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Wissenschaft im Kontext (Science in Perspective) Information
In Kursen aus dem Programm “Wissenschaft im Kontext” lernen Studierende, die MINT Fächer der ETH aus der Perspektive der Geistes-, Sozial- und Staatswissenschaften zu reflektieren.

Nur die in diesem Abschnitt aufgelisteten Fächer können als "Wissenschaft im Kontext" angerechnet werden.
Typ A: Förderung allgemeiner Reflexionskompetenz
WiK-Kurse werden für Bachelorstudierende nach dem ersten Studienjahr sowie für alle Masterstudierende und Doktorierende empfohlen. Alle WiK-Kurse sind in Typ A gelistet.

Bei den unter Typ B aufgeführten Kursen handelt es sich lediglich um Belegungsempfehlungen für bestimmte Departemente.
Geschichte
NummerTitelTypECTSUmfangDozierende
853-0725-00LGeschichte I: Europa (Grossbritannien, Mutterland der Moderne, 1789-1914) Information W3 KP2VH. Fischer-Tiné
KurzbeschreibungProzesse wie die Industrialisierung, die Urbanisierung, die Demokratisierung, haben Europa seit dem 19. Jahrhundert umgepflügt. Die Vorlesung untersucht diese Transformationen und versucht deren Bedeutung für unsere Zeit sichtbar zu machen. Besonderes Augenmerk gilt dabei Grossbritannien, dem "Mutterland der Moderne*, wo diese Modernisierungsprozesse zuerst stattfanden.
LernzielAm Ende dieser Vorlesung können Studierende: (a) die wichtigsten Veränderungen des "langen 19. Jahrhunderts" in Grossbritannien benennen; (b) deren langfristige Wirkung (auch für andere europäische Länder) erläutern; and (c) diese Veränderungen in Bezug setzen zu aktuellen globalen Entwicklungen.
InhaltThematische Schwerpunkte bilden u.a. die Industrialisierung, Urbanisierung Demokratisierung, die Entstehung staatlicher Wohlfahrtprigramme, der Wandel von Geschlechterrollen und Familienidealen sowie die Herausbildung einer Konsum- und Freizeitgesellschaft
SkriptPower Point Folien und Literaturlisten werden im Verlauf der Veranstaltung digital zur Verfügung gestellt.
LiteraturObligatorische und weiterführende Literatur wird auf dem Sitzungsplan aufgelistet, der zur Beginn der Veranstaltung zur Verfügung gestellt wird.
Voraussetzungen / BesonderesEs werden in dieser Vorlesung keine spezifischen Vorkenntnisse vorausgesetzt.
KompetenzenKompetenzen
Fachspezifische KompetenzenKonzepte und Theoriengeprüft
Methodenspezifische KompetenzenAnalytische Kompetenzengeprüft
Soziale KompetenzenSensibilität für Vielfalt gefördert
Persönliche KompetenzenKritisches Denkengeprüft
052-0801-00LGlobal History of Urban Design I Information W2 KP2GT. Avermaete
KurzbeschreibungThis course focuses on the history of the design of cities, as well as on the ideas, processes and actors that engender and lead their development and transformation. The history of urban design will be approached as a cross-cultural field of knowledge that integrates scientific, economic and technical innovation as well as social and cultural advances.
LernzielThe lectures deal mainly with the definition of urban design as an independent discipline, which maintains connections with other disciplines (politics, sociology, geography) that are concerned with the transformation of the city. The aim is to make students conversant with the multiple theories, concepts and approaches of urban design as they were articulated throughout time in a variety of cultural contexts, thus offering a theoretical framework for students' future design work.
InhaltIn the first semester the genesis of the objects of study, the city, urban culture and urban design, are introduced and situated within their intellectual, cultural and political contexts:

01. The History and Theory of the City as Project
02. Of Rituals, Water and Mud: The Urban Revolution in Mesopotamia and the Indus
03: The Idea of the Polis: Rome, Greece and Beyond
04: The Long Middle Ages and their Counterparts: From the Towns of Tuscany to Delhi
05: Between Ideal and Laboratory: Of Middle Eastern Grids and European Renaissance Principles
06: Of Absolutism and Enlightenment: Baroque, Defense and Colonization
07: The City of Labor: Company Towns as Cross-Cultural Phenomenon
08: Garden Cities of Tomorrow: From the Global North to the Global South and Back Again
09: Civilized Wilderness and City Beautiful: The Park Movement of Olmsted and The Urban Plans of Burnham
10: The Extension of the European City: From the Viennese Ringstrasse to Amsterdam Zuid
SkriptPrior to each lecture a chapter of the reader (Skript) will be made available through the webpage of the Chair. These chapters will provide an introduction to the lecture, the basic visual references of each lecture, key dates and events, as well as references to the compulsory and additional reading.
LiteraturThere are three books that will function as main reference literature throughout the course:

-Ching, Francis D. K, Mark Jarzombek, and Vikramditya Prakash. A Global History of Architecture. Hoboken: Wiley, 2017.
-Ingersoll, Richard. World Architecture: A Cross-Cultural History. New York: Oxford University Press, 2018.
-James-Chakraborty, Kathleen. Architecture Since 1400. Minneapolis: University of Minnesota Press, 2014.

These books will be reserved for consultation in the ETH Baubibliothek, and will not be available for individual loans.

