökosystemdiensten für die Gesellschaft.
...haben Sie einen Überblick über die Methoden in der Ökosystemforschung und einen tieferen Einblick in einige ausgewählte Techniken z.B. in die ökologische Beobachtung, Manipulation und Modellierung.
...haben Sie sich mit der Ökologie als junge und zentrale Disziplin für drängende angewandte Gesellschaftsfragen auseinandergesetzt.
InhaltDieser Kurs vertieft das ökologische Systemwissen, das nötig ist um angewandte Lösungen für aktuelle Umweltprobleme zu hinterfragen. Wir werden die Komplexität aktueller Umweltprobleme kritisch erfassen, und dabei grundlegende ökologische Konzepte und Prinzipien illustrieren. Unser zentrales Anliegen ist es, den Respekt der Teilnehmer vor Komplexität mit einem Sinn für Möglichkeiten zu balancieren, indem wir Beispiele aus dem weiten Lösungsraum ökologischer Systeme darstellen, wie z.B. grüne Infrastruktur im Wassermanagement.

Der Kurs ist in vier grössere Themengebiete untergliedert: (1) Integriertes Wassermanagement -- Grüne Infrastruktur (Optionen im Landschaftsmanagement) als Alternativen zu technischen Lösungen (z.B. Staudämme) im Umgang mit Überflutungen und Dürren; (2) Feuerdynamik, der Wasserkreislauf und Biodiversität -- Die überraschende Dynamik der Lebenszyklen einzelner Arten und Populationen in trockenen Landschaften; (3) "Rückverwilderung", z.B. die Wiedereinführung grosser Räuber (z.B. Wölfe) oder grosser Weidetiere (z.B. Bisons) in Schutzgebieten -- ein Naturschutztrend mit überraschenden Effekten; (4) Die Kopplung von aquatischen und terrestrischen Systemen: Kohlenstoff-, Stickstoff- und Phosphorflüsse von globaler Wichtigkeit auf Landschaftsebene.
SkriptFallbeschreibungen, ein kommentiertes Glossar, und eine Liste der Literatur und weiter Quellen pro Fall.
LiteraturEs ist nicht unbeding notwendig die folgenden Bücher zu leihen/kaufen. Wir stellen immer wieder Auszüge und weiterführende Literatur während des Kurses bereit.

Agren GI and Andersson FO (2012) Principles of Terrestrial Ecosystem Ecology, Cambridge University Press.

Chapin et al. (2011), Principles of Terrestrial Ecosystem Ecology, Springer.

Schulze et al. (2005) Plant Ecology; Springer.
Voraussetzungen / BesonderesDer Kurs kombiniert Elemente des klassischen Vorlesungsformats, Gruppendiskussionen und Problem Based Learning. Es ist hilfreich, aber nicht zwingend notwendig, wenn Sie mit der Methode des "Siebensprung" (siehe z.B. Veranstaltung 701-0352-00L "Analyse und Beurteilung der Umweltverträglichkeit" von Christian Pohl et al.) vertraut sind.
701-0651-00LKoevolution zwischen Gesellschaft und Umwelt: Analyse und EinflussnahmeW3 KP2VG. Meylan
KurzbeschreibungGrundlagen einer interdisziplinären Analyse der gesellschaftlichen Entwicklung. Leitorientierung: umfassend verstandene Nachhaltige Entwicklung. Outcome: innovative und fundierte Zukunftsstrategien für Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft. Wiss. Zugang: Umwelt- und Makrosoziologie, ökologische Ökonomie, industrielle Ökologie, Institutionen- und Innovationstheorie, Sozialökologie.
LernzielAllgemeine Zielsetzung:
Einführung in die Grundlagen einer handlungsorientierten, umweltsozialwissenschaftlichen Analyse zentraler gesellschaftlicher Mechanismen vor dem Hintergrund (1) der Leitidee Nachhaltiger Entwicklung und (2) der Tatsache des "Anthropocene" (die Menschheit als geologische Kraft).

Methodisches Wissen:
Die Studierenden werden vertraut gemacht mit ausgewählten Diskursen und Analyse- sowie Einflussnahmeansätzen aus den Bereichen Umwelt- und Makrosoziologie, ökologische Ökonomie inkl. wachstumskritische Ansätze, industrielle Ökologie, Entwicklungstheorien, Institutionen- und Innovationstheorie, Theorien des sozio-technischen Wandels, Sozialökologie, Politikwissenschaften, Management und Business. Es wird mithilfe von Fallballspielen gezeigt, wie Umweltsystemwissenschaftler die Analyse von und Einflussnahme auf Gesellschaft-Umwelt-Systeme in Einklang bringen können.

