Bruno Studer: Katalogdaten im Herbstsemester 2024 |
| Name | Herr Prof. Dr. Bruno Studer |
| Lehrgebiet | Molekulare Pflanzenzüchtung |
| Adresse | Molekulare Pflanzenzüchtung ETH Zürich, LFW C 14 Universitätstrasse 2 8092 Zürich SWITZERLAND |
| Telefon | +41 44 632 01 57 |
| bruno.studer@usys.ethz.ch | |
| Departement | Umweltsystemwissenschaften |
| Beziehung | Ordentlicher Professor |
| Nummer | Titel | ECTS | Umfang | Dozierende | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 751-0013-00L | Welternährungssystem (World Food System) | 4 KP | 4V | B. Studer, R. Finger, I. Herter-Aeberli, M. Loessner, E.‑M. Meemken, F. Michel, M. Niu, M. Peydayesh, J. Six | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Kurzbeschreibung | Die Grundlagen des Welternährungssystem werden anhand von Fallbeispielen aus der Forschung entlang der Wertschöpfungskette vermittelt. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Lernziel | Mit Besuch dieser Lehrveranstaltung soll Verständnis geschaffen werden, was ein Welternährungssystem ist, wo aktuell die grossen Herausforderungen liegen, was Elemente und Einflussfaktoren auf die Ernährungssicherheit sind, welche Wechselwirkungen zwischen diesen Elementen und Einflussfaktoren bestehen, und welche potentiellen Lösungsstrategien sich für spezifische Herausforderungen ableiten lassen. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Inhalt | An Fallbeispielen aus der aktuellen Forschung in Agrar- und Lebensmittelwissenschaften (Landwirtschaftliche Produktion, Agrarmärkte und Handel, Lebensmittelsicherheit, Ernährung und Gesundheit, Agri-Food Waste Valorization, Nachhaltiges Konsumverhalten) wird die gesamte Wertschöpfungskette von der Erzeugung des Rohstoffs bis hin zum verarbeiteten Lebensmittel und dessen verbraucherrelevanten Eigenschaftsfunktionen aufgezeigt. Dabei werden jeweils relevante Aspekte für Industrie-, Schwellen und Entwicklungsländer über ingenieur-, natur- und sozialwissenschaftliche Ansätze vermittelt. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Skript | Skripte und zusätzliches Lernmaterial werden auf Moodle verfügbar gemacht. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Literatur | Information zu Büchern und anderer Literatur wird während der Lehrveranstaltung bekanntgegeben. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Voraussetzungen / Besonderes | Die Lehrveranstaltung soll Studierenden der Agrar-, Lebensmittel- und Umweltwissenschaften die Schnittstellen dieser Bereiche im Kontext zu wichtigen globalen Fragestellungen nahebringen. Ferner sollen den Studierenden im ersten Studienjahr der Agrar- und Lebensmittelwissenschaften Aus- und Einblicke gegeben werden, welche im weiteren Verlauf des Studiums motivierend wirken. Das Fach ist Teil der Basisprüfung nach dem ersten Studienjahr. Die schriftliche on-line Prüfung erlaubt das Mitbringen von Unterlagen ("Open Book"), andere Hilfsmittel sind nicht gestattet. Die Vorlesungssprache ist hauptsächlich deutsch, einzelne Lektionen auf Englisch sind möglich. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Kompetenzen |
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 751-0206-00L | Agrarwissenschaftliches Labor- und Methodenpraktikum Die Lehrveranstaltung ist obligatorisch für Studierende im 5. Semester BSc Agrarwissenschaften. | 3 KP | 3P | G. Broggini, N. Buchmann, I. Feigenwinter, M. Hartmann, K.‑M. Kohonen, C. Lorrain, X. M. Mapel, M. Saenz de Juano Ribes, B. Studer, R. A. Werner | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Kurzbeschreibung | Die Lehrveranstaltung ist zweiteilig aus einem Laborpraktikum und einem angewandten Methodentraining aufgebaut. Im Laborpraktikum werden an 6 Kurstagen die wichtigsten Techniken der Molekularbiologie gelehrt. Das folgende Methodentraining findet an 5 Kurstagen im Block in einer der beteiligten Forschungsgruppen statt, um die wichtigsten Methoden aus dem jeweiligen Fachgebiet praxisnah anzuwenden. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Lernziel | - Aneignung von guter Laborpraxis (Sicherheit, Effizienz, Qualität und Dokumentation) - Erlernen der wichtigsten Labor- und Feldmethoden in den Agrarwissenschaften sowie deren korrekte und sichere Anwendung - Vertieftes Verständnis von molekularen, physiologischen und biochemischen Prozessen in aktuellen agrarwissenschaftlichen Themenbereichen - Aneignung von Kompetenzen für zukünftige Bachelor-, Master-, und Doktorarbeiten - Kritische Beurteilung der angewandten Methoden für verantwortungsvolle Forschung | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Inhalt | Molekularbiologisches Laborpraktikum: DNA Extraktion, DNA Quantifizierung, PCR, Molekulare Marker, Gelelektrophorese, DNA Sequenzierung, Bioinformatik, qPCR Angewandtes Methodentraining: Inhalte definiert durch die jeweiligen Arbeitsgruppen Folgende angewandte Module werden angeboten: 1. Sustainable Agroecosystems; 2. Plant Nutrition; 3. Animal Physiology; 4. Grassland Sciences; 5. Molecular Plant Breeding | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Skript | Laborjournal | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Literatur | Wird einsprechend den Kursinhalten abgegeben. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Kompetenzen |