A list of further recommended literature will be found within each chapter of the reader (Skript).
Voraussetzungen / BesonderesStudents are required to familiarize themselves with the conventions of architectural drawing (reading and analyzing plans at various scales).
KompetenzenKompetenzen
Fachspezifische KompetenzenKonzepte und Theoriengeprüft
Verfahren und Technologiengeprüft
Methodenspezifische KompetenzenAnalytische Kompetenzengeprüft
Entscheidungsfindunggefördert
Projektmanagementgefördert
Soziale KompetenzenKommunikationgefördert
Kooperation und Teamarbeitgeprüft
Menschenführung und Verantwortunggefördert
Selbstdarstellung und soziale Einflussnahmegeprüft
Sensibilität für Vielfalt geprüft
Verhandlunggefördert
Persönliche KompetenzenKreatives Denkengefördert
Kritisches Denkengeprüft
Integrität und Arbeitsethikgefördert
851-0685-00LData and Society Belegung eingeschränkt - Details anzeigen W3 KP2VM. Leese
KurzbeschreibungThis lecture series explores the multifaceted role of data in shaping contemporary society, governance, and individual lives. The course equips students with a critical understanding of how data is made, managed, and preserved, and its implications for societal norms and individual rights.
LernzielAt the end of the term, students will be able to:
• reflect concepts and theories that capture the performativity of data
• reflect concepts and theories that capture the socio-technical nature of data
• assess the implications of data practices for social and political ordering
• identify key actors, sites, and domain contexts of data practices
KompetenzenKompetenzen
Fachspezifische KompetenzenKonzepte und Theoriengeprüft
Methodenspezifische KompetenzenAnalytische Kompetenzengefördert
Problemlösunggefördert
Soziale KompetenzenKommunikationgefördert
Sensibilität für Vielfalt gefördert
Persönliche KompetenzenAnpassung und Flexibilitätgefördert
Kreatives Denkengefördert
Kritisches Denkengefördert
Selbstbewusstsein und Selbstreflexion gefördert
851-0067-00LWissenschaftsforschung: Zwischen ökonomischem Wachstum, sozialen Bedürfnissen und Kritik Belegung eingeschränkt - Details anzeigen W3 KP2SM. Wulz
KurzbeschreibungWissenschaft wurden seit dem 20. Jahrhundert zu einem eigenen Forschungsgegenstand: Das Feld der "science studies" untersucht die Organisation von Wissenschaft, ihren gesellschaftlichen Nutzen, ihren Beitrag zu ökonomischem Wachstum oder ihre Auswirkungen auf Mensch und Natur. Das Seminar führt in die Geschichte dieser Forschung ein und beleuchtet ihre angewandten und kritischen Dimensionen.
LernzielAnhand von historischen Quellen aus dem Feld der Wissenschaftsforschung lernen die Studierenden, die gesellschaftlichen Erwartungshaltungen und Kritik an den Wissenschaften im 20. und 21. Jahrhundert zu verstehen.
InhaltDer gesellschaftliche und ökonomische Wert von Wissenschaft wurde seit dem 20. Jahrhundert von vielen Seiten beschworen. Gleichzeitig wurde er zu einem Gegenstand der Forschung: Die Wissenschaftssoziologie der 1930er Jahre etwa befasste sich mit dem gesellschaftlichen Nutzen ("Science for Social Needs") und den Organisationsformen von Wissenschaft. Das Forschungsfeld der "Science of Science" quantifizierte seit den 1950er Jahren wissenschaftliche Publikationen ("Science Citation Index") und versuchte, das Verhältnis zwischen Forschung und Innovationen, zwischen Bildungsstand und ökonomischem Wachstum zu messen (OECD Studien). Wissenschaft schien wissenschaftlich-technologischen Fortschritt, Innovation und ökonomisches Wachstum zu versprechen – sowohl in den industrialisierten Ländern als auch mithilfe von "Technologietransfer" in die damals so genannten "Entwicklungsländer". Gleichzeitig gerieten im Feld der "Technikfolgenabschätzung" die Wissenschaften in die Kritik, Risiken und Schäden von Mensch und Natur (z.B. durch Pestizide oder Biotechnologie) oder Effekte gesellschaftlicher Ungleichheit mit sich zu bringen.

Dass Wissenschaften seit dem 20. Jahrhundert in der Debatte stehen, ist nicht nur Zeichen eines allgemeinen gesellschaftlichen Interesses. Es ist auch Effekt der gezielten Entwicklung und Finanzierung von Forschungsfeldern, die sich mit Massnahmen zur Steigerung von Innovationen oder aber mit Nutzen und Risiken von Wissenschaften befassen. Das Seminar behandelt die Geschichte dieser Forschung in ihren politischen und ökonomischen Kontexten sowie in ihrer angewandten und kritischen Funktion. Es fragt danach, auf welchem Wissen historische und aktuelle Erwartungen an Wissenschaft in Politik und Gesellschaft beruhen.
LiteraturQuellentexte (Auswahl):
– J.D. Bernal: The Social Function of Science (1939)
– Derek de Solla Price: Little Science, Big Science (1963)
– Hilary Rose & Steven Rose: Science and Society (1969)
– Christopher Freeman: Economics of Research and Development (1977)
– Ziauddin Sardar, Dawud G. Rosser-Owen: Science Policy and Developing Countries (1977)
– Gernot Böhme, Wolfgang van den Daele, Rainer Hohlfeld, Wolfgang Krohn, Wolf Schäfer, Tilman Spengler: Die gesellschaftliche Orientierung des wissenschaftlichen Fortschritts (1978)
– Donna Haraway: Class, Race, Sex, Scientific Objects of Knowledge (1982)

