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GESS Wissenschaft im Kontext (Science in Perspective) Information
Nur die in diesem Abschnitt aufgelisteten Fächer können als "GESS Wissenschaft im Kontext" angerechnet werden.
Weiter unten finden Sie die Kurse im Bereich "Typ B. Reflexion über fachspezifische Methoden und Inhalte" sowie den Bereich "Sprachkurse"

Im Bachelorstudium sind 6 KP und im Masterstudium 2 KP zu erwerben.

Studierende, die eine Lerneinheit bereits im Rahmen ihres Fachstudiums abgelegt haben, dürfen dieselbe Veranstaltung NICHT nochmals belegen!
Typ A: Förderung allgemeiner Reflexionskompetenz
Für alle Studierenden geeignet.

Studierende, die eine Lerneinheit bereits im Rahmen ihres Fachstudiums abgelegt haben, dürfen dieselbe Veranstaltung NICHT nochmals belegen!
Literatur
NummerTitelTypECTSUmfangDozierende
851-0348-00LLa nazione italiana dal Risorgimento al fascismo: immagini, simboli, struttureW3 KP2VA. M. Banti
KurzbeschreibungIl corso esaminerà il processo di formazione di un movimento nazional-patriottico nell’Italia del Risorgimento, per poi passare a indagare le modalità della «nazionalizzazione delle masse» nell’Italia liberale (1861-1922) e in quella fascista (1922-1945).
LernzielPresterò particolare attenzione alle narrazioni e ai simboli che danno vita all’idea di nazione: c’è una trasformazione dei materiali etici e simbolici che strutturano il discorso nazional-patriottico dall’Ottocento fino alla caduta del fascismo? E quale eredità ha lasciato tutto ciò all’Italia di oggi?
InhaltIl corso esaminerà il processo di formazione di un movimento nazional-patriottico nell’Italia del Risorgimento, per poi passare a indagare le modalità della «nazionalizzazione delle masse» nell’Italia liberale (1861-1922) e in quella fascista (1922-1945). Presterò particolare attenzione alle narrazioni e ai simboli che danno vita all’idea di nazione, guidato da questi interrogativi: c’è una trasformazione dei materiali etici e simbolici che strutturano il discorso nazional-patriottico dall’Ottocento fino alla caduta del fascismo? E quale eredità ha lasciato tutto ciò all’Italia di oggi?
851-0297-00LManipulation. Über Steuerungstechniken in Literatur und KulturgeschichteW3 KP2VS. S. Leuenberger
KurzbeschreibungSeit der Antike wird die Tendenz des Menschen zu manipulativem Handeln literarisch und diskursiv reflektiert. Deutlich wird: Medientechnologische Entwicklungen tragen wesentlich dazu bei, dass sich die Reichweite der Manipulation mit der Zeit auf ein Massenpublikum ausdehnt. Die Lehrveranstaltung widmet sich der Frage, welche Folgen dies für Wissenschaft und Demokratieverständnis haben kann.
LernzielDie Vorlesung vermittelt erstens einen Überblick über den Diskurs der Manipulation: Dieser beginnt in der Antike bei Ovid und den Sophisten und formiert sich neu unter politischen und psychologischen Vorzeichen bei Giordano Bruno und Niccolò Machiavelli. Intensiv literarisch verhandelt wird das Thema angesichts von Entwicklungen in Naturwissenschaften und Medizin (Mesmerismus) und ersten Studien zur Massenpsychologie um 1900. In der Gegenwart stellen die Social Media als „Radikalisierungsmaschinen“ (J. Ebner) die Gesellschaft vor neue Herausforderungen.
In der Veranstaltung wird zweitens der Zusammenhang zwischen medientechnologischen Entwicklungen, die zur beschleunigten Verbreitung manipulierter Informationen führen, und der Infragestellung von Wissenschaft und Demokratie reflektiert.
Drittens erweitern die Studierenden durch die Analyse und Diskussion literarischer und wissenschaftlicher Texte aus verschiedenen Disziplinen ihre interdisziplinären Kompetenzen.
InhaltDer Mensch ist ein manipulatives Wesen: Angetrieben wird er dabei vom Wunsch nach Selbsterhaltung, Lustgewinn und Macht. Manipulation ist ein sprachliches und narratives Phänomen. In der Antike entsteht die Rhetorik als verbale Überzeugungskunst: Sie wird angewandt im Privaten, als werbende Liebesrede, und öffentlich, vor Gericht, im Wahlkampf, vor Kriegsbeginn. Bereits hier weiss der Rhetor, dass eine überzeugende Rede Narrative enthält, die mythische Motive wie etwa den Entscheidungskampf zwischen Gut und Böse aufnehmen.