Vermittelte Fähigkeiten:
1) Zielwissen: Die Studierenden werden mit Idee und Deutungsspektrum des Begriffs „Nachhaltige Entwicklung“ und Paradigmen der Nachhaltigkeitswissenschaften (d.h. «Human Exceptionalist Paradigm, New Ecological Paradigm, Ecological Modernization, Treadmill of Production») vertraut gemacht und in die Lage versetzt, sich kreativ in den aktuellen Nachhaltigkeitsdiskurs einzubringen. Hierzu gehört auch die Fähigkeit, die nachhaltigkeitsrelevanten Fragen im eigenen Fachgebiet (z.B. in der Biogeochemie und Schadstoffdynamik oder im Wald- und Landschaftsmanagement) zu identifizieren und zu erarbeiten, damit sie in Fallstudien des Studiums und später im Beruf wissenschaftlich fundierte und wirkungsvolle Handlungsoptionen erarbeiten können.

2) Analysewissen: Die Veranstaltung legt Grundlagen, die die Studierenden als Akteure in Wissenschaft sowie Wirtschaft, Politik und Gesellschaft in die Lage versetzen, reflektiert die tieferen Ursachen und vielfältigen Effekte der heutigen Nichtnachhaltigkeit zu verstehen und zu erkennen, dass wir schon das Zeitalter des Anthropocene mit seinen Chancen und Gefahren erleben.

3) Transformationswissen: Die Veranstaltung öffnet den Blick auf notwendige innovative Lösungsstrategien in den Bereichen Wirtschaft/Unternehmen, Politik, Zivilgesellschaft - jenseits von kurzsichtigem Pragmatismus und Symptombekämpfung
InhaltEinleitung

Kurzes Nachhaltigkeits-Update:
Ursprünge der Leitidee Nachhaltige Entwicklung, normative Grundlagen, Konzepte. Was bleibt gültig nach 25 Jahren Nachhaltigkeitsdiskurs? Was heisst nachhaltig wachsen (Von Hauff & Jörg, 2017)?

Koevolution zwischen Gesellschaft und Ihre Umwelt:
Woran hängt es, dass Gesellschaften sich entwickeln und neue (nachhaltige) Wege beschreiten oder aber scheitern? Erkenntnisse aus der Umwelt- und Makrosoziologie (Gross, 2011; Nolan & Lenski, 2008). Und: Welche Rollen kann dazu der Umweltwissenschaftler annehmen? Analysieren und Einfluss nehmen als wissenschaftlichen Beitrag verstehen und so Ansätze und Disziplinen einordnen und richtig einsetzen.

Teil I: Analyse

Cleaner Production:
Seit mehr als 20 Jahren fördern internationale Organisationen wie die UN (UNIDO) die Cleaner Production als Arbeitspferd der Nachhaltigen Entwicklung in Unternehmen, vor allem im Globalen Süden und in Schwellenländern. Was bietet nun Cleaner Production über Ökoeffizienz als Leitmotiv hinaus? Einsichten in die Geschichte und Erfolge der National Cleaner Production Centres mit Fokus auf Jordanien und Ausblick. Wie könnte Cleaner Production auf regionaler Ebene aussehen: Regionaler Stoffhaushalt (Baccini & Bader, 1996).

Industrial Ecology:
Industrien und Industrienetzwerke wie natürliche Ökosysteme gestalten: Geht das Überhaupt?

Wachstumskritische Ansätze:
Kann wachsen nachhaltig werden? Welche Länder haben es gewagt und mit welchem Erfolg? Glaubwürdige Alternativen zum Wachsen (Jackson, 2009).

Perspektiven aus dem Globalen Süden:
Sufficiency gone global… Konsumenten im Norden verbrauchen weniger, damit der Globale Süden seine legitimen Ansprüche auf materiellen Wohlstand (Ernährung, Sicherheit, Unterkunft, usw.) erfüllen kann und natürliche Ressourcen und Senken (z.B. globales Klima) erhalten bleiben: Auf der Suche nach Nachhaltigkeit in einer ungerechten Welt (Swilling & Annecke, 2010).