Sekundärliteratur (Auswahl):
– Gerardo Ienna: The Double Legacy of Bernalism in Science Diplomacy (2022)
– Elena Aronova: Scientometrics with and without Computers: The Cold War Transnational Journeys of the Science Citation Index (2016)
– Elena Aronova & Simone Turchetti: Science Studies During the Cold War and Beyond (2017)
– Ariane Leendertz: "Finalisierung der Wissenschaft". Wissenschaftstheorie in den politischen Deutungskämpfen der Bonner Republik (2013)
– David Edgerton: The Political Economy of Science. Prospects and Retrospects (2017)
KompetenzenKompetenzen
Fachspezifische KompetenzenKonzepte und Theoriengefördert
Methodenspezifische KompetenzenAnalytische Kompetenzengefördert
Soziale KompetenzenKommunikationgefördert
Kooperation und Teamarbeitgefördert
Sensibilität für Vielfalt gefördert
Persönliche KompetenzenAnpassung und Flexibilitätgefördert
Kreatives Denkengefördert
Kritisches Denkengefördert
Integrität und Arbeitsethikgefördert
Selbstbewusstsein und Selbstreflexion gefördert
851-0077-00LPhilosophy of War
Findet dieses Semester nicht statt.
W3 KP2S
KurzbeschreibungIn the course we read classical texts from the field of philosophy of war (Clausewitz, Sun Tzu, Tolstoy, Machiavelli, Kant) and focus on questions such as: what is war? Strategy and tactics in war? Ethics of war? War and Politics?
LernzielStudents learn about the different types of argumentative texts and their historical, social, political and ethical context. They learn to understand the descriptive and critical value of texts in regard to the topic of war.
851-0019-00LInsect Histories: Bugs that Made the Modern World Belegung eingeschränkt - Details anzeigen W3 KP2ST. Bartoletti
KurzbeschreibungThe seminar explores insects as historical actors and their diverse interactions with human societies over time and space. It offers an overview of recent approaches in environmental history and multispecies ethnography while providing an analytical framework to understand global processes of natural resource exploitation, knowledge formation, and imperialism.
LernzielThe objective is to analyze human-insect interactions by identifying key historical factors (economic, scientific, political). Students will integrate current frameworks in the study of environmental history through the combination of primary sources and interdisciplinary research. They will develop skills rooted in their interest in insects and learn to translate them into feedback to peers.
InhaltScholars typically approach Nature-related histories by focusing on environmental change, the commodification of resources, and the legacy of natural history collections. Examples of this approach include studies on deforestation, dam constructions, the rubber boom, and the colonial history of European museums. In contrast to these commonly explored topics, insects are often underrepresented in historical research, both as living creatures and metaphors. Addressing this gap, the seminar explores human-insect interactions from a global historical perspective between 1600 and 2000. This exploration encompasses a critical and relational understanding of the history of the scientific study of insects (entomology) and the processes of imperial expansion and global territorialization. To achieve this, students will learn how human-insect interactions led to radical transformations in diverse environments, reflecting a particular modern conception of nature influenced by control anxieties related to economic profit and tropical diseases. Moreover, students will examine how ways of knowing about insects and the environment were influenced by broader correlated economic and imperial factors. Focusing on insect (hi)stories, the aim of this seminar is to apply new methodologies for non-human agencies and source analysis on both micro and macro scales in global and environmental histories.
851-0201-00LLittérature et HistoireW3 KP2VL.‑P. Dalembert
KurzbeschreibungLittérature et Histoire ont souvent cohabité, « dialogué ». L’Histoire est ainsi une thématique récurrente dans de nombreuses œuvres littéraires. Dans ce séminaire, nous interrogerons les relations entre littérature et Histoire.
LernzielIl s’agira d’évoquer l’Histoire comme source de création pour les écrivaines et les écrivains. L’objectif est de cerner la mise en place des passerelles de cette transdisciplinarité, de questionner la manière dont l’Histoire est « réécrite » par la littérature, après en avoir été à l’origine.
InhaltLittérature et Histoire ont souvent cohabité, « dialogué ». L’Histoire est ainsi une thématique récurrente dans de nombreuses œuvres littéraires. Dans ce séminaire, nous interrogerons les relations entre littérature et Histoire. Nous survolerons plusieurs périodes de l’Histoire du monde, de l’Amérique à l’Europe en passant par l’Afrique. Il s’agira d’évoquer l’Histoire comme source de création pour les écrivaines et les écrivains. L’objectif est de cerner la mise en place des passerelles de cette transdisciplinarité, de questionner la manière dont l’Histoire est « réécrite » par la littérature, après en avoir été à l’origine. Pour illustrer nos propos, nous nous appuierons sur des œuvres romanesques des XXe et XXIe siècles d’auteurs français, haïtiens et algériens…