Die Reichweite der Manipulation dehnt sich seit der Frühen Neuzeit von Individuen und überschaubaren Gruppen auf ein Massenpublikum aus. Dabei ist die Distribution und Wirkung von Manipulation wesentlich abhängig von medientechnologischen Entwicklungen. Schon die Printmedien sind häufig werbefinanziert und wollen möglichst viele Leser erreichen, was zu Simplifizierungen und schiefer Gewichtung bei der Auswahl des Berichteten führt und die Meinungsbildung beeinflusst. Mit den digitalen Medien und personalisierten online-Inhalten kommt es zu „individuellen Filterkammern“ mit „verstärkenden Echokammern“ (Götz/Hespers). Fake News und Verschwörungstheorien verbreiten sich hier besonders gut. Dabei verliert das transportierte Narrativ an Bedeutung, kann sogar für Aussenstehende völlig absurd erscheinen, wie der Fall QAnon zeigt. Wichtig wird zunehmend, wie das Narrativ eingerahmt, inszeniert und medientechnisch verbreitet wird.
Die Reflexion über diese Zusammenhänge ist für Wissenschaftler aller Disziplinen von grosser Bedeutung: Einschneidende Veränderungen durch die Digitalisierung, durch Entwicklungen im Bereich von Mobilfunktechnik, künstlicher Intelligenz und Biotechnologie sowie die Verbreitung neuer Krankheiten durch technisch beschleunigte Mobilität verunsichern viele Menschen. Dass diese Entwicklungen unaufhaltbar sind, ruft Angst hervor. Der Vertrauensverlust gegenüber demokratisch gewählten politischen Vertretern gibt populistischen Strömungen Aufwind und die Empfänglichkeit für komplexitätsreduzierende Angebote nimmt zu. Den etablierten Medien wird zunehmend misstraut, sie werden als Sprachrohr der verhassten Elite angesehen, wie der Begriff „Lügenpresse“ zeigt. Die Bereitschaft steigt, Fake News Glauben zu schenken. Verschwörungstheorien bieten Orientierung, entfernen ihre Anhänger aber zunehmend von der Realität. Mit dem Begriff „postfaktische“ Epoche sei wohl die Verweigerung gegenüber Fakten und die Tendenz gemeint, „allein den Gefühlen“ zu folgen, so die Naturwissenschaftlerin Angela Merkel 2016. Ergebnisse wissenschaftlicher Arbeit werden zunehmend abgelehnt, dagegen findet das Aussprechen der ,gefühlten Wahrheit’ Anklang. Dies kann letztlich zum Legitimitätsverlust der Wissenschaft wie auch der demokratischen Strukturen führen. Als Wissenschaftler und Staatsbürger muss man sich Gedanken darüber machen, wie der Infragestellung der Legitimität dieser beiden Bereiche entgegenzuwirken ist.
851-0340-00LWriting Technology: Cyborgs, Cybernetics, and Translating MachinesW3 KP2VP. Gerard
KurzbeschreibungIn this course we will examine the two sides of writing technology. On the one hand, we will direct our attention to that most conspicuous writing technology of our world: the digital writing of modern computers.
LernzielOn the other hand, we will consider a set of fictional works that imagine the future of technology in writing. More profoundly, however, we will explore the nature and limits of the being who both writes and is written by these technologies, the being we used to call human but which, if we follow the reasoning of Donna Haraway, long ago became an organic-mechanical hybrid—a cyborg.
InhaltIn this course students will familiarize themselves with ideas central to both the modern study of literature and the historical development of information technologies. Through a mixture of literary and non-literary texts, we will examine notions like “code,” “medium,” and “translation” as concepts, metaphors, and formal practices. Our readings will range from the early work on cybernetics by Norbert Wiener, Alain Turing, and Claude Shannon to texts on media theory by Marshall McLuhan and Friedrich Kittler to classic science fiction novels by Philip K. Dick and Samuel R. Delaney. To give students a sense of the consequences of information theory for literary studies, and to introduce the historical links between communication technology, translation, and Global English, we will compare Edgar Allen Poe’s short story “The Gold Bug” with its translation into BASIC-English, a “universal” language composed of 850 English words selected according to statistical principles. Finally, we will consider the experimental literary form of Samuel Beckett’s Watt, a novel whose prose attains a degree of algorithmic formalization that brings English, as Hugh Kenner once said, “close to the language of digital computers.”
LiteraturNorbert Wiener, The Human Use of Human Beings
Alan Turing, Computing Machinery and Intelligence
Claude Shannon, “The Mathematical Theory of Communication”

