Beate Beer: Catalogue data in Spring Semester 2022

NameMs Beate Beer
Address
Sprachenzentrum UZH und ETH Zürich
Rämistrasse 71
8006 Zürich
SWITZERLAND
Telephone0446345281
DepartmentHumanities, Social and Political Sciences
RelationshipLecturer

NumberTitleECTSHoursLecturers
851-0812-08LHeureka V: Politics and Society in Discussion in Antiquity and Today2 credits2VC. Utzinger, M. Amann, B. Beer, A. Broger, F. Egli Utzinger, R. Harder
AbstractA Lecture Series on Ancient Greece and Rome and Their Impact on Later Periods
Learning objectiveStudents learn about ancient forms of government from different eras (Athenian democracy, Roman republic and Roman principate) and the social, scientific and technical context of their emergence. They gain insight into a theoretical discourse that extends from antiquity to the present. Already in antiquity, philosophers and scientists such as Plato and Aristotle tried to intervene in the social debate and to put their theoretical findings into practice (relationship between model and reality).
Using literary and material sources, participants reflect on the aftermath in pre-modern and contemporary constitutional debates. They also analyze art and architecture as a means of political propaganda. They recognize that architectural forms, starting in antiquity, have been and continue to be used as propaganda tools in modern states.
The students are able to take an informed position in current constitutional debates by knowing ancient and modern developments and arguments.
ContentUnsere Kultur und wissenschaftliche Tradition haben eine lange Geschichte.
In der aktuellen Heureka-Reihe soll diese Kultur ausgehend von der Analyse der verschiedenen Staatsformen und der gesellschaftlichen Diskussionen beleuchtet werden. Insbesondere soll der Bezug zur heutigen Gegenwart mit ihren aktuellen staatspolitischen Fragen hergestellt und die Verwurzelung der modernen Diskussionen in der Antike aufgezeigt werden.
Dabei geht es auch um die enge Verflechtung wissenschaftlicher und technischer Entwicklungen und politischer Systeme: Die Entstehung der Demokratie im antiken Athen ging mit einer kulturellen und wissenschaftlichen Vorreiterrolle dieser Stadt einher. Die frühen Naturwissenschaften entwickelten sich parallel zur ersten Demokratie, wurden aber in der folgenden Krisenzeit von der Demokratie bedroht. Heutige Technik (z.B. facebook-Algorithmen) gefährdet umgekehrt die Demokratie.
Wie gehen wir damit um, dass in Diktaturen wissenschaftlich und ökonomisch identifizierte Handlungsfelder, wenn sie politisch anerkannt sind, sofort umgesetzt werden, wie sich aktuell an Chinas Massnahmen zur Verbesserung der Luftqualität zeigt? Naturwissenschaft steht immer im Wechselspiel mit den politischen Systemen und der gesellschaftlichen Matrix, in die sie eingebettet ist.
Veränderungen in der Staatsform können also nie isoliert betrachtet werden. Beispielsweise veränderten materialtechnische Entwicklungen im Heer mehrfach die Truppenzusammensetzung und bewirkten eine Machtverlagerung in der Politik und Gesellschaft.
Die Vorlesungsreihe gliedert sich in sechs thematische Module (1-6):
Sitzung 1-2 (Modul 1): Alle Macht dem Volk? Athenische und moderne Demokratie
Sitzung 3-4 (Modul 2): Fort mit dem König - die römische Republik
Sitzung 5-6 (Modul 3): Ein starker Mann muss her - die römische Kaiserzeit
Sitzung 7-8 (Modul 4): Im Zeichen des Kreuzes - der Aufstieg des Christentums
Sitzung 9-10 (Modul 5): Jetzt sprechen die Philosophen - antike und moderne Staatsutopien
Sitzung 11-12 (Modul 6): Die Macht der Bilder - Bilder der Macht
Sitzung 13: Lernzielkontrolle