- Rosalie L’infâme, Évelyne Trouillot
- Le Manuscrit de Port-Ébène, Dominique Bona
- L'Affaire de l'esclave Furcy, Mohammed Aïssaoui
- Cris, Laurent Gaudé (Première Guerre mondiale)
- Sigmarigen, Pierre Assouline (Seconde Guerre mondiale)
- Avant que les ombres s’effacent, Louis-Philippe Dalembert (Seconde Guerre mondiale)
- Où j'ai laissé mon âme, Jérôme Ferrari (Seconde Guerre mondiale & Guerre d’Algérie)
851-0101-56LFrom Cotton to Cocaine: Commodities That Made History (c.1700-1950)W3 KP2VH. Fischer-Tiné
KurzbeschreibungEach session focuses on a particular commodity and explores how its production, trade and consumption was entangled with important political, social and cultural developments. Taken together, the case studies (ranging from agricultural crops, via chemically produced drugs to mechanical marvels such as the gramophone) provide a picture of major global transformations in the past 300 years.
LernzielOn one level, the course aims to familiarise students with a currently much debated approach to the writing of global history, namely the history of commodities. Each case study is used to deepen the participants' understanding of complex historical developments by telling seemingly simple stories in a global frame. Thus, for instance, the session on sugar explores plantation economies in the Caribbean and the transatlantic slave trade as well as shifting patterns of diet and consumption in Europe. The session on rubber focuses on botanical expeditions in Latin America, the deployment of Chinese coolies on Malaysian Rubber farms and the rise of the automobile mass production in the USA. By linking the familiar to the unfamiliar and 'exotic' the inter-cultural sensitivity of the students will be enhanced.
On a second level, the analysis and understanding of these complex interconnections, it is hoped, will help students to get a more nuanced understanding of the historical process that is currently referred to as 'globalization' and overcome the eurocentric perspective that still structures many scholarly and media writings on this topic.
851-0125-65LA Sampler of Histories and Philosophies of Mathematics Belegung eingeschränkt - Details anzeigen
Besonders geeignet für Studierende D-CHAB, D-INFK, D-ITET, D-MATH, D-PHYS
W3 KP2VR. Wagner
KurzbeschreibungThis course will review several case studies from the ancient, medieval and modern history of mathematics. The case studies will be analyzed from various philosophical perspectives, while situating them in their historical and cultural contexts.
LernzielThe course aims are:
1. To introduce students to the historicity of mathematics
2. To make sense of mathematical practices that appear unreasonable from a contemporary point of view
3. To develop critical reflection concerning the nature of mathematical objects
4. To introduce various theoretical approaches to the philosophy and history of mathematics
5. To open the students' horizons to the plurality of mathematical cultures and practices
KompetenzenKompetenzen
Fachspezifische KompetenzenKonzepte und Theoriengeprüft
Methodenspezifische KompetenzenAnalytische Kompetenzengeprüft
Soziale KompetenzenSensibilität für Vielfalt gefördert
Persönliche KompetenzenKritisches Denkengefördert
851-0453-00LArtificial Intelligence and Human ValuesW3 KP2GM. Boenig-Liptsin, K. Wodajo
KurzbeschreibungThis course introduces students to the ethical, political and legal debates and transformations in relation to Artificial Intelligence and provides students with concepts and methods from the constructivist and interpretive social sciences to work towards responsible and democratic human-technology futures.
LernzielThe main objectives of the course are to enable students to 1) identify the ways in which human values and developments of AI technologies are entangled, 2) articulate what is significant about contemporary transformations in AI and society, and 3) participate and shape the relationship between human values and AI as citizens and professionals.
InhaltThe growing presence of AI tools for public use, for public administration, inside corporations and in scientific research raises many questions about the ethical, political, legal consequences of these technologies. This course is built around multiple sites of encounter among human values and AI, including bodies, persons, cities, labs, law, and environment. In each site, we inquire about what and whose values are being prioritized and with what consequences. The course also investigates existing best-practices around how to "align" human values with AI (e.g. human-centric design, alignment, reproducibility, transparency, explainability) and introduces students to regimes of ethics and governance of AI being proposed in jurisdictions around the world. Students learn to unpack the values and assumptions in existing techniques and frameworks for the design and governance of AI and to engage constructively with diverse stakeholders to shape the human-technology future towards aims that are reflexive, responsible, and democratic.
851-0157-28LLeben und Tod
Besonders geeignet für Studierende D-BIOL, D-HEST, D-CHAB, D-USYS
W3 KP2VM. Hagner
KurzbeschreibungIn dieser Vorlesung werde ich das Verhältnis zwischen der Erforschung des Lebens und dem Verständnis des Todes (vorausgesetzt, es gibt keine Erforschung des Todes) in historischer Perspektive untersuchen. Der Überblick reicht von der Antike bis zur Gegenwart, wobei der Schwerpunkt auf den modernen Lebenswissenschaften seit dem 19. Jahrhundert liegt.
LernzielWer lebt, hat nur eine einzige Gewissheit: den Tod. Diese Tatsache hat nicht nur Religion, Kunst und Philosophie auf den Plan gerufen, sondern auch die Wissenschaften, insbesondere Biologie und Medizin. Fragen von Gesundheit und Krankheit, Entwicklung, Untergang und Unsterblichkeit haben dabei eine zentrale Rolle gespielt. In der Vorlesung werde ich das Verhältnis zwischen der Erforschung des Lebens und dem Verständnis des Todes (vorausgesetzt, es gibt keine Erforschung des Todes) in historischer Perspektive untersuchen. Der Überblick reicht von der Antike bis zur Gegenwart, wobei der Schwerpunkt auf den modernen Lebenswissenschaften seit dem 19. Jahrhundert liegt.
851-0540-00LVon rostfreiem Stahl und biokompatibler Tinte. Zur Geschichte der Materialwissenschaften Belegung eingeschränkt - Details anzeigen
Findet dieses Semester nicht statt.
Autorin der Kursbeschreibung Rachele Delucchi
W3 KP2S
KurzbeschreibungDas Seminar untersucht die Geschichte der Materialwissenschaften. Warum und wie wurden Materialien erforscht, entwickelt und geprüft? Wie wurden unterschiedliche Dinge wie Holz, Beton, Keramik und Polymere Gegenstände einer Wissenschaft? Wie wirkten gesellschaftliche Vorstellungen und technische Bedingungen auf die wissenschaftliche Arbeit mit und an Materialien?
LernzielDie Studierenden lernen, unterschiedliche Textsorten kritisch zu lesen und zu deuten. Dabei werden sie mit den wechselseitigen Abhängigkeiten von technischem, wissenschaftlichem und sozialem Wandel vertraut gemacht. Sie reflektieren (Material)wissenschaftliche Praktiken.