Marshall McLuhan, Understanding Media
Friedrich Kittler, Literature, Media, Information Systems
Donna Haraway, A Cyborg Manifesto

Philip K. Dick, Do Androids Dream of Electric Sheep?
Samuel R. Delaney, Babel-17
Edgar Allen Poe, “The Gold Bug” / “The Gold Insect”
Samuel Beckett, Watt
851-0303-00LÖkonomie und LiteraturW3 KP2SA. Kilcher, C. Weidmann
KurzbeschreibungÖkonomie und Literatur sind eng miteinander verschränkt: Literatur thematisiert nicht nur ökonomischen Verhältnisse, sondern folgt auf poetologischer Ebene ökonomischen Prinzipien, umgekehrt greift auch die ökonomische Wissensproduktion auf sie zurück. Das Seminar führt an deren Rhetoriken vor, welche Rolle das Poetologische für natur- und sozialwissenschaftliche Denkmuster spielt.
Lernziel- Ökonomische Theorien aus kulturwissenschaftlicher und naturwissenschaftlicher Sicht
- Poetologie in ökonomischer Perspektive
- Grundlegende literarische Texte der Moderne
- Poetologie des Wissens
InhaltÖkonomie und Literatur sind, so unterschiedlich sie auf den ersten Blick erscheinen mögen, aufs Tiefste verschränkt. Das Ökonomische vom Drama des 18. Jahrhunderts (Nathan der Weise, Faust) über den Roman der Moderne (Emma Bovary, Oliver Twist, Alice in Wonderland, Buddenbrooks) bis hin zur Science Fiction des 20. Jh., in der die technische Invention stets um die ökonomischen Strukturen der Innovationorganisiert ist - ist ein strukturelles Motiv, das soziale, technologische und poetologische Verhältnisse anspricht. Aber Ökonomie und Literatur sind, grundlegender noch, in vielerlei Hinsicht strukturanalog sind: Beide haben eine dazugehörige Wissenschaft, die sich unscharf von ihrem Untersuchungsgegenstand trennen lässt, beide setzen sich mit Fragen der Ressourcenverteilung und Kontingenzbewältigung auseinander. Geld und Zeichen funktionieren analog, indem (beider) Wert weder bloss echt (natürlich) noch bloss vorgetäuscht (fingiert) ist, sondern in komplexen sozialen Prozessen ausgehandelt wird. In dem Seminar soll dieser Zusammenhang von mehreren Seiten herausgearbeitet werden: zum einen mit Blick auf ökonomische Motive in der Literatur und deren Allokationsprinzipien, zum anderen auf die ökonomischen Voraussetzungen des Schreibens, umgekehrt aber auch auf die Bedeutung der Literatur für die ökonomische Argumentation (rhetoric of economics) und die Rhetorik der Wissensproduktion im allgemeinen. So erweist sich die Beziehung zwischen ihnen als exemplarisch dafür, wie sich naturwissenschaftliche Methoden (z. B. Ökonometrie, Simulation), sozial- und naturwissenschaftliche Rhetoriken (z. B. Rationalitätsmodell) und historische Lektüren (z. B. Wirtschaftsgeschichte) mit dem Poetologischen verbinden, wo immer es darum geht, das ‘Verborgene’, z. B. die erst zu verstehende Natur, ansichtig zu machen.
Ökonomie
NummerTitelTypECTSUmfangDozierende
363-0532-00LÖkonomische Theorie der NachhaltigkeitW3 KP2VL. Bretschger
KurzbeschreibungKonzepte und Indikatoren nachhaltiger Entwicklung, Paradigmen starker und schwacher Nachhaltigkeit;
Modelle des neoklassischen und des endogenen Wachstums; Wirtschaftswachstum bei nicht-erneuerbaren und erneuerbaren Ressourcen; Umweltverschmutzung, Umweltpolitik und Wachstum;
Rolle der Substitution und des technischen Fortschritts;
Environmental Kuznets Curve; Nachhaltigkeitspolitik
LernzielDie Studierenden sollen ein wissenschaftliches Verständnis für die Implikationen nachhaltiger Entwicklung in Bezug auf das langfristige Wachstum von Volkswirtschaften entwickeln. Es soll herausgearbeitet werden, inwieweit das Potential für ein nachhaltiges Wachstum von Substitutionsmöglichkeiten, technologischem Fortschritt und umweltpolitischen Eingriffen des Staates abhängig ist.
Nach einem erfolgreichen Abschluss dieses Kurses sind die Studierenden in der Lage:
1. die Ursachen der langfristigen Entwicklung von Wirtschaften zu verstehen
2. den Einfluss von natürlichen Ressourcen und von Umweltverschmutzung auf die Entwicklung der gesellschaftlichen Wohlfahrt zu analysieren
3. die Rolle der Politik für die Verfolgung der Nachhaltigkeitsziele zweckmässig einzuordnen.
InhaltDie Studierenden werden zunächst mit unterschiedlichen Konzepten und Paradigmen nachhaltiger Entwicklung vertraut gemacht. Aufbauend auf dieser Grundlage werden Bedingungen für nachhaltiges Wachstum bei Umweltverschmutzung und knappen natürlichen Ressourcen näher beleuchtet. Besonderes Augenmerk liegt auf der Rolle von Substitutionsmöglichkeiten und technischem Forschritt für die Ueberwindung von Ressourcenknappheit. Auswirkungen von Umweltexternalitäten werden in Bezug auf mögliche Ansatzpunkte für wirtschafts- und umweltpolitische Eingriffe des Staates betrachtet.
Konzepte und Indikatoren nachhaltiger Entwicklung, Paradigmen starker und schwacher Nachhaltigkeit, Nachhaltigkeitsoptimismus vs. –pessimismus;
Einführung in Modelle neoklassischen und endogenen Wachstums;
Umweltverschmutzung, Umweltpolitik und Wachstum;
Rolle der Substitutionselastizität und des technischen Fortschritts;
Environmental Kuznets Curve: Grundkonzept, theoretische Elemente, empirische Resultate;
Wirtschaftswachstum bei nicht-erneuerbaren und erneuerbaren Ressourcen, Hartwick-Regel, Konsumentwicklung bei zinsabhängigem Sparen, ressourcensparender technischer Fortschritt.
SkriptDie Folien zur Veranstaltung werden vorlesungsbegleitend über Internet zugänglich gemacht.
LiteraturBretschger, F. (1999), Growth Theory and Sustainable Development, Cheltenham: Edward Elgar.

Bretschger, L. (2004), Wachstumstheorie, Oldenbourg, 3. Auflage, München.

Bretschger, L. (2018), Greening Economy, Graying Society, CER-ETH Press, ETH Zurich.

Perman, R., Y. Ma, J. McGilvray and M. Common (2011), Natural Resource and Environmental Economics, Longman , 4th ed., Essex.

Neumayer, E. (2003), Weak and Strong Sustainability, 2nd ed., Cheltenham: Edward Elgar.


Weitere Literaturangaben in der Vorlesung
363-0564-00LEntrepreneurial RisksW3 KP2GD. Sornette
KurzbeschreibungDimensions of risks with emphasis on entrepreneurial, financial and social risks.

What young entrepreneurs need to know from start-up creation to investment in innovation.

Perspectives on the future of innovation and how to better invent and create.

How to innovate and scale up and work with China.

Dynamical risk management and learning from the failure of others.
LernzielWe live a in complex world with many nonlinear
negative and positive feedbacks. Entrepreneurship is one of
the leading human activity based on innovation to create
new wealth and new social developments. This course will
analyze the risks (upside and downside) associated with
entrepreneurship and more generally human activity
in the firms, in social networks and in society.
The goal is to present what we believe are the key concepts
and the quantitative tools to understand and manage risks.
An emphasis will be on large and extreme risks, known
to control many systems, and which require novel ways
of thinking and of managing. We will examine the questions
of (i) how much one can manage and control these risks,
(ii) how these actions may feedback positively or negatively
and (iii) how to foster human cooperation for the creation
of wealth and social well-being.