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 751-1010-00L | Wissenschaftliches Arbeiten Teil II: Wissenschaftliches Schreiben | 3 KP | 4G | R. Kölliker, J. Anderegg, A. K. Gilgen, B. Keller, M. Laub, A. Oberson Dräyer, J. Schmitt, B. Studer, F. Tamburini | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Kurzbeschreibung | Die Studierenden kennen die Grundlagen und die Konventionen des wissenschaftlichen Schreibens in den Naturwissenschaften, können wissenschaftliche Literatur suchen und verwalten sowie wissenschaftliche Publikationen analysieren. Sie setzen das Gelernte beim Schreiben eines eigenen Textes um. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Lernziel | Die Studierenden kennen die Grundlagen und die Konventionen des wissenschaftlichen Schreibens in den Naturwissenschaften. Sie setzen das Gelernte beim Schreiben eines kritischen Literaturberichtes zu einem agrarwissenschaftlichen Thema ihrer Wahl um. Die Lehrveranstaltung bereitet die Studierenden auf weitere schriftliche Arbeiten im Studium der Agrarwissenschaften vor, beispielsweise auf die Bachelor-Arbeit. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Skript | Es wird ein Skript abgegeben. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Voraussetzungen / Besonderes | Die Note für die LV Wissenschaftliches Arbeiten (Teil I: Grundlagen (WiA) und Teil II: Wissenschaftliches Schreiben (WiSch)) setzt sich aus den Leistungen der Lehrveranstaltungen im 4. und 5. Semester zusammen. Die Note für WiSch (5. Sem.) zählt zu 80% zur Gesamtnote. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Kompetenzen |
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 751-3603-00L | Current Challenges in Plant Breeding | 2 KP | 2G | B. Studer, A. Hund, R. Kölliker | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Kurzbeschreibung | The seminar 'Current Challenges in Plant Breeding' aims to bring together national and international experts in plant breeding to discuss current activities, latest achievements and future prospective of a selected topic/area in plant breeding. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Lernziel | The educational objectives cover thematic, methodic as well as social and personal competencies: Thematic/methodic competencies: - Deepening of scientific knowledge in plant breeding - Critical evaluation of current challenges and new concepts in plant breeding - Promotion of collaboration and Master thesis projects with practical plant breeders Social/personal competencies: - Independent literature research to get familiar with the selected topic - Critical evaluation and consolidation of the acquired knowledge in an interdisciplinary team - Establishment of a scientific presentation in an interdisciplinary team - Presentation and discussion of the teamwork outcome - Establishing contacts and strengthening the network to national and international plant breeders and scientist | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Inhalt | Interesting topics related to plant breeding will be selected in close collaboration with the working group for plant breeding of the Swiss Society of Agronomy (SSA). | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Skript | None | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Literatur | Peer-reviewed research articles, selected according to the topic. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Voraussetzungen / Besonderes | Participation in the BSc course 'Pflanzenzüchtung' is strongly recommended, a completed course in 'Molecular Plant Breeding' is advantageous. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Kompetenzen |
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 751-8003-00L | Agrargenetik | 2 KP | 2G | H. Pausch, B. Studer | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Kurzbeschreibung | Wichtige populations-, quantitativ- und molekular-genetische Grundlagen werden vermittelt und mit Beispielen aus der Tier- und Pflanzenwelt veranschaulicht. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Lernziel | Am Ende der Vorlesung können die Studierenden - mit genetischen Polymorphismen arbeiten und erklären, welche Mechanismen deren Häufigkeit in Populationen beeinflussen - Einflussgrössen auf den Selektionserfolg nennen; - den Unterschied zwischen phänotypischen und genotypischen Wert erklären; - den zu erwartenden Zuchtfortschritt pro Zeiteinheit quantifizieren; - molekular-genetische Methoden zur Genotypisierung von genetischen Polymorphismen erklären; - Merkmale in Pflanzen- und Tierpopulationen mit Hilfe von molekularen Markern kartieren; - die erlernten populations-, quantitativ- und molekular-genetischen Konzepte integrieren und deren Bedeutung für die Genetik in den Agrarwissenschaften abschätzen | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Inhalt | Molekulargenetik (15%) - DNA Sequenzvariation - Marker und Genotypisierungs-Technologien (SSRs, AFLPs, SNPs, KASP, GBS, RADseq, AmpSeq, Chip Technologies) Populationsgenetik (30%) - Allel- und Genotypfrequenzen in Populationen - Hardy-Weinberg Gleichgewicht - Genetische Drift, Differenzierung von Populationen - Fitness, Selektion - Inzucht, Verwandtschaft, effektive Populationsgrösse Quantitative Genetik (40%) - Rekombination, Kopplungsanalysen, genetische Kartierung - QTL Kartierung - Selektionsformen und Selektionsdifferential - Heritabilität - Quantifizierung des Zuchtfortschritts - genotypischer Wert, Allelsubstitutionseffekte, Zuchtwert Integrative Genetik (15%) - Genomweite Assoziationsstudien - Genomische Zuchtwertschätzung | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Skript | Unterlagen und Übungen werden vor der VL über einen Moodle-Kurs bereitgestellt. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Literatur | Als weiterführende Textbücher werden empfohlen: Falconer & Mackay: Introduction to Quantitative Genetics Lübberstedt & Varshney: Diagnostics in Plant Breeding | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Voraussetzungen / Besonderes | Deutsch | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Kompetenzen |
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||