InhaltDas Seminar thematisiert aus historischer Perspektive die soziotechnischen Voraussetzungen und Auswirkungen der Materialforschung im 20. Jahrhundert.
Wir beobachten dafür PhysikerInnen, ChemikerInnen und IngenieurInnen, sowie Beton, Schäume und Elektronenmikroskope, in Forschungslaboratorien und in Materialprüfungsanstalten, in Aufsätzen und Patenten.
KompetenzenKompetenzen
Fachspezifische KompetenzenKonzepte und Theoriengefördert
Methodenspezifische KompetenzenAnalytische Kompetenzengefördert
Soziale KompetenzenKommunikationgefördert
Kooperation und Teamarbeitgefördert
Persönliche KompetenzenKreatives Denkengefördert
Kritisches Denkengefördert
851-0541-00LWahrheit und historisches Unrecht: Die Herstellung von Wissen über vergangene MassenverbrechenW3 KP2VS. M. Scheuzger
KurzbeschreibungDie Vorlesung behandelt die wissenschaftliche Wissensproduktion über vergangene Massenverbrechen. Sie betrachtet das Zusammenspiel verschiedener Disziplinen, Methoden und technologischer Mittel, die über die Zeit daran beteiligt gewesen sind. Und sie stellt die Frage, was Wahrheit in diesem Zusammenhang bedeuten kann.
LernzielDie Studenten und Studentinnen a) kennen Grundzüge der Diskussion über die Wahrheit in der Rekonstruktion vergangener Ereignisse; b) haben ein Verständnis für das Zusammenspiel, aber auch das Nebeneinander verschiedener wissenschaftlicher Methoden und technologischer Mittel in der multidisziplinären Herstellung von Wissen über vergangene Massenverbrechen; c) besitzen Kenntnisse über wesentliche Aufarbeitungsprozesse von Massenverbrechen ab der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
InhaltWenn die Wahrheitsfähigkeit der wissenschaftlichen Beschäftigung mit der Vergangenheit diskutiert wird, werden gerade politisch und ideologisch motivierte Massenverbrechen bevorzugt als historische Ereignisse ins Feld geführt, um die Notwendigkeit eines Anspruchs auf Wahrheit zu beglaubigen. Dabei kann moralisch argumentiert oder historische Wahrheit als eine Grundvoraussetzung des gesellschaftlichen Zusammenlebens in demokratischen und rechtsstaatlichen Verhältnissen geltend gemacht werden.
Die Herstellung von Wissen über vergangene Massenverbrechen ist stets ein Unterfangen gewesen, in das verschiedene wissenschaftliche Disziplinen involviert gewesen sind. Der multidisziplinäre Charakter der Wissensproduktion über Massenverbrechen hat sich ab der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts weiter akzentuiert, auch aufgrund des Aufkommens neuer technologischer Möglichkeiten.
Die Vorlesung bietet eine knappe Einführung in die Diskussion über die Bedeutung von Wahrheit über vergangene Ereignisse. Sie betrachtet, wie unterschiedliche wissenschaftliche Ansätze – von den Geistes- bis zu den Naturwissenschaften – in der Aufarbeitung von Massenverbrechen beteiligt gewesen und wie sie miteinander in Beziehung gebracht worden sind. Und sie widmet sich der Frage, welche Rolle bestimmte Techniken und Technologien in der Wissensherstellung über historisches Unrecht gespielt haben und wie sich dies über die Zeit verändert hat. Diese Techniken und Technologien reichen von der Auswertung von Dokumenten und dem Aufnehmen von Zeugnissen über spezialisierte Datenbankprogramme, die Genanalyse oder bildgebende Verfahren bis zu digitalen Technologien für die Informationsbeschaffung auf sozialen Medien und im Internet oder für die Modellierung von vergangenen Sachverhalten.
Die Vorlesung blickt bei der Behandlung dieser Fragen auf Aufarbeitungsprozesse von der Mitte des 20. Jahrhunderts bis ins 21. Jahrhundert in Europa, Lateinamerika und Afrika.
KompetenzenKompetenzen
Fachspezifische KompetenzenKonzepte und Theoriengeprüft
Verfahren und Technologiengeprüft
Methodenspezifische KompetenzenAnalytische Kompetenzengefördert
Persönliche KompetenzenKritisches Denkengefördert
851-0202-00LDigital Humanities: Methods, Challenges, PerspectivesW3 KP2VM. Lepper
KurzbeschreibungIn the 21st century, the humanities and the social sciences are undergoing a ground-breaking transformation: Data-driven, collaborative projects open up new opportunities. Which are the promises and the challenges of digital methods? The lecture series provides an overview of the latest developments.
Lernziel— exploring the most important theoretical and methodological approaches since 2000
— understanding terms and procedures
— using digital texts, images and metadata
—reflecting on the conditions, opportunities and problems of digital methods
InhaltThe possibilities (Franco Moretti, Graphs, Maps, Trees, Verso 2005; Andrew Piper, Enumerations, Chicago UP 2018) and pitfalls (Franco Moretti, The Wrong Move, Konstanz UP 2022) of cultural history under digital conditions require critical reflection and evaluation. The lecture will explore showcases and pioneering work, annotated texts, images, metadata and interfaces provided by libraries, archives and museums. Research approaches and practical applications will be presented and evaluated.
851-0297-00LManipulation. Über Steuerungstechniken in Literatur und KulturgeschichteW3 KP2VS. S. Leuenberger
KurzbeschreibungSeit der Antike wird die Tendenz des Menschen zu manipulativem Handeln literarisch und diskursiv reflektiert. Deutlich wird: Medientechnologische Entwicklungen tragen wesentlich dazu bei, dass sich die Reichweite der Manipulation mit der Zeit auf ein Massenpublikum ausdehnt. Die Lehrveranstaltung widmet sich der Frage, welche Folgen dies für Wissenschaft und Demokratieverständnis haben kann.
LernzielDie Vorlesung vermittelt erstens einen Überblick über den Diskurs der Manipulation: Dieser beginnt in der Antike bei Ovid und den Sophisten und formiert sich neu unter politischen und psychologischen Vorzeichen bei Giordano Bruno und Niccolò Machiavelli. Intensiv literarisch verhandelt wird das Thema angesichts von Entwicklungen in Naturwissenschaften und Medizin (Mesmerismus) und ersten Studien zur Massenpsychologie um 1900. In der Gegenwart stellen die Social Media als „Radikalisierungsmaschinen“ (J. Ebner) die Gesellschaft vor neue Herausforderungen.
In der Veranstaltung wird zweitens der Zusammenhang zwischen medientechnologischen Entwicklungen, die zur beschleunigten Verbreitung manipulierter Informationen führen, und der Infragestellung von Wissenschaft und Demokratie reflektiert.
Drittens erweitern die Studierenden durch die Analyse und Diskussion literarischer und wissenschaftlicher Texte aus verschiedenen Disziplinen ihre interdisziplinären Kompetenzen.
InhaltDer Mensch ist ein manipulatives Wesen: Angetrieben wird er dabei vom Wunsch nach Selbsterhaltung, Lustgewinn und Macht. Manipulation ist ein sprachliches und narratives Phänomen. In der Antike entsteht die Rhetorik als verbale Überzeugungskunst: Sie wird angewandt im Privaten, als werbende Liebesrede, und öffentlich, vor Gericht, im Wahlkampf, vor Kriegsbeginn. Bereits hier weiss der Rhetor, dass eine überzeugende Rede Narrative enthält, die mythische Motive wie etwa den Entscheidungskampf zwischen Gut und Böse aufnehmen.