Teil II: Einflussnahme

Corporate (Social) Responsibility:
Unternehmen als Mittreiber des Wandels, von Ecolabels (z.B. Max Havelaar) bis zur Global Reporting Initiative (GRI).

Sustainability Transitions:
Kann man den Wandel zur Nachhaltigkeit steuern und beschleunigen? Das ist die grosse Ambition der «Sustainability Transitions». Diese sozialwissenschaftlich geprägte Disziplin strebt dazu an, Einfluss auf gesellschaftliche (z.B. politische) Prozesse zu nehmen. Veranschaulichung mittels einer Fallstudie zur neuen Abfallverordnung in der Schweiz.

Sozial-Ökologie:
Mehr soziale Ungerechtigkeit führt zu mehr Umweltschäden. Eine Umweltpolitik (und politische Instrumente wie eine CO2-Abgabe) muss somit immer auch eine Sozialpolitik sein. Eine der zentralen Thesen des Ökonomen Eloi Laurent (Laurent, 2012).

Deliberative Demokratie:
Was ist der Ursprung der deliberativen Demokratie? Was sind unterschiedliche Formen der deliberativen Demokratie? Könnte es zu einem radikalen Wandel zur Nachhaltigkeit beitragen (Arriaga, 2014)?

Teil III: Analyse und Einflussnahme in Einklang bringen, wie geht das?

Fallbeispiel I: Abfallwirtschaft in den Seychelles (Prüfungsvorbereitung)

Fallbeispiel II: Beitrag der Abfallwirtschaft zur Schweizer Energiewende (Unterrichtsbeurteilung)

Fallbeispiel III: Kleinbauern in Burkina Faso

Schlussveranstaltung: Fazit und Ausblick
SkriptSkriptum und Zusatzunterlagen werden in der Lehrveranstaltung abgegeben
LiteraturArriaga, M. (2014). Rebooting Democracy: A Citizen's Guide to Reinventing Politics. London: Thistle Publishing.
Baccini, P., & Bader, H.-P. (1996). Regionaler Stoffhaushalt: Erfassung, Bewertung und Steuerung. Heidelberg: Spektrum Akademischer Verlag.
Gross, M. (2011). Handbuch Umweltsoziologie. Wiesbaden: Springer Fachmedien.
Jackson, T. (2009). Prosperity without growth: Economics for a finite planet. London: Routledge.
Laurent, E. (2012). Demokratisch-gerecht-nachhaltig: Die Perspektive der Sozial-Ökologie: Rotpunktverlag.
Nolan, P., & Lenski, G. (2008). Human Societies: an introduction to macrosiology. Boulder, CO: Paradigm Publishers.
Swilling, M., & Annecke, E. (2010). Just transitions: Explorations of sustainability in an unfair world. Tokyo: United Nations University Press.
Von Hauff, M., & Jörg, A. (2017). Nachhaltiges Wachstum. Oldenbourg: De Gruyter.
Weitere Angaben in der Vorlesung
Voraussetzungen / BesonderesErwartet wird die Bereitschaft zur individuellen vertiefenden Auseinandersetzung mit der behandelten Thematik und die aktive Teilnahme an den Diskussionen
701-0658-00LSeminar für Bachelor-Studierende: AnthroposphäreO3 KP2SA. Müller, D. N. Bresch, R. Garrett, M. Siegrist
KurzbeschreibungAnalyse und Präsentation von wissenschaftlichen Fachartikeln der beteiligten Lehrstühle aus dem Bereich Mensch-Umwelt-Systeme.
LernzielDie Studierenden erlernen, aktuelle Artikel aus dem Bereich Mensch-Umwelt Systeme zu lesen, zu verstehen, zusammenfassend zu präsentieren, und kritisch zu würdigen. Die Studierenden lernen auch eine Reihe innovativer Ansätze für solche Präsentationen kennen.
InhaltDie Forschung im Bereich Mensch-Umwelt Systeme ist durch eine grosse Themen- und Methodenvielfalt gekennzeichnet. Dies kommt unter anderem in den wissenschaftlichen Beiträgen der an der Veranstaltung beteiligten Professuren zum Ausdruck. Die Studierenden wählen eine wissenschaftliche Publikation aus und referieren darüber im Seminar. Durch Teilnahme an der Diskussion der präsentierten Artikel wird zudem das Stellen und Beantworten von Fragen zur Präsentation geübt. Zudem müssen die Studierenden jeweils einmal eine Diskussion moderieren. Zu Beginn des Semesters (3 Doppellektionen) werden verschiedene Präsentationstechniken und innovative Ansätze für Präsentationen vorgestellt und diskutiert.
SkriptWird im Seminar abgegeben.
LiteraturWird im Seminar abgegeben.
Voraussetzungen / Besondereskeine
701-0659-00LTropical Forests, Agroforestry and Complex Socio-Ecological SystemsW3 KP2GC. Garcia, A. Giger Dray, P. Waeber
KurzbeschreibungThe course will focus on integrated landscape approaches for the management of tropical forest landscapes, by addressing the complex interactions between ecological processes, stakeholders´ strategies and public policies. Dedicated tools such as games and simulation models to improve knowledge and foster collective decision-making processes will be explored.
LernzielThrough the course the students will learn:
Section 1: Concepts and Methods
1. To master definitions and concepts: SES; Vulnerability; Resilience, Environmentalist Paradox.
2. To gain exposure to methods for assessing stakeholders perceptions/practices/knowledge.