The exam will be in the format of multiple choice questions.
InhaltPART I: INTRODUCTION

Lecture 1 (19/02): Risks (and opportunities) in the economic, entrepreneurial and social spheres
(D. Sornette)


PART II: START-UPS AND INVESTMENT IN INNOVATION

Lecture 2 (26/02): Setting the landscape on entrepreneurship and private investment
(P. Cauwels)

Lecture 3 (04/03 and 11/03): Corporate finance
(P. Cauwels)

Lecture 4 (18/03): Legal, governance and management
(P. Cauwels)

Lecture 5 (25/03): Investors in the innovation economy
(P. Cauwels)


PART III: HOW TO PREDICT THE FUTURE

Lecture 6 (01/04): Historical perspective
(P. Cauwels)

Lecture 7 (08/04): The logistic equation of growth and saturation
(D. Sornette)

Lecture 8 (22/04): Future perspective
(P. Cauwels)

Lecture 9 (29/04): The fair reward problem, the illusion of success and how to solve it
(P. Cauwels)


PART IV: HOW TO WORK WITH CHINA
“if China succeeds, the world succeeds; if China fails, the world fails” (D. Sornette).

Lecture 10 (06/05): The macro status in China and the potential opportunity and risks for the world
(K. Wu)

Lecture 11 (13/05): The collision of the two opposite mindsets: Innovation and Entrepreneurship in China and Switzerland
(K. Wu)


PART V: ESSENTIALS ON DYNAMICAL RISK MANAGEMENT

Lecture 12 (20/05): Principles of Risk Management for entrepreneurship
(D. Sornette)

Lecture 13 (27/05): The biology of risks and war principles applied to management
(D. Sornette)
SkriptThe lecture notes will be distributed a the beginning of
each lecture.
LiteraturI will use elements taken from my books

-D. Sornette
Critical Phenomena in Natural Sciences,
Chaos, Fractals, Self-organization and Disorder: Concepts and Tools,
2nd ed. (Springer Series in Synergetics, Heidelberg, 2004)

-Y. Malevergne and D. Sornette
Extreme Financial Risks (From Dependence to Risk Management)
(Springer, Heidelberg, 2006).

-D. Sornette,
Why Stock Markets Crash
(Critical Events in Complex Financial Systems),
(Princeton University Press, 2003)

as well as from a variety of other sources, which will be
indicated to the students during each lecture.
Voraussetzungen / Besonderes-A deep curiosity and interest in asking questions and in attempting to
understand and manage the complexity of the corporate, financial
and social world

-quantitative skills in mathematical analysis and algebra
for the modeling part.
363-1039-00LIntroduction to NegotiationW3 KP2GM. Ambühl
KurzbeschreibungThe course introduces students to the concepts, theories, and strategies of negotiation and is enriched with an extensive exploration of real-life case-study examples.
LernzielThe objective of the course is to teach students to recognize, understand, and approach different negotiation situations, by relying on a range of primarily quantitative and some qualitative analytical tools.
InhaltWe all negotiate on a daily basis – on a personal level with friends, family, and service providers, on a professional level with employers and clients, among others. Additionally, negotiations are constantly unfolding across various issues at the political level, from solving armed conflicts to negotiating trade and market access deals.

The course aims to provide students with a toolbox of analytical methods that can be used to identify and disentangle negotiation situations, as well as serve as a reference point to guide action in practice. The applicability of these analytical methods is illustrated through examples of negotiation situations from international politics and business.

The theoretical part of the course covers diverse perspectives on negotiation: with a key focus on game theory, but also covering Harvard principles of negotiation, as well as the negotiation engineering approach developed by Prof. Ambühl at ETH Zurich. The course also dedicates some time to focus on conflict management as a specific category of negotiation situations and briefly introduces students to the social aspects of negotiation, based on the insights from psychology and behavioral economics.

The empirical part of the course draws on case-studies from the realm of international politics and business, including examples from Prof. Ambühl’s work as a career diplomat. Every year, the course also hosts two guest lecturers – representatives from politics or business leaders, who share practical experience on negotiations from their careers.
LiteraturThe list of relevant references will be distributed in the beginning of the course.
364-0576-00LAdvanced Sustainability Economics Information
PhD course, open for MSc students
W3 KP3GL. Bretschger, A. Pattakou
KurzbeschreibungThe course covers current resource and sustainability economics, including ethical foundations of sustainability, intertemporal optimisation in capital-resource economies, sustainable use of non-renewable and renewable resources, pollution dynamics, population growth, and sectoral heterogeneity. A final part is on empirical contributions, e.g. the resource curse, energy prices, and the EKC.
LernzielUnderstanding of the current issues and economic methods in sustainability research; ability to solve typical problems like the calculation of the growth rate under environmental restriction with the help of appropriate model equations.
351-0578-00LEinführung in die Wirtschaftspolitik Belegung eingeschränkt - Details anzeigen W2 KP2VH. Mikosch
KurzbeschreibungErster Zugang zur Theorie der Wirtschaftspolitik.
LernzielErster Zugang zur Theorie der Wirtschaftspolitik. Grundsätzliches Verständnis von wirtschaftspolitschen Mechanismen.
InhaltWirtschaftspolitik ist die Gesamtheit aller Massnahmen von staatlichen Institutionen mit denen das Wirtschaftsgeschehen geregelt und gestaltet wird. Die Vorlesung bietet einen ersten Zugang zur Theorie der Wirtschaftspolitik.

Gliederung der Vorlesung:

1.) Wohlfahrtsökonomische Grundlagen: Wohlfahrtsfunktion, Pareto-Optimalität, Wirtschaftspolitik als Mittel-Zweck-Analyse u.a.