Die Reichweite der Manipulation dehnt sich seit der Frühen Neuzeit von Individuen und überschaubaren Gruppen auf ein Massenpublikum aus. Dabei ist die Distribution und Wirkung von Manipulation wesentlich abhängig von medientechnologischen Entwicklungen. Schon die Printmedien sind häufig werbefinanziert und wollen möglichst viele Leser erreichen, was zu Simplifizierungen und schiefer Gewichtung bei der Auswahl des Berichteten führt und die Meinungsbildung beeinflusst. Mit den digitalen Medien und personalisierten online-Inhalten kommt es zu „individuellen Filterkammern“ mit „verstärkenden Echokammern“ (Götz/Hespers). Fake News und Verschwörungstheorien verbreiten sich hier besonders gut. Dabei verliert das transportierte Narrativ an Bedeutung, kann sogar für Aussenstehende völlig absurd erscheinen, wie der Fall QAnon zeigt. Wichtig wird zunehmend, wie das Narrativ eingerahmt, inszeniert und medientechnisch verbreitet wird.
Die Reflexion über diese Zusammenhänge ist für Wissenschaftler aller Disziplinen von grosser Bedeutung: Einschneidende Veränderungen durch die Digitalisierung, durch Entwicklungen im Bereich von Mobilfunktechnik, künstlicher Intelligenz und Biotechnologie sowie die Verbreitung neuer Krankheiten durch technisch beschleunigte Mobilität verunsichern viele Menschen. Dass diese Entwicklungen unaufhaltbar sind, ruft Angst hervor. Der Vertrauensverlust gegenüber demokratisch gewählten politischen Vertretern gibt populistischen Strömungen Aufwind und die Empfänglichkeit für komplexitätsreduzierende Angebote nimmt zu. Den etablierten Medien wird zunehmend misstraut, sie werden als Sprachrohr der verhassten Elite angesehen, wie der Begriff „Lügenpresse“ zeigt. Die Bereitschaft steigt, Fake News Glauben zu schenken. Verschwörungstheorien bieten Orientierung, entfernen ihre Anhänger aber zunehmend von der Realität. Mit dem Begriff „postfaktische“ Epoche sei wohl die Verweigerung gegenüber Fakten und die Tendenz gemeint, „allein den Gefühlen“ zu folgen, so die Naturwissenschaftlerin Angela Merkel 2016. Ergebnisse wissenschaftlicher Arbeit werden zunehmend abgelehnt, dagegen findet das Aussprechen der ,gefühlten Wahrheit’ Anklang. Dies kann letztlich zum Legitimitätsverlust der Wissenschaft wie auch der demokratischen Strukturen führen. Als Wissenschaftler und Staatsbürger muss man sich Gedanken darüber machen, wie der Infragestellung der Legitimität dieser beiden Bereiche entgegenzuwirken ist.
KompetenzenKompetenzen
Fachspezifische KompetenzenKonzepte und Theoriengefördert
Verfahren und Technologiengefördert
Methodenspezifische KompetenzenAnalytische Kompetenzengefördert
Entscheidungsfindunggefördert
Medien und digitale Technologiengefördert
Problemlösunggefördert
Soziale KompetenzenKommunikationgefördert
Kooperation und Teamarbeitgefördert
Sensibilität für Vielfalt gefördert
Verhandlunggefördert
Persönliche KompetenzenAnpassung und Flexibilitätgefördert
Kreatives Denkengefördert
Kritisches Denkengefördert
Integrität und Arbeitsethikgefördert
Selbstbewusstsein und Selbstreflexion gefördert
Selbststeuerung und Selbstmanagement gefördert
851-0527-00LEinführung in die Technikgeschichte: Themenfelder, Konzepte und aktuelle Debatten Belegung eingeschränkt - Details anzeigen
Findet dieses Semester nicht statt.
W3 KP2V
KurzbeschreibungTechnik und Gesellschaft lassen sich nicht voneinander trennen: Keine Gesellschaft funktioniert ohne Technik. Das Seminar bietet eine problemorientierte Einführung in Grundfragen der Technikgeschichte, stellt technikhistorische Ansätze vor und diskutiert ausgewählte, aktuelle Themenfelder.
LernzielZiel der Veranstaltung ist eine kritische Einführung in die Fragestellungen, die Methoden und ausgewählte Forschungsbereiche der Technikgeschichte.
InhaltTechnikgeschichte untersucht Angebote technischer Entwicklungen, welche in bestimmten historischen Kontexten entstanden und von sozialen Gruppen oder ganzen Gesellschaften als Möglichkeit sozialen Wandels wahrgenommen, ausgehandelt und schliesslich genutzt oder vergessen worden sind. Die Problemstellungen der Technikgeschichte entwickeln sich aus dem gegenwärtigen Orientierungs- und Reflexionsbedarf, den technischer und gesellschaftlicher Wandel erzeugen, ihre Verfahren entsprechen den aktuellen geschichtswissenschaftlichen Methoden.
851-0226-00LLetture postcoloniali
Findet dieses Semester nicht statt.
W3 KP2V
KurzbeschreibungLa storia del colonialismo dell’età moderna inizia con Cristoforo Colombo che come ben ci ha raccontato Todorov non ha “scoperto” nulla, ma ha attraversato l’Oceano in cerca di ricchezze, portando con sé un bagaglio fatto di violenza, stereotipi e conquista violenta di risorse e corpi. E da qui, da quel 1492, la storia è diventata di sangue e di lotta.
LernzielIl corso si baserà su casi studio, legati a realtà nazionali (Brasile, Senegal, Eritrea, Gran Bretagna, Italia, Perù, Somalia ecc) e a luoghi fisici (il fronte, il museo, il campo, la strada, il corpo), per vedere come in diversi contesti, pur nella peculiarità del contesto, i dilemmi a cui si tenta di rispondere sono di fatto molto simili.
InhaltNOI siamo qui, perché VOI siete stati lì, avete mai sentito questa frase? In un’aula universitaria? In una manifestazione antirazzista? In una pièce teatrale? In una discussione sull’autobus? Il VOI rappresenta l’Europa e in un senso più ampio l’Occidente, il NOI i popoli che hanno subito la colonizzazione proprio da quell’Occidente che dipingeva se stesso come faro di civiltà. La storia del colonialismo dell’età moderna inizia con Cristoforo Colombo che come ben ci ha raccontato Todorov non ha “scoperto” nulla, ma ha attraversato l’Oceano in cerca di ricchezze, portando con sé un bagaglio fatto di violenza, stereotipi e conquista violenta di risorse e corpi. E da qui, da quel 1492, la storia è diventata di sangue e di lotta. Una storia che ha coperto un arco temporale che va appunto dal 1492 ad oggi, e che va dalla tratta di esseri umani alle politiche estrattive, e di accumulo, della nostra contemporaneità. Le conseguenze di tutta questa violenza sono tristemente ancora visibili sul corpo del mondo, ferite aperte che sanguinano. Ferite in cui si annidano pregiudizio, razzismo sistemico e assassinio.
Per esaminare queste conseguenze, per capire quanto le società contemporanee del nord e del sud globale, siano ancora lacerate da questa storia che sembra non passare mai; ci affideremo alla letteratura, ai testi “postcoloniali” che ci mostreranno la complessità dell’esistente. Il corso si baserà su casi studio, legati a realtà nazionali (Brasile, Senegal, Eritrea, Gran Bretagna, Italia, Perù, Somalia ecc) e a luoghi fisici (il fronte, il museo, il campo, la strada, il corpo), per vedere come in diversi contesti, pur nella peculiarità del contesto, i dilemmi a cui si tenta di rispondere sono di fatto molto simili.