Section 2: Recognising diversity & Interdisciplinarity
1. To understand points of views/normative views and how these shape management objectives and practices.
2. Gain familiarity with major schools of thought on Natural Resources Management - Theory of the commons, Political Ecology, Vulnerability, Resilience.
3. To explore interdisciplinary approaches to natural resources management.

Section 3: Topics and Arenas
1. To understand links between Forest, Trees and Livelihoods - poverty, food security & well-being.
2. Gain familiarity with drivers of deforestation; degradation; reforestation.
3. Knowledge of global arenas affecting the international forest regime, and their impact at the local level.
4. To recognise and understand trade-offs between conservation and development in a forest/agroforest context;

A major objective of the course is to encourage students to develop a critical analysis of existing conservation and development narratives within the frame of agroforestry and forested agricultural landscapes. The course will also provide students with methods and tools to assess stakeholders perceptions/practices and knowledge, that will be of use in their professional life.
InhaltThe course will address:

1- Definitions of forests and agroforests, deconstructing the rigid historical divisions between these two, and showing the complexities and implications legal definitions will have on the management systems. We will also address the definitions of Social and Ecological System (SES) and Resilience, useful for the entire course. We will provide insights on how to describe the SES using the ARDI methodology (Actors, Resources, Dynamics and Interactions)
2- Methodological frameworks to understand drivers and coping strategies of stakeholders (Sustainable livelihood framework & Vulnerability; Ecosystem Services & trade-offs; Companion Modelling and Adaptive Management; Surveys and Participatory Appraisals)

Building upon this, and introducing the Forest Transition curve as guiding framework for the course, a series of case studies will be presented, highlighting the different drivers and issues at each stage of the transition curve (Kanninen et al. 2007).

1- Tropical Forestry - including Reduced Impact Logging, Forest Certification, and International Timber Market.
2- Secondary forests and Agroforests - landscape mosaics, forest fragments, non timber forest products, slash and burn systems, small holder production systems.
3- Conversions and Deforestation: Global trends, Biofuel extensions .
4- Reforestation and Agroforestry : Plantations.
5- Conclusion - Future trends; Global Arenas and Local Governance.