2.) Wirtschaftsordnungen: Geplante und ungeplante Ordnung
3.) Wettbewerb und Effizienz: Hauptsätze der Wohlfahrtsökonomik, Effizienz von Wettbewerbsmärkten
4.) Wettbewerbspolitik: Sicherstellung einer wettbewerblichen Ordnung

Gründe für Marktversagen:
5.) Externe Effekte
6.) Öffentliche Güter
7.) Natürliche Monopole
8.) Informationsasymmetrien
9.) Anpassungskosten
10.) Irrationalität

11.) Wirtschaftspolitik und Politische Ökonomie

Die Vorlesung beinhaltet Anwendungsbeispiele und Exkurse, um eine Verbindung zwischen Theorie und Praxis der Wirtschaftspolitik herzustellen. Z. B. Verteilungseffekte von wirtschaftspolitischen Massnahmen, Kartellpolitik am Ölmarkt, Internalisierung externer Effekte durch Emissionshandel, moralisches Risiko am Finanzmarkt, Nudging, zeitinkonsistente Präferenzen im Bereich der Gesundheitspolitik
SkriptJa (in Form von Vorlesungsslides).
701-0758-00LÖkologische Ökonomik: Grundlagen und WachstumskritikW2 KP2VI. Seidl
KurzbeschreibungDie Studierenden lernen die Grundlagen / zentralen Fragestellungen / Analysen der Ökologischen Ökonomik kennen. Im Zentrum steht dabei das Thema Wirtschaftswachstum. Welche Positionen hat die Ökologische Ökonomik dazu? Mit welchen Theorien und Konzepten begründet sie dies insgesamt und in einzelnen ökonomischen Teilbereichen (z.B. Ressourcenverbrauch, Effizienz, Konsum, Arbeitsmarkt, Unternehmen)?
LernzielKennenlernen der Grundlagen und zentralen Fragestellungen der Ökologischen Ökonomik (ÖÖ): z.B. 'pre-analytic vision', Gegenstandsbereich, Entstehung ÖÖ, Beiträge involvierter Disziplinen wie Ökologie oder Politologie, ökologisch-ökonomische Analyse von Themen wie Arbeitsmarkt, Konsum oder Geld. Kritische Analyse von Wachstum und Kennenlernen von Ansätzen zur Reduktion von Wachstumszwängen.
InhaltWas ist Ökologische Ökonomik, was sind die Themen?
Gegenstand und Grundlagen der Ökologischen Ö.
Ressourcenverbrauch, seine Entwicklung und Messung
Messung wirtschaftlicher Leistung und Wohlfahrt
Wirtschaftswachstum, Wachstumskritik und Postwachstumsgesellschaft
Konsum, Geld, Unternehmen, Arbeitsmarkt und Wachstumszwänge
Ansatzpunkte für eine Postwachstumsgesellschaft
SkriptKein Skript. Folien und Texte werden vorgängig zur Verfügung gestellt.
LiteraturDaly, H. E. / Farley, J. (2004). Ecological Economics. Principles and Applications. Washington, Island Press.

Seidl, I. /Zahrnt A. (2010). Postwachstumsgesellschaft. Konzepte für die Zukunft, Marburg, Metropolis
Seidl, I. /Zahrnt A. (2019). Tätigsein in der Postwachstumsgesellschaft, Marburg, Metropolis

Ausgewählte wissenschaftliche Artikel.
Voraussetzungen / BesonderesBesuch einer Vorlesung zu Umweltökonomie oder anderweitige Grundkenntnisse in Ökonomie (z.B. Matura)
751-1500-00LEntwicklungsökonomikW3 KP2VI. Günther, K. Harttgen
KurzbeschreibungEinführung in theoretische und empirische Grundlagen wirtschaftlicher Entwicklung. Theorie der Wirtschaftspolitik für Armutsreduktion.
LernzielDas Ziel dieser Vorlesung besteht darin, die Studierenden in grundlegende entwicklungsökonomische und damit verwandte wirtschafts- und entwicklungspolitische Zusammenhänge einzuführen.
InhaltDer Kurs beginnt mit einer theoretischen und empirischen Einführung in die Konzepte der Armutsreduktion und Fragen der Bekämpfung von sozioökonomischer Ungleichheit. Davon ausgehend werden wichtige exogene und interne Triebkräfte erörtert, die wirtschaftliche Entwicklung und Armutsreduktion fördern oder behindern sowie wirtschafts- und entwicklungspolitische Maßnahmen besprochen, um globale Armut zu überwinden. Im Einzelnen wird dabei auf folgende Themen eingegangen:

- Messung von Entwicklung, Armut und Ungleichheit
- Theorien des Wirtschaftswachstums
- Handel und Entwicklung
- Bildung, Gesundheit, Bevölkerung und Entwicklung
- Rolle des Staates und von Institutionen
- Fiskal-, Geld- und Wechselkurspolitk.
SkriptKeines.
LiteraturGünther, Harttgen und Michaelowa (2020): Einführung in die Entwicklungsökonomik.
Voraussetzungen / BesonderesVoraussetzungen:
Grundlagenkenntisse der Mikro- und Makroökonomie.

Besonderes:
Die Veranstaltung besteht aus einem Vorlesungsteil, aus eigener Literatur- und Recherchearbeit sowie der Bearbeitung von Aufgabenblättern.

Die Vorlesung basiert auf: Günther, Harttgen und Michaelowa (2019): Einführung in die Entwicklungsökonomik. Einzelne Kapitel müssen jeweils vor den Veranstaltungen gelesen werden. In den Veranstaltungen wird das Gelesene diskutiert und angewendet. Auch werden offene Fragen der Kapitel und Übungen besprochen.
860-0032-00LIntroductory Macroeconomics Belegung eingeschränkt - Details anzeigen
Number of participants is limited to 30.
Prerequisite: An introductory course in Economics is required to sign up for this course.