Nella lezioni sarà esaminato il corpo del colonizzato/migrante come campo di battaglia e di resistenza in guerre reali e metaforiche. Luogo in cui lo stereotipo viene rovesciato attraverso una volontà di agency personale. Lo spazio coloniale e il conseguente spazio postcoloniale è uno spazio gerarchico dove strumenti di violenza e sopraffazione non prevedono l’agency del soggetto colonizzato o nel caso contemporaneo del soggetto migrante posto dalle strutture di potere in uno spazio di subaleternità. Ma i soggetti nascono liberi e pur in uno spazio ristretto cercano una propria via alla libertà e alla consapevolezza. In modi forse ai nostri occhi paradossali, ma sicuramente efficaci in uno spazio concesso molto limitato. Nelle tre lezioni, attraverso testi letterari, verranno esaminati tre casi studio legati ad altrettanti libri, per capire proprio questa tensione tra spazio chiuso e ricerca di libertà. Una tensione tra regole (ingiuste) impostre, sguardi malevoli imposti e il proprio corpo, la propria integrità morale.
851-0549-00LWebClass Einführungskurs Technikgeschichte Belegung eingeschränkt - Details anzeigen
Besonders geeignet für Studierende D-BAUG, D-INFK, D-ITET, D-MATL, D-MAVT.
W3 KP2VR. Wichum
KurzbeschreibungTechnik steht für Innovation und Katastrophen, dient als Wunschmaschine und ist mit unterschiedlichsten Nutzungsformen assoziiert. WebClass Technikgeschichte ist ein webgestützter Einführungskurs zu diesen technikhistorischen Grundthemen. Die Studierenden interpretieren Texte, argumentieren, recherchieren und verfassen in Gruppen einen Beitrag zu ihrem eigenen Manual der Technikgeschichte.
LernzielIm Kurs wird ein erstes Verständnis dafür entwickelt, dass technische Innovationen in komplexen wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Kontexten stattfinden. In exemplarischen Lektionen können die Studierenden die Genese, Diffusion und Wirkung technischer Entwicklungen nachvollziehen. In methodischer Hinsicht lernen sie technikhistorische Herangehens- und Sichtweisen kennen und werden mit dem Quellenreichtum technikhistorischer Studien bekannt gemacht. Am Schluss des Kurses haben die Studierenden einen gemeinsamen Text zu einem der vier Webclass-Themen Innovation, Katastrophe, Wunschmaschine und Assoziation erstellt. Der Weg dahin führt sie übers Interpretieren verschiedener Lesetexte und Quellen, übers Argumentieren, übers Recherchieren, übers Verfassen und übers Redigieren. Das sind Kompetenzen, wie sie auch fürs Projektmanagement und Reporting wichtig sind.
InhaltTechnik steht für Innovation und Katastrophen, sie dient als Wunschmaschine und ist mit unterschiedlichsten Nutzungsformen assoziiert. Die WebClass Technikgeschichte ist ein webgestützter Einführungskurs, der um diese technikhistorischen Grundthemen kreist. Technikgeschichte untersucht Angebote technischer Entwicklungen, die in bestimmten historischen Kontexten entstanden und von sozialen Gruppen oder ganzen Gesellschaften als Möglichkeit sozialen Wandels wahrgenommen, ausgehandelt und schliesslich genutzt oder vergessen wurden. Die Studierenden lernen, sich in jene Aushandlungsprozesse einzudenken, die soziotechnische Veränderungen stets begleiten. Sie interpretieren Texte, vergleichen Argumente, recherchieren alte und neue Darstellungen und verfassen in Gruppen einen Beitrag zu ihrem eigenen Manual der Technikgeschichte. Der Onlinekurs wird von zwei obligatorischen Präsenzveranstaltungen – einer Einführungssitzung und einem Redaktionsmeeting – begleitet. Die aktive Teilnahme und das erfolgreiche Bearbeiten von Onlineaufgaben (Verfassen von Texten) werden vorausgesetzt.
SkriptInformationen zur Arbeit mit der WebClass Technikgeschichte finden Sie unter https://www.tg.ethz.ch/programme/lehrprogramm/webclass-einfuehrungskurs/. Sobald Sie eingeschrieben sind, haben Sie Zugang zum Online-Kurs auf Moodle mit den Aufgaben und den weiterführenden Materialien.
Literatur
NummerTitelTypECTSUmfangDozierende
851-0360-00LThe Tower of Babel: From Babylon to Babel Fish Belegung eingeschränkt - Details anzeigen W3 KP2VP. Gerard
Kurzbeschreibung"Will the vocabularies never cease clashing/Werden die Wörterbücher immer streiten/Will the bickerwords never grow silent."