The course will tackle new and emerging topics such as the role of forests and trees in adaptation to climate change, the links between forest, poverty and food security, and the need to mainstream conservation of biodiversity outside protected areas. The course will draw from diverse disciplines, from ecology, economy, sociology, political sciences and legal studies as the most preeminent ones.
The course will enlarge the scope of the students from the ecological process to the social and political components of tropical social and ecological systems. It will address topics and case studies that the students will have little opportunity to address elsewhere, linking them to issues of global relevance in environmental sciences.
LiteraturAssunçao, J., C. C. e Gandour, and R. Rocha. 2012. Deforestation Slowdown in the Legal Amazon: Prices or Policies? Climate Policy Initiative Rio de Janeiro, Rio de Janeiro.
CGIAR Research Program 6. 2011. Forest, Trees and Agroforestry: Livelihoods, Landscapes and Governance. Page 338. CGIAR Research Program 6. CIFOR, ICRAF, CIAT, Bioversity, Bogor.
Costanza, R., R. d'Arge, R. De Groot, S. Farber, M. Grasso, B. Hannon, K. Limburg, S. Naeem, R. V. O'Neill, and J. Paruelo. 1997. The value of the world's ecosystem services and natural capital. Nature 387:253-260.
FAO. 2010. Global Forest Resource Assessment 2010. Page 342. FAO, Rome.
Kanninen, M., D. Murdiyarso, F. Seymour, A. Angelsen, S. Wunder, and L. German. 2007. Do trees grow on money: The implications of deforestation research for policies to promote REDD. Forest Perspectives. Forest Perspectives. CIFOR, Bogor.
Lescuyer, G., P. O. Cerutti, E. E. Mendoula, R. Ebaa-Atyi, and R. Nasi. 2010. Chainsaw milling in the Congo Basin. ETFRN News 52:121-128.
Torquebiau, E. F. 2000. A renewed perspective on agroforestry concepts and classification. Comptes Rendus de l'Académie des Sciences-Series III-Sciences de la Vie 323:1009-1017.
World Bank. 2004. Sustaining Forests: a development strategy. Page 81, Washington, DC.
701-0661-00LUmweltentscheidungen Belegung eingeschränkt - Details anzeigen W3 KP2VA. Müller
KurzbeschreibungUmweltentscheidungen spielen in der Nachhaltigkeitspolitik und für das Management von Mensch-Umwelt-Systemen eine zentrale Rolle. Diese Vorlesung vermittelt die wesentlichen Konzepte für Umweltentscheidungen und diskutiert diese anhand konkreter Fälle.
LernzielDieser Kurs befähigt die Studierenden,
- die relevanten Aspekte (Treiber, Akteure, etc.) in konkreten Umweltentscheidungssituationen zu identifizieren, zu beschreiben und zu analysieren;
- Politikinstrumente und andere institutionelle Lösungen für verbessertes Management in Umweltentscheidungssituationen zu evaluieren;
- die anhand der konkreten Fälle behandelten Herangehensweisen an Umweltentscheidungen abzuwandeln und auf andere Fälle anzuwenden.
InhaltDie Lehrveranstaltung beginnt als Plenarveranstaltung mit einer Einführung zu den für Umweltentscheidungen grundlegenden Themen. Danach wird die Vorlesung als Flipped-Classroom-Veranstaltung mit begleiteter Projektarbeit organisiert. In dieser Projektarbeit befassen sich die Studierenden mit Berichten zu konkreten Umweltentscheidungssituationen, welche von Regierungsstellen, wissenschaftlichen Institutionen, NGOs, etc. verfasst worden sind. Die Synthese dieser Arbeiten im Plenum schliesst diesen Teil ab. In der zweiten Hälfte des Semesters steht eine kurze Einzelarbeit zu einer selbstgewählten Umweltentscheidungssituation im Zentrum, welche wiederum im Flipped-Classroom-Format begleitet wird. Am Ende des Semesters arbeiten wir nochmals im Plenum. Dabei werden die Projekt- und Einzelarbeiten in einen breiteren Kontext betreffend verschiedener zentraler Aspekte von Umweltentscheidungen gestellt und es wird eine abschliessende Synthese der in der Vorlesung diskutierten Themen präsentiert.
SkriptWird in der Vorlesung abgegeben.
LiteraturWird in der Vorlesung angegeben.
Bachelor-Arbeit
Die Studierenden können zwischen einer Bachelor-Arbeit mit 10KP oder zwei Bachelor-Arbeiten mit je 5KP auswählen.
NummerTitelTypECTSUmfangDozierende
701-0010-02LKleine Bachelor-Arbeit in Sozial- und Geisteswissenschaften Belegung eingeschränkt - Details anzeigen W5 KP11DDozent/innen