Priority for Science, Technology, and Policy MSc.
W3 KP2VR. Pleninger
KurzbeschreibungThis course examines the behaviour of macroeconomic variables, such as gross domestic product, unemployment and inflation rates. It tries to answer questions like: How can we explain fluctuations of national economic activity? What can economic policy do against unemployment and inflation?
LernzielThis lecture will introduce the fundamentals of macroeconomic theory and explain their relevance to every-day economic problems.
InhaltThis course helps you understand the world in which you live. There are many questions about the macroeconomy that might spark your curiosity. Why are living standards so meagre in many African countries? Why do some countries have high rates of inflation while others have stable prices? Why have some European countries adopted a common currency? These are just a few of the questions that this course will help you answer. Furthermore, this course will give you a better understanding of the potential and limits of economic policy. As a voter, you help choose the policies that guide the allocation of society's resources. When deciding which policies to support, you may find yourself asking various questions about economics. What are the burdens associated with alternative forms of taxation? What are the effects of free trade with other countries? How does the government budget deficit affect the economy? These and similar questions are always on the minds of policy makers.
851-0610-00LThe Role of Finance in Tackling Climate Change Belegung eingeschränkt - Details anzeigen
Primarily suited for Master and PhD students.
W3 KP2VB. Steffen, F. M. Egli, A. Stünzi
KurzbeschreibungThis course focuses on public policy to leverage finance in tackling climate change. We cover international negotiations as well as the role of governments in designing public policy for different financing actors (e.g. public and private) in developing and OECD countries.
Lernziel- Critically examine the role of finance (e.g. public vs private actors) in climate change and the energy transition
- Develop an understanding of the role and design of public policy to direct and mobilize finance
- Find out about current challenges in climate finance with a focus on Switzerland
InhaltReaching the 2°C climate target requires massive investments in low-carbon technologies. In 2015, the Paris Agreement underlined the responsibility of governments to align finance flows with climate change mitigation. Accordingly, a market for low-carbon investments emerged, but the available climate finance falls short of what is needed. Thus, political discussions on the international and national levels concern how public policies can better use the financial system to accelerate climate change mitigation. In this course, students will learn about the role of finance for the low-carbon transition in developing countries, in industrialized countries, and specifically in Switzerland. We will discuss existing policies, their effectiveness and the underlying political economy challenges to implement them. Combining recent academic findings and hands-on insights from guest lecturers, we will analyze structural challenges, conflicting positions in international negotiations and domestic policy-making, and the role of multilateral financial institutions. The course covers four key topics:
- The role of finance in climate change and the importance of public policy
- International climate finance and development
- Climate and energy finance in OECD countries
- Opportunities (and responsibilities) for Switzerland and its financial sector

The course has a highly interactive (seminar-like) character. Students are expected to give a presentation and to actively engage in the discussions. The presentation will also form part of the final grade, together with a final exam.
SkriptSlides and reading material will be made available via moodle.ethz.ch (only for registered students).
LiteraturA reading list will be provided via moodle.ethz.ch (only for registered students).
Philosophie
NummerTitelTypECTSUmfangDozierende
851-0101-01LEinführung in die praktische Philosophie
Besonders geeignet für Studierende D-MAVT, D- MATL
W3 KP2GL. Wingert
KurzbeschreibungDie praktische Philosophie hat es beschreibend und bewertend mit dem Praktischen, also mit dem Bereich des Handelns und der Praktiken, mit Normen für Handlungen und mit Werten von Personen und Gesellschaften zu tun. Ethik und politische Philosophie sind ein Teil von ihr. In diesem Einführungskurs werden eine Reihe von zentralen Autoren und Problemen der praktischen Philosophie erörtert werden.
LernzielAm Ende des Kurses hat man bei aktiver Teilnahme (1) kulturell bis heute einflussreiche Antworten auf einige zentrale Fragen (siehe unter "Inhalt") der praktischen Philosophie kennengelernt. Man kann (2) ihre Überzeugungskraft schon etwas abschätzen, und (3) man denkt präziser in normativen, darunter ethischen Fragen. Denn man macht im eigenen Urteilen einen disziplinierteren Gebrauch von Schlüsselbegriffen wie dem Guten, dem Richtigen, von Moralität, Recht, Freiheit usw.
InhaltDie Ethik ist die Lehre vom Guten, das vom bewussten, intentionalen Verhalten (=vom Handeln) erreicht werden kann. Sie ist ein wesentlicher Teil der praktischen Philosophie. Deshalb gehört zu den zentralen Fragen der praktischen Philosophie, die im Kurs behandelt werden, die Frage:

1. Was bedeutet "gut" und "schlecht" in der ethischen Sprache? Was meint man mit "gut", wenn man sagt: "Freiwilligen Arbeit beim <Roten Kreuz> ist gut"? Meint man zum Beispiel, das Tun sei nützlich oder es sei altruistisch oder fair?

Weitere Fragen werden sein:

2. Lassen sich moralische Urteile wie "Niedrigere Steuern für reiche Ausländer im Kanton <Zug> sind ungerecht" oder "Jede Person muss das Recht haben, jede Religionsgemeinschaft zu verlassen" begründen? Wenn ja, wie weit reicht die Begründung dafür?
Stimmt es, wenn man sagt: "Man kann zwar nachweisen, dass die Aussage wahr ist: (a) Die Stickstoffdioxid-Belastung in Zürich hat den zulässigen Grenzwert überschritten (80 mg/m3). Man kann aber nicht nachweisen, dass die Aussage wahr ist: (b) Heutzutage hat die Ungleichverteilung von Reichtum auf der Erde die zulässigen Grenzen überschritten. (a) stellt objektive Tatsachen fest, (b) drückt eine bloß subjektive, wenn auch vielleicht verbreitete Wertung aus."