- Eugene Jolas, "Babel: 1940"
LernzielTo situate contemporary discussions of machine translation in relation to earlier literary and philosophical reflections on the problem of linguistic diversity.

To gain familiarity with historical origins of machine translation and the stages of its development until the present.

To draw historical, thematic, and conceptual connections between the emergence of machine translation in the middle of the twentieth century and the impulses driving post-war literary and theoretical texts.

To apply information theory to the analysis of literary texts.

To use literary texts to interrogate the operation of telecommunications systems and the assumptions on which those systems rest.

To practice inter- and intra-linguistic translation and confront the problem of "the untranslatable."
InhaltThere’s a story about an astounding feat of technological ingenuity and collective action. All the earth is bound together in a project of unprecedented scope, whose full implications exceed what finite, human minds can comprehend. The power unleashed by frictionless communication, collaboration, and innovation promises to transform them into gods. But the project derails spectacularly: the synergy of the corporate body fragments into warring, mutually incomprehensible interests, tribes, nations. In the end, the very technology with which they hoped to transcend their provincialism is repurposed as a weapon that each clan turns against the other. This could easily be a cautionary tale about social media, machine translation, and the Tech Giants that preside over the collective, digitized labor of humanity. In fact, it is an old fable about a city, a tower, and a Babylonian “giant” named Nimrod.
The story of Babel and its tower occupies only nine verses of the Hebrew Bible. These nine verses, which detail how over the course of a? massive project the one, common language of humanity splintered into a host of mutually incomprehensible tongues, have cast a long shadow across world literature. This course will track the sweep of this shadow across several languages and literatures, lingering over several moments in the story’s two-thousand-year history of transmission and translation--from Dante’s treatise on the vernacular to Early Modern “language projectors” to Romantic philosophy and philology. The final unit of our course will examine the 19th and 20th-century tendency to recast of Babel’s tower of bricks as a vertiginous tower of texts. We will conclude the semester by discussing how the old story about a high tower reverberates in the present enthusiasm for Large Language Models.
KompetenzenKompetenzen
Fachspezifische KompetenzenKonzepte und Theoriengeprüft
Verfahren und Technologiengefördert
Methodenspezifische KompetenzenAnalytische Kompetenzengefördert
Medien und digitale Technologiengefördert
Soziale KompetenzenKommunikationgeprüft
Selbstdarstellung und soziale Einflussnahmegefördert
Sensibilität für Vielfalt gefördert
Persönliche KompetenzenKreatives Denkengefördert
Kritisches Denkengefördert
Integrität und Arbeitsethikgefördert
Selbstbewusstsein und Selbstreflexion gefördert
851-0281-00LGedicht und Wissen Belegung eingeschränkt - Details anzeigen W3 KP2VC. Jany
KurzbeschreibungNovalis bezeichnete die Poesie einmal als "die eigentümliche Handlungsweise des menschlichen Geistes". Gedacht wird nicht in Formeln und Begriffen, sondern in Versen und Bildern. Wenn das stimmt, wäre jeder spontane Denkvollzug ein Dichten und jeder Gedanke wesentlich Gedicht, ein Gefüge, das Wahrnehmungen, Ideen und Gefühle verdichtet. Dichten und Wissen wären eins.
LernzielDas Seminar untersucht dieses Versprechen, das die Literatur von Anfang an begleitet hat. Betrachtet werden hauptsächlich lyrische Versdichtungen von den Anfängen bis in die Gegenwart, außerdem Lyrik-Theorie. Die Leitfrage lautet: Was wissen Gedichte und in welchem Verhältnis steht das Denken in Versen zur technisch-naturwissenschaftlichen Erkenntnis?
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