KurzbeschreibungDie Studierenden lernen, (a) eine Fragestellung mit wissenschaftlichen Methoden und Konzepten zu bearbeiten, (b) einen Bericht nach wissenschaftlichen Standards zu verfassen und (c) Wissen aus der Literatur korrekt zu zitieren. Je nach Ausrichtung der Arbeit lernen sie dies anhand einer empirischen Untersuchung, einer Literaturstudie, einer Planungsaufgabe oder eines praktischen Projekts.
LernzielMit der Bachelorarbeit lernen die Studierenden (a) eine Fragestellung mit wissenschaftlichen Methoden und Konzepten zu bearbeiten, (b) einen Bericht nach wissenschaftlichen Standards zu verfassen und (c) Wissen aus der Literatur korrekt zu zitieren.
InhaltEine Bachelorarbeit im Bereich "Sozial- und Geisteswissenschaften" behandelt üblicherweise eine Fragestellung an der Schnittstelle dieser Wissenschaften und der Umwelt und Nachhaltigkeit. Es kommen sozial- und geisteswissenschaftliche Methoden der Datenerhebung, -analyse und Interpretation zum Einsatz. Sie umfasst in der Regel einen illustrierten Text von 15 - 20 Seiten.
701-0010-03LKleine Bachelor-Arbeit in Naturwissenschaften und Technik Belegung eingeschränkt - Details anzeigen W5 KP11DDozent/innen
KurzbeschreibungDie Studierenden lernen (a) eine Fragestellung mit wissenschaftlichen Methoden und Konzepten zu bearbeiten, (b) einen Bericht nach wissenschaftlichen Standards zu verfassen und (c) Wissen aus der Literatur korrekt zu zitieren. Je nach Ausrichtung der Arbeit lernen sie dies anhand einer empirische Untersuchung, einer Literaturstudie, einer Planungsaufgabe oder eines praktischen Projekts.
LernzielMit der Bachelorarbeit lernen die Studierenden (a) eine Fragestellung mit wissenschaftlichen Methoden und Konzepten zu bearbeiten, (b) einen Bericht nach wissenschaftlichen Standards zu verfassen und (c) Wissen aus der Literatur korrekt zu zitieren.
InhaltEine Bachelorarbeit im Bereich "Naturwissenschaften und Technik" befasst sich entweder mit einem Thema an der Schnittstelle der Naturwissenschaften und der Umwelt und Nachhaltigkeit. Dabei werden naturwissenschaftliche Methoden der Datenerhebung, -auswertung und Interpretation verwendet.
Eine Arbeit im Bereich "Technik" setzt sich mit den Umweltauswirkungen einer Nutzung auseinander. Es kann sich um eine Analyse, eine Beurteilung oder um die zukünftige Gestaltung einer Nutzung handeln. Sie umfasst in der Regel einen illustrierten Text von 15 - 20 Seiten.
701-0010-10LBachelor-Arbeit Belegung eingeschränkt - Details anzeigen W10 KP21DDozent/innen
KurzbeschreibungDie Studierenden lernen (a) eine Fragestellung mit wissenschaftlichen Methoden und Konzepten zu bearbeiten, (b) einen Bericht nach wissenschaftlichen Standards zu verfassen und (c) Wissen aus der Literatur korrekt zu zitieren. Je nach Ausrichtung der Arbeit lernen sie dies anhand einer empirische Untersuchung, einer Literaturstudie, einer Planungsaufgabe oder eines praktischen Projekts.
LernzielMit der Bachelorarbeit lernen die Studierenden (a) eine Fragestellung mit wissenschaftlichen Methoden und Konzepten zu bearbeiten, (b) einen Bericht nach wissenschaftlichen Standards zu verfassen und (c) Wissen aus der Literatur korrekt zu zitieren.
InhaltDie BA wird entweder im Bereich "Sozial- und Geisteswissenschaften" oder im Bereich "Naturwissenschaften und Technik" verfasst. Sie kann auch inter- und transdisziplinär ausgerichtet sein.
Eine Bachelorarbeit im Bereich "Sozial- und Geisteswissenschaften" behandelt üblicherweise eine Fragestellung an der Schnittstelle dieser Wissenschaften und der Umwelt und Nachhaltigkeit. Es kommen sozial- und geisteswissenschaftliche Methoden der Datenerhebung, -analyse und Interpretation zum Einsatz. Eine Bachelorarbeit im Bereich "Naturwissenschaften" befasst sich mit einem Thema an der Schnittstelle der Naturwissenschaften und der Umwelt und Nachhaltigkeit. Dabei werden naturwissenschaftliche Methoden der Datenerhebung, -auswertung und Interpretation verwendet. Eine Arbeit im Bereich "Technik" setzt sich mit den Umweltauswirkungen einer Nutzung auseinander. Es kann sich um eine Analyse, eine Beurteilung oder um die zukünftige Gestaltung einer Nutzung handeln. In inter- oder transdisziplinären Arbeiten werden Erkenntnisse verschiedener Fachbereiche anhand einer übergreifenden Fragestellung zusammengeführt, oder gesellschaftliche Akteure in die Arbeit mit einbezogen. Sie umfasst in der Regel einen illustrierten Text von 30 - 40 Seiten.