3. Was charakterisiert gerechte Gesetze, und wie ist das Verhältnis zwischen Recht und Moral zu verstehen?

4. Recht und Moral setzen voraus, dass Personen frei sind. Ist diese vorausgesetzte Freiheit eine Illusion?

Solche Fragen sollen zum Teil im Rückgriff auf klassische Texte aus der westlichen Philosophiegeschichte behandelt werden (u.a. Platon, Aristoteles, Thomas Hobbes, David Hume, Immanuel Kant). Zeitgenössische Philosophen wie Jürgen Habermas, Thomas Nagel, Ernst Tugendhat oder Bernard Williams werden ebenfalls einbezogen werden.
LiteraturZur Vorbereitung:

-Dieter Birnbacher, Analytische Einführung in die Ethik, 2. Aufl. Berlin: de Gruyter Verlag 2006.
- Simon Blackburn, Denken, Darmstadt: Primus Verlag 2001, Kapitel 3 und 8.
- Philippa Foot, <Tugenden und Laster> sowie <Moral, Handlung und Ergebnisse> beide in: dies., Die Wirklichkeit des Guten. Moralphilosophische Aufsätze, Frankfurt/M.: Fischer Taschenbuch 1997.
- H.L.A. Hart, <Der Positivismus und die Trennung von Recht und Moral> (1958), in: ders., Recht und Moral, Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 1971, S. 5-57.
- Detlef Horster, Rechtsphilosophie zur Einführung, Hamburg: Junius Verlag 2002
- Robert Kane, <Introduction: The Contours of the Contemporary Free Will Debates>, in: ders., (Hg.), The Oxford Handbook of Free Will, Oxford 2002.
– Thomas Nagel, Die Grenzen der Objektivität. Philosophische Vorlesungen, Stuttgart: Reclam 1991.
- Ulrich Pothast, <Einleitung> in: ders., (Hg.), Seminar: Freies Handeln und Determinismus, Frankfurt/M.: suhrkamp taschenbuch wissenschaft 1978, S. 7-31.
- Bernard Williams, Der Begriff der Moral. Eine Einführung in die Ethik, Reclam: Stuttgart 1976.
- Peter Winch, Die Idee der Sozialwissenschaft und ihr Verhältnis zur Philosophie, Frankfurt/M.: suhrkamp taschenbuch wissenschaft 1974 (Kap. II: <Das Wesen sinnvollen Verhaltens>).
Voraussetzungen / BesonderesDer Kurs wird eine Mischung aus Vorlesung und Seminar sein. Leistungspunkte können durch Essays zu vorgegebenen und zu frei gewählten Themen erworben werden.
401-1010-00LDie Grundlagen der Analysis aus philosophischer und historischer Sicht Belegung eingeschränkt - Details anzeigen
Findet dieses Semester nicht statt.
Maximale Teilnehmerzahl: 30

Besonders geeignet für Studierende D-MATH
W3 KP2SL. Halbeisen
KurzbeschreibungFlankierend zu den Analysis Vorlesungen werden aus philosophischer Sicht die Entstehung und Entwicklung der Analysis betrachtet und diskutiert. Insbesondere werden die verschiedenen Ansätze behandelt, wie mit den durch die Infinitesimale entstandenen Problemen umzugehen ist. Abschliessend wird eine kleine Einführung in die Nonstandard Analysis gegeben.
LernzielDie Veranstaltung soll Studierende in die Lage versetzen, sich mit den der Analysis zugrunde liegenden philosophischen Grundannahmen kritisch auseinanderzusetzen, diese zu analysieren und zu reflektieren.
NB. Das Seminar ist Teil der Critical Thinking-Initiative des Rektorats.
851-0165-00LFragen zur Philosophie der Mathematik, theoretischen Physik und Informatik Belegung eingeschränkt - Details anzeigen W3 KP2SG. Sommaruga, S. Wolf
KurzbeschreibungDas Seminar geht eher nicht-standard Fragen der Philosophie der Mathematik, theoretischen Physik und Informatik nach wie: Machen Beweise wirklich die Mathematik aus? Warum ist die Anwendung der Mathematik (auf die Natur, aber auch auf die Mathematik selbst) so faszinierend und schwer zu verstehen? usw.
LernzielEs geht weniger darum, Grundkonzepte und -theorien der Philosophie der Mathematik, theoretischen Physik und Informatik kennenzulernen, sondern darum, methodisch darüber zu reflektieren, wie es überhaupt zu einer solchen Philosophie kommt. Studierende sollen lernen, Fragen, die sich ihnen im Studium stellen, zu artikulieren und systematischer nachzugehen.
InhaltDas Seminar geht eher nicht-standard Fragen der Philosophie der Mathematik, theoretischen Physik und Informatik nach wie: Machen Beweise wirklich die Mathematik aus? Warum ist die Anwendung der Mathematik (auf die Natur, aber auch auf die Mathematik selbst) so faszinierend und schwer zu verstehen? Warum brauchen gewisse physikalische Theorien, wie die Quantenmechanik, eine "Interpretation", andere jedoch nicht? Ist die Informatik ein Teilgebiet der diskreten Mathematik oder eine Naturwissenschaft? usw.
851-0179-00LEthical Issues in Animal Research Belegung eingeschränkt - Details anzeigen W2 KP2GG. Achermann, A. K. Alitalo
KurzbeschreibungStudents are able to identify, describe and evaluate moral concepts, principles and leading normative approaches in animal ethics, to use these theoretical resources for constructing their own more well-grounded and reasoned positions for or against the use of animals in research and for critically assessing other people’s moral arguments in contemporary debates on animal experimentation.
LernzielStudents are able to identify, describe and evaluate moral concepts, principles and leading normative approaches in animal ethics, to use these theoretical resources for constructing their own more well-grounded and reasoned positions for or against the use of animals in research and for critically assessing other people’s moral arguments in contemporary debates on animal experimentation.
InhaltI. An introduction into moral reasoning
1. Ethics – the basics: 1.1 What ethics is not… 1.2 Recognising an ethical issue (awareness) 1.3 What is ethics? 1.4 Ethics: a classification
2. Normative Ethics: 2.1 What is normative ethics? 2.2 Three different ways of thinking about ethics: virtue theories, duty-based theories, consequentialist theories
3. Arguments: 3.1 Why arguments? 3.2 The structure of moral arguments 3.3 Two types of arguments 3.4 Assessing moral arguments 3.5 Flaws in arguments/logical fallacies 3.6 The difference between debate and dialogue

II. Bringing moral theory to bear on animal research
1. What is moral status? 1.1 The concept of moral status; 1.2 Moral considerability – criteria for moral status: a) moral individualism (sentience, consciousness), b) moral relationalism; 1.3 Moral significance – three general views: a) the clear line view, b) the moral sliding scale, c) moral equals view; 1.4 Full moral status – the concept of personhood
2. Ethical perspectives on the moral status of animals (moral individualism): 2.1 Indirect theories: Worldviews/theological theories, Rene Descartes, Immanuel Kant, Peter Carruthers; arguments against indirect theories: the argument from species overlap; 2.2 Direct but unequal theories: Carl Cohen, Raymund G. Frey, The concept of dignity; 2.3 Moral equality theories: Peter Singer, Tom Regan
3. Alternatives perspectives on human relations to other animals (moral relationalism): 3.1 Steven Cooke; 3.2 Garret Merriam; 3.3 Nicola Biller-Andorno
4. Conclusions

III. Ethical issues in animal biotechnology
1. Intrinsic concerns
2. Extrinsic concerns

IV. Implications for practice
1. Implications for policy making: 1.1 Normative theories and the political debate 1.2 Regulation in the context of moral disagreement, The overlapping consensus 1.3 The continuing debate…
2. Animal experiments in practice: 2.1 What is an animal experiment? 2.2 Fundamental responsibilities of researchers 2.3 Importance of scientific rigor and scientific validity; The 3R’s; 2.4 The weighing of interests
3. Focus: Experiments on mice
4. Focus: Experiments using non-human primates: Examples of ETH Zurich and University of Zurich; A real case revisited;
5. Focus: Experiments on farmed animals
851-0198-00LPhilosophy of Psychiatry Belegung eingeschränkt - Details anzeigen
Findet dieses Semester nicht statt.
W3 KP2V
KurzbeschreibungPsychiatry is one of the most controversial areas of medicine because it is concerned with beliefs, moods, relationships, and behaviors. This course offers an overview of some representative topics in philosophy of psychiatry.
LernzielThe objective of this course is to offer historical context and philosophical reflection on mental disorders and psychiatric practices.
InhaltPsychiatry is one of the most controversial areas of medicine. All medicine involves some negotiation about assumptions and values, at the professional-patient and societal levels. For example, its clinical categories are imposed on the subject, who is interpreted according to a given physiological (but also political and economical) framework. However, because psychiatry is primarily concerned with beliefs, moods, relationships, and behaviors, this negotiation actually constitutes the bulk of its clinical endeavors. This course offers an overview of some representative topics in philosophy of psychiatry. Some of these are the character of mental disorders, the takeover of the mind by the medical model, the demarcation of normal and abnormal behavior, the influence of culture in the understanding of mental disorders, a critical understanding of the DSM and its evolution, and the interplay between psychiatry and legal responsibility.
851-0097-00LWas ist Wissen und wann dürfen wir Wissen beanspruchen?W3 KP2GL. Wingert
KurzbeschreibungDas Seminar soll Grundzüge des Begriffs von Wissen aufklären, wie er in unserer erfahrungsförmigen Beziehung zur Welt enthalten ist. Dazu gehört eine Klärung des Unterschiedes zwischen Wissen und Meinung, der Beziehungen zwischen Objektivität und Wissen sowie der Rolle, die Gründe für das Wissen spielen. Darüber hinaus sollen verschiedenartige Ansprüche, etwas zu wissen, beurteilt werden.
LernzielMan sollte gelernt haben, was für und gegen die These spricht, wonach Wissen wahre gerechtfertigte Überzeugung ist. Man wird besser die Rolle von Gründe für Wissensansprüche verstehen und man wird einige Einsichten in Vorzüge und Schwächen einer naturalistischen Auffassung von Wissen gewonnen haben. Auch wird man vertrauter sein mit einigen Theorien der philosophischen Erkenntnistheorie.
851-0166-00LGewissheit und Zweifel in Wissenschaft und PhilosophieW3 KP2VM. Hampe
KurzbeschreibungModerne Wissenschaften haben Verfahren der Skepsis zur Überprüfung von Wissensansprüchen entwickelt, wie Experiment und Peer Review. Teilweise stammen diese Verfahren aus der Philosophie. In ihr hat sich in den letzten Jahren jedoch eine existentielle Sicht der Skepsis entwickelt, die auch für aufgeklärte Gesellschaften von Bedeutung als Entfanatisierungprogramme von Bedeutung sind.
LernzielEinen Überblick über die Verfahren der Skepsis und Wahrheitserzeugung in Wissenschaft und Philosophie gewinnen. Die Bedeutung von Wisssens- und Gewissheitsansprüchen für die individuelle und kollektive Existenz einschätzen lernen.
InhaltModerne Wissenschaften haben Verfahren der Skepsis zur Überprüfung von Wissensansprüchen entwickelt, wie Experiment und Peer Review. Aufgeklärter Wissenschaft sind Gewissheiten eher fremd. In der Öffentlichkeit wird jedoch immer noch erwartet, dass Wissenschaften gleichsam absolute Gewissheiten erzeugen. Tun sie das nicht, wird ihnen misstraut. Es werden dann andere Gewissheitsquellen gesucht. Teilweise stammen die Zweifelsverfahren der Wissenschaften aus der Philosophie. In ihr hat sich in den letzten Jahren jedoch eine existentielle Sicht der Skepsis entwickelt, die auch für aufgeklärte Gesellschaften als Entfanatisierungprogramme von Bedeutung sind